Energiewendelösungen machen Schule: Projekt Geoschulb veröffentlicht kostenlose Unterrichtsmaterialien zur Geothermie

(Kit) Mit erneuerbarer Energie aus der Tiefe könnte Deutschland ein Viertel des Wärmebedarfs decken und damit einen wichtigen Schritt hin zur Klimaneutralität vollziehen. Damit die Wende gelingt, muss nun allerdings ein massiver Ausbau erfolgen, der über mehrere Generationen fortgeführt wird. Um schon heute junge Menschen für diese Generationenaufgabe vorzubereiten, haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (Kit) mit Partnern im Projekt Geoschulb umfangreiche Schulmaterialien entwickelt. Sie vermitteln auf anschauliche Weise, wie die Geothermie funktioniert, wie sie gefahrlos eingesetzt werden kann und so zur Energiewende beiträgt.

Axpo: Wasserstoffprojekt beim Wasserkraftwerk Eglisau-Glattfelden wird wegen Rekursen gestoppt

(ee-news.ch) Die Axpo hat eineWasserstoffproduktionsanlage beim Wasserkraftwerk Eglisau-Glattfelden geplant. Nun muss das Projekt gestoppt werden. Grund dafür sind Rekurse von Privatpersonen. Die Anlage für die Produktion von grünem Wasserstoff sollte eine jährliche Einsparung von 1.5 Mio. Liter Diesel im Strassenverkehr ermöglichen. Axpo will trotz diesem Rückschlag ihre Wasserstoffpläne in der Schweiz vorantreiben.

Swissgrid : Nouvelle ligne aérienne THT Chamoson–Chippis est en service

(Swissgrid) Depuis le 30 septembre 2022, l’électricité circule sur la nouvelle ligne THT Chamoson – Chippis. Un important goulet d’étranglement dans le transport de l’énergie produite par les centrales hydroélectriques valaisannes a ainsi été éliminé, au bénéfice de la sécurité d’approvisionnement en électricité du canton du Valais et de la Suisse. Par ailleurs, le planning de démontage des 90 km de lignes aériennes qui disparaîtront en plaine du Rhône est actuellement en préparation. (Text auf Deutsch >>)

Swissgrid: Neue Höchstspannungsleitung Chamoson–Chippis ist in Betrieb

(Swissgrid) Seit dem 30. September 2022 fliesst Strom über die neue Höchstspannungsleitung Chamoson – Chippis. Damit wurde ein wichtiger Engpass bei der Übertragung der von den Walliser Wasserkraftwerken erzeugten Energie beseitigt. Das kommt der Stromversorgungssicherheit des Kantons Wallis und der Schweiz zugute. Darüber hinaus beginnt derzeit die Planung für den Abbau der bestehenden 90 Kilometer Freileitungen, die in der Rhoneebene verschwinden werden. (Texte en français >>)

Debt For Cimate : Des activistes bloquent un quart du pétrole vendu en Suisse

(CP) Depuis 3 heures, 10 octobre, des activistes de la campagne internationale ‘Debt For Climate’ bloquent la raffinerie de pétrole de Cressier, NE, avec des structures en bambou. Cette raffinerie traite plus d'un quart des produits pétroliers vendus en Suisse. Les activistes demandent que la Suisse reconnaisse son rôle historique et annule les dettes contractées dans le Sud global. (Text auf Deutsch >>)

Debt for Climate: Aktivist*innen blockieren einen Viertel der CH-Erdölprodukte

(PM) Am frühen Morgen des 10. Oktober um drei Uhr haben Aktivistinnen der globalen Kampagne ‚Debt For Climate‘ die Erdölraffinerie in Cressier, NE, mit Bambusgerüsten blockiert. Diese Raffinerie verarbeitet mehr als einen Viertel der in der Schweiz verkauften Erdölprodukte. Die Aktivistinnen fordern, dass die Schweiz ihre historische Rolle anerkennt und die Schulden im Globalen Süden erlässt. (Article en français >>)

Juwi und Stawag: Setzen Kooperation bei Erneuerbare-Energien-Projekten fort

(ee-news.ch) Die Städteregion Aachen (Nordrhein-Westfalen)verfügt über sehr gute Standorte für Windenergie. Der rheinland-pfälzische Projektentwickler Juwi und Stawag Energie, eine Hundertprozent-Tochter der Stadtwerke Aachen, haben bereits einige dieser Standorte gemeinsam erschlossen – zuletzt die Windparks Jülich, Münsterwald und Simmerath mit zusammen mehr als 50 Megawatt Leistung. Beide Unternehmen haben sich am Rande der Branchenmesse Windenergy Hamburg darauf verständigt, weitere Projekte in der Region gemeinsam umsetzen zu wollen.

Eex Group Monatsreport September 2022: Europäischer Strom-Terminmarkt sinkt im Vergleich zu September 2021 auf 222.1 TWh – Erdgas-Terminmarkt verzeichnet starkes Wachstum

(PM) Die Eex Group hat ihre monatlichen Volumina für September veröffentlicht. Das Gesamtvolumen am europäischen Strom-Spotmarkt betrug im September 49.3 TWh und liegt somit ein Prozent über dem Vorjahr. Die Intraday-Märkte steigerten ihr Handelsvolumen um 18 % auf insgesamt 11.3 TWh. Der europäische Strom-Terminmarkt der Eex ist im Vergleich zu September 2021 auf 222.1 TWh gesunken.

Faktor Verlag: Themenheft «Simulation» erschienen

(PM) Das neue Themenheft «Simulation» des Faktor Verlags fasst die wichtigsten Informationen zu Gebäudesimulationen zusammen und zeigt anhand von Praxisbeispielen, welche Mehrwerte das Simulieren bietet. Das Heft dient damit als Informationsquelle und Inspiration für Bauherrschaften, Investorinnen und Fachleute.

Geothermie Schweiz: Erstes Geothermie-Gewächshaus Oberösterreichs dank 100°C Wärme aus 2000 Meter Tiefe

(Geothermie Schweiz) Im März dieses Jahres hat das erste Geothermie-Gewächshaus Oberösterreichs den Betrieb aufgenommen. Die Wärmeenergie stammt aus 2000 Metern Tiefe und wird mit etwa 100°C an die Oberfläche gefördert.

IWB: Kooperiert mit Kiwigrid bezüglich der Gründung von Energiegemeinschaften

(PM) Kiwigrid und die Schweizer Energieversorgerin IWB kooperieren im Bereich Energiegemeinschaf-ten. Die beiden Unternehmen haben gemeinsam ein Software-Produkt für Energiemanagement und zur Anlagenverwaltung entwickelt.

Conseil fédéral : Augmente les capacités sur le réseau suisse de transport d’électricité de 220 kV à 380 kV

Le Conseil fédéral continue de renforcer l’approvisionnement en énergie de la Suisse en vue de l’hiver prochain. En effet, les capacités des lignes de transport d’électricité entre Bickigen et Chippis ainsi qu’entre Bassecourt et Mühleberg pourront, si nécessaire, passer de 220 kilovolts (kV) à 380 kV. Cela permettra de réduire les congestions du réseau de transport d’électricité et d’apporter des capacités d’importation supplémentaires pouvant atteindre 850 mégawatts (MW). Lors de sa séance du 30 septembre 2022, le Conseil fédéral a mis en vigueur au 1er octobre 2022 les ordonnances requises. Celles-ci ont effet jusqu’à fin avril 2023. (Text auf Deutsch >>)

Bundesrat: Erhöht Kapazitäten im Schweizer Strom-Übertragungsnetz von 220 kV auf 380 kV

Der Bundesrat stärkt die Schweizer Energieversorgung für den kommenden Winter weiter: Die Kapazitäten der Übertragungsleitungen zwischen Bickigen und Chippis sowie zwischen Bassecourt und Mühleberg können bei Bedarf von 220 Kilovolt (kV) auf 380 kV erhöht werden. Damit können Engpässe im Übertragungsnetz entschärft und die Importkapazitäten um bis zu 850 Megawatt erhöht werden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 30. September 2022 die entsprechenden Verordnungen per 1. Oktober 2022 in Kraft gesetzt. Die Verordnungen sind bis Ende April 2023 befristet. (Texte en français >>)

Daldrup & Söhne: Steigert EBIT-Ergebnis im 1. Halbjahr 2022 deutlich

(PM) Daldrup & Söhne AG erzielte im ersten Halbjahr 2022 auf Konzernebene eine Gesamtleistung von 17.7 Mio. Euro (Vorjahr 22.9 Mio. Euro). Das Halbjahresergebnis zum 30.06. vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte der Konzern auf 2.4 Mio. Euro (1.8 Mio. Euro). Der Konzern erzielte ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 1.2 Mio. Euro (0.6 Mio. Euro). Das EBIT enthält rd. 400 TEUR aus dem Verkauf von Kraftwerkskomponenten der Kalina-Technologie. Der Halbjahresüberschuss im Konzern (EAT) betrug 0.4 Mio. Euro (0.4 Mio. Euro). Daraus leitet sich ein Ergebnis pro Aktie (EPS) von unverändert 7 Cent (7 Cent) ab.

Groupe E : Electrification de 2800 places de parc de 70 bâtiments de la Caisse de prévoyance du personnel

(ee-news.ch) Groupe E a débuté l’électrification de la totalité des 2800 places de parc souterraines situées dans la septantaine de bâtiments propriétés de la Caisse de prévoyance du personnel de l’Etat de Fribourg (CPPEF). Le projet, l’un des plus importants de ce type en Suisse romande. Les travaux dureront jusqu’à l’automne 2023. (Text auf Deutsch >>)

Groupe E : Elektrifiziert 2800 Tiefgaragenplätze in rund 70 Gebäuden der Pensionskasse des Staatspersonals

(ee-news.ch) Groupe E hat mit der Elektrifizierung aller 2800 Tiefgaragen-Parkplätze in den rund siebzig Gebäuden der Pensionskasse des Staatspersonals Freiburg (PKSPF) begonnen. Das Projekt ist eines der grössten seiner Art in der Westschweiz und soll den Mieterinnen und Mietern mit einer skalierbaren, smarten Lösung den Zugang zur Elektromobilität erleichtern. Die Arbeiten werden bis zum Herbst 2023 andauern. (Texte en français >>)

Zaptec: Investiert in Deutschland und erweitert Produktion im Bereich Ladelösungen für Elektrofahrzeuge mit neuem Partner

(ee-news.ch) Zaptec, der norwegischer Marktführer im Bereich Ladelösungen für Elektrofahrzeuge, erweitert seine Produktionskapazitäten für Ladestationen durch eine Partnerschaft mit der Sanmina Corporation und investiert damit in den Standort Deutschland.

Conseil fédéral : Approuve l’institution de l’état-major de crise pénurie d’énergie et met en place un single point of contact

Le 30 septembre 2022, le Conseil fédéral a approuvé l’institution de l’état-major de crise qui complètera l’actuelle organisation de crise et entrera en action si le pays doit affronter une situation de pénurie grave dans le domaine du gaz ou de l’électricité. Un Single point of contact (SPOC) permettra d’assurer la liaison avec les cantons et les secteurs économiques touchés par les mesures. (Text au Deutsch >>)

Bundesrat: Genehmigt Krisenstab für Energiemangellage und richtet Single Point of Contact ein

Am 30. September 2022 hat der Bundesrat den Krisenstab genehmigt, der zum Einsatz gelangt, sollte es in der Schweiz beim Gas oder beim Strom zu einer Mangellage kommen. Dieser würde die aktuelle Krisenorganisation erweitern. Es wird ein Single Point of Contact (SPOC) als Kontaktstelle für die Kantone und die von den Massnahmen betroffenen Wirtschaftssektoren eingerichtet. (Texte en français >>)

Bee: Energiewende im Braunkohlerevier mit breiter Akteursvielfalt und allen erneuerbaren Energien umsetzen

(Bee) Am 4. Oktober gaben der deutsche Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, die Wirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen Mona Neubaur und der Rwe-Vorstandsvorsitzende Markus Krebber bekannt, dass der Braunkohleausstieg im Rheinischen Revier um 8 Jahre auf 2030 vorgezogen werden soll (siehe ee-news.ch vom 5.10.2022 >>). Rwe will dafür 1000 Megawatt (MW) erneuerbare Energien im Braunkohlerevier aufbauen. Auch sollen 3000 MW H2-Gaskraftwerksleistung aufgebaut werden. Der Bee begrüsst die schnellere Energiewende im wichtigen Kohlerevier, sieht aber auch Risiken.

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