AKW Leibstadt: Steigert Produktion um 2.6%

(SDA) Das AKW Leibstadt hat 2020 die Stromproduktion um 2.6 Prozent auf 9050 GWh erhöht (2019: 8820 GWh). Im vergangenen Betriebsjahr wurden vier meldepflichtige Ereignisse verzeichnet, die keine Auswirkung auf die Stromproduktion hatten.

Druckwasserreaktor Flamanville: Vom «Rolls Royce du nucléaire» zum Albtraum Frankreichs

(©SES/FM) Der Bau des EPR-Reaktors in Flamanville sollte die französische Atomwirtschaft neu lancieren. Inzwischen beschleunigt das Debakel des Projekts aber den Niedergang der einst stolzen nationalen Vorzeigeindustrie. Ohne ständige massive Staatshilfe wäre Frankreichs Nuklearbranche bereits pleite. Seit Beginn des Projekts haben sich die Kosten um das 5.6-fachen der ursprünglich veranschlagten Kosten erhöht.

Stilllegungs- und Entsorgungsfonds: AKW-Betreiber sind mit Powerplay erfolgreich

(SES) Am 4. Dezember 2020 hat die Verwaltungskommission des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (Stenfo-VK) die Kosten für Stilllegung der AKW und Entsorgung radioaktiver Abfälle nach unten korrigiert (siehe ee-news.ch vom 29.12.20 >>). Die AKW-Betreiber waren mit ihren Beschwerden vor Bundesgericht sowie dem Druck innerhalb des Stenfo erfolgreich. Sie haben sich tiefere Kosten erkämpft und drohen trotzdem mit einer Klage. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) kritisiert die destruktive Vorgehensweise der AKW-Betreiber.

Centrales nucléaires : Nouvelle fixation des coûts pour la désaffectation et la gestion des déchets dépassent de CHF 372 millions le montant de la demande initiale

(Stenfo) Les coûts totaux prévisibles pour la désaffectation des installations nucléaires et la gestion des déchets radioactifs ont été fixés par la Commission administrative des fonds de désaffectation et de gestion des déchets (CA Stenfo) à CHF 23,856 milliards (coûts de désaffectation CHF 3,779 milliards, coûts de gestion CHF 20,077 milliards). Cette décision résulte de la révision de l’étude de coûts 2016, d’une première proposition de la Commission administrative de décembre 2017 au DETEC, ainsi que de la prise en compte d’éléments complémentaires. Les coûts totaux ainsi fixés par la CA Stenfo dépassent de CHF 372 millions le montant de la demande initiale. (Text auf Deutsch >>)

AKW: Stenfo legt Kosten für Stilllegung und Entsorgung um CHF 372 Millionen höher fest als ursprünglich beantragt

(Stenfo) Die voraussichtlichen Gesamtkosten für die Stilllegung der Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle betragen CHF 23.856 Milliarden (Stilllegungskosten CHF 3.779 Milliarden, Entsorgungskosten CHF 20.077 Milliarden) – dies hat die Verwaltungskommission des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (Stenfo) so festgelegt. Die Verfügung erfolgt auf Basis der überprüften Kostenstudie 2016, eines ersten Antrags der Verwaltungskommission vom Dezember 2017 an das UVEK sowie des Einbezugs zusätzlicher Erkenntnisse. Stenfo legt die Gesamtkosten um CHF 372 Millionen höher fest als ursprünglich beantragt. (Texte en français >>)

Fokus Anti-Atom: AKW Beznau und seine hochgefährlichen Probleme mit der Notstromversorgung

(Fokus Anti-Atom) Ein Atomkraftwerk liefert im Normalfall Strom ins Netz, im Notfall aber benötigt es Strom aus dem Netz oder aus seinen Notstromanlagen. Das 51-jährige AKW Beznau wurde dieses Jahr bereits 2-mal wegen der Stromversorgung vom Netz genommen. Am 21. Februar 2020 fiel die externe Versorgung vom Netz aus und gestern am 09. Dezember 2020 musste das AKW heruntergefahren werden, weil die Notstromanlagen Montagemängel aufwiesen (siehe ee-news.ch vom 10.12.20>>). Das Versagen der Notstromversorgung ist hochgefährlich.

Axpo: AKW Beznau für Arbeiten an Notstandsdieseln vom Netz

(PM) Am 9.12.20 sind beide Blöcke des AKW Beznau vom Netz genommen worden. Bei der Überprüfung im Rahmen eines Nachweises zur Erdbebensicherheit wurde bei zwei von sechs Notstromdieseln festgestellt, dass bei Schockabsorbern (Schwingungsdämpfer) eine Montageabweichung vorlag. Dies muss korrigiert werden.

IFSN : Septième rapport suisse sur les déchets radioactifs et le combustible usé remis à l’AIEA

L’IFSN a soumis par voie électronique à l’Agence internationale de l’énergie atomique (AIEA) le septième rapport national suisse de la Convention commune sur la sûreté de la gestion du combustible usé et des déchets radioactifs (Joint Convention). (Text auf Deutsch >>)

ENSI: Siebter Schweizer Bericht über radioaktive Abfälle und abgebrannte Brennelemente bei IAEA eingereicht

(ENSI) Das ENSI hat den siebten Schweizer Länderbericht zum internationalen Übereinkommen über die Sicherheit der Behandlung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle (Joint Convention) elektronisch der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) zugestellt. (Texte en français >>)

Kerstin Rudek: Ist die «Schönauer Stromrebellin 2020» - Ehrung für Anti-Atom-Engagement

(PM) Bereits 1982 demonstrierte Kerstin Rudek als Jugendliche gegen das geplante atomare Endlager in Gorleben. Der Erfolg der Bewegung: Seit Ende September wird Gorleben endlich nicht mehr als möglicher Standort für Atommüll geführt. Für ihren mutigen Widerstand sowie ihr grenzüberschreitendes  Engagement wird Kerstin Rudek jetzt als «Schönauer Stromrebellin» ausgezeichnet.

Deutschland: Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum 16. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes - Verfassungsbeschwerde von Vattenfall zulässig und begründet

(BMU) Am 12.11.20 hat das deutsche Bundesverfassungsgericht seinen Beschluss zu der Verfassungsbeschwerde des Energieversorgungsunternehmens Vattenfall gegen die mit dem Sechzehnten Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes (16. AtG-Novelle) geschaffenen § 7f Abs. 1 und 2, § 7g Abs. 2 Satz 1 des Atomgesetzes (AtG) verkündet. Es hat entschieden, dass die Verfassungsbeschwerde Vattenfalls zulässig und begründet ist. 

SES: La grande nation nucleaire – Frankreich hält an der Atomkraft fest

(SES) Der Atomausstieg beginnt. In der Schweiz hat die BKW das Atomkraftwerk Mühleberg vom Netz genommen und baut es in den nächsten 15 Jahren zurück. Auch in Frankreich hat EDF mit dem AKW Fessenheim zwei Reaktoren ausser Betrieb genommen. Doch anders als die Schweiz hat Frankreich weder ein AKW-Neubauverbot noch sonstige Atomausstiegspläne beschlossen. Vielmehr hält Frankreich an der Atomtechnologie fest, sowohl im Zivilen als auch Militärischen. Die 56 Reaktoren in frankreichweit 18 Zentralen haben ein Durchschnittsalter von 35.1 Jahren.

Rwe und Eon vor Wiedereinstieg in AKW-Bau: Deutsche Bundesregierung stimmt Urenco-Plänen trotz Atomausstieg zu

(BBU) Rwe und Eon planen über ihre Beteiligung am Urananreicherer Urenco einen Wiedereinstieg in den Neubau von Atomkraftwerken. Konkret geht es nach einer Meldung von Urenco vom 28. Oktober um den Einstieg Urencos in ein Konsortium unter der Führung von EDF Energy zum Bau des geplanten Atomkraftwerks Sizewell C an der englischen Nordsee-Küste. In den Niederlanden plant Urenco nach einem Bericht der niederländischen Zeitung Tubantia vom 4. November den Bau eines sog. Modulreaktors mit bis zu 300 MW Leistung.

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