AKW-Debatte

Alterungsmangement in AKW: Schweizer Länderbericht bei Europäischer Kommission eingereicht

(ENSI) In der Schweiz sind die Rahmenbedingungen für ein systematisches Alterungsmanagement gegeben. Dieses eignet sich dazu, Alterungsschäden frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmassnahmen einzuleiten. Zu diesem Schluss kommt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI im Rahmen einer internationalen Überprüfung zum Thema Alterungsmanagement in Kernkraftwerken. Es hat den Länderbericht für die Schweiz verfasst und Ende 2017 bei der European Nuclear Safety Regulator Group ENSREG eingereicht. Daneben hat das ENSI auch Verbesserungspotenzial identifiziert.

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Bundesrat: Eröffnet Vernehmlassung zur Revision der Kernenergieverordnung

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10.1. 2018 die Vernehmlassung zu einer Teilrevision der Kernenergieverordnung sowie zu Anpassungen der Ausserbetriebnahmeverordnung, der Gefährdungsannahmenverordnung, der Strahlenschutzverordnung sowie der neuen, noch nicht in Kraft gesetzten Kernenergiehaftpflichtverordnung eröffnet. Ziel dieser Anpassungen ist es, die Störfallanalyse und die vorläufige Ausserbetriebnahme von Kernkraftwerken sowie die Abklinglagerung von radioaktiven Abfällen aus Kernanlagen klarer zu regeln. Die Vernehmlassung dauert bis 17. April 2018.

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SES: Petition zu den AKW-Stilllegungs- und Entsorgungskosten - ein Fass ohne Boden

(SES) Das UVEK soll sicherstellen, dass für die Finanzierung der Stilllegung und Entsorgung der Schweizer AKW die Betreiber aufkommen, und nicht die Steuerzahlenden, wie die aktuelle Kostenstudie 2016 befürchten lässt (siehe ee-news.ch vom 22.12.17 >>). Am 19.12.17 hat die Schweizerische Energie-Stiftung SES eine entsprechende Petition beim UVEK eingereicht. Knapp 5500 Personen haben diese in den letzten vier Wochen unterzeichnet und geben so den Forderungen der SES zusätzliches Gewicht.

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SES: Sicherheitszuschläge für AKW-Stilllegungs- und Entsorgungskosten sind zu tief

(SES) Die SES ist mit den heute publizierten Experten-Prüfberichten zu den AKW-Stilllegungs- und Entsorgungskosten mässig zufrieden. Zwar sollen die provisorischen Beiträge in die dafür vorgesehen Fonds mit weiteren Zuschlägen versehen werden. Diese sind aus Sicht der SES allerdings viel zu tief. Es bleibt fraglich, ob damit die künftigen Kosten wirklich vollumfänglich durch die AKW-Betreiber getragen werden. (Siehe ee-news.ch vom 22.12.17 >>)

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STENFO: Kosten von Stilllegungs- und Entsorgungskosten für Schweizer AKW steigen um 13%

(PM) Die Kosten für die Stilllegung der schweizerischen Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle betragen nach der unabhängigen Überprüfung der Kostenstudie 2016 (KS16) 23.484 Milliarden Franken. Gegenüber der Kostenstudie 2011 steigen die Kosten bei der überprüften Kostenstudie 2016 somit um 13 Prozent. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK wird nun die endgültigen Kosten festlegen.

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ENSI: Hat AKW Leibstadt Freigabe zum Wiederanfahren und verlängert Auflagen erteilt

(ENSI) Das AKW Leibstadt darf mit weiterhin verminderter Leistung wieder angefahren werden. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat am Ende der ordentlichen Jahresrevision die Freigabe erteilt. Zuvor hatte sich die Aufsichtsbehörde anhand von Inspektionen vergewissert, dass die Revisionsarbeiten korrekt und vorschriftsgemäss ausgeführt wurden.

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ENSI-Rat: Monica Duca Widmer ersetzt Jürg Schmid als Vizepräsidentin

(ENSI) Der Bundesrat hat Monica Duca Widmer zur neuen Vizepräsidentin des ENSI-Rats ernannt. Sie löst Jürg Schmid ab, der Ende 2017 nach sechs Jahren als Vizepräsident des strategischen Aufsichtsgremiums zurücktritt. Jürg Schmid war seit 2008 Mitglied des ENSI-Rats.

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Swissnuclear: Wird eigenständiger Verband der Betreiber von Schweizer Atomkraftwerken

(PM) Seit Oktober repräsentiert Swissnuclear als neuer Branchenverband die Betreiber der Schweizer Atomkraftwerke. Swissnuclear ist neu juristisch als Verein aufgestellt und wird die Interessen der Atomkraftwerksbetreiber enger bündeln und aktiv vertreten. Fünfzehn Jahre lang vertrat Swisselectric als Verein die Interessen der Schweizer Stromverbundunternehmen.

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SES: Lob und Tadel im Fall Beznau

(SES) Am St. Nikolaustag fällt just der 1000ste Tag, an dem das AKW Beznau I aufgrund von Sicherheitsproblemen stillsteht. Was würde im goldenen Buch des heiligen St. Nikolaus dazu stehen? Die SES zieht Bilanz.

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Atomenergie: Milliardenförderung mit vielen Facetten

(©BJ) An allen Ecken und Enden stösst man auf eine erhebliche staatliche Unterstützung der Atomkraft – nur exakt zu quantifizieren ist sie nicht. Das Thema ist vielschichtig, mitunter sind die Subventionen schwer erkennbar, selbst Kenner der Materie können sie kaum genau abschätzen: „Das Ausmass der finanzwirksamen Privilegien der Atomindustrie ist wenig bekannt“, bilanziert etwa der IPPNW.

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Ständerat: Pocht auf zusätzliche Unterstützung für Wasserkraft und bliebt bei Messwesen unnachgiebig

(sda) National- und Ständerat streiten nach wie vor darüber, ob und wie die Wasserkraft zusätzlich unterstützt werden soll. Der Ständerat hält an einer Klausel im Stromnetzgesetz fest. Zahlen sollen die Haushalte. Auch beim Messwesen ist der Ständerat unnachgiebig: Trotz eines Entscheides des Bundesgericht sieht er von einer Liberalisierung ab.

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Tiefenlager für radioaktive Abfälle: Deutsche können sich zu Schweizer Standortsuche äussern

(BMUB) Im Rahmen der in der Schweiz stattfindenden Suche nach einem Endlagerstandort für radioaktive Abfälle kann auch die deutsche Öffentlichkeit zu den möglichen Standortgebieten Stellung nehmen. Bürgerinnen und Bürger haben vom 23.11.2017 bis zum 9.3.2018 die Möglichkeit, sich an dem öffentlichen Anhörungsverfahren (schweizerisch: Vernehmlassung) zu den bisherigen Ergebnissen zu beteiligen.

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Bundesrat: Startet Vernehmlassung zur Etappe 2 der Standortsuche für geologische Tiefenlager

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. November 2017 die Vernehmlassung zu Etappe 2 des Standortauswahlverfahrens für geologische Tiefenlager eröffnet. Der Sachplan geologische Tiefenlager (SGT) legt den Ablauf für die Suche nach Standorten für künftige geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle fest. Etappe 2 startete Ende 2011 und wird voraussichtlich Ende 2018 mit der Verabschiedung des Ergebnisberichts durch den Bundesrat abgeschlossen. Im Ergebnisbericht, der nun mit den in Etappe 2 erstellten Berichten, Gutachten und Stellungnahmen in die Vernehmlassung geht, schlägt der Bundesrat vor, die drei Standortgebiete Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost in der abschliessenden Etappe 3 der Standortsuche weiter zu untersuchen. Die Vernehmlassung dauert bis zum 9. März 2018.

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ENSI: Qualitätssicherungsfehler bei einzelnen Brennstäben im AKWLeibstadt

(ENSI) Das AKW Leibstadt hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI vor einigen Tagen darüber informiert, dass einzelne Brennelemente die Anforderungen entsprechender Spezifikationen nicht erfüllen. Das AKW Leibstadt hat sicherheitsgerichtet entschieden, diese auszutauschen. Die Sicherheit von Mensch und Umwelt war zu jeder Zeit gewährleistet.

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ENSI: Kohlenstoffgehalt der Dampferzeuger in Beznau und Gösgen nicht zu hoch

(ENSI) Die Dampferzeuger in Beznau und Gösgen weichen bezüglich des Kohlenstoffgehaltes nicht von den Auslegungsanforderungen ab. Dies hat die Überprüfung der Herstellungsdokumente ergeben. Die Strukturintegrität der einzelnen Bauteile der Dampferzeuger ist mit grosser Marge gewährleistet.

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Bundesgerichtsurteil: ENSI veröffentlicht EMI-Daten des AKW Leibstadt

(ENSI) Das Bundesgericht hat am 27. September 2017 das AKW Leibstadt verpflichtet, Greenpeace Zugang zu den Emissionsdaten für den Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis 1. November 2014 zu gewähren. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat in diesem Fall entschieden, dass es die von AKW bereitgestellten Daten nicht nur Greenpeace zustellt, sondern sie auch veröffentlicht.

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Atommüll: ENSI beurteilt Sondierbohrungen der Nagra als geeignet

(ENSI) Die Sondierbohrungen werden die erforderlichen Informationen für die spätere Beurteilung der Sicherheit der geologischen Tiefenlager Jura Ost und Zürich Nordost für nukleare Abfälle liefern, ohne die Umwelt zu beeinträchtigen. Zu diesem Fazit kommt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI in seinen sicherheitstechnischen Gutachten.

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Atommüll: Gesuche für Sondierbohrungen in Nördlich Lägern liegen auf

(BFE) Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat im August 2017 beim Bundesamt für Energie (BFE) 6 Gesuche für Sondierbohrungen in der Region Nördlich Lägern eingereicht. Am 31. Oktober startete die öffentliche Auflage dieser Gesuche. Innerhalb der 30-tägigen Frist haben die vom Projekt Betroffenen die Möglichkeit, Einsprache zu erheben.

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ENSI: Reicht Schweizer Bericht über radioaktive Abfälle und abgebrannte Brennelemente ein

(ENSI) Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat den sechsten Schweizer Länderbericht zum internationalen Übereinkommen über die Sicherheit der Behandlung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle (Joint Convention) eingereicht.

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Beznau-Aktion 2014: Freispruch für Greenpeace-Aktivisten

(greenpeace) Wegen der mutigen Protestaktion am AKW Beznau im März 2014 haben sich am 25. Oktober 2017 zwei Greenpeace-Aktivisten vor dem Bezirksgericht Zurzach verantworten müssen. Beide sind im zentralen Anklagepunkt freigesprochen worden. Greenpeace Schweiz ist erfreut über den Entscheid und dankt den Aktivisten für ihren Einsatz für die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung.

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