IFSN : Septième rapport suisse sur les déchets radioactifs et le combustible usé remis à l’AIEA

L’IFSN a soumis par voie électronique à l’Agence internationale de l’énergie atomique (AIEA) le septième rapport national suisse de la Convention commune sur la sûreté de la gestion du combustible usé et des déchets radioactifs (Joint Convention). (Text auf Deutsch >>)

ENSI: Siebter Schweizer Bericht über radioaktive Abfälle und abgebrannte Brennelemente bei IAEA eingereicht

(ENSI) Das ENSI hat den siebten Schweizer Länderbericht zum internationalen Übereinkommen über die Sicherheit der Behandlung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle (Joint Convention) elektronisch der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) zugestellt. (Texte en français >>)

Kerstin Rudek: Ist die «Schönauer Stromrebellin 2020» - Ehrung für Anti-Atom-Engagement

(PM) Bereits 1982 demonstrierte Kerstin Rudek als Jugendliche gegen das geplante atomare Endlager in Gorleben. Der Erfolg der Bewegung: Seit Ende September wird Gorleben endlich nicht mehr als möglicher Standort für Atommüll geführt. Für ihren mutigen Widerstand sowie ihr grenzüberschreitendes  Engagement wird Kerstin Rudek jetzt als «Schönauer Stromrebellin» ausgezeichnet.

Deutschland: Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum 16. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes - Verfassungsbeschwerde von Vattenfall zulässig und begründet

(BMU) Am 12.11.20 hat das deutsche Bundesverfassungsgericht seinen Beschluss zu der Verfassungsbeschwerde des Energieversorgungsunternehmens Vattenfall gegen die mit dem Sechzehnten Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes (16. AtG-Novelle) geschaffenen § 7f Abs. 1 und 2, § 7g Abs. 2 Satz 1 des Atomgesetzes (AtG) verkündet. Es hat entschieden, dass die Verfassungsbeschwerde Vattenfalls zulässig und begründet ist. 

SES: La grande nation nucleaire – Frankreich hält an der Atomkraft fest

(SES) Der Atomausstieg beginnt. In der Schweiz hat die BKW das Atomkraftwerk Mühleberg vom Netz genommen und baut es in den nächsten 15 Jahren zurück. Auch in Frankreich hat EDF mit dem AKW Fessenheim zwei Reaktoren ausser Betrieb genommen. Doch anders als die Schweiz hat Frankreich weder ein AKW-Neubauverbot noch sonstige Atomausstiegspläne beschlossen. Vielmehr hält Frankreich an der Atomtechnologie fest, sowohl im Zivilen als auch Militärischen. Die 56 Reaktoren in frankreichweit 18 Zentralen haben ein Durchschnittsalter von 35.1 Jahren.

Rwe und Eon vor Wiedereinstieg in AKW-Bau: Deutsche Bundesregierung stimmt Urenco-Plänen trotz Atomausstieg zu

(BBU) Rwe und Eon planen über ihre Beteiligung am Urananreicherer Urenco einen Wiedereinstieg in den Neubau von Atomkraftwerken. Konkret geht es nach einer Meldung von Urenco vom 28. Oktober um den Einstieg Urencos in ein Konsortium unter der Führung von EDF Energy zum Bau des geplanten Atomkraftwerks Sizewell C an der englischen Nordsee-Küste. In den Niederlanden plant Urenco nach einem Bericht der niederländischen Zeitung Tubantia vom 4. November den Bau eines sog. Modulreaktors mit bis zu 300 MW Leistung.

SES: Analyse der AKW-Stilllegungsentscheide in der Schweiz und Frankreich – Gründe und Gefahren

(SES) In Frankreich und der Schweiz sind mit den AKW Fessenheim und Mühleberg jüngst gleich drei Reaktoren in den Ruhestand gegangen. Diese nehmen eine Vorreiterrolle für die Stilllegung weiterer Atomkraftwerke in ganz Europa ein. Wie man es macht, und wie besser nicht, zeigt die Analyse des ehemaligen höchsten Schweizer Strahlenschützers André Herrmann im Auftrag der SES.

Atommüll: Daldrup & Söhne erhält Auftrag zu Erkundungsbohrungen für Schachtanlage Asse II - Atommüllendlagerung als neues Marktsegment

(ee-news.ch) Der Bohrtechnik- und Geothermiespezialist Daldrup & Söhne hat von der deutschen Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen Auftrag über eine bohrtechnische Erkundung auf dem Gelände der Schachtanlage Asse II in Niedersachsen erhalten. Dabei sollen bisher unbekannte Bereiche des Salzstockes für die Planung einer sicheren Bergung der eingelagerten Atommüllfässer erkundet werden.

DFAE : Rencontre entre le Conseiller fédéral Ignazio Cassis et Rafael Grossi, directeur général de l’AIEA

(DFAE) Le conseiller fédéral Ignazio Cassis a reçu aujourd’hui à Berne le directeur général de l’Agence internationale de l’énergie atomique (AIEA), Rafael Grossi. Les discussions ont porté essentiellement sur la coopération de la Suisse avec l’AIEA et sur des sujets d’actualité liés à la non-prolifération nucléaire. Lors de son séjour en Suisse, Rafael Grossi a également eu des échanges avec des représentants de l’Office fédéral de l’énergie, de l’Inspection fédérale de la sécurité nucléaire (IFSN), du Laboratoire Spiez et de la centrale nucléaire de Beznau. (Text auf Deutsch >>)

EDA: Bundesrat Cassis traf Rafael Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergieagentur

(ee-news.ch.ch) Bundesrat Ignazio Cassis hat am 9. Oktober in Bern den Generaldirektor der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA), Rafael Grossi empfangen. Im Zentrum der Gespräche standen die Zusammenarbeit der Schweiz mit der IAEA, sowie aktuelle Themen im Bereich der nuklearen Nichtverbreitung. Rafael Grossi tauschte sich während seinem Aufenthalt in der Schweiz auch mit Vertretern des Bundesamts für Energie, des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI, des Labor Spiez sowie des Kernkraftwerks Beznau aus. (Texte en français >>)

EuGH erlaubt Beihilfen für AKW Hinkley Point C: „Enttäuschendes Signal für die Energiewende in Europa“

(PM) Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Klage Österreichs gegen Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C endgültig abgewiesen. Damit gestattet das höchste europäische Gericht dem Betreiber des AKWs von staatlicher Beihilfe zu profitieren. Nach Berechnungen im Auftrag von Greenpeace Energy könnte sich diese über mehrere Jahrzehnte auf mehr als 100 Milliarden Euro summieren. Laut Gerichtsurteil seien derartige staatliche Beihilfen für den Bau eines Atomkraftwerks mit dem europäischen Binnenmarkt jedoch vereinbar.

Gesellschaft für Endlagerung: In Deutschland sind 90 Gebiete für Atommüll-Endlagerung geeignet

(ee-news.ch) Die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) hat am 28. September den Zwischenbericht Teilgebiete veröffentlicht. Er enthält die Ergebnisse der ersten Auswertung von bereits existierenden geologischen Daten über den Untergrund Deutschlands. Das Ergebnis sind zum einen die Gebiete, die für die Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen ungeeignet sind, als auch die Gebiete, die eine günstige geologische Gesamtsituation dafür erwarten lassen.

Öko-Institut: Informationsportal Endlagerung radioaktive Abfälle

(PM) Das Öko-Institut hat auf den „Informationsportal Endlagerung“ Informationen zum Thema Endlager radioaktiven Abfällen in Deutschland gebündelt. Sie finden dort Studien, Vorträge, Fachartikel ebenso wie Presseinformationen, Infografiken und Unterrichtsmaterialien.

FÖS-Studie: Atomkraft hat Deutschland bis heute bereits mehr als eine Billion Euro gekostet

(PM) Die Nutzung der Atomenergie zur Stromerzeugung in Deutschland hat seit den 1950er-Jahren geschätzte gesamtgesellschaftliche Kosten von mehr als einer Billion Euro verursacht. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy erstellt hat. Diese Summe umfasst sowohl staatliche Förderungen als auch Verkaufspreise des Stroms sowie externe Kosten. „Kein anderer Energieträger hat so hohe Kosten verursacht wie die riskante Atomkraft, die auch nach 65 Jahren höchst unwirtschaftlich ist“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy.

BKW: Reisst AKW Mühleberg planmässig ab– Rückbau soll 2034 abgeschlossen sein

(SDA) Der geplante Rückbau des Atomkraftwerks Mühleberg schreitet trotz Corona planmässig voran. Die Voraussetzungen für die "endgültige" Ausserbetriebnahme sind nun nachgewiesen.

Conseil fédéral : Approuve les rapports annuels 2019 des fonds de désaffectation et de gestion des déchets radioactifs

(Conseil fédéral) Lors de sa séance du 18 septembre 2020, le Conseil fédéral a approuvé les rapports annuels et les comptes annuels du fonds de gestion des déchets radioactifs et du fonds de désaffectation pour les installations nucléaires (STENFO) et a donné décharge à leur commission administrative. Alimentés par les exploitants des installations nucléaires dans la perspective de couvrir les coûts générés par la désaffectation de ces installations et ceux occasionnés par la gestion des déchets radioactifs et des éléments combustibles usés une fois les installations mises hors service, les deux fonds présentaient fin 2019 un avoir cumulé de 8.492 milliards de francs (2018: 7.492 milliards). (Text auf Deutsch >>)

Bundesrat: Genehmigt Jahresberichte 2019 von Stilllegungs- und Entsorgungsfonds

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. September 2020 die Jahresberichte und Jahresrechnungen des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (STENFO) genehmigt. Gleichzeitig hat er die Kommission für den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds entlastet. In den von den Betreibern der Kernanlagen geäufneten Entsorgungs- und Stilllegungsfonds befanden sich Ende 2019 insgesamt 8.492 Milliarden Franken (2018: 7.492 Milliarden Franken). (Texte en français >>)

AKW Mühleberg: Seit dem 15. September endgültig ausser Betrieb genommen

(ENSI) Am 20. Dezember 2019 hat das AKW Mühleberg den Leistungsbetrieb eingestellt (siehe ee-news.ch vom 19.12.2019 >> und ee-news.ch vom 20.12.2020 >>). Formell gilt es aber erst seit dem 15. September 2020 als endgültig ausser Betrieb genommen. Damit wurde die Betriebsbewilligung von der Stilllegungsverfügung abgelöst. Im Reaktorgebäude wurden Anlageänderungen umgesetzt, damit das Brennelementlagerbecken autark und redundant gekühlt werden kann.

AKW Beznau: Roland Schmidiger wird definitiv neuer Leiter

(ee-news.ch) Anfang Oktober 2020 übernimmt Roland Schmidiger, der langjährige Stellvertreter und jetzige Interimsleiter, definitiv die Leitung des AKW Beznau. Mit seinem Führungsteam soll Roland Schmidiger laut Axpo den zuverlässigen und sicheren Betrieb des AKW Beznau gewährleisten. Der Führungswechsel war erforderlich, nachdem sich die Geschäftsleitung des Werks nach zehn Jahren von Kraftwerksleiter Michael Dost getrennt hatte. Grund waren unterschiedliche Auffassungen in Bezug auf die künftige Führung der Anlage und die Zusammenarbeit mit anderen Konzerngesellschaften (siehe ee-news.ch vom 25.8.20 >>).

CEATE-E: Demande un rapport d’examen dans le domaine de la radio protection - Pas de moratoire fédéral sur l’exploitation de gaz de schiste

(ee-news.ch/CEATE-E) La Commission de l’environnement, de l’aménagement du territoire et de l’énergie du Conseil des Etats (CEATE-E) charge le Conseil fédéral de faire une analyse portant sur les domaines de la radioprotection des centrales nucléaires et de la médecine. Il s’agira de montrer si les mesures de protection sont proportionnées par rapport à l’utilité des technologies impliquant de la radioactivité. La commission a par ailleurs proposé de ne pas donner suite à l’initiative du canton de Genève «Pour un moratoire fédéral sur l'importation, l'exploration et l'exploitation de gaz de schiste en Suisse». (Text auf Deutsch >>)

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