SES: Fehlerkultur? Fehlanzeige! - revidierter Entwurf zur «G07»-Ensi-Richtlinie ist ein Flopp

(SES) 28 Jahre lang blieb ein Sicherheitsmangel im AKW Beznau unentdeckt. Danach liess das ENSI verlauten, Sicherheit sei kein Zustand, sondern ein Prozess. Richtlinien sollten angepasst werden. Nun liegt der revidierte Entwurf zu «G07», einer der einschlägigen Richtlinien vor, ohne dass das eigentliche Problem angegangen wird, wie die Schweizerische Energie-Stiftung SES kritisiert.

Frankreich: Verzögerte AKW-Wartung gefährdet Frankreichs Stromversorgung – AKW produzieren deutlich unter Prognosen

(SDA) Frankreichs Stromnetzbetreiber RTE sieht eine gesteigerte Gefahr von Versorgungsengpässen im bevorstehenden Winter, weil sich die Wartung etlicher Atomkraftwerke in die Länge zieht. Die Menge an verfügbarem Atomstrom werde ab Mitte Dezember bis Mitte Februar deutlich unter der Prognose liegen und zu einem erhöhten Risiko von Engpässen führen, teilte der Netzbetreiber am Freitag in Paris mit.

SES-Umfrage: Wo haben Sie Ihre Jodtabletten hingetan?

(SES) Unter dem Motto „Wo haben Sie Ihre Jodtabletten hingetan?“ lancieren wir eine Umfrage unsere Sensibilisierungskampagne zur Atomenergie in der Schweiz. Unter dem Eindruck vom Klima- und Energiekrise neigen immer mehr Menschen dazu, die Atomkraft als notwendiges Übel hinzunehmen. Dem halten wir mit unserer Kampagne entgegen, denn wie sagt der Bund doch immer: Die Schweizer AKW laufen, so lange sie sicher sind.

Nucléaire: Paris revoit à la baisse ses estimations de production - 29 réacteurs seulement sont opérationnels

(SDA) EDF a annoncé jeudi revoir à la baisse sa production nucléaire pour l'année 2022. Le producteur français d'énergie invoque notamment l'arrêt prolongé de quatre réacteurs pour des questions de corrosion. L'entreprise prévoit 275-285 TWh (térawattheures) de production nucléaire en 2022, contre 280-300 TWh prévus précédemment.

Green Planet Energy: Gas-Ersatz, Strompreise, Netzstabilität - Weiterbetrieb des AKW Emsland nützt in der Energiekrise kaum etwas

(PM) Das Atomkraftwerk Emsland leistet bei einem Weiterbetrieb nur einen minimalen Beitrag zu Gaseinsparung, Strompreisminderung und Systemstabilität in Deutschland und Europa. Das geht aus einem neuen Hintergrundpapier des Analysehauses Energy Brainpool im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Green Planet Energy hervor.

Suisse : Participe à la 66e Conférence générale de l’AIEA – la guerre ne Ukraine un des thèmesprincipaux

(OFEN) La 66e Conférence générale de l’Agence internationale de l’énergie atomique (AIEA) se déroulera à Vienne du 26 au 30 septembre 2022. Benoît Revaz, directeur de l’Office fédéral de l’énergie (OFEN), conduira la délégation suisse. Le Conseil fédéral lui a conféré le titre de secrétaire d’État pour la durée de la conférence. (Text auf Deutsch >>)

Schweiz: Nimmt an der 66. Generalkonferenz der IAEA teil - Ukrainekrieg eines der Hauptthemen

(BFE) Vom 26. bis 30. September 2022 findet in Wien die 66. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) statt. Leiter der Schweizer Delegation ist Benoît Revaz, Direktor des Bundesamts für Energie, dem der Bundesrat für die Dauer der Konferenz den Titel eines Staatssekretärs verliehen hat. (Texte en français >>)

Bee: Leckage und alte Brennstäbe im AKW Isar 2 werfen neue Fragen auf – jetzt auf Erneuerbare setzen!

(ee-news.ch) Am 19. September war bekannt geworden, dass es im Atomkraftwerk Isar 2 in Bayern eine Ventilleckage gibt, die repariert werden muss, wenn das Kraftwerk über das Jahresende hinaus als Leistungsreserve zur Verfügung stehen soll. Für diese Reparatur müsste Isar 2, das 1988 gebaut wurde, ungefähr eine Woche lang stillgelegt werden. Der deutsche Wirtschaftsminister Habeck hatte Anfang September vorgeschlagen, zur Absicherung für den Notfall für den Winter 22/23 eine zeitlich und inhaltlich begrenzte AKW-Einsatzreserve aus den beiden südlichen Atomkraftwerken Isar 2 und Neckarwestheim in Deutschland zu schaffen (siehe ee-news.ch vom 7.9.2022 >>). Die Reparatur im AKW Isar 2 sei nicht notwendig, sollte das AKW wie durch den 2011 beschlossenen Atomausstieg nach dem 31. Dezember 2022 den Leistungsbetrieb beenden.

Nagra : Le dépôt en couches géologiques profondes sera implanté à Nord desLägern, l’installation de conditionnement sur le site du dépôt intermédiaire Zwilag àWürenlingen

(Nagra) La Nagra a annoncé son intention de construire le dépôt en couches géologiques profondes prévu pour les déchets radioactifs sur le site «Nord des Lägern» (cantons d’Argovie et de Zurich), et l’installation de conditionnement des éléments combustibles sur le site de l’actuel dépôt intermédiaire centralisé, à Würenlingen (canton d’Argovie). Selon la Nagra, par rapport aux autres sites qui ont fait l’objet d’une analyse approfondie (Jura-est et Zurich nord-est), le sous-sol de Nord des Lägern offre le meilleur effet de barrière géologique, la meilleure stabilité des couches rocheuses et une flexibilité élevée pour la disposition du dépôt souterrain. La Nagra va maintenant préparer les demandes d’autorisation générale puis les soumettre, dans deux ans environ, à l’Office fédéral de l’énergie (OFEN). Les autorités fédérales compétentes en matière de sécurité procéderont ensuite à l’examen détaillé des dossiers. (Text auf Deutsch >>)

Nagra: Geologische Tiefenlager soll in Nördlich Lägern und die Verpackungsanlage beim Zwischenlager gebaut werden

(Nagra) Die Nagra hat angekündigt, dass sie das geplante geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle im Standortgebiet Nördlich Lägern (Kantone Aargau und Zürich) und die Brennelementverpackungsanlage am Standort des bestehenden zentralen Zwischenlagers in Würenlingen (Kanton Aargau) erstellen will. Gemäss Nagra bietet der geologische Untergrund in Nördlich Lägern im Vergleich mit den ebenfalls vertieft untersuchten Standortgebieten Jura Ost und Zürich Nordost die grösste geologische Barrierewirkung, die beste Stabilität der Gesteinsschichten sowie eine hohe Flexibilität für die Anordnung des unterirdischen Lagers. Die Nagra wird nun die Rahmenbewilligungsgesuche erarbeiten und diese in rund zwei Jahren beim Bundesamt für Energie (BFE) einreichen. (Texte en français >>)

OFEN : Rapport annuel 2021 des fonds de désaffectation et de gestion des déchets radioactifs

(OFEN) Le 7 septembre 2022, le Conseil fédéral a approuvé le rapport annuel et les comptes annuels du fonds de gestion des déchets radioactifs et du fonds de désaffectation pour les installations nucléaires (Stenfo) et a donné décharge à leur commission administrative. Alimentés par les exploitants des installations nucléaires dans la perspective de couvrir les coûts générés par la désaffectation de ces installations et ceux occasionnés par la gestion des déchets radioactifs et des éléments combustibles usés une fois les installations mises hors service, les deux fonds présentaient fin 2021 un avoir cumulé de 9,664 milliards de francs (2020: 8.852 milliards).Conformément à l’ordonnance sur le fonds de désaffectation et sur le fonds de gestion (Ofdg), ces fonds sont soumis à la surveillance du Conseil fédéral. (Text auf Deutsch >>)

BFE: Stilllegungs- und Entsorgungsfonds – Jahresbericht 2021

(BFE) Der Bundesrat hat am 7. September 2022 den Jahresbericht und die Jahresrechnungen des Stilllegungs- und des Entsorgungsfonds (Stenfo) genehmigt. Gleichzeitig hat er die Verwaltungskommission für den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds entlastet. In den von den Betreibern der Kernanlagen geäufneten Entsorgungs- und Stilllegungsfonds befanden sich Ende 2021 insgesamt 9.664 Milliarden Franken (2020: 8.852 Milliarden Franken). Die beiden Fonds decken die Kosten für die Stilllegung der Kernkraftwerke sowie für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle und der abgebrannten Brennelemente, die nach Ausserbetriebnahme der Atomkraftwerke anfallen. Die Fonds sind gemäss Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung (Sefv) der Aufsicht des Bundesrats unterstellt. (Article en français >>)

Stilllegungs- und Entsorgungsfonds: AKW-Betreiber sind mit Powerplay erfolgreich

(SES) Am 4. Dezember 2020 hat die Verwaltungskommission des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (Stenfo-VK) die Kosten für Stilllegung der AKW und Entsorgung radioaktiver Abfälle nach unten korrigiert (siehe ee-news.ch vom 29.12.20 >>). Die AKW-Betreiber waren mit ihren Beschwerden vor Bundesgericht sowie dem Druck innerhalb des Stenfo erfolgreich. Sie haben sich tiefere Kosten erkämpft und drohen trotzdem mit einer Klage. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) kritisiert die destruktive Vorgehensweise der AKW-Betreiber.

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