EuGH erlaubt Beihilfen für AKW Hinkley Point C: „Enttäuschendes Signal für die Energiewende in Europa“

(PM) Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Klage Österreichs gegen Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C endgültig abgewiesen. Damit gestattet das höchste europäische Gericht dem Betreiber des AKWs von staatlicher Beihilfe zu profitieren. Nach Berechnungen im Auftrag von Greenpeace Energy könnte sich diese über mehrere Jahrzehnte auf mehr als 100 Milliarden Euro summieren. Laut Gerichtsurteil seien derartige staatliche Beihilfen für den Bau eines Atomkraftwerks mit dem europäischen Binnenmarkt jedoch vereinbar.

Gesellschaft für Endlagerung: In Deutschland sind 90 Gebiete für Atommüll-Endlagerung geeignet

(ee-news.ch) Die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) hat am 28. September den Zwischenbericht Teilgebiete veröffentlicht. Er enthält die Ergebnisse der ersten Auswertung von bereits existierenden geologischen Daten über den Untergrund Deutschlands. Das Ergebnis sind zum einen die Gebiete, die für die Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen ungeeignet sind, als auch die Gebiete, die eine günstige geologische Gesamtsituation dafür erwarten lassen.

Öko-Institut: Informationsportal Endlagerung radioaktive Abfälle

(PM) Das Öko-Institut hat auf den „Informationsportal Endlagerung“ Informationen zum Thema Endlager radioaktiven Abfällen in Deutschland gebündelt. Sie finden dort Studien, Vorträge, Fachartikel ebenso wie Presseinformationen, Infografiken und Unterrichtsmaterialien.

FÖS-Studie: Atomkraft hat Deutschland bis heute bereits mehr als eine Billion Euro gekostet

(PM) Die Nutzung der Atomenergie zur Stromerzeugung in Deutschland hat seit den 1950er-Jahren geschätzte gesamtgesellschaftliche Kosten von mehr als einer Billion Euro verursacht. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy erstellt hat. Diese Summe umfasst sowohl staatliche Förderungen als auch Verkaufspreise des Stroms sowie externe Kosten. „Kein anderer Energieträger hat so hohe Kosten verursacht wie die riskante Atomkraft, die auch nach 65 Jahren höchst unwirtschaftlich ist“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy.

BKW: Reisst AKW Mühleberg planmässig ab– Rückbau soll 2034 abgeschlossen sein

(SDA) Der geplante Rückbau des Atomkraftwerks Mühleberg schreitet trotz Corona planmässig voran. Die Voraussetzungen für die "endgültige" Ausserbetriebnahme sind nun nachgewiesen.

Conseil fédéral : Approuve les rapports annuels 2019 des fonds de désaffectation et de gestion des déchets radioactifs

(Conseil fédéral) Lors de sa séance du 18 septembre 2020, le Conseil fédéral a approuvé les rapports annuels et les comptes annuels du fonds de gestion des déchets radioactifs et du fonds de désaffectation pour les installations nucléaires (STENFO) et a donné décharge à leur commission administrative. Alimentés par les exploitants des installations nucléaires dans la perspective de couvrir les coûts générés par la désaffectation de ces installations et ceux occasionnés par la gestion des déchets radioactifs et des éléments combustibles usés une fois les installations mises hors service, les deux fonds présentaient fin 2019 un avoir cumulé de 8.492 milliards de francs (2018: 7.492 milliards). (Text auf Deutsch >>)

Bundesrat: Genehmigt Jahresberichte 2019 von Stilllegungs- und Entsorgungsfonds

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. September 2020 die Jahresberichte und Jahresrechnungen des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (STENFO) genehmigt. Gleichzeitig hat er die Kommission für den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds entlastet. In den von den Betreibern der Kernanlagen geäufneten Entsorgungs- und Stilllegungsfonds befanden sich Ende 2019 insgesamt 8.492 Milliarden Franken (2018: 7.492 Milliarden Franken). (Texte en français >>)

AKW Mühleberg: Seit dem 15. September endgültig ausser Betrieb genommen

(ENSI) Am 20. Dezember 2019 hat das AKW Mühleberg den Leistungsbetrieb eingestellt (siehe ee-news.ch vom 19.12.2019 >> und ee-news.ch vom 20.12.2020 >>). Formell gilt es aber erst seit dem 15. September 2020 als endgültig ausser Betrieb genommen. Damit wurde die Betriebsbewilligung von der Stilllegungsverfügung abgelöst. Im Reaktorgebäude wurden Anlageänderungen umgesetzt, damit das Brennelementlagerbecken autark und redundant gekühlt werden kann.

AKW Beznau: Roland Schmidiger wird definitiv neuer Leiter

(ee-news.ch) Anfang Oktober 2020 übernimmt Roland Schmidiger, der langjährige Stellvertreter und jetzige Interimsleiter, definitiv die Leitung des AKW Beznau. Mit seinem Führungsteam soll Roland Schmidiger laut Axpo den zuverlässigen und sicheren Betrieb des AKW Beznau gewährleisten. Der Führungswechsel war erforderlich, nachdem sich die Geschäftsleitung des Werks nach zehn Jahren von Kraftwerksleiter Michael Dost getrennt hatte. Grund waren unterschiedliche Auffassungen in Bezug auf die künftige Führung der Anlage und die Zusammenarbeit mit anderen Konzerngesellschaften (siehe ee-news.ch vom 25.8.20 >>).

Axporama: Besucherzentrum von AKW Beznau schliesst aufgrund von Besuchermangel

(SDA) Energiekonzern Axpo schliesst nach 47 Jahren sein Besucherzentrum Axporama in Böttstein AG in Sichtweite der beiden Atomreaktoren Beznau. Der Grund für die Schliessung per Ende Jahr sind gemäss Axpo die zurückgehenden Besucherzahlen und die Betriebskosten.

AKW Beznau: Beginn des Brennelementwechsels in Block 2

(PM) Block 2 des AKW Beznau wurde am Dienstag, wie geplant, für die Durchführung des Brennelementwechsels vom Netz genommen. Mit der neuen Beladung des Reaktorkerns wird die Anlage für die nächste Betriebsperiode bereit sein.

AKW Beznau: Ensi weicht zentraler Kritik aus

(SES) Das Öko-Institut hat die Stellungnahme des Ensi zur Kritik am Sicherheitsnachweis von Beznau 1 analysiert und reagiert heute mit einer Replik. Nach eingehender Prüfung kommt die Schweizerische Energie-Stiftung SES zum Schluss, dass das Ensi die Zweifel am Sicherheitsnachweis nicht ausräumen kann, da es auf die Hauptkritikpunkte nicht ausreichend eingegangen ist.

CEATE-E: Demande un rapport d’examen dans le domaine de la radio protection - Pas de moratoire fédéral sur l’exploitation de gaz de schiste

(ee-news.ch/CEATE-E) La Commission de l’environnement, de l’aménagement du territoire et de l’énergie du Conseil des Etats (CEATE-E) charge le Conseil fédéral de faire une analyse portant sur les domaines de la radioprotection des centrales nucléaires et de la médecine. Il s’agira de montrer si les mesures de protection sont proportionnées par rapport à l’utilité des technologies impliquant de la radioactivité. La commission a par ailleurs proposé de ne pas donner suite à l’initiative du canton de Genève «Pour un moratoire fédéral sur l'importation, l'exploration et l'exploitation de gaz de schiste en Suisse». (Text auf Deutsch >>)

UREK-S: Kommission fordert Prüfbericht im Bereich Strahlenschutz - kein Moratorium zur Förderung von Schiefergas

(ee-news.ch/UREK-S) Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates (UREK-S) beauftragt den Bundesrat, im Bereich Strahlenschutz von Kernenergieanlagen und Medizin einen Bericht auszuarbeiten. Im Fokus steht das Verhältnis von Schutz und Nutzen bei der Verwendung von Technologien, bei denen Radioaktivität auftritt. Die Kommission hat zudem beschlossen, der Standesinitiative des Kantons Genf «Import, Exploration und Förderung von Schiefergas. Schweizweites Moratorium» keine Folge zu geben. (Texte en français >>)

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