AKW-Debatte

AKW Leibstadt: Messgeräte seit 2016 nicht mehr richtig überprüft

(SDA) Ein Mitarbeiter des Atomkraftwerkes Leibstadt hat entgegen behördlicher Vorgaben und betrieblicher Instruktionen seit 2016 an drei Neutronendosisleistungsmessgeräten keine Funktionstests mehr durchgeführt. Er wurde freigestellt. Dieses Fehlverhalten habe keine Gefährdung von Mensch und Umwelt ausgelöst, teilte die KKL AG am 30.1.19 mit. Sie führt eine umfassende Untersuchung des Vorfalls durch.

Lesen...

AKW Beznau: Ein rückwärtsgerichtetes Urteil - Strahlenschutz-Gesetzgebung gilt offenbar für alles, ausser für Atomkraftwerke

(SES) Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen den Weiterbetrieb des AKW Beznau wegen mangelhafter Erdbebensicherheit abgewiesen. In seiner Begründung verweist es auf die historische Usanz der Grenzwerte – und verkennt dabei, dass diese überholt sind. Ob das Urteil ans Bundesgericht weitergezogen wird, ist noch nicht entschieden.

Lesen...

50 Jahre Kernschmelze: Atomunglück Stufe 5 von 7 «Made in Switzerland»

(©TR) Das Atomunglück im Versuchsreaktor – notabene auch für den Bau von Atomwaffen – im waadtländischen Lucens jährte sich am 21. Januar 2019 zum 50. Mal. Auf der Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wird es heute auf Stufe 5 von 7 möglichen Stufen eingeordnet. Obwohl die Kernschmelze einer der weltweit schwersten Atomunfälle war, wurde der Unfall damals verharmlosend als «Störfall» kommuniziert. Nicht viel hätte gefehlt, und die Westschweiz wäre unbewohnbar geworden.

Lesen...

SSES: Auch 50 Jahre nach dem Reaktorunfall in Lucens kein Ende der radioaktiven Belastung in Sicht

(SSES) Anlässlich des 50. Jahrestag des Reaktorunfalls im Versuchsatomkraftwerk Lucens spricht sich die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES abermals für den nationalen Atomausstieg aus. Noch heute stellt der Reaktor Probleme für die Schweizerische Umwelt dar. Erneuerbare Energien sind hingegen bezüglich Umweltimpact wie auch der Kosten konkurrenzlos. Die SSES fordert aus diesen Gründen eine Verdreifachung des jährlichen Zubaus der Erneuerbaren Energien.

Lesen...

ENSI: Veröffentlicht Alterungsleitfaden für trockene Zwischenlagerung von hochaktiven Abfällen

(ENSI) Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI gibt Empfehlungen für den Umgang mit der Alterung von Behältern für die Lagerung von hochaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen in einem Alterungsleitfaden ab. Dieser beschreibt die rechtlichen Bestimmungen für die Zwischenlagerung und empfiehlt, wie diese umzusetzen sind.

Lesen...

Le Conseil fédéral : Nomme Tanja Manser comme nouveau membre du conseil de l’IFSN

(IFSN) Un an après la démission de Jürg Schmid du conseil de l’IFSN, le Conseil fédéral lui a désigné un successeur. Il a élu Tanja Manser pour le remplacer. Le conseil de l’IFSN dispose ainsi de six membres à compter du 1er janvier 2019. (Text auf Deutsch >>)

Lesen...

Bundesrat: Ernennt Tanja Manser zum neuen Mitglied des ENSI-Rats

(ENSI) Ein Jahr nach dem Rücktritt von Jürg Schmid aus dem ENSI-Rat hat der Bundesrat die Nachfolge geregelt. Er hat Tanja Manser gewählt. Damit verfügt der ENSI-Rat per 1. Januar 2019 über sechs Mitglieder. (Texte en français >>)

Lesen...

Atommülllagerung: Oxford-Studie offenbart ungenügende Absicherung gegen Kostenrisiken

(SES) Eine neue Oxford-Studie kommt zum Schluss, dass die Kostenrisiken für die Lagerung des Schweizer Atommülls erheblich unterschätzt werden. Für die Schweizerische Energie-Stiftung ist klar: Damit die Steuerzahlenden künftig nicht Gefahr laufen diese Kosten zu tragen, sind höhere Sicherheitsmargen für den Entsorgungsfonds nötig.

Lesen...

Atomausstieg: Bundesrat bricht Versprechen gegenüber dem Stimmvolk

(PM) Die Allianz Atomausstieg ist enttäuscht und besorgt über den Entscheid des Bundesrates, die Kernenergie-Verordnung abzuschwächen (siehe ee-news.ch vom 7.12.18 >>). Der Entscheid bricht frühere Versprechen zum Atomausstieg und erhöht das Risiko eines nuklearen Unfalls in der Schweiz.

Lesen...

SES: «LexBeznau» – Bundesrat wäscht ENSI und Axpo rein

(SES) Der Bundesrat hat gestern die Teilrevision der Kernenergieverordnung verabschiedet (siehe ee-news.ch vom 7.12.18 >>). In einem beispiellosen Vorgehen torpediert er den Strahlenschutz im Atombereich und missachtet den Rechtsstaat sowie den Anspruch auf Rechtsschutz in grobem Masse. Implizit anerkennt er aber auch, dass die Axpo das Atomkraftwerk Beznau seit Jahren illegal betreibt – mit dem rechtswidrigen Segen des ENSI.

Lesen...

Le Conseilfédéral: Met en vigueur la révision de l’ordonnance sur l’énergie nucléaire

Lors de sa séance du 7 décembre 2018, le Conseil fédéral a approuvé la révision partielle de l’ordonnance sur l’énergie nucléaire (OENu). Il précise ainsi les directives relatives à l’analyse des défaillances des centrales nucléaires et réglemente le stockage pour décroissance de déchets radioactifs issus de la désaffectation des centrales nucléaires. Les nouvelles dispositions entreront en vigueur le 1er février 2019. (Text auf Deutsch >>)

Lesen...

Bundesrat: Setzt revidierte Kernenergieverordnung in Kraft

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 7. Dezember 2018 die Teilrevision der Kernenergieverordnung genehmigt. Er präzisiert damit die Vorgaben zu den Störfallanalysen von Kernkraftwerken und regelt die Abklinglagerung von radioaktiven Abfällen aus der Stilllegung von Kernanlagen. Die neuen Bestimmungen treten am 1. Februar 2019 in Kraft. (Texte en français >>)

Lesen...

Atommüllkosten: Risikoabsicherung für Bund und Steuerzahlende wird reduziert

(SES) In der am 30.11.18 eröffneten Vernehmlassung zur Revision der Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung (SEFV) will der Bundesrat den Sicherheitszuschlag für unvorhergesehene Risiken streichen (siehe ee-news.ch vom 3.12.18 >>). Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass schlussendlich nicht die AKW-Betreiber sondern die Steuerzahlenden die Kosten tragen werden. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) lehnt diesen Vorschlag ab und fordert stattdessen eine Stärkung des Sicherheitszuschlags.

Lesen...

Le Conseil fédéral : Ouvre la consultation sur la révision de l’ordonnance sur le fonds de désaffectation et sur le fonds de gestion

Lors de sa séance du 30 novembre 2018, le Conseil fédéral a lancé la consultation concernant la révision de l’ordonnance sur le fonds de désaffectation et sur le fonds de gestion (OFDG). La révision apporte des modifications dans le rendement du capital et le taux de renchérissement servant au calcul des contributions annuelles. Par ailleurs, avec la nouvelle méthode de calcul des coûts prévisibles de désaffectation et de gestion des déchets utilisée pour la première fois dans le cadre de l’étude de coûts 2016, qui inclut d’emblée des suppléments pour les imprécisions des prévisions et les risques, il est prévu de supprimer le supplément de sécurité forfaitaire de 30% introduit en 2015 dans l’OFDG. La consultation se poursuit jusqu’au 20 mars 2019. (Text auf Deutsch >>)

Lesen...

Bundesrat: Startet Vernehmlassung zur Revision der Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 30. November 2018 die Vernehmlassung zur Revision der Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung (SEFV) eröffnet. Die Revision beinhaltet Anpassungen der Anlagerendite sowie der Teuerungsrate, welche zur Bemessung der jährlichen Beiträge verwendet werden. Aufgrund der in der Kostenstudie 2016 erstmals angewandten neuen Methodik zur Ermittlung der voraussichtlichen Stilllegungs- und Entsorgungskosten, die bereits Kostenzuschläge für Prognoseungenauigkeiten und Risiken enthält, soll zudem der 2015 eingeführte pauschale Sicherheitszuschlag von 30% aus der SEFV gestrichen werden. Die Vernehmlassung dauert bis 20. März 2019. (Texte en français >>)

Lesen...

SES: Atommüll- es bleiben viele Fragen offen

(SES) Der Abschluss der Etappe 2 des Sachplans geologische Tiefenlager schränkt die Standortauswahl ein, bevor wichtige und grundlegende Fragen unter anderem zum Lagerkonzept beantwortet sind (siehe ee-news.ch vom 23.11.18 >>). Dieses Vorgehen führt in eine potenzielle Sackgasse. Die SES fordert den Bundesrat auf, die Klärung der offenen Fragen in Etappe 3 rasch anzugehen und einzufordern.

Lesen...

OFEN: Plan sectoriel «Dépôts en couches géologiques profondes» - les conférences régionales se préparent à l’étape 3

(OFEN) Plus de 500 personnes étaient directement impliquées dans les conférences régionales (CR) des six régions d’implantation lors de l’étape 2 du plan sectoriel «Dépôts en couches géologiques profondes». L’objectif de ce plan est de trouver des sites aptes à stocker les déchets radioactifs. La participation des milieux concernés joue également un rôle central dans la troisième et dernière étape de la procédure. Elle permet de faire valoir suffisamment tôt les préoccupations des trois régions d’implantation restantes, Jura-est, Nord des Lägern et Zurich nord-est. (Text auf Deutsch >>)

Lesen...

BFE: Sachplanverfahren geologische Tiefenlager-Regionalkonferenzen machen sich bereit für Etappe 3

(BFE) In Etappe 2 des Sachplanverfahrens, mit dem nach Standorten für geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle in der Schweiz gesucht wird, waren über 500 Personen in den Regionalkonferenzen (RK) der sechs Standortregionen direkt involviert. Auch in der dritten und letzten Etappe der Standortsuche, die gerade begonnen hat, spielt die Partizipation eine zentrale Rolle. Sie ermöglicht den drei verbleibenden Standortregionen Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost, die regionalen Anliegen frühzeitig einzubringen. (Texte en français >>)

Lesen...

CEATE-E: Demande un rapport d’examen dans le domaine de la radio protection - Pas de moratoire fédéral sur l’exploitation de gaz de schiste

(ee-news.ch/CEATE-E) La Commission de l’environnement, de l’aménagement du territoire et de l’énergie du Conseil des Etats (CEATE-E) charge le Conseil fédéral de faire une analyse portant sur les domaines de la radioprotection des centrales nucléaires et de la médecine. Il s’agira de montrer si les mesures de protection sont proportionnées par rapport à l’utilité des technologies impliquant de la radioactivité. La commission a par ailleurs proposé de ne pas donner suite à l’initiative du canton de Genève «Pour un moratoire fédéral sur l'importation, l'exploration et l'exploitation de gaz de schiste en Suisse». (Text auf Deutsch >>)

Lesen...

UREK-S: Kommission fordert Prüfbericht im Bereich Strahlenschutz - kein Moratorium zur Förderung von Schiefergas

(ee-news.ch/UREK-S) Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates (UREK-S) beauftragt den Bundesrat, im Bereich Strahlenschutz von Kernenergieanlagen und Medizin einen Bericht auszuarbeiten. Im Fokus steht das Verhältnis von Schutz und Nutzen bei der Verwendung von Technologien, bei denen Radioaktivität auftritt. Die Kommission hat zudem beschlossen, der Standesinitiative des Kantons Genf «Import, Exploration und Förderung von Schiefergas. Schweizweites Moratorium» keine Folge zu geben. (Texte en français >>)

Lesen...

Partner

  • Agentur Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Job-Plattform

Suchen Sie einen Mitarbeitenden 
oder eine Stelle? 
Bei uns sind Sie richtig!

Hier geht's weiter >>

Aktuelle Jobs

Projektleiter Photovoltaik-Systeme (w/m)

New Energy Scout ist ein international tätiges Engineering- und Beratungsunternehmen im Bereich Erneuerbare Energien. Für den Bereich PV suchen wir Verstärkung auf Teilzeit- oder Kooperationsbasi...

Ist Ihr Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien oder Energieeffizienz tätig? Dann senden sie ein e-Mail an info@ee-news.ch mit Name, Adresse, Tätigkeitsfeld und Mail, dann nehmen wir Sie gerne ins Firmenverzeichnis auf.

Newsletter abonnieren

Follow us

In order to provide the best quality for you, our system uses "cookies", which are stored on your device. Cookies are necessary to identify what information (job advertisement, questionnaire, etc) you have already seen. IP address is used for the same purposes as described above.

When creating a profile, applying to the newsletter, job subscriptions and etc, you agree that the data, which you have entered, will be stored and processed in the system in order to provide services, which you have applied for.

We do NOT sell your personal data to any 3rd party services.

You must be 18 or older years old to use our services. If you are underage, you must have a permission to use our services from your parent or guardian. It is necessary in order to store and process your data.

By continuing to use our services, you agree with the these terms. You can withdraw your agreement at any time, by deleting cookies from your device and by sending request for deleting your data to the administrator.

Close