Rwe: Veräussert Kleinwasserkraftwerke in Frankreich und Portugal an österreichischen Energieversorger Kelag

(PM) Rwe veräussert ihre Portfolios an 19 Kleinwasserkraftwerken in Frankreich und Portugal an den österreichischen Energieversorger Kelag. In der Kapazität von insgesamt 65 Megawatt (pro rata) sind auch 3 Megawatt Windkraft enthalten. 16 Beschäftigte sollen im Zuge des Verkaufs zu dem Kärntner Unternehmen wechseln. Rwe hatte die Anlagen im Rahmen der Transaktion mit Eon im Jahr 2019 übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

SAK: Neue Turbinengruppen für das Kraftwerk Sägengüetli

(PM) Die SAK hat das neue Kraftwerk Sägengüetli in Flums mit zwei modernen Wasserturbinen und Generatoren ausgestattet. Die Aufrüstung erfolgte im Rahmen der 2019 gestarteten zweiten Phase der umfangreichen Sanierungs- und Neubauarbeiten der Anlage. Durch die Sanierung kann das Kraftwerk seine Stromproduktion künftig um 20 Prozent steigern und somit rund 2'000 Haushalte mehr mit nachhaltigem Strom aus Wasserkraft versorgen.

Next Kraftwerke: Österreichische Bundesforste vermarkten Strom aus Wasserkraft über Next Pool

(PM) Next Kraftwerke vermarktet seit dem 1. Januar 2021 den Strom von vier österreichischen Kleinwasserkraftwerken. Kainischtraun Forstaubach, Hallstatt, Kainischtaun und Schallau – das sind die Namen der vier Wasserkraftwerke, die seit Jahresbeginn ihre Energie ins virtuelle Kraftwerk einbringen. Betreiber der Kleinwasserkraftwerke sind die österreichischen Bundesforste. Seit 2006 gewinnen sie mit Kleinwasserkraftwerken Energie aus Wasser. Zurzeit betreiben die Bundesforste acht solcher nachhaltigen Stromproduzenten.

Alpiq: Schliesst Abkommen zur Erneuerung der Wasserkraftkonzessionen von Salanfe im Unterwallis

(PM) Die Gemeinden Salvan, Champéry, Vernayaz, Val-d'Illiez, Evionnaz, Troistorrents und Monthey haben am 29. Dezember 2020 mit Alpiq und der Salanfe eine Vereinbarung zur Erneuerung der Wasserkraftkonzessionen der Salanfe für weitere 80 Jahre unterzeichnet. Auf dieser Grundlage definieren die Parteien nun die Modalitäten der Inkraftsetzung per 1. Januar 2033.

CKW: Der Kanton Uri will seine Aktienbeteiligung an EWA-Energie Uri erhöhen

(ee-news.ch) Der Kanton Uri und EWA-Energie Uri (EWA) wollen ihre bestehende strategische Partnerschaft weiter vertiefen. Diese Absicht haben der Regierungsrat vom Kanton Uri, das EWA und CKW in einer gemeinsamen Vereinbarung bekräftigt. Pro Jahr werden im Kanton Uri aus Wasserkraft rund 1'600 Millionen Kilowattstunden sauberer und CO2-freier Strom produziert. Die im September 2015 verabschiedete Eignerstrategie Wasserkraft des Kantons Uri enthält als langfristiges Ziel eine stärkere Beteiligung bis hin zu einer Mehrheitsbeteiligung an EWA-Energie Uri. Damit will die Urner Regierung die Versorgung im Kanton Uri langfristig sichern.

Schiffenensee: Literarische Erzählung zum Bau von Staumauer und Wasserkraftwerk

(TR) Die fiktive Geschichte «Unter dem Schiffenensee» der Nachwuchsautorin Michelle Peyer aus dem bernischen Laupen spielt in jener Zeit als in der realen Welt eine imposante Bogenstaumauer und ein Wasserkraftwerk gebaut wurden – der Bau des Dammes bei Schiffenen im Kanton Freiburg 1959 war ehrgeizig und wurde längst nicht von allen Zeitgenossen gutgeheissen...

Potenzial der Wasserkraft im Wallis: Grundlagenstudie schätzt Winterpotenzial aus der Wasserkraft auf über 2200 GWh

(PM) Eine Grundlagenstudie zum Potenzial der Wasserkraft im Wallis, welche von den Forces Motrices Valaisannes (FMV) im Auftrag des Departements für Finanzen und Energie erarbeitet wurde, listet die Wasserkraftwerke und mögliche Ausbaupotenziale auf Walliser Boden auf. Die Studie stellt erstmals den Grundsatz der «multifunktionalen Nutzung des Wassers in Einzugsgebieten» in einem überregionalen Kontext in den Vordergrund. Reprise vom 23.11.20  (Article en français >>)

Ewz: Dotiereinrichtung und -kraftwerk beim Staudamm Marmorera und in Löbbia in Betrieb – Restwasser erfüllt gesetzliche Vorgaben

(PM) Seit diesem Sommer gibt Ewz beim Staudamm Marmorera mehr Restwasser ab und entspricht damit den gesetzlichen Vorgaben. Dieses Restwasser wird für die Stromproduktion genutzt, bevor es in das Gewässer eingeleitet wird. Das dafür vorgesehene Dotierkraftwerk wurde dieser Tage erfolgreich in Betrieb genommen. Ebenfalls wird die Durchströmturbine in Löbbia in Betrieb genommen.

CKW: Reicht Konzessionsgesuch für Klein-Wasserkraftwerk Waldemme ein

(ee-news.ch) CKW hat am 17. Dezember das Konzessions- und Baugesuch für das KleinwasserkraftwerkWaldemme in der Gemeinde Flühli beim Kanton Luzern eingereicht. Das Projekt wurde in den letzten Monaten im intensiven Austausch mit kantonalen Stellen, Gemeinden und den Umweltschutzorganisationen überarbeitet. Im Gegensatz zur ursprünglichen Variante bleibt mit dem jetzigen Projekt die Lammschlucht unberührt. Die Wasserfassung wird beim Weiler Matzenbach in Flühli entstehen.

Nationalrat: Bestimmungen zur Wasserkraft werden nicht gelockert

(sda) Die eidgenössischen Bestimmungen zur Wasserkraft sollen nicht gelockert werden. Der Nationalrat hat am Donnerstag eine Standesinitiative des Kantons Wallis abgelehnt, die verlangte, insbesondere den Schutz der Gewässer zu lockern. Der Entscheid fiel mit 109 zu 72 Stimmen. Zuvor hatte bereits der Ständerat der Initiative keine Folge gegeben. Sie ist damit vom Tisch.

Stadt Zürich: Ewz soll weiter in Windparks und Wasserkraftwerke investieren

(PM) Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat einen dritten Rahmenkredit von 200 Millionen Franken für Energieproduktionsanlagen, die erneuerbare Quellen nutzen. Mit diesen Mitteln soll das Ewz die Stromproduktion aus Sonne, Wind und Wasser weiter ausbauen. Abschliessend darüber entscheiden werden die Stimmberechtigten der Stadt Zürich. Gleichzeitig beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat eine gesetzliche Grundlage für die Ewz (Deutschland) GmbH und für Kraftwerksgesellschaften des Ewz in der Schweiz.

Swiss Small Hydro: Avis de droit commandé sur les droits d’eau immémoriaux démontre qu’il n’est pas nécessaire de les remplacer par desconcession

(Swiss Small Hydro) Selon un arrêt du Tribunal fédéral de mars 2019, des procédures de demande de concession pour des centaines de centrales hydrauliques sous droits d’eau immémoriaux devraient être menées « dès que possible ». L’arrêt bloquerait donc les investissements dans l’assainissement et la rénovation de ces centrales, en particulier pour leur remise à niveau en termes écologiques.  Un avis de droit indépendant commandé par Swiss Small Hydro montre maintenant une porte de sortie : une application pragmatique et appropriée de l’arrêt permettra de réduire massivement l’implication des offices cantonaux tout en répondant aux exigences de l’écologie des eaux. Une application qui s’accompagnera de la protection de la confiance et de la garantie de la propriété des producteurs d’électricité. (Text auf Deutsch >>)

Swiss SmallHydro: Unabhäniges Gutachten zeigt, ehehaftes Wasserrecht besteht weiter

(Swiss Small Hydro) Gemäss einem Bundesgerichtsurteil vom März 2019 müssten «baldmöglichst» Konzessionsverfahren bei Hunderten von Wasserkraftwerken durchgeführt werden. Das Urteil blockiert damit Investitionen in die Sanierung und Erneuerung dieser Kraftwerke, insbesondere auch für deren gewässerökologische Aufwertung. Ein unabhängiges Rechtsgutachten, welches von Swiss Small Hydro in Auftrag gegeben wurde, zeigt nun einen Lösungsansatz auf: Eine pragmatische und sinngemässe Umsetzung des Urteils ermöglicht, dass der Aufwand bei den kantonalen Verwaltungen massiv reduziert werden kann, ohne dass Kompromisse bei der Erfüllung der gewässerökologischen Anforderungen eingegangen werden müssen. Gleichzeitig wird das Vertrauen und die Eigentumsgarantie der Stromproduzenten geschützt.  (Texte en français >>)

Andritz und Mercedes-Benz Energy: Kooperieren bei Batterie-Energiespeichersystemen für Wasserkraftwerke

(ee-news.ch) Der Technologiekonzern Andritz, Anbieter von elektromechanischen Ausrüstungen und Dienstleistungen für Wasserkraftwerke, und Mercedes-Benz Energy, Anbieter von automobilen Batteriespeichersystemen, haben eine Kooperationsvereinbarung zum Einsatz von Hybrid-Energielösungen für den Wasserkraftmarkt auf Basis grosser Batterie-Energiespeichersysteme unterzeichnet.

Swiss Small Hydro: Einfach und übersichtlich - neue Gesamtdokumentation über Kleinwasserkraft in 6 Modulen

(Swiss Small Hydro) Die «Gesamtdokumentation Kleinwasserkraft» wurde 2020 neu überarbeitet und ist jetzt verfügbar. Sie macht Wissen zum Thema Kleinwasserkraft einfach, übersichtlich und leicht zugänglich. In den sechs Modulen der Gesamtdokumentation wird eine Übersicht mit sinnvollem Detailierungsgrad und Verweisen auf vertiefende Literatur gegeben.

Grimsel-Staumauern: Fall geht zurück an Berner Regierung

(SDA) Für die Erhöhung der Mauern des Grimsel-Stausees braucht es eine vorgängige Eintragung im kantonalen Richtplan. Dies hat das Bundesgericht entschieden und die Beschwerde von zwei Naturschutzorganisationen gutgeheissen. Das Projekt geht zur neuen Beurteilung zurück an den Berner Regierungsrat.

Le potentiel de la force hydraulique en Valais : Une étude de base estime un potentiel hivernal d’environ 2200 GWh

(CP) Une étude de base sur le potentiel de la force hydraulique en Valais menée par les Forces Motrices Valaisannes (FMV), sur mandat du Département des finances et de l’énergie (DFE), inventorie l’ensemble des aménagements hydroélectriques et les développements possibles sur sol valaisan. Cette analyse privilégie pour la première fois une approche suprarégionale par bassin versant dans une perspective de multifonctionnalité de l’eau. (Text auf Deutsch >>)

Axpo: Kraftwerk Moesa wird nicht weiterverfolgt

(PM) Die beiden Bündner Gemeinden Cama und Grono haben gemeinsam mit Axpo beschlossen, das vor sechs Jahren gegründete Studienkonsortium zur Verbesserun der Wasserkraftnutzung der Moesa aufzulösen. Aufgrund eines Regierungsratsbeschlusses über die Restwassersanierung der bestehenden Kraftwerke im Misox sei das Projekt nicht mehr bewilligungsfähig, schreibt Axpo.

OFEN : 84 millions de francs de primes de marché pour la grande hydraulique – 0.88 centime par kilowattheure produite

(OFEN) Dans les années 2018 à 2022, les exploitants et propriétaires de grandes installations hydroélectriques en Suisse peuvent demander une prime de marché pour l’électricité produite qu’ils ont dû écouler sur le marché manifestement à un prix inférieur au coût de revient. La prime de marché s’élève au maximum à 1 centime par kilowattheure (kWh) d’énergie produite. L’Office fédéral de l’énergie (OFEN) a examiné les demandes déposées. Les primes de marché 2020 (pour l’exercice 2019) sont octroyées à 23 bénéficiaires. (Text auf Deutsch >>)

BFE: 84 Millionen Franken an Marktprämien für die Grosswasserkraft – das entspricht 0.88 Rappen pro produzierter Kilowattstunde

(BFE) Betreiber und Eigentümer von Schweizer Grosswasserkraftwerken können in den Jahren 2018 bis 2022 eine Marktprämie für ihren produzierten Strom beantragen, den sie am Markt nachweislich unter den Gestehungskosten absetzen mussten. Die Marktprämie beträgt maximal 1 Rappen pro Kilowattstunde produzierter Energie. Das Bundesamt für Energie (BFE) hat die eingegangenen Gesuche geprüft. Die Marktprämien 2020 (für das Geschäftsjahr 2019) gehen an 23 Empfänger. (Article en français >>)

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