FÖS-Studie: Atomkraft hat Deutschland bis heute bereits mehr als eine Billion Euro gekostet

(PM) Die Nutzung der Atomenergie zur Stromerzeugung in Deutschland hat seit den 1950er-Jahren geschätzte gesamtgesellschaftliche Kosten von mehr als einer Billion Euro verursacht. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy erstellt hat. Diese Summe umfasst sowohl staatliche Förderungen als auch Verkaufspreise des Stroms sowie externe Kosten. „Kein anderer Energieträger hat so hohe Kosten verursacht wie die riskante Atomkraft, die auch nach 65 Jahren höchst unwirtschaftlich ist“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy.

Schweizer Wirtschaft: Organisiert sich für das CO2-Gesetz

(PM) Das CO2-Gesetz ist auf der Zielgeraden. Das Parlament debattiert letzte Anpassungen. Grosse Teile der Schweizer Wirtschaft stehen hinter der Vorlage, die die Schweiz in der Klima- und Energiepolitik endlich auf Kurs bringt. Erste Verbände und Unternehmen haben sich im Verein «Schweizer Wirtschaft für das CO2-Gesetz» zusammengeschlossen. Gemeinsam sind sie bereit, für das CO2-Gesetz und damit für Wirtschaftswachstum und Schweizer Arbeitsplätze auch in einer Volksabstimmung mit Kraft und Überzeugung einzustehen. (Texte en français >>)

AEE Suisse-Kongress: „Wir müssen Gefallen kriegen am Wandel, sonst passiert nichts!“

(AN) „Die Coronakrise hat gezeigt, dass wir – wenn wir wollen – sehr rasch handeln können. Das sollte auch für die Klimakrise gelten“, erklärte Gianno Operto an der Eröffnung des AEE Suisse Kongresses im September. „Wir sind auf einem gutem Weg, doch wir brauchen viel mehr Schub: Covid ist eine Mücke, der Klimawandel ein Elefant!“ „Menschen ticken komplizierter. Wir müssen Gefallen kriegen am Wandel, sonst passiert nichts“, erklärte Ludwig Hasler, Philosoph, Physiker und Publizist.

BSW-Branchenumfrage: Schlechte Noten für deutsche EEG-Gesetzesnovelle

(BSW) 97 Prozent der Solarunternehmer warnen vor einem Rückgang der Solardach-Nachfrage für den Fall, dass der in der vergangenen Woche vom deutschen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegte Gesetzesentwurf zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unverändert umgesetzt werden sollte. Das geht aus einer aktuellen Branchenumfrage hervor. In nur drei Tagen haben über 1000 Solarunternehmen an der vom deutschen Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) initiierten Bewertung des Gesetzesentwurfs teilgenommen.

Juwi: Realisiert Photovoltaik-Hybridprojekt mit 25-MW-Batteriespeicher in den USA – Strom für 55‘000 Haushalte

(ee-news.ch) Die US-amerikanische Juwi-Tochter Juwi Inc. mit Sitz in Boulder, Colorado, und der Energie-versorger Colorado Springs Utilities haben einen Stromabnahmevertrag für ein 175-Megawatt-Solarprojekt in Verbindung mit einem 25-Megawatt-Batteriespeicher unterzeichnet. Das Batteriespeichersystem wird nach der Fertigstellung eines der grössten im US-Bundesstaat Colorado sein.

Öko-Institut: Rechenzentren, die unterschätzte Klimagefahr - Energiebilanzen bald für Rechenzentren verpflichtend?

(ee-news.ch) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Öko-Instituts haben zusammen mit Projektpartnern eine Methode entwickelt, mit der sie die Effizienz und den CO2-Fussabdruck von Rechenzentren einheitlich berechnen können. Neu ist, dass die Berechnungen erstmals mit realen Zahlen aus Rechenzentren im laufenden Betrieb durchgeführt werden konnten. Das ist wichtig, da die energieintensiven Datenumschlagsplätze immer noch nicht verbindlich über ihre Energiebilanzen berichten müssen.

ABB: Neuer Antrieb für die wichtigste Pumpstation von Grande Dixence - mit Retrofit zu mehr Flexibilität

(PM) In Z’Mutt im Mattertal steht die leistungsstärkste Pumpstation des einzigartigen Grande-Dixence-Wasserkraftkomplexes. Eine der fünf Maschinengruppen wird nun erneuert – mit dem ersten in der Schweiz installierten, topmodernen Frequenzumrichter ACS6080 von ABB. Nach dem Retrofit kann die Reguliergruppe 3 und 4 mit 3.6 m³/s statt wie heute 2 m³/s pumpen, bei einer Förderhöhe von rund 100 m.

Congrès national de l’énergie éolienne: 1 franc investi dans l’énergie éolienne permet d’économiser 5 francs dans des technologies de stockage!

(Suisse Eole) «Un franc que nous investissons dans l’énergie éolienne nous permet d’économiser cinq francs d’investissements dans les technologies de stockage», a expliqué Lionel Perret, directeur de Suisse Eole, l’association pour la promotion de l’énergie éolienne en Suisse, lors du Congrès national de l’énergie éolienne à Berne le 18 septembre 2020. En effet, le principal atout de l’énergie éolienne est sa production élevée d’électricité en hiver, ce qui a un effet direct sur les besoins de stockage saisonnier. (Text auf Deutsch >>)

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