Ambitioniertes Projekt: Barrierefreie Wohnanlage mit Sonnenhaus-Technik und pauschaler Warmmiete

(PM) Christine Korte stand vor der Option, ihr Elternhaus in Osnabrück zu sanieren oder durch einen Neubau zu ersetzen. Sie wollte dabei durchaus an unser Klima und unsere Zukunft denken, hatte aber keine genaueren Vorstellungen, wie das am effizientesten umzusetzen ist. „Wir sind da ökologisch gar nicht so versiert, aber es war unser Wunsch, etwas nachhaltiges und zukunftsfähiges zu machen“, beschreiben Frau Korte und ihr Ehemann die Ausgangssituation. Mit Architektin Anja Machnik in Menslage (Landkreis Osnabrück) und dem Prenzlauer Fachbüro Ergo Sun, wurden zwei Mitgliedsbetriebe des Sonnenhaus-Institut e.V. ihre wichtigsten Partner.

VDI: Realistische Energiebedarfe von Wohngebäuden ermitteln

(PM) Um Energiebedarfe eines Ein- oder Mehrfamilienhauses abzuschätzen, verwendet man Referenzlastprofile. Die neue Richtlinie VDI 4655 bietet mit Referenzlastprofilen ein Instrumentarium für die Auslegung, Optimierung oder Wirtschaftlichkeitsberechnung von Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen in Wohngebäuden wie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Wärmepumpen, Fotovoltaikanlagen oder Solarthermie.

Studie über finanzielle Anreizen einer Eigenverbrauchsgemeinschaft: Die Verlockung des eigenen PV-Stroms - Maximierung des Eigenverbrauchs lohnt sich nicht in jedem Fall

(BV) Eigenversorgung mit selbst produziertem Solarstrom liegt im Trend. Seit 2018 begünstigen neue gesetzliche Regelungen die Bildung von Eigenverbrauchsgemeinschaften (ZEV), die es einer Nachbarschaft erlauben, den Strom der eigenen Photovoltaik-Anlagen gemeinsam zu nutzen. Ein vom BFE unterstütztes Pilotprojekt hat nun die finanziellen Konsequenzen eines solchen Zusammenschlusses unter die Lupe genommen. Das Fazit: Die Teilnehmer des untersuchten ZEV profitieren von günstigem Solarstrom. Das heisst aber nicht, dass die Maximierung des Eigenverbrauchs automatisch zu einer tieferen Stromrechnung führt.

Fraunhofer ISE: Monitoring bestätigt energetische Zielsetzung von Rathaus im Stühlinger - europaweit grösstes »Netto-Nullenergiegebäude«

(ISE) Nach Fertigstellung des »Rathaus im Stühlinger« im Jahr 2017 hat das Fraunhofer ISE das Gebäude in den ersten Betriebsjahren detailliert vermessen und analysiert. Die gute Nachricht: die Zielwerte aus der Planung und die tatsächlichen Verbrauchsdaten stimmen weitgehend überein: Gebäude und Anlagentechnik sind hocheffizient, der Energieverbrauch zur Gebäudekonditionierung (Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Trinkwassererwärmung) bilanziell wird fast vollständig durch lokale Nutzung erneuerbarer Energien gedeckt. Das Ziel – ein »Netto-Nullenergiegebäude« - ist damit erreicht.

Neuerscheinung: Pflanzenfaserarchitektur heute - 50 ausgezeichnete Bauwerke aus aller Welt

(PM) Der Einsatz von Baustoffen aus schnell wachsenden Pflanzen ist eine grosse Chance, unmittelbar eine grosse Menge CO2 einzuspeichern und damit dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die 50 in diesem Buch vorgestellten biogenen Bauwerke (Wohnhäuser, Schulen, Gewerbebauten, Infrastrukturprojekte, etc.) wurden aus 226 Einreichungen von der Jury des Fibra Awards, dem weltweit ersten Preis für zeitgenössische Pflanzenfaserarchitektur, ausgewählt.

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