Nationalrat: Will Förderlücke bei erneuerbaren Energien schliessen – gegen den Willen des Bundesrats

(SDA) Der Nationalrat will neue Windenergie-, Kleinwasserkraft-, Biogas-, Geothermie- und Fotovoltaikanlagen ab 2023 mit einmaligen Investitionsbeiträgen fördern. Er hat am 16.6.21 eine entsprechende Vorlage gutgeheissen. Es handelt sich um eine Übergangslösung. Nun geht die Vorlage an den Ständerat.

Studie über finanzielle Anreizen einer Eigenverbrauchsgemeinschaft: Die Verlockung des eigenen PV-Stroms - Maximierung des Eigenverbrauchs lohnt sich nicht in jedem Fall

(BV) Eigenversorgung mit selbst produziertem Solarstrom liegt im Trend. Seit 2018 begünstigen neue gesetzliche Regelungen die Bildung von Eigenverbrauchsgemeinschaften (ZEV), die es einer Nachbarschaft erlauben, den Strom der eigenen Photovoltaik-Anlagen gemeinsam zu nutzen. Ein vom BFE unterstütztes Pilotprojekt hat nun die finanziellen Konsequenzen eines solchen Zusammenschlusses unter die Lupe genommen. Das Fazit: Die Teilnehmer des untersuchten ZEV profitieren von günstigem Solarstrom. Das heisst aber nicht, dass die Maximierung des Eigenverbrauchs automatisch zu einer tieferen Stromrechnung führt.

Suisse Eole: Nein zum CO2-Gesetz - sofort alternative Massnahmen in die Wege leiten!

(Suisse Eole) Nach dem Nein zum revidierten CO2-Gesetz besteht unmittelbaren Handlungsbedarf auf drei Ebenen: Erstens müssen ein Vakuum, das durch das Auslaufen bestehender Massnahmen entstehen würde, verhindert und der bestehende Zielpfad zur CO2-Senkung weitergeführt werden. Zweitens muss der Bundesrat zügig die Gletscher-Initiative und einen Gegenvorschlag für die Umsetzung des Netto-Null-Ziels vorlegen. Drittens müssen nun die Weichen hin zu einem umfassenden und wirkungsvollen Lenkungssystem gestellt werden. (Texte en français >>)

Schweizer Wirtschaft für das CO2-Gesetz: Eine verpasste Chance für die Schweiz

(PM) 51 Prozent der Schweizer Bevölkerung haben heute das revidierte CO2-Gesetz abgelehnt. Die Allianz Schweizer Wirtschaft ist enttäuscht und bedauert das knappe Nein. Die Wirtschaftschancen, die sich aus dem CO2-Gesetz ergeben hätten, sind jetzt nur unter erschwerten Bedingungen zu ergreifen. (Texte en français >>)

Einweihung Pilotprojekt Alp Malun: Sonne statt Diesel auf Schweizer Alpen – auch dank einem JA zum CO2-Gesetz

(AEE Suisse) Dank dem technologischen Fortschritt können heute auch grössere Alpen ihren Energiebedarf aus erneuerbaren Energien gewinnen und damit ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das Pilotprojekt – Kleinwasserkraft und Solarenergie kombiniert mit einer Batterie - zeigt auf, dass die Energieversorgung der Schweizer Alpwirtschaft mit der heutigen Technik vollumfänglich klimaneutral und damit Dieselfrei betrieben werden kann.

Parlement : Autonomie électrique pour le patrimoine immobilier fédéral

Le patrimoine immobilier de la Confédération doit être autonome énergétiquement d'ici 12 ans. Le Conseil des Etats a tacitement approuvé mardi une motion remaniée par le National. (Text auf Deutsch >>)

Parlament: Bundesbauten sollen mit Photovoltaik-Anlagen ausgerüstet werden

(SDA) Das Parlament beauftragt den Bundesrat einen Investitionsplan für Photovoltaik-Anlagen auf Bundesbauten vorzulegen. Nach dem Nationalrat hat am 1. Juni auch der Ständerat einen entsprechenden Vorstoss angenommen. (Texte en français >>)

Nationalrat: Fordert mehr Planungssicherheit für Investoren in erneuerbare Energien

(SDA) Wer in Wasser-, Sonnen- oder Windkraft investiert, soll mehr Planungssicherheit erhalten. Der Nationalrat hat am Donnerstag einen Vorstoss gutgeheissen, der eine sogenannte Positivplanung verlangt für mögliche Standorte und Anlagen von nationalem Interesse zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Energie-bois Suisse : La loi sur le CO2 - une chanc eunique pour l’énergie du bois

(Energie-bois Suisse) En Suisse, la limite des chutes de neige s’est élevée de 400 mètres au cours du dernier centenaire, et la surface des glaciers a diminué d’un tiers depuis 1980. Le changement climatique est visible. Pour éviter que les dégâts provoqués par les périodes de canicule et de sécheresse, les tempêtes et les inondations ne gagnent sans cesse en ampleur, nous devons bannir l’essence, le fuel et le diesel, le gaz naturel et le charbon de notre approvisionnement énergétique d’ici 2050. Un oui à la loi sur le CO2 le 13 juin 2021 nous permettra de développer plus rapidement les solutions climatiquement neutres, telles que l’énergie du bois. (Text auf Deutsch >>)

Holzenergie Schweiz: CO2-Gesetz – einmalige Chance für die Holzenergie

(Holzenergie Schweiz) Die Schneefallgrenze ist in der Schweiz in den letzten 100 Jahren um 400 Meter angestiegen, die Gletscher haben seit 1980 einen Drittel ihrer Fläche verloren: Der Klimawandel ist sichtbar. Um zu verhindern, dass häufigere Hitze- und Dürreperioden, Stürme und Überschwemmungen immer grössere Schäden anrichten, müssen wir bis 2050 Benzin, Heizöl und Diesel, Erdgas sowie Kohle aus unserer Energieversorgung verbannen. Ein JA zum CO2-Gesetz am 13. Juni 2021 hilft klimaneutralen Lösungen, zum Beispiel der Holzenergie, zum schnelleren Durchbruch. (Texte en français >>)

SES-Studie: Was geschieht, wenn in ein paar Jahren fast alle Autos mit Strom fahren? Fünf politische Massnahmen

(SES) Was geschieht, wenn in ein paar Jahren fast alle Autos mit Strom fahren? Eine neue SES-Studie veranschaulicht in drei Szenarien, in welchem Ausmass eine Transformation hin zu einem elektrifizierten Personenverkehr mit 100% batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen den Strommehrbedarf beeinflusst. Damit die Umstellung auf E-Mobilität auch wirklich zu einem klimafreundlicheren Personenverkehr führt, ist eine Erhöhung der Zielwerte für den Ausbau von erneuerbarer Energie dringend notwendig. Gleichzeitig muss aber auch das Ausmass der motorisierten Mobilität reduziert und die Effizienz der Fahrzeuge gesteigert werden. Die SES fordert auch ein Verbot für Verbrennungsmotoren ab 2030.

CKW: Untersuchungen bestätigen Messdaten für Kleinwasserkraftwerk Waldemme – nun liegt der Ball bei den Umweltverbände

(PM) CKW hat die von Umweltverbänden in ihrer Einsprache gegen das Wasserkraftwerk Waldemme angeführten Unstimmigkeiten bei Messdaten umfassend untersuchen lassen. Dabei zeigte sich klar, dass die im Konzessionsgesuch verwendeten Daten korrekt sind. CKW erwartet nun, dass die Umweltverbände die Einsprache zurückziehen, damit Klimaschutz und Energiewende nicht blockiert werden.

Alliance climatique : Création du groupe parlementaire sur le climat

(CP) Le changement climatique est l'un des plus grands défis mondiaux. De nombreux domaines de la vie et de l'économie sont touchés et des champs d'action politique peuvent être façonnés. (Text auf Deutsch >>)

Klima Allianz: Gründung der Parlamentarischen Gruppe Klima

(PM) Die Klimaveränderung gehört zu den grössten globalen Herausforderungen. Viele Bereiche des täglichen Lebens sind davon betroffen, im In- und Ausland. Es gibt Handlungsfelder in der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und auf allen politischen Ebenen. (Texte en français >>)

Conseil fédéral : L’importance de la gestion de la demande dans le futur système électrique de la Suisse – un potentiel de 1077 à 2613 MW

Le 12 mai 2021, le Conseil fédéral a approuvé le rapport «Consommation d'électricité. Quelle quantité annuelle d’électricité les appareils pilotés par les fournisseurs d’électricité tels que les chauffe-eau électriques, les chauffages à accumulation, les pompes à chaleur, les installations de pompage-turbinage, etc., consomment-ils en Suisse?». Ce document montre qu’en Suisse, la flexibilité du côté de la consommation, dans le cadre de la gestion de la demande (Demand Side Management, DSM), reste peu exploitée. Or, avec la disparition des centrales nucléaires, la gestion de la demande jouera un rôle de plus en plus important. Le rapport présente comment éliminer les obstacles actuels qui compliquent le recours à la gestion de la demande et comment le système électrique suisse peut améliorer l’intégration des énergies renouvelables à l’aide d’autres mesures. (Text auf Deutsch >>)

Bundesrat: Bedeutung von Demand-Side-Management im künftigen Stromsystem der Schweiz - verlässliches Potential von1077 bis 2613 MW

Der Bundesrat hat am 12. Mai 2021 den Bericht «Stromverbrauch. Wie hoch ist der jährliche Stromverbrauch für von Elektrizitätswerken gesteuerte Verbraucher wie Elektroboiler, Speicherheizungen, Wärmepumpen, Pumpspeicher usw. in der Schweiz?» verabschiedet. Er zeigt, dass in der Schweiz die verbrauchsseitige Flexibilität, das sogenannte Demand-Side-Management (DSM), noch wenig genutzt wird. Wenn die Schweizer Kernkraftwerke künftig wegfällt, spielt DSM aber eine zunehmend wichtige Rolle. Der Bericht stellt dar, wie die bestehenden Hürden zur Nutzung von DSM abgebaut werden können und mit welchen anderen Massnahmen das Schweizer Stromsystem die erneuerbaren Energien besser integrieren kann. (Texte en français >>)

In der Schweiz dauert alles etwas länger – trotz besten Voraussetzungen leider auch der Weg zu einer erneuerbaren Energieversorgung

(AN) Deutschland ist im Jahr 2000 mit einem Erneuerbaren-Anteil am Strommix von rund 5 Prozent gestartet und hat mittlerweile einen Erneuerbaren-Anteil von über 50 Prozent erreicht, Windstrom macht 25 Prozent aus und Solarstrom 10 Prozent. Österreich wies im Jahr 2000 einen Wasserstromanteil am Strommix von ca. 60 Prozent auf, inzwischen kamen noch gut 12 Prozentpunkte Windstrom und 3 Prozentpunkte Solarstrom dazu. Die Schweiz ist zwar wie ihr östlicher Nachbar mit einem Anteil von ca. 60 Prozent Wasserstrom am Strommix gestartet, hat aber 2020 immer noch nicht die 70-Prozent-Marke beim Strom aus neuen Erneuerbaren erreicht.

EPFL : Modélisation hybride pour le nouveau barrage hydroélectrique suisse - fruit de l’initiative Massongex-Bex-Rhône

(EPFL) L’hydroélectricité joue un rôle important dans la production d’énergie de la Suisse, fournissant environ 57% de l’électricité nationale. D’autre part, les caractéristiques hydromorphologiques du pays - riche en pentes, vallées, lacs et rivières - offrent de grandes possibilités d’exploitation de la ressource. À tel point que, dans le contexte européen, la Suisse est quatrième pour l’utilisation de ses eaux à des fins énergétiques, derrière la Norvège, l’Autriche et l’Islande. Il n’est donc pas étonnant que le projet d’un nouveau barrage hydroélectrique à faible impact sur l’environnement vienne d’ici. (Text auf Deutsch >>)

Appenzell Rhodes-Intérieures: Plébiscite l’énergie éolienne dans le canton avec 69 % de Oui

(Suisse Eole) Le 9 mai, les habitantes et habitants d’Appenzell Rhodes-Intérieures ont approuvé la révision de la Loi sur l’énergie par 69,2 % de voix favorables. La loi se donne comme objectif d’expansion minimum la production de 10 millions de kilowattheures (kWh) d’énergie éolienne par an. Ce résultat témoigne d’un engagement fort en faveur de l’énergie éolienne et montre que les habitants des Rhodes-Intérieures ont reconnu toute l’importance de l’énergie éolienne pour un approvisionnement en électricité sûr et local. (Text auf Deutsch >>)

Schweiz: Nationales Klimaziel für 2020 wird wohl zum Teil deutlich verfehlt

(SDA) Die Schweiz ist bei der Reduktion der CO2-Emissionen im Rückstand. Laut dem Bund wird das nationale Klimaziel für 2020 wohl nicht erreicht - weder im Verkehr, noch bei den Gebäuden, in der Industrie oder der Landwirtschaft. 2019 stiess die Schweiz insgesamt 46.2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (CO2-eq) aus, wie das Bundesamt für Umwelt (Bafu) in seinem aktuellen Treibhausgasinventar schreibt. Das seien 0.3 Millionen Tonnen weniger als 2018 und 14 Prozent weniger als 1990 (siehe ee-news.ch vom 20.4.21 >>). (Texte en français >>)

Partner

  • Agentur Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Ist Ihr Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien oder Energieeffizienz tätig? Dann senden sie ein e-Mail an info@ee-news.ch mit Name, Adresse, Tätigkeitsfeld und Mail, dann nehmen wir Sie gerne ins Firmenverzeichnis auf.

Newsletter abonnieren

Top

Gelesen
|
Kommentiert