Parlament: Bewilligt Forschungsprogramm zur Energiewende – Laufzeit auf acht Jahre gekürzt

(SDA) Das Parlament hat das neue Programm bewilligt, mit dem der Bundesrat die Forschung zur Energiewende vorantreiben will. Wie der Nationalrat hat jedoch auch der Ständerat die Laufzeit des Programms um vier auf acht Jahre verkürzt.

Conseil fédéral : Approuve les rapports annuels 2019 des fonds de désaffectation et de gestion des déchets radioactifs

(Conseil fédéral) Lors de sa séance du 18 septembre 2020, le Conseil fédéral a approuvé les rapports annuels et les comptes annuels du fonds de gestion des déchets radioactifs et du fonds de désaffectation pour les installations nucléaires (STENFO) et a donné décharge à leur commission administrative. Alimentés par les exploitants des installations nucléaires dans la perspective de couvrir les coûts générés par la désaffectation de ces installations et ceux occasionnés par la gestion des déchets radioactifs et des éléments combustibles usés une fois les installations mises hors service, les deux fonds présentaient fin 2019 un avoir cumulé de 8.492 milliards de francs (2018: 7.492 milliards). (Text auf Deutsch >>)

Bundesrat: Genehmigt Jahresberichte 2019 von Stilllegungs- und Entsorgungsfonds

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. September 2020 die Jahresberichte und Jahresrechnungen des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (STENFO) genehmigt. Gleichzeitig hat er die Kommission für den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds entlastet. In den von den Betreibern der Kernanlagen geäufneten Entsorgungs- und Stilllegungsfonds befanden sich Ende 2019 insgesamt 8.492 Milliarden Franken (2018: 7.492 Milliarden Franken). (Texte en français >>)

CO2-Gesetz: Einigungsantrag auch im Ständerat gutgeheissen

(SDA) Flugticketabgabe, Abgaben auf Benzin und Heizöl, Klimafonds: Diese und weitere Massnahmen sollen den CO2-Ausstoss senken. Sie sind im totalrevidierten CO2-Gesetz enthalten, das nun bereit ist für die Schlussabstimmung.

CO2-Abgabe für Privatflüge: Ständerat baut Nationalrat eine Brücke

(SDA) Geht es um die CO2-Abgabe für private Flüge, hat der Ständerat dem Nationalrat in der letzten Beratungsrunde zum CO2-Gesetz eine Brücke gebaut. Er will die Abgabe nicht mehr pauschal erheben, sondern ebenfalls gestaffelt. Die Vorlage muss nun in die Einigungskonferenz.

Öko-Institut: Rechenzentren, die unterschätzte Klimagefahr - Energiebilanzen bald für Rechenzentren verpflichtend?

(ee-news.ch) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Öko-Instituts haben zusammen mit Projektpartnern eine Methode entwickelt, mit der sie die Effizienz und den CO2-Fussabdruck von Rechenzentren einheitlich berechnen können. Neu ist, dass die Berechnungen erstmals mit realen Zahlen aus Rechenzentren im laufenden Betrieb durchgeführt werden konnten. Das ist wichtig, da die energieintensiven Datenumschlagsplätze immer noch nicht verbindlich über ihre Energiebilanzen berichten müssen.

AIEA : Benno Laggner représentera la Suisse au Conseil des gouverneurs de 2020 à 2023

Lors de sa séance du 11 septembre 2020, le Conseil fédéral a nommé l’ambassadeur Benno Laggner au poste de représentant permanent de la Suisse auprès de l’Agence internationale de l’énergie atomique (AIEA) à Vienne. Celui-ci défendra les intérêts de la Suisse au sein du Conseil des gouverneurs de l’AIEA de 2020 à 2023. (Text auf Deutsch >>)

IAEA: Benno Laggner vertritt die Schweiz von 2020-2023 im Gouverneursrat

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. September 2020 Botschafter Benno Laggner zum ständigen Vertreter der Schweiz bei der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) in Wien bestimmt. Er wird die Schweiz von 2020 bis 2023 im Gouverneursrat der IAEA vertreten. Benoît Revaz, Direktor des Bundesamts für Energie (BFE), leitet die Schweizer Delegation an der bevorstehenden 64. Generalkonferenz der IAEA. Die Konferenz findet vom 21. bis 25. September 2020 in Wien statt. Der Bundesrat hat ihm für die Dauer der Konferenz den Titel eines Staatssekretärs verliehen. (Texte en français >>)

Klimapolitik: CO2-Bremse scheitert im Nationalrat

(SDA) In der Bundesverfassung soll keine CO2-Bremse verankert werden. Der Nationalrat hat am Donnerstag einen entsprechenden Vorstoss der Grünen-Fraktion mit 98 zu 85 Stimmen abgelehnt.

Nationalrat: Beharrt auf abgestufter CO2-Abgabe für Privatjets

(Sda) Der Nationalrat bleibt in der letzten Beratungsrunde des CO2-Gesetzes dabei: Für private Flüge soll die CO2-Abgabe nicht pauschal erhoben werden wie es der Ständerat will, sondern abgestuft. Die kleine Kammer ist nun wieder an der Reihe.

Klima-Allianz: Alle Mitglieder-Organisationen sagen Ja zum CO2-Gesetz

(PM) Der Nationalrat bereinigt heute weitere Differenzen im CO2-Gesetz. Für die Klima-Allianz Schweiz mit über 90 grösseren und kleineren Organisationen der Zivilgesellschaft ist klar: Es gilt nun, das Gesetz möglichst rasch unter Dach und Fach zu bringen und umzusetzen. (Texte en français >>)

Alliance Climatique : Tous les organisations membres disent Oui à la loi sur le CO2

(CP) Le Conseil national règle aujourd'hui les différences dans la loi sur le CO2. Pour l'Alliance Climatique Suisse, qui regroupe plus de 90 organisations de la société civile, grandes et petites, une chose est claire : la loi doit maintenant être finalisée et mise en œuvre le plus rapidement possible. (Text auf Deutsch >>)

Umwelt: Das haben die Räte zum CO2-Gesetz bisher entschieden

(SDA) Der Ständerat hat die Totalrevision des CO2-Gesetzes am Montag zum zweiten Mal beraten. Eine Zwischenbilanz nach Themenfeldern, was die Räte bisher beschlossen haben:

Deutschland: DVGW und VDE setzen sich für konsequente Gesamtsystembetrachtung mit Power-to-Gas ein

(VDE) DVGW und der VDE empfehlen, die Strom- und Gasinfrastrukturen gezielt für die Energiewende zu nutzen. Hierzu ist es erforderlich, dass Power-to-Gas- und Elektrolysetechnologien weiterentwickelt, der Hochlauf erneuerbarer Gase beschleunigt sowie Markthemmnisse abgebaut und Ordnungsrahmen angepasst werden. Um wirtschaftliche Anreize für den Einsatz von PtG-Anlagen zu schaffen, sind diese ordnungsrechtlich nicht als (Letzt-)Verbraucher zu behandeln, sofern diese netzdienlich sind.

Conseil fédéral : adopte le rapport sur les émissions de CO2 négatives

Lors de sa séance du 2 septembre 2020, le Conseil fédéral a adopté un rapport sur l’importance des émissions négatives de CO2 pour la future politique climatique de la Suisse. L’extraction durable de CO2 de l’atmosphère (émissions négatives) nécessite des technologies spéciales, qui ne sont pas encore toutes suffisamment éprouvées pour être utilisées. Le rapport conclut que les objectifs climatiques à long terme ne pourront être atteints qu’au moyen d’émissions négatives. Il en ressort que la Confédération doit créer dès à présent les conditions-cadres permettant de développer ces technologies dans le but d’extraire le CO2 de l’atmosphère et de le stocker durablement. Grâce à ses capacités de recherche et d’innovation, la Suisse est bien placée pour jouer un rôle important dans le développement de ces technologies. (Text auf Deutsch >>)

Bundesrat: Verabschiedet Bericht zu negativen CO2-Emissionen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. September 2020 einen Bericht über die Bedeutung von negativen CO2-Emissionen für die künftige Schweizer Klimapolitik gutgeheissen. Um CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen, bedarf es spezieller Technologien, die erst teilweise vorhanden sind. Der Bericht kommt zum Schluss, dass negative Emissionen zur Erreichung der langfristigen Klimaziele unverzichtbar sind. Er empfiehlt dem Bund, bereits heute die Rahmenbedingungen für den starken Ausbau dieser Technologien zur Entnahme und dauerhaften Speicherung von CO2 zu schaffen. Die Schweiz sei dank ihrer Forschungs- und Innovationskraft so gut aufgestellt, dass sie eine wichtige Rolle bei der Entwicklung dieser Technologien einnehmen kann. (Texte en français >>)

SES: Im Gegenentwurf zur Gletscher-Inititative fehlt der verbindliche Ausstieg aus den fossilen Energien

(SES) Die Schweizerische Energie-Stiftung SES begrüsst, dass der Bundesrat das Anliegen der Gletscher-Initiative mit einem direkten Gegenentwurf aufnimmt (siehe ee-news.ch vom 5.9.20 >>). Nicht nachvollziehbar ist allerdings, dass im Entwurf auf die vollständige Abkehr von fossilen Brenn- und Treibstoffen verzichtet wird.

Conseil fédéral: Ouvre la consultation sur le contre-projet direct de l’initiative pour les glaciers – zéro net sous conditions…

Le 2 septembre 2020, le Conseil fédéral a ouvert la procédure de consultation sur le contre-projet direct relatif à l’initiative pour les glaciers. Celui-ci poursuit le même objectif que l’initiative : réduire à zéro net les émissions de gaz à effet de serre d’ici à 2050. Le projet du Conseil fédéral tient toutefois compte des besoins en matière de sécurité du pays, de l’acceptabilité sur le plan social et de la situation particulière des régions de montagne ainsi que des régions périphériques. C’est pourquoi il ne prévoit pas d’interdiction générale des agents énergétiques fossiles à partir de 2050. (Text auf Deutsch >>)

Gletscher-Initiative: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zu direktem Gegenentwurf – Ausstieg aus Fossilen unter Vorbehalt

Der Bundesrat hat am 2. September 2020 die Vernehmlassung zum direkten Gegenentwurf zur Gletscher-Initiative eröffnet. Dieser verfolgt im Grundsatz das gleiche Ziel wie die Gletscher-Initiative: Netto-Null Treibhausgasemissionen bis 2050. Der Entwurf des Bundesrates trägt jedoch den Bedürfnissen der nationalen Sicherheit Rechnung und berücksichtigt die Sozialverträglichkeit sowie die spezielle Situation in den Berg- und Randgebieten. Deshalb schliesst er ein grundsätzliches Verbot fossiler Energieträger ab 2050 aus. (Text en français >>)

Les directeurs cantonaux de l'énergie : Soutiennent la loi sur le CO2

(ENDK) Dans la perspective de l'élimination des divergences lors de la session d'automne, les directeurs et directrices cantonaux de l'énergie ont adopté leur position par rapport aux dispositions de la loi sur le CO2 ayant une incidence sur les bâtiments. Ils soutiennent l'introduction de valeurs limites de CO2 pour le remplacement du chauffage, avec une disposition transitoire en faveur des cantons. Dans le domaine du bâtiment, la réduction des émissions de CO2 va donc de pair avec l'augmentation de l'efficacité et l'autoproduction d'électricité. (Text auf Deutsch >>)

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