Deutschland: Wirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck legt negative Klimaschutzbilanz vor – Sofortmassnahmen-Pakete für Frühjahr und Sommer geplant

(ee-news.ch) Der deutsche Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck hat am 11. Januar die Eröffnungsbilanz Klimaschutz vorgelegt. Sie soll aufzeigen, wo Deutschland bei den einzelnen Handlungsfeldern steht. Das gilt sowohl für die Klimaziele in den verschiedenen Sektoren als auch für den Ausbau der erneuerbaren Energien und den Netzausbau. Die Eröffnungsbilanz zeigt, wie sehr der Klimaschutz in Deutschland hinter den Erwartungen liegt.

OFEN: Décerne le Watt d’Or 2022, le prix suisse de l’énergie à SBB, Verora et Schaerraum

(OFEN) Le 6 janvier, l’Office fédéral de l’énergie décernera pour la quinzième fois le prestigieux Watt d’Or, le prix suisse de l’énergie. L’édition 2022 distingue les lauréats suivants: Les CFF (catégorie Technologies énergétiques), Verora AG d'Edlibach, canton de Zoug (catégorie Énergies renouvelables) et schaerraum ag de Horw, Canton de Lucerne (catégorie Bâtiments et espace). (Text auf Deutsch >>)

BFE: Verleiht den Schweizer Energiepreis Wattd'Or 2022 an die SBB, Verora und Schaerraum

(BFE) Am 6. Januar verlieh das Bundesamt für Energie zum fünfzehnten Mal den renommierten Schweizer Energiepreis Watt d'Or. Die goldenen Gewinner/innen des Jahres 2022 sind: Die SBB für mit ihre intelligente Laststeuerung, die Verora AG aus Edlibach mit ihre Pflanzenkohle und die schaerraum ag aus Horw mit ihrem Planungsprinzip RaumRaster. (Texte en français >>)

EU: Streit über Regeln für "grüne" Atomkraft

(SDA) Der Streit um die Einstufung von Atomkraft als umweltfreundliche Technologie entzweit die EU-Länder. Stundenlange Diskussionen beim EU-Gipfel in Brüssel endeten in der Nacht zu Freitag ohne gemeinsame Schlussfolgerungen zum Thema Energie, wie Ratschef Charles Michel bekanntgab.

Britische Regierung: Schreibt E-Ladestationen bei Neubauten vor

(SDA) Mit einer Pflicht für Elektro-Ladestationen bei Neubauten will Grossbritannien die E-Mobilität vorantreiben. Jährlich sollen dadurch bis zu 145 000 Ladestationen dazukommen, wie die Regierung Ende November ankündigte.

OFEN : Stratégie énergétique 2050 - une première étape est franchie et il faut poursuivre les efforts

(OFEN)  La Stratégie énergétique 2050 a franchi une première étape: la Suisse atteint les valeurs indicatives fixées dans la loi sur l’énergie pour l’année 2020 en matière de production d’électricité issue des énergies renouvelables et d’efficacité électrique et énergétique. La production électrique issue des énergies renouvelables a atteint 4712 gigawattheures (GWh), soit 7.2% de la production nette totale d'électricité. C’est ce que montre le quatrième rapport de monitoring publié aujourd’hui par l’Office fédéral de l’énergie (OFEN). Il faut cependant poursuivre les efforts afin de parvenir à un approvisionnement en énergie climatiquement neutre d’ici 2050. (Text auf Deutsch >>)

BFE: Energiestrategie 2050 erreicht erste Wegmarke – weitere Schritte nötig

(BFE) Die Energiestrategie 2050 hat eine erste Wegmarke erreicht: Die Schweiz erfüllt die im Energiegesetz für das Jahr 2020 verankerten Richtwerte für die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien sowie die Richtwerte zur Strom- und Energieeffizienz. 2020 lag die erneuerbare Stromproduktion bei 4712 Gigawattstunden (GWh) oder 7.2% der gesamten Netto-Elektrizitätsproduktion. Das zeigt der vierte Monitoringbericht des Bundesamts für Energie (BFE). Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung bis 2050 braucht es aber weitere Anstrengungen. (Texte en français >>)

Grünliberale Partei Basel-Landschaft: Steuerabzug für Stromspeicher ab 2021 möglich

(PM) Dank Input der GLP Baselland erlaubt die Steuerverwaltung Baselland ab Steuerperiode 2021 den Abzug von Stromspeicher beim Liegenschaftsunterhalt, was im zum Beispiel im Kanton Aargau bereits vor über einem Jahr entschieden wurde.

DETEC : Déclaration d’intention pour une coopération avec six autres pays européens sur la prévention des crises dans le secteur de l’électricité

(DETEC) Le 1er décembre 2021, la conseillère fédérale Simonetta Sommaruga a participé virtuellement à la réunion ministérielle du Forum pentalatéral de l’énergie. À cette occasion, les pays Penta (Allemagne, Autriche, Belgique, France, Luxembourg, Pays-Bas et Suisse) ont signé un déclaration d’intention (MoU) sur la prévention des crises affectant le secteur de l’électricité. Mme l’Ambassadrice Rita Adam a signé cette déclaration à Bruxelles. (Text auf Deutsch >>)

UVEK: Memorandum of Understanding zur Zusammenarbeit in der Stromkrisenvorsorge mit sechs europäischen Ländern

(UVEK)  Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat am 1. Dezember 2021 virtuell am Pentalateralen Energieforum teilgenommen. Die Penta-Länder (Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Österreich und Schweiz) haben an diesem Anlass gemeinsam ein Memorandum of Understanding zur Stromkrisenvorsorge unterzeichnet. Botschafterin Rita Adam hat dieses MoU in Brüssel unterzeichnet. (Texte en français >>)

OFEN : Sécurité de l'approvisionnement en électricité en Europe du centre-ouest - deuxième rapport

(OFEN) Les gestionnaires de réseau de transport du Forum pentalatéral de l'énergie ont publié hier leur deuxième rapport conjoint sur la sécurité régionale de l'approvisionnement en électricité (cf. lien). Pour la Suisse, ce rapport régional est un complément intéressant aux études nationales sur l'adéquation du système électrique publiées par l'Office fédéral de l'énergie le 27 octobre 2017 et par la Commission fédérale de l'électricité le 21 décembre 2017. (Text auf Deutsch >>)

BFE: Stromversorgungssicherheit in Zentral-West-Europa - Zweiter Bericht

(BFE) Am 1.12.21 haben die Übertragungsnetzbetreiber des Pentalateralen Energieforums ihren zweiten gemeinsamen Bericht über die regionale Sicherheit der Stromversorgung veröffentlicht (siehe Link). Für die Schweiz ist dieser regionale Bericht eine interessante Ergänzung zu den nationalen System Adequacy Studien, die am 27. Oktober 2017 vom Bundesamt für Energie und am 21. Dezember 2017 von der Eidgenössischen Elektrizitätskommission publiziert wurden. (Texte en français >>)

Porsche: Steigt bei Energie-Start-up 1Komma5° ein

(ee-news.ch) Die Wagniskapital-Einheit des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche wird Gesellschafter bei 1Komma5°. Das Start-up aus Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, den Markt für CO₂-neutrale Energie- und Klimatechnologie in Privathaushalten nachhaltig und dezentral auszubauen und so die Energiewende zu beschleunigen. Konkret beteiligt sich 1Komma5° europaweit an Elektroinstallationsbetrieben mit Fokus auf erneuerbaren Energien (Solareigenversorgung, Wärmepumpen, Energiespeicher).

WWF: CO2-Übergangsgesetz ist nur noch heisse Luft

(WWF) Ab jetzt dürfen Treibstoffimporteure ihre CO2-Kompensationsprojekte, welche vor 2020 erfolgten, an das Kompensationsziel von 2021-2024 anrechnen lassen. Dies hat der Ständerat im Rahmen des CO2-Übergangsgesetzes entschieden (siehe ee-news.ch vom 2.12.21 >>). Eine solche Anrechnung ist für den Klimaschutz fatal.

AEE Bern: Langsam aber sicher – Bern zieht Zürich nach in Sachen Klimaschutz

(AEE Bern) Der Grosse Rat des Kanton Bern hat in seiner Sitzung vom 2.12.21 über die Revision des kantonalen Energiegesetzes beraten. Das Herzstück der Revision ist der Umgang mit Heizungen, welche mit Gas und Öl betrieben werden. Dies ist der grösste Hebel, welcher dem Kanton zur Reduktion von CO2 Emissionen zur Verfügung steht

Klimapolitik: Auch Ständerat will Reduktionsziele bis 2024 verlängern

(sda) Die aktuellen CO2-Reduktionsziele in der Schweiz sollen bis 2024 statt wie ursprünglich vorgesehen nur bis Ende des laufenden Jahres gelten. Nach dem National- hat sich am Donnerstag auch der Ständerat für eine Verlängerung ausgesprochen. Die kleine Kammer fällte ihren Entscheid mit 45 zu 0 Stimmen ohne Enthaltungen. Das Geschäft geht zurück an den Nationalrat.

Conseil fédéral : Met en vigueur l’ordonnance sur le CO2 révisée

Le Conseil fédéral a décidé d’adapter les prescriptions en matière d’émission de CO2 applicables aux voitures de tourisme ainsi qu’aux voitures de livraison et aux tracteurs à sellette légers. Dorénavant, en cas de dépassement des valeurs cibles concernant les émissions de CO2, les importateurs de véhicules devront aussi payer des sanctions pour les véhicules importés les plus nocifs pour le climat. Lors de sa séance du 24 novembre 2021, le Conseil fédéral a adopté l’ordonnance sur le CO2 révisée, dont la mise en vigueur est prévue au 1er janvier 2022. La révision de cette ordonnance comporte aussi une modification de l’ordonnance sur la réduction des risques liés aux produits chimiques. Les entreprises du secteur chimique seront désormais tenues d’éviter les émissions de protoxyde d’azote. (Text auf Deutsch >>)

Bundesrat: Setzt revidierte CO2-Verordnung in Kraft

Der Bundesrat hat entschieden, die Emissionsvorschriften für Personenwagen, Lieferwagen und leichte Sattelschlepper anzupassen. Neu müssen die Autoimporteure auch für die klimaschädlichsten Fahrzeuge Sanktionen bezahlen, wenn sie die CO2-Zielwerte verfehlen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. November 2021 die entsprechende CO2-Verordnung überarbeitet und per 1. Januar 2022 in Kraft gesetzt. Im Zuge der Revision der Verordnung wird auch die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung revidiert. Neu müssen Chemieunternehmen Lachgas-Emissionen vermeiden. (Texte en français >>)

Nord Stream 2: Polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hofft auf Kurswechsel der neuen deutschen Bundesregierung

(SDA) Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hofft, dass die neue deutsche Bundesregierung einen Kurswechsel im Streit um die Gas-Pipeline Nord Stream 2 vollzieht. "Ich würde erwarten, dass die neue deutsche Regierung alles tut, um zu verhindern, dass Nord Stream 2 ein Instrument im Arsenal von Präsident Putin wird", sagte er in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Die Pipeline könne genutzt werden, um die Ukraine und Moldau zu erpressen. "Es ist auch ein Instrument zur Manipulation von Energiepreisen", betonte der polnische Regierungschef.

Fraunhofer ISE: Verschärfte Klimaschutzziele für Deutschland bis 2045 mit umfangreichen und schnellen Massnahmen erreichbar – Suffizienz-Szenario würde Kosten bis zu 1000 Mrd. € sparen

(ISE) Nach dem Bundestags-Beschluss zum Klimaschutzgesetz (KSG) vom Juni 2021 mit dem verschärften Ziel der Treibhausgasneutralität Deutschlands im Jahr 2045 hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE seine Studie »Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem« mit seinem Energiesystemmodell REMod komplett neu berechnet. Das Institut arbeitet mit vier Szenarien, um die Auswirkungen gesellschaftlicher Trends auf das Erreichen der Klimaziele zu analysieren. In allen Szenarien sind die Reduktionsziele bis 2045 noch erreichbar, jedoch auf unterschiedlichen Pfaden und zu unterschiedlichen Kosten.

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