Neues Fraunhofer-Tool: Passender Energiemix für kleinere Gemeinden

(IOSB) Solarenergie, Erdwärme oder Photovoltaik – welche Form der Energieversorgung eignet sich am besten für die Gemeinde? Vertreter kleinerer Gemeinden sehen sich einer Unmenge an Informationen gegenüber, die die bestehende Unsicherheit vielfach noch vergrössert. Ein neuartiges Online-Tool von Fraunhofer bringt nun Licht in diesen Dschungel und ermittelt den individuell optimalen Energiemix samt Fördermöglichkeiten in Deutschland.

Freiburger Rathaus im Stühlinger: Europas grösstes Netto-Nullenergie-Gebäude kann netzdienliche Rolle übernehmen

(PM) Das seit 2017 betriebene Rathaus im Stühlinger der Stadt Freiburg ist das europaweit grösste öffentliche Netto-Nullenergiegebäude. Das Gebäude soll in der Jahresprimärenergiebilanz genauso viel Energie zur Verfügung stellen, wie es selbst benötigt. In einem Forschungsprojekt unterstützt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE das Monitoring des Verwaltungsgebäudes.

Fraunhofer: Startet Forschungsfertigung Batteriezelle in Münster

(ee-news.ch) Bei der Entwicklung innovativer Speichertechnologien kann Deutschland eine gute Forschungslandschaft vorweisen. Das drückt sich auch im zuletzt deutlich gestiegenen Interesse an Deutschland als Standort für die industrielle Herstellung von Batterien aus. Die Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle sei da die richtige Antwort auf den gestiegenen internationalen Marktbedarf, erklärt Fraunhofer.

PNR 70: Nouveau marché de l’électricité - plus d’incitation, plus de flexibilité, plus d’énergies renouvelables

(CP) "Pour le bon fonctionnement du marché de l’électricité, les mesures incitatives sont préférables aux subventions. D’un point de vue macro-économique, l’incitation est nettement plus efficace et moins coûteuse. Les nouvelles exigences vis-à-vis du système électrique doivent par conséquent être traduites en mesures d’incitation du marché et les différents secteurs doivent être organisés et réglementés en conséquence, et en accord avec l’évolution au sein de l’UE", explique Beat Hotz-Hart. "Des taxes sur les émissions de CO2 associées à un système de redistribution à la population et à l'économie n’ont guère d’effets négatifs sur le développement économique, sont efficaces et contribuent aux innovations", poursuit Beat Hotz-Hart pour justifier cette recommandation de la synthèse thématique "Conditions du marché et réglementation".

NFP 70: Neuer Strommarkt mit mehr Lenkung, mehr Flexibilität, mehr Erneuerbare

(NFP 70) "Für einen funktionierenden Strommarkt sind Lenkungsmassnahmen der Förderung vorzuziehen. Lenkung ist gesamtwirtschaftlich erheblich wirksamer und kostengünstiger. Die neuen Anforderungen an das Stromsystem müssen deshalb in Marktanreize übersetzt und die verschiedenen Bereiche – in Abstimmung mit der Entwicklung in der EU – entsprechend organisiert und reguliert werden", hält Beat Hotz-Hart fest. "Abgaben auf CO2-Emissionen mit Rückerstattung an die Bevölkerung und an die Wirtschaft haben kaum negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, sind effizient und tragen zu Innovationen bei", begründet Hotz-Hart diese Empfehlung der Synthese zum Themenschwerpunkt "Marktbedingungen und Regulierung".

KIT: Entwickelt kostengünstige und massentaugliche Grossspeicher für flexibles Stromnetz der Zukunft

(KIT) Zwei seriennahe Grossspeicher ergänzen ab sofort die Forschungsinfrastruktur Energy Lab 2.0 des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Mit einem neuen Lithium-Ionen-Speicher zur kurzfristigen Netzstabilisierung sowie einem neuen Redox-Flow-Speicher für längere Speicherperioden testen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein optimiertes Steuersystem.

Hochschule Hannover: Will Elektrifizierung der Taxiwirtschaft mit induktivem Laden vorantreiben

(ee-news.ch) Die Beschaffung von Elektrofahrzeugen führt zurzeit zu Mehrkosten, die Wirtschaftsunternehmen sowie Privatpersonen vor Herausforderungen bei der Finanzierung stellen. Dabei entscheidet die mitgeführte Akkukapazität zum Grossteil über die anfallenden Mehrkosten. Forschende der Hochschule Hannover (HsH) arbeiten im Rahmen des Projekts Lane Charge an der Elektrifizierung der Taxiwirtschaft. Dabei sollen ein induktiven Ladesystem und kleinere Akkukapazitäten eingesetzt werden.

Second-Life-Batterie Drei Brunnen: GebrauchteTwike-Batterien brechen Lastspitzen

(BV) Erst waren Second-Life-Batterien noch eine Vision, unterdessen nehmen sie die gleichen Aufgaben wie Neubatterien wahr, zum Beispiel in der Alterssiedlung ‹Drei Brunnen› in Riehen: Dort hilft der Batteriespeicher mit einer Kapazität von 60 kWh dabei, die Netzeinspeisung des lokal erzeugten Solarstroms, aber auch den Strombezug der Liegenschaft aus dem Versorgungsnetz zu vermindern.

Fraunhofer IISB: Lastspitzen von Blockheizkraftwerk dank Wärmespeicher und Batterie deutlich senken

(IISB) Ein BHKW eignet sich nicht nur zur Verringerung des externen Strom- und Wärmebezugs, sondern auch zur Reduktion elektrischer Lastspitzen. Am Fraunhofer IISB wurde dank optimierter Steuerung eines neu integrierten Erdgas-Blockheizkraftwerks in Verbindung mit einem Warmwasserspeicher und einem elektrischen Batteriespeicher eine Lastspitzenreduktion um 20 % erreicht. Lastspitzenreduktion führt bei industriellen Stromtarifen mit Leistungspreisen zu erheblichen Kostenersparnissen.

TU Dresden: Wissenschaftler wollen neue Energietechnologie mit superkritischem CO2 entwickeln

(ee-news.ch) Wissenschaftler der Technischen Universtität Dresden und des Helmholz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) entwickeln in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit Siemens und dem Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine neue Energietechnologie, die mithilfe von superkritischem Kohlendioxid (sCO2) nachhaltig Strom produziert. Als Wärmequellen wollen die Wissenschaftler ausschliesslich Solar- und Abwärme nutzen.

EPFL : Des panneaux géothermiques en finale d'un concours international

(EPFL) Récupérer la chaleur emmagasinée dans les sous-sols, les métros ou les parkings souterrains grâce à des capteurs thermiques optimisés placés sur les parois. Le concept, issu d’un laboratoire de l’EPFL, sera défendu dès aujourd’hui à la finale internationale du ClimateLaunchPad, le plus grand concours de projets liés au développement durable. 

HSLU: Textile Dämmung - neue Hüllen für alte Hallen

(HSLU) Die meisten Schweizer Sport- und Industriehallen müssen saniert werden. Forschende der Hochschule Luzern haben eine textile Dämmung entwickelt, die das Verfahren erheblich vereinfacht. So könnten viele Hallen vor dem Abriss bewahrt werden. Die Dämmung sollte ab 2020 im Handel erhältlich sein sein.

HSR: Auf der Spur von Energie- und Kohlenstoffströmen - CO2-Abgaben von CHF 400 bis CHF 700 pro Tonne CO2 nötig

(HSR) Das Projekt "Carbon Flows in the Energy Transition" am Institut für Energietechnik IET an der HSR untersucht gemeinsam mit der EPFL in Sion die verschiedenen Energie- und Kohlenstoffquellen in der Schweiz. Das Forschungsprojekt zeigt unter anderem, dass CO2-Abgaben zwischen CHF 400 und CHF 700 pro Tonne CO2 notwendig sind, um einen Wechsel weg von den fossilen hin zu erneuerbaren Energiequellen herbeizuführen.

KIT und Wintershall Dea: Wollen Wasserstoff aus Erdgas ohne CO2-Emissionen herstellen

(ee-news.ch) Durch Methanpyrolyse soll sich fossiles Erdgas zukünftig klimafreundlich nutzen lassen: Methan wird dabei in gasförmigen Wasserstoff und festen Kohlenstoff gespalten, der einen wertvollen Grundstoff für verschiedene Industriezweige darstellt und darüber hinaus sicher gelagert werden kann. Die Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben dafür ein effizientes Verfahren entwickelt.

Fraunhofer: Effizientere, klimaneutrale und keramikbasierte Reaktoren für Power-to-X-Prozesse

(IKTS) Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme in Dresden haben keramikbasierte Reaktoren entwickelt, mit denen aus CO2 und Wasserdampf Grundstoffe für die chemische Industrie herstellbar sind: und das deutlich effizienter und klimaneutral als bisher. Zum Beispiel für die Zement- und Kalkindustrie.

EPFL: Les ruisseaux de montagnes émettent une quantité de CO2 inattendue

(EPFL) Poursuivant une découverte effectuée en février 2019, des chercheurs de l’EPFL ont pour la première fois évalué à l’échelle mondiale la quantité de CO2 émise par les ruisseaux de montagne. Leurs résultats démontrent l’importance d’inclure ces cours d’eau dans le cycle global du carbone.

Fraunhofer ISE: Entwickelt Wärmepumpe mit klimafreundlichen Kältemittel Propan für die Aufstellung im Haus

(FI/ISE) Wärmepumpen werden eine wichtige Heizungstechnologie der Zukunft sein. Derzeit nutzen sie jedoch noch überwiegend Kältemittel mit umweltschädlichen Treibhausgasen. Eine Wärmepumpe mit einer klimafreundlichen Alternative hat nun das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelt. Die Forscherinnen und Forscher nutzen das natürliche Gas Propan. Das Treibhauspotenzial ist rund 500mal niedriger als das herkömmlicher Kältemittel und somit äusserst gering.

Fraunhofer: Startet Aufbau der Forschungsfertigung Batteriezelle

(ee-news.ch) Die Forschungsfertigung Batteriezelle soll als Batterieforschungsfabrik für ganz Deutschland zum Entwicklungszentrum einer Batteriezellproduktion werden, um die bestehende Lücke in der Wertschöpfungskette von Batterien und Akkus zu schliessen und die Abhängigkeit von anderen Märkten zu vermeiden. Das Projektteam der Fraunhofer-Gesellschaft und die Forschungspartner in Nordrhein-Westfalen beginnen nun damit, das Konzept für eine Forschungsfertigung Batteriezelle am geplanten Standort Münster umzusetzen.

Neue Elektrolyte, verbesserte Eigenschaften: Calciumbatterien auf dem Weg aus dem Labor in die Anwendung

(PM) Batterien auf Basis von Calcium versprechen eine günstige Herstellung und eine hohe Energiedichte. Sie könnten die Lithium-Ionen-Technologie ablösen. Mit den bislang verfügbaren Elektrolyten gelang es aber nicht, Calciumbatterien bei Zimmertemperatur aufzuladen. Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben in der Fachzeitschrift Energy & Environmental Science nun eine Elektrolytklasse vorgestellt, die das erstmals möglich macht.

ETHZ: Eine total verdrehte Batterie mit Gel-Elektrolyt auf Wasserbasis

(PR/ETHZ) ETH-Forscher um Markus Niederberger entwickelten aus weichen Materialien eine Batterie, die sich verdrehen, biegen und dehnen lässt. Für Anwendungen in biegsamen Elektronikgeräten ist eine solche Batterie genau die richtige. Kernstück dieser neuen Batterie ist der Elektrolyt, also der Teil einer Batterie, durch den sich die Lithium-Ionen beim Entladen oder Laden der Batterie bewegen müssen.

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