Fraunhofer Isi: Zeigt Schlüsselstrategien für die Dekarbonisierung der Industrie auf

(Fi/Isi) Ohne die Umstellung der Industrie auf eine CO2-neutrale Produktion sind die klimapolitischen Ziele Deutschlands nicht zu erreichen. Während weitestgehend Einigkeit besteht, dass dies erreichbar und schnelles Handeln erforderlich ist, so herrscht noch grosse Unklarheit dabei, welchen Beitrag einzelne Lösungen spielen sollten und können. Das Fraunhofer Isi hat Szenarien berechnet, um mögliche Transformationspfade für eine klimaneutrale Industrie aufzuzeigen. Die neue Studie berechnet drei Szenarien mit Schwerpunkten bei Elektrifizierung sowie der Nutzung von Wasserstoff oder synthetischen Kohlenwasserstoffen.

ETH Zürich: Klimawandel verstärkt Extreme auch in den Ozeanen

(RK) Extremereignisse im Meer sind kaum erforscht. Anhand von Modellen zeigt eine von der ETH Zürich geleitete Studie erstmals, dass marine Hitzewellen und Extreme mit hohem Säurewert und Sauerstoffmangel auch gemeinsam auftreten können – mit derzeit kaum abschätzbaren Folgen für die Lebewesen im Meer.

Spin-off de l'Empa «Viboo» : Quand l'algorithme régule la température

(Empa) La spin-off de l'Empa «Viboo» a développé un algorithme auto-apprenant pour la régulation du climat intérieur. Cela permet de refroidir ou de chauffer les bâtiments de manière anticipée et d'économiser ainsi environ un tiers d'énergie. Après des expériences réussies dans le NEST, le bâtiment de recherche et d'innovation de l'Empa et de l'Eawag, les premiers projets pilotes sont maintenant mis en œuvre avec des partenaires industriels. (Texte en français >>)

Empa-Spin-off «Viboo»: Wenn der Algorithmus am Thermostat dreht

(Empa) Das Empa-Spin-off «Viboo» hat einen selbstlernenden Algorithmus zur Regelung des Raumklimas entwickelt. Dadurch lassen sich Gebäude vorausschauend kühlen oder heizen und so rund ein Drittel Energie einsparen. Nach erfolgreichen Experimenten im NEST, dem Forschungs- und Innovationsgebäude von Empa und Eawag, werden nun erste Pilotprojekte mit Industriepartnern umgesetzt. (Texte en français >>)

Festbatt: Kompetenzcluster für Festkörperbatterien startet in die zweite Förderphase

(Kit) Mehr Sicherheit, größere Speicherkapazitäten, kürzere Ladezeiten – Festkörperbatterien sollen herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien zukünftig in fast allen Leistungsparametern übertreffen. Grundlagen dafür hat das Batterie-Kompetenzcluster Festbatt unter Beteiligung von Forschenden des Karlsruher Instituts für Technologie (Kit) erarbeitet. In einer zweiten Förderphase werden nun komplette Batteriesysteme und Methoden für die Produktion entwickelt.

EPFL : Bâtiment du Smart Living Lab à Blue Factory - une entreprise fribourgeoise remporte l’appel d’offres public

(CP) Assujettie à la loi sur les marchés publics, la construction du bâtiment du Smart Living Lab, sur le site de Blue FactoryY, est financée par l’Etat de Fribourg dans l’objectif d’accueillir des équipes de recherche de l’EPFL, de la Haute école d’ingénierie et d’architecture de Fribourg ainsi que de l’Université de Fribourg. L’appel d’offres concrétisant sa mise en œuvre a été remporté par JPF Entreprise Générale SA à Bulle. (Text auf Deutsch >>)

EPFL: Gebäude des Smart Living Labs in der Blue Factory - ein Freiburger Unternehmen gewinnt die öffentliche Ausschreibung

(PM) Der Auftrag für den Bau des Smart Living Labs auf dem Gelände der Blue Factory unterlag den Bestimmungen für öffentliche Ausschreibungen. Der Bau wird finanziert vom Kanton Freiburg. Im Gebäude sollen Forschungsteams der EPFL, der Hochschule für Technik und Architektur Freiburg (HTA-FR) und der Universität Freiburg arbeiten. Die öffentliche Ausschreibung für das Bauprojekt wurde von JPF Entreprise Générale aus Bulle gewonnen. (Texte en français >>)

ETH Zürich: Forschende stellen wachsenden Kohlenstoff-Fussabdruck von Kunststoffen fest

(MK) ETH-Forschende analysierten die weltweite Wertschöpfungskette von Kunststoffen und stellten fest: Die Klima- und Gesundheitsfolgen von Plastik sind wegen vermehrt genutzter Kohle für Prozesswärme, Strom und als Rohstoff in der Produktion grösser als erwartet.

Flagship-Projekt: ZHAW will Güterverkehr in Städten mithilfe smarter Logistik reduzieren

(PM) Der wachsende Online-Handel in der Schweiz bringt mehr Lieferverkehr in die Städte – und sorgt für mehr Stau, Luftverschmutzung und Lärm. Corona verstärkte diese Tendenz und es wird nicht weniger: Das Paketaufkommen steigt gemäss dem Bundesamt für Raumentwicklung bis 2040 um weitere 75 Prozent, der Güterverkehr wird in der Folge um 37 Prozent zulegen. Das neue Flagship-Projekt der Innosuisse will unter der Leitung der ZHAW diese Problematik angehen und Städte nachhaltig von dem immer grösseren Verkehrsaufkommen entlasten.

TU Wien: Detektivarbeit an der Brennstoffzelle, um Betriebstemperatur zu senken

(PM) Festoxidbrennstoffzellen bestehen aus drei wichtigen Teilen: einer Anode, einer Kathode und einem Elektrolyten. Während Sauerstoff an der Kathode in die Festoxidbrennstoffzelle eingebaut wird, wird dieser im Elektrolyt zur Anode transportiert, wo der Sauerstoff mit Wasserstoff zu Wasser reagiert. Die Brennstoffzelle wandelt die dabei freiwerdende Energie in elektrischen Strom um. Daher werden Brennstoffzellen zunehmend zur Stromerzeugung genutzt und finden Einsatz in der stationären Energieversorgung sowie der Automobilindustrie.

Empa : L'infrastructure bâtie de la Suisse sous pression - repenser la Suisse construite

(Empa) Bâtiments, routes, tracés, réseaux d'approvisionnement et d'élimination et bien d'autres choses encore : l'ensemble de l'ouvrage suisse est aussi complexe que les défis qu'il devra relever à l'avenir - en raison du changement climatique, des dangers naturels, de la croissance démographique et d'autres facteurs. Par où commencer ? Avec quelles priorités ? Un groupe d'experts lance une initiative pour une vue d'ensemble - et ainsi un nouvel élan pour la recherche et la pratique. (Text auf Deutsch >>)

Empa: Bauwerk Schweiz unter Druck - die gebaute Schweiz neu denken

(Empa) Gebäude, Strassen, Trassen, Ver- und Entsorgungsnetze und vieles mehr: Das gesamte Bauwerk Schweiz ist so komplex wie seine Herausforderungen für die Zukunft – durch Klimawandel, Naturgefahren, Bevölkerungswachstum und andere Faktoren. Wo beginnen? Mit welchen Schwerpunkten? Eine Expertengruppe lanciert eine Initiative für eine Gesamtschau – und damit neuen Schub für Forschung und Praxis. (Texte en français >>)

HSLU: Mit Online-Computerspiel «Sarnetz» spielend ein CO2-neutrales Dorf errichten

(HSLU) Wie kann die Energieversorgung einer Gemeinde nachhaltiger werden und trotzdem bezahlbar bleiben? Um diese Frage kreist «Sarnetz», ein Online-Computerspiel, umgesetzt von einem interdisziplinären Forschungsteam der Hochschule Luzern.

ETH Zürich: Was braucht es für ein klimaneutrales Energiesystem in der Schweiz?

(FM) Technologisch und wirtschaftlich könnte das Schweizer Energiesystem 2050 klimaneutral sein. In der Umsetzung stellen sich trotzdem Fragen. Zum Beispiel müsste der Ausbau der Photovoltaik schneller als heute erfolgen. Über mögliche Energieszenarien haben Forschung und Industrie an der ETH Zürich diskutiert.

Copernicus: Meldet für 2021 erneut weltweit grossflächige Brände und neue regionale Emissionsrekorde

(PM) Wissenschaftler:innen des Copernicus-Atmosphärenüberwachungsdienstes haben im Jahr 2021 weltweit Waldbrandemissionen und deren Auswirkungen auf die Atmosphäre beobachtet. Der Dienst nutzt Satellitenbeobachtungen von aktiven Bränden, um die Emissionen der Waldbrände nahezu in Echtzeit abschätzen zu können und die darauffolgenden Auswirkungen auf die Luftqualität und die Atmosphäre vorherzusagen.

Kompetenzcluster zur intelligenten Batteriezellproduktion: Erarbeitet erste Ergebnisse zu agiler Anlagentechnik und Digitalisierung der Produktion

(Kit) Schnell und kostengünstig, zugleich aber wandlungsfähig und mit hoher Produktqualität: Das sind die Anforderungen an die künftige Produktion von Batteriezellen. Das Batterie-Kompetenzcluster Intelligente Batteriezellproduktion (Inzepro) wird vom Karlsruher Institut für Technologie (Kit) koordiniert. Es zielt darauf ab, Produktionssysteme ganzheitlich zu optimieren und sie flexibler hinsichtlich Menge, Format, Material und eingesetzter Technologie zu machen. Gelingen kann dies etwa durch prozessübergreifende, datengetriebene Optimierungsansätze sowie Industrie 4.0-Lösungen.

Fraunhofer Iwu: Batteriegehäuse der nächsten Generation sparen 15 Prozent CO2 – trotz höherer Leistung, schnellerem Laden und mehr Reichweite

(Fi/Iwu) Das Batteriesystem ist die zentrale Komponente eines E-Autos. Partner aus Forschung und Industrie demonstrieren im Projekt Coolbat, wie innovative Konstruktionsprinzipien, Materialien und Produktionsverfahren dazu beitragen, Gehäuse für diese Batteriesysteme klimafreundlich herzustellen und zugleich bessere Gebrauchseigenschaften zu integrieren. Die Batteriegehäuse werden dabei leichter und sparen bis zu 15 Prozent Kohlendioxid (CO2) – und das bei höherer Leistung des Batteriesystems, schnellerem Laden sowie mehr Reichweite. Darüber hinaus soll die Herstellung der Batteriegehäuse im Vergleich zu bisher angewandten Verfahren deutlich effizienter werden. Elektromobilität und Klimaschutz gewinnen damit weiter an Fahrt. Koordiniert wird das Vorhaben vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik Iwu.

Empa: Dépôt de chaleur dans le sol grâce à 144 sondes géothermiques qui atteignent jusqu'à 100 mètres de profondeur

(Empa) Le nouveau campus de recherche d'avenir "co-operate" à Dübendorf est lui-même un objet de recherche. En effet, une installation expérimentale de stockage d'énergie saisonnière est en cours de construction sous le site, qui fournira de l'énergie non seulement aux nouveaux bâtiments, mais aussi à l'ensemble du site de l'Empa. En été, par exemple, la chaleur perdue de la ventilation et des équipements de laboratoire sera stockée - afin d'être utilisée en hiver pour le chauffage ou la production d'eau chaude sanitaire. (Text auf Deutsch >>)

Empa: Wärmedepot im Erdreich mit 144 Erdsonden, die bis zu 100 Meter tief in den Boden reichen

(Empa) Der neu entstehende Forschungscampus «co-operate» in Dübendorf ist zugleich selber Objekt der Forschung. Denn unter dem Areal entsteht ein experimenteller, saisonaler Energiespeicher, der nicht nur die neuen Gebäude, sondern das gesamte Empa-Areal mit Energie beliefern wird. Im Sommer wird etwa die Abwärme von Lüftungen und Laborgeräten gespeichert – um diese dann im Winter zum Heizen oder für die Produktion von Brauchwarmwasser nutzen zu können. (Texte en français >>)

Kit: Ridepooling fördert Verkehrswende – Simulations-Tool belegt Wirkung

(Kit) On-Demand-Verkehrsangebote nützen der Verkehrswende. Das haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (Kit) in einer aufwendigen Verkehrssimulation festgestellt. Sie haben über zwei Jahre lang die Wirkungen des vom Mobilitätsunternehmen Moia betriebenen, europaweit größten elektrischen Ridepooling-Dienstes auf den Verkehr in Hamburg untersucht. Die Studie mit einem eigens entwickelten Simulations-Tool liefert erstmals wissenschaftlich unabhängige Erkenntnisse für den Anbieter Moia, die Verkehrspolitik und -planung.

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