Fraunhofer: Es werde Licht - Ökobilanzen unterstützen die Entwicklung nachhaltigerer Leuchten

(IMZ) Um den Ressourcenverbrauch zu senken, Elektroschrott zu vermeiden und Energie zu sparen, ist das nachhaltige Design von Leuchten mit Fokus auf die gesamte Fertigungskette wichtig. Im Projekt Sumatra arbeiten Industrievertreter*innen und Forschende des Fraunhofer IZM gemeinsam daran, diese Ziele zu realisieren. Mit der Aufstellung genauer Ökobilanzen und davon abgeleiteten Designempfehlungen unterstützt das Fraunhofer IZM gemeinsam mit dem Umweltdienstleister Interseroh die Hersteller Trilux und Osram bei der ökologischen Gestaltung der Produktion und der Auswahl nachhaltiger Materialien.

Projets de l’OFEN pour la recherche sur les accumulateurs électrochimiques : Les hautes écoles spécialisées, les hautes écoles et les universités suisses réinventent la batterie

(BV) Les batteries et autres accumulateurs électrochimiques jouent un rôle essentiel pour une alimentation énergétique durable. Le triomphe de la batterie lithium-ion depuis le début du millénaire crée une bonne base pour cela. La recherche sur les batteries continue de manière très dynamique, non seulement au niveau international, mais également dans les hautes écoles spécialisées, les hautes écoles et les universités suisses. Un objectif centrale de la recherche et du développement est de poursuivre l’augmentation de la capacité et de la vitesse de charge des accumulateurs électrochimiques. (Text auf Deutsch >>)

BFE-Forschung: Wie Schweizer Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten die Batterie neu erfinden

(BV) Batterien und andere elektrochemische Speicher spielen beim Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung eine zentrale Rolle. Der Siegeszug der Lithium-Ionen-Batterie seit der Jahrtausendwende schafft dafür eine gute Grundlage. Doch die Batterieforschung arbeitet mit grosser Dynamik weiter, nicht nur international, sondern auch an Schweizer Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten. Ein zentrales Ziel von Forschung und Entwicklung besteht darin, Kapazität und Ladegeschwindigkeit elektrochemischer Speicher weiter zu steigern. (Texte en français >>)

Siemens Schweiz: CHF10‘000 für zwei Schweizer Jungforscher - Auszeichnung für neues System zur Brauchwarmwasseraufbereitung

(PM) Patrick Heller und Lorenz Rüegsegger, Gebäudetechnikabsolventen der Hochschule Luzern (HSLU), gewinnen den mit 10’000 Franken dotierten nationalen Siemens Excellence Award. Ihre Bachelorarbeit mit dem Titel «Optimale Regelung für ein neuartiges dezentrales Latentspeichermodul in einem Mehrfamilienhaus» hat die Jury überzeugt.

Fraunhofer ISE: Batteriegrossspeicher an ehemaligen Kraftwerksstandorten sinnvoll - 65% von bis 2030 in Deutschland benötigtem Speicherbedarf könnte gedeckt werden

(ISE) Bis 2030 werden nach den Szenarienrechnungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Deutschland etwa 100 GWhel an elektrischer Speicherkapazität benötigt, bis 2045 etwa 180 GWhel. In der Kurzstudie »Batteriespeicher an ehemaligen Kraftwerksstandorten« hat das Institut den systemischen und netztechnischen Nutzen von Grossspeichern untersucht. Sie zeigt, dass sinnvoll ist, Batteriespeicher an ehemaligen Standorten von fossilen oder Atomkraftwerken zu installieren, da die dort bereits verfügbare Anschlussleistung genutzt werden kann. Bis zu 65 Prozent des bis 2030 in Deutschland benötigten Speicherbedarfs könnte damit gedeckt werden.

ETH Zukunftsblog: Baustoffe – ist Netto-Null genügend nachhaltig?

(UA) Die Bauindustrie ist im Umbruch. Digitalisierung, Dekarbonisierung und robotikgestützte Fabrikation sind Trends, welche Forschung und Praxis nachhaltig prägen. Weltweit und in der Schweiz [1] werden neue Werkstoffe und Bauverfahren entwickelt, um Ressourcen zu schonen, Emissionen zu reduzieren und Bauabläufe zu automatisieren. Eine besondere Herausforderung bei Ingenieurbauwerken liegt in der extrem langen Lebensdauer. Ingenieure und Ingenieurinnen müssen sicherstellen, dass Brücken, Staudämme und Tunnel über Zeithorizonte in der Grössenordnung eines Jahrhunderts dauerhaft bleiben. Das erschwert es, frühzeitig aus Fehlern zu lernen. Erkenntnisse über die tatsächliche Performance eines Werkstoffs oder einer neuen Bauweise liegen oft erst Jahrzehnte nach dem Bau vor.

CSEM : Coordonne le groupe suisse dans un grand projet européen d'e-mobilité

(CP) Le CSEM coordonne le groupe suisse au sein d’un consortium européen doté de 33 millions d’euros. Le projet Energy Ecs (Electronics, Components, and Systems) relèvera les défis énergétiques dans le domaine de l'e-mobilité et de la transition vers les énergies vertes. La finalité du projet correspond aux objectifs européens d’atteindre la neutralité carbone d’ici 2050. Le consortium suisse inclut des entreprises clés, comme Swiss Airtainer, Fixposition, et Ams International. A l’occasion de la première année du consortium, le CSEM a hébergé une rencontre les 19 et 20 mai à Neuchâtel. (Text auf Deutsch >>)

Prozessinnovation in der Garnproduktion: Hier hängt Energieeffizenz an einem dünnen Faden – produzieren mit 30% weniger Energie

(BV) Die Ostschweiz steht für eine lange Tradition in der Textilindustrie. Einzelne Unternehmen produzieren bis heute und behaupten sich mit innovativen Produkten auf dem Weltmarkt. Zu ihnen gehört die Heberlein AG in Wattwil (SG). Die 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen Spezialteile für Maschinen zur Garnherstellung her. Eine dieser Komponenten wird gegenwärtig so weiterentwickelt, dass ein energieintensiver Prozessschritt der Garnherstellung künftig mit 30 % weniger Energie auskommen könnte. Das weltweite Einsparpotenzial ist erheblich.

Roadmap des Fraunhofer Isi: Wie entwickeln sich Feststoffbatterien in Zukunft?

(FI/Isi) Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung Isi hat eine Roadmap für Feststoffbatterien entwickelt, die ein weites Spektrum von der Material-, Komponenten- und Zell- bis hin zur Anwendungsebene betrachtet. Darin werden bestehende sowie neueste Forschungserkenntnisse kritisch bewertet und die Entwicklungspotenziale von Feststoffbatterien mit denen etablierter Lithium-Ionen-Batterien für den Zeitraum der kommenden 10 Jahre verglichen. Die Roadmap zeigt: Feststoffbatterien haben viel Potenzial, müssen ihre Kommerzialisierbarkeit aber in den kommenden fünf Jahren unter Beweis stellen.

Öko-Institut: Mit dezentralen Flexibilitäten 1 Mrd. Euro Stromerzeugungskosten sparen und Stromnetze entlasten

(Öko-Institut) Szenarienberechnungen für Deutschland zeigen, dass dezentrale, flexible technische Erzeuger und Verbraucher erneuerbarer Energien – vor allem Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge – die jährlichen Kosten der Stromerzeugung um bis zu eine Milliarde Euro reduzieren können. 2020 lag das technische Flexibilitätspotenzial dezentraler Erzeuger und Verbraucher noch bei rund 10 Terawattstunden (TWh). Das waren knapp 2 Prozent des Stromverbrauchs (558 TWh). Bis zum Jahr 2050 kann sich die flexibilisierbare Strommenge auf rund 220 TWh verzwanzigfachen.

OFEN : Lancement du quatrième appel d’offres du programme d’encouragement SWEET

(OFEN) L’Office fédéral de l’énergie (OFEN) a lancé le quatrième appel d’offres dans le cadre du programme d’encouragement SWEET (SWiss Energy research for the Energy Transition). Intitulé «Co-évolution du système énergétique et de la société suisse et sa représentation dans des simulations coordonnées», cet appel d’offres est doté d’un budget total de 10 millions de francs, qui sera alloué par tranches à un partenariat de recherche durant 10 ans. Le délai de soumission des pré-propositions (pre-proposals) est fixé au 16 juin 2022. (Text auf Deutsch >>)

BFE: Vierte Ausschreibung des Förderprogramms SWEET gestartet

(BFE) Das Bundesamt für Energie hat die vierte Ausschreibung innerhalb des Förderprogramms SWEET (SWiss Energy research for the Energy Transition) gestartet. Zum Leitthema «Ko-Evolution des Schweizer Energiesystems und der Schweizer Gesellschaft und ihre Darstellung in koordinierten Simulationen» wird ein Forschungskonsortium mit einem Budget von 10 Mio. Franken über 10 Jahre gefördert werden. Die Bewerbungsfrist für Pre-Proposals läuft bis zum 16. Juni 2022. (Texte en français >>)

CircuBAT: Ein zweites Leben für Autobatterien – neues Forschungsprojekt verbessert Ökobilanz der E-Mobilität

(BFH) Das Forschungsprojekt CircuBAT will den Kreis zwischen Produktion, Anwendung und Recycling von Lithium-Ionen-Batterien aus der Mobilität schliessen. Dafür suchen sieben Schweizer Forschungsinstitutionen sowie 24 Unternehmen gemeinsam nach Optimierungsmöglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit in allen Lebensabschnitten der Batterie. Das Projekt ist Teil der neu lancierten Flagship Initiative der Förderagentur Innosuisse.

Hochschule Luzern: Startet Initiative für eine smarte und nachhaltige Entwicklung der Zentralschweiz

(PM) Die Hochschule Luzern hat die Initiative Smart Region Zentralschweiz lanciert. Sie trägt damit dazu bei, dass die Zentralschweiz als städtische und ländlich-alpine Region in der digitalen Transformation vorne mit dabei ist. Herzstück der Initiative ist das Smart Region Lab in Rotkreuz, in dem an interaktiven Datentischen und mit Hilfe weiterer digitaler Tools gearbeitet wird.

Dlr: Elektrische Leichtfahrzeuge könnten Treibhausgas-Emissionen im Verkehr um mehr als 40 Prozent senken

(PM) Elektrische Leichtfahrzeuge (Light Electric Vehicle, Lev) haben ein grosses Potenzial, die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrssektors zu reduzieren. Die Hälfte der derzeit in Deutschland mit dem Auto gefahrenen Kilometer könnte theoretisch auch mit elektrischen Leichtfahrzeugen zurückgelegt werden. Dies würde die Treibhaugas-Emissionen im Vergleich zu Fahrten mit konventionell angetriebenen Pkw um mehr als 40 Prozent senken. Pro Jahr wären das rund 57 Millionen Tonnen weniger Emissionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (Dlr) im Auftrag des Interessenverbands für elektrische Leichtfahrzeuge Leva-EU.

Batterieentwicklung am Kit: Neuer Forschungsansatz für ultraschnelles Laden

(Kit) Für eine klimafreundliche Mobilität sind ausdauernde Energiespeicher notwendig, mit denen sich Elektrofahrzeuge schnell laden lassen. Deren Erforschung und Entwicklung basieren heute meist darauf, die elektrochemischen Eigenschaften von Batterien mit ausgefeilten Materialzusammensetzungen zu optimieren. Auf einen anderen Ansatzpunkt macht Simon Fleischmann vom Helmholtz-Institut Ulm des Kit und der Universität Ulm gemeinsam mit internationalen Partnern in der Fachzeitschrift Nature Energy aufmerksam.

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