KIT: Forscht in vier neuen Batterie-Kompetenzclustern

(PM) Die Batterieforschung in Deutschland will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit vier neuen Kompetenzclustern entscheidend voranbringen. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist an allen vier Clustern beteiligt, an zwei davon als Koordinator: Bei dem Cluster ‚Intelligente Batteriezellproduktion (Inzepro)‘ stehen flexible Produktionssysteme im Fokus. Bei ‚Analytik/Qualitätssicherung (Aqua)‘ geht es darum, Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Batterien zu verbessern. Zur Förderung in den Clustern stellen die beteiligten Forscherinnen und Forscher nun zunächst Vollanträge.

Gletscherrückgang in den Alpen: Erstmals flächendeckend dokumentiert – Schweizer Alpen am stärksten betroffen

(DLR) Ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) untersuchte die Flächen- und Höhenänderungen aller Gletscher der europäischen Alpen über einen Zeitraum von 14 Jahren. Das Ergebnis: Ungefähr 17 Prozent des gesamten Eisvolumens der Alpen gingen seit der Jahrtausendwende verloren. Lokal waren die Schmelzraten in den unteren Gletscherbereichen sogar um ein Vielfaches höher, zum Beispiel auf dem Aletsch-Gletscher.

Technische Hochschule Mittelhessen: Will Alterungsprozess von Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität verlangsamen

(THM) Eine Batterie für Elektroautos verliert nach acht Jahren etwa 20 Prozent ihrer Kapazität und muss ersetzt werden. Dadurch entstehen je nach Fahrzeugtyp Kosten zwischen 5000 und 12‘000 Euro. Die Verlängerung der Lebensdauer um einige Jahre spart folglich erhebliche Kosten. Wie dieser Prozess verlangsamt werden kann, untersucht die Technische Hochschule Mittelhessen am Fachbereich Informationstechnik – Elektrotechnik - Mechatronik in Friedberg.

KIT: Massgeschneiderte Katalysatoren für Power-to-X – Durchbruch beim Verständnis von Fischer-Tropsch-Synthese

(KIT) Für effiziente Power-to-X-Prozesse sind geeignete Katalysatoren von grosser Bedeutung – die molekularen Vorgänge bei ihrem Gebrauch wurden bislang aber nicht vollständig verstanden. Mithilfe von Röntgenstrahlung aus einem Synchrotron konnte nun am KIT erstmals ein Katalysator während der Fischer-Tropsch-Reaktion zur Produktion von synthetischen Kraftstoffen unter industriellen Bedingungen beobachtet werden. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse sollen massgeschneiderte Power-to-X-Katalysatoren entwickelt werden.

Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme: Will Wasserstoff-Technologien in der Region Südlicher Oberrhein voranbringen

(Fi/ISE) Trotz des grossen Potenzials zur Emissionssenkung und erfolgreicher Demonstrations- und Erprobungsprojekte ist grüner Wasserstoff in Deutschland bis auf Nischenfälle immer noch nicht im Energiesystem präsent. Im Projekt »Wasserstofftechnologien am Südlichen Oberrhein« untersuchen 21 Projektpartner unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme das Potenzial in der Region und erarbeiten Lösungswege, um diese Technologien aus der Nische zu holen.

KIT: Ein entschiedener Schritt für Akkus aus Meerwasser

(KIT) Die Suche nach einer Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien läuft weltweit auf Hochtouren. Ein für den Bau von Stromspeichern geeignetes und im Meer in nahezu unendlicher Menge verfügbares Element ist Natrium. Einer Forschungsgruppe des KIT ist es gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des koreanischen Ulsan National Institute of Science and Technology gelungen, einen leistungsstarken Salzwasser-Akku Natrium-Biphenyl als Elektrolyt herzustellen.

Fraunhofer ICT: Nockenwellenmodul aus Kunststoff senkt CO2-Emissionen

(ICT) Kunststoff im Auto reduziert das Gewicht. Doch Nockenwellenmodule als ein wichtiger Bestandteil des Antriebsstrangs werden bis dato noch immer aus Aluminium gefertigt. Einem Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT ist es jetzt gemeinsam mit Partnern gelungen, ein Nockenwellenmodul aus faserverstärkten Duromeren herzustellen. Das Leichtbauelement trägt zur Reduktion des Motorgewichts bei und senkt die Montagekosten. Es liegt derzeit als funktionsfähiger Demonstrator vor.

OFEN : Premier appel d’offres lié à Sweet, le nouveau programme d’encouragement de la recherche énergétique

(OFEN)  L'Office fédéral de l'énergie (OFEN) a lancé le premier appel d’offres (call for proposals) lié au nouveau programme d’encouragement de la recherche énergétique, appelé Sweet (Swiss Energy Research for the Energy Transition). Principalement consacré à l'intégration des énergies renouvelables dans un système énergétique suisse durable et résilient, cet appel d’offres dispose d'un budget total de 30 millions de francs suisses. Il s’adresse à des partenariats de recherche composés de hautes écoles, d’établissements de recherche à but non lucratif, du secteur privé et des pouvoirs publics. (Text auf Deutsch >>)

BFE: Erste Ausschreibung des neuen Energieforschungsprogramms Sweet gestartet

(BFE) Das Bundesamt für Energie hat die erste Ausschreibung (call for proposals) innerhalb des neuen Energieforschungsprogramms Sweet (Swiss Energy Research for the Energy Transition) gestartet. Das Leitthema dieser Ausschreibung mit einem Gesamtbudget von 30 Millionen Franken lautet "Integration der erneuerbaren Energien in ein nachhaltiges und widerstandsfähiges Schweizer Energiesystem". (Texte en français >>)

DLR: Neue Institute forschen an maritimen Energiesystemen und der Mobilität von morgen

(ee-news.ch) Am 23. Juni 2020 gab der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) grünes Licht für zwei neue Institute. Diese werden zukünftig an innovativen Technologien für die Mobilitäts- und Energiewende forschen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hatte am 14. November des vergangenen Jahres dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die erforderlichen Mittel zur Gründung der DLR-Institute bewilligt und freigegeben. Die neuen Institute sollen das vorhandene DLR-Portfolio ergänzen.

Fraunhofer ISE: Initiative Morgenstadt zeigt 5 Handlungsfehler für breite Umsetzung von digitaler und nachhaltiger Stadtentwicklung

(ISE) Städte zählen zu den grössten CO2-Emittenten und damit zu den wichtigsten Stellschrauben im Kampf gegen die Erderwärmung. Um Kommunen in Deutschland zu befähigen, nachhaltige Stadtentwicklung und Digitalisierung schnellstmöglich umzusetzen, hat die Morgenstadt-Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft ein Positionspapier verfasst. Ziel ist es, bestehende Lösungen zu bündeln, für alle Kommunen und Städte zugänglich sowie finanzierbar zu machen und neue Kapazitäten aufzubauen.

Qualy Grids: Wasserstoff statt Benzin – so soll die Herstellung günstiger werden

(HSLU) Strom aus Wasserstoff kann Lastwagen und Autos antreiben. Er kann aber auch überschüssigen Photovoltakik-Strom vom Sommer für den Winter speichern. Der Haken: Dafür muss der Wasserstoff ohne CO2 hergestellt werden, was teuer ist. Gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern des EU-Projekts Qualy Grids zeigt die Hochschule Luzern auf, dass der Einsatz von Wasserelektrolyseuren zur Stabilisierung des Stromnetzes die Herstellkosten von Wasserstoff um bis zu 15 Prozent reduziert.

Wafer Level Systemintegration auf Weltniveau: Das Fraunhofer IZM-ASSID wird 10 Jahre alt!

(IZM-ASSID) Im Mai 2020 beging das Fraunhofer IZM-ASSID in Dresden sein zehnjähriges Jubiläum. Innerhalb dieser Dekade hat sich das IZM-ASSID mit seinen Leistungen über die Grenzen Deutschlands hinaus auf dem Gebiet der Wafer Level Systemintegration, insbesondere der 3D Integration, etabliert und ist ein weltweit anerkannter F&E Partner.

Fraunhofer: Handlungsempfehlungen für den Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft in Deutschland

(PM) Die Expertise der Fraunhofer-Gesellschaft in Bezug auf Wasserstofftechnologien haben Fraunhofer-Expertinnen und -Experten seit vielen Jahren in zahlreichen erfolgreichen Projekten eingebracht und umgesetzt. Dadurch konnten sie auch zentrale Herausforderungen identifizieren, die es zu bewältigen gilt, um die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Kontext der Defossilisierung langfristig zu stärken sowie die industrielle Wertschöpfung hierzulande zu erhalten und auszubauen.

Grüner Wasserstoff: Lidl Schweiz spannt mit der Empa zusammen

(ee-news.ch) Lidl Schweiz wird im Bereich der erneuerbaren Energie Partner der Empa. In einem Kooperationsprojekt soll an der Empa aus Wasser, Sonnenergie und CO2 erneuerbares Gas hergestellt werden. Während andere Unternehmen wie zum Beispiel Pistor auf E-Mobilität setzen, will Lidl Schweiz seine Lastwagen mit grünem Wasserstoff betanken. Der Weg ist aber noch lang.

Baustart für Smartes Quartier Karlsruhe-Durlach: Wärmepumpen und Photovoltaik halbieren CO2-Emissionen in Bestandsgebäuden

(ISE) In Karlsruhe-Durlach in Deutschland haben die Bauarbeiten zur Umsetzung eines innovativen Energieversorgungskonzeptes für fünf Mehrfamilien-Bestandsgebäude mit 175 Wohnungen begonnen. Im Rahmen des Projekts »Smartes Quartier Karlsruhe-Durlach« wird die derzeitige konventionelle Versorgung durch ein Energiesystem ersetzt, bei dem zwei Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen (PV), Erdgas-Blockheizkraftwerke (BHKW) und ein Energiemanagement mit KI-basierter Fehlererkennung zum Einsatz kommen. Ziele sind die Halbierung des Primärenergieverbrauchs und der damit verbundenen CO₂-Emissionen und die Erprobung eines wirtschaftlichen Betreiberkonzeptes.

Elektromobilität: Batteriespeicher machen Stromnetz fit für die Zukunft

(KIT) Tanken an einem Ort gleichzeitig mehrere Elektroautos über Schnellladestationen auf, entstehen Spitzenlasten, die das Stromnetz an seine Grenzen bringen. Wie mobile Batteriespeicher als Stütze für das Verteilnetz dienen könnten, untersuchen Forscherinnen und Forscher des KIT im Projekt  „MoBILE“ des Europäischen Instituts für Energieforschung (Eifer). Anhand von Netzdaten der Stadtwerke Hockenheim erstellen sie Simulationen für den Einsatz der Speicher.

TU Graz: Neues On-Site-On-Demand-System für kostengünstiges Verfahren für dezentralen Erzeugung von hochreinem Wasserstoff

(TU Graz) Im Rahmen des Forschungsprojektes HyStORM (Hydrogen Storage via Oxidation and Reduction of Metals) entwickelte ein Team von Forschern eine sogenannte „Chemical-Looping Hydrogen-Methode“, ein neues nachhaltiges und innovatives Verfahren zur dezentralen und klimaneutralen Wasserstofferzeugung.

PSI: Bilan écologique des voitures - un nouvel outil web pour aider les particuliers et les chercheurs

(PSI) Aide à la décision lors de l’achat d’un véhicule: des chercheurs de l’Institut Paul Scherrer ont développé un outil web baptisé Carculator qui permet de comparer en détail le bilan écologique des voitures. Le programme calcule le bilan écologique des véhicules équipés de différents types de propulsion et le présente sous forme de graphiques comparatifs. Il prend en compte l’ensemble du cycle de vie d’une voiture, notamment la fabrication du véhicule et les émissions pertinentes sur le plan écologique pendant la conduite. (Text auf Deutsch >>)

PSI: Ökobilanz von Personenwagen – neues Webtool hilft Privatpersonen und Forschenden

(PM) Entscheidungshilfe beim Autokauf: Forschende des Paul Scherrer Instituts haben ein Webtool namens «Carculator» entwickelt, mit dem sich detailliert die ökologische Bilanz von Personenwagen vergleichen lässt. Das Programm ermittelt die Ökobilanz von Fahrzeugen mit unterschiedlichen Antriebsarten und stellt sie in Vergleichsgrafiken dar. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus der Personenwagen bedacht, darunter also die Herstellung der Fahrzeuge sowie die umweltrelevanten Emissionen beim Fahren. (Texte en français >>)

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