Vom Treibhausgas zum Hightech-Rohstoff: Versuchsanlage soll CO2 aus Umgebungsluft in festen Kohlenstoff umwandeln

(ee-news.ch) Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht im Forschungsprojekt Necoc eine Versuchsanlage zur aktiven Reduktion des atmosphärischen Kohlendioxids (CO2). Die Anlage im Containermaßstab soll aus dem in der Umgebungsluft enthaltenen CO2 das hochreine Kohlenstoff-pulver Carbon Black produzieren, das industriell als Rohstoff genutzt werden soll. Forschungspartner sind das Unternehmen Ineratec, eine Ausgründung aus dem KIT, sowie Climeworks, eine Ausgründung der ETH Zürich.

TU Freiberg: Hochleistungsbatterien mit Silizium als Anodenmaterial für E-Autos ausgezeichnet

(PM) Das Team um Dr. Charaf Cherkouk vom deutschen Institut für Experimentelle Physik der TU Bergakademie Freiberg erhielt einen Technologie- und Innovationspreis des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) für neue leistungsfähige Akkumulatoren für Elektrofahrzeuge. Das Gemeinschaftsprojekt beschreibt ein Verfahren zum Einsatz des Halbleiters Silizium als Material für besonders leistungsfähige Akkumulatoren.

Fraunhofer Gesellschaft: Wasserstoff-Roadmap – Bedarf von 50 bis 80 GW Elektrolyse-Leistung bis 2050 für Deutschland

(IKTS) Wasserstoff wird als Grundbaustein gasförmiger und flüssiger Energieträger auf Basis erneuerbarer Energien unumgänglich für alle Nutzungen, in denen direkte Stromnutzung technisch oder wirtschaftlich nicht möglich oder sinnvoll ist. Aus diesem Grund hat die Fraunhofer-Gesellschaft für die deutsche Regierung eine Wasserstoff-Roadmap erstellt. Als Orientierung kann von einem Bedarf in Deutschland in der Grössenordnung von 50 bis 80 GW an installierter Elektrolyse-Leistung für das Jahr 2050 ausgegangen werden. Dies entspricht einer Produktionskapazität von 1000 bis 1600 Tonnen Wasserstoff pro Stunde.

Mesures sur le terrain d’Energie Suisse : Des pompes à chaleur sol/eau sont clairement plus efficaces que air/eau

(ee-news.ch) Des mesures sur le terrain réalisées par Energie Suisse de 2016 à 2019 montrent clairement que les pompes à chaleur sol/eau fonctionnent plus efficacement que les pompes à chaleur air/eau – dans la mesure où elles sont bien planifiées et exploitées correctement. (Text auf Deutsch >>)

Forschungsprojekt Circusol: Eintritt in die Demonstrationsphase - ein zweites Leben für Elektroauto-Batterien und Solarmodule

(BHF) Die Solarenergie-Industrie muss umweltfreundlicher werden. In einem EU-Forschungsprojekt entwickelt die Berner Fachhochschule BFH seit 2018 zusammen mit europäischen Partnern zirkuläre Geschäftsmodelle für die Solarbranche. Die Wiederverwendung von ausgedienten PV-Modulen und defekten Elektrofahrzeug- Batterien stehen im Fokus. Das Projekt tritt nun in die Demonstrationsphase ein. (Texte en français >>)

WP-QS: Forschungsprojekt führt Feldmessung mit 100 Elektro-Wärmepumpen im EFH-Bestand zur Qualitätssicherung durch

(FI/ISE) Für das Erreichen der deutschen Klimaschutzziele spielt der Gebäudesektor eine zentrale Rolle, denn die Bereitstellung von Raumwärme und Trinkwarmwasser macht in Deutschland rund 30 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs aus. Elektrisch betriebene Wärmepumpen können zur Reduktion der CO₂-Emissionen eine führende Rolle in diesem Sektor einnehmen. Noch hemmen jedoch unterschiedliche Barrieren den Ausbau der Technologie – allen voran in den Bestandsgebäuden.

Empa : Préchauffer le catalyseur - le dilemme du démarrage à froid

(Empa) Les moteurs thermiques des voitures hybrides et hybrides rechargeables démarrent à froid plus souvent que ceux des voitures habituelles. C’est en particulier le cas chaque fois que la voiture quitte une ville, passant du mode électrique au mode essence. Comment préchauffer le catalyseur pour qu’il épure rapidement les gaz d’échappement? Quelle méthode choisir? Une équipe de l’Empa a calculé tout cela. (Text auf Deutsch >>)

Empa: Katalysatoren vorwärmen - das Kaltstart-Dilemma

(Empa) Bei Hybridautos und Plug-in-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren, nämlich immer dann, wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann? Was wäre die Methode der Wahl? Ein Forscherteam der Empa hat es ausgerechnet. (Texte en français >>)

Empa : Chauffage capable d’auto-apprentissage permet de réduire la consommation d’énergie d’environ 25%

(Empa) Les bâtiments peuvent-ils apprendre tout seuls à économiser de l’énergie? Des chercheurs de l’Empa en sont convaincus. Ils ont transmis à une commande de chauffage capable d’auto-apprentissage les données de l’année précédente ainsi que les prédictions météo du moment. Sur cette base, la commande «intelligente» a pu évaluer les réactions du bâtiment et en anticiper correctement les besoins. Résultat: un confort accru et des économies. (Text auf Deutsch >>)

Empa: 25 % weniger Energie dank selbstlernender Heizungssteuerung

(Empa) Können Gebäude von selbst sparen lernen? Forscher der Empa sind davon überzeugt. In einem Experiment fütterten sie eine neue selbstlernende Heizungssteuerung mit Daten aus dem vergangenen Jahr und mit der aktuellen Wettervorhersage. Daraufhin konnte die «smarte» Steuerung das Verhalten des Gebäudes einschätzen und vorausschauend handeln. Ergebnis: mehr Komfort, weniger Energiekosten. (Texte en français >>)

Conseil fédéral : Approuve un nouveau programme d’encouragement de la recherche énergétique d’une durée de 12 ans

Avec le programme d’encouragement de la recherche énergétique Sweet, le conseil fédéral vise à soutenir exclusivement des projets de partenariat ayant fait l’objet d’un appel d’offres qui traitent des thèmes de recherche centraux en lien avec la Stratégie énergétique 2050. Traitant de thèmes spécifiques dans une perspective à long terme de de 2021 à 2032, il doit permettre d’utiliser les compétences et les capacités développées dans le cadre des Sccer dans les hautes écoles pour traiter les thèmes centraux de la stratégie énergétique et climatique de la Suisse. (Text auf Deutsch >>)

Bundesrat: Beschliesst neues, 12 Jahre laufendes Energieforschungsprogramm

Gefördert werden im Rahmen des Programms Sweet ausschliesslich wettbewerblich ausgeschriebene Konsortialprojekte, die zentrale Forschungsthemen der Energiestrategie 2050 bearbeiten. Das Programm soll über 12 Jahre, von 2021 bis 2032, laufen. Mit dem langfristig ausgelegten und themenorientierten Forschungsprogramm Sweet sollen die in den Sccer aufgebauten Kompetenzen und Kapazitäten an den Hochschulen für die zentralen Forschungsthemen der Energie- und Klimastrategie der Schweiz genutzt werden. (Texte en français >>)

Fraunhofer ISE: Klimaschutzziele der Energieversorgung in Deutschland erreichbar – gesellschaftliches Verhalten massgeblicher Faktor

(ISE) Die Studie »Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem – Die deutsche Energiewende im Kontext gesellschaftlicher Verhaltensweisen« des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht Entwicklungspfade in Deutschland, die zu einer Reduktion der energiebedingten CO₂-Emissionen zwischen 95 und 100% bis 2050 führen. Sie zeigt: Die Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien ist aus technischer und systemischer Sicht machbar. Gesellschaftliches Verhalten erweist sich dabei allerdings als ein massgeblicher Faktor für den Weg.

Nationales Forschungsprogramm «Energie»: CO2-Ausstoss von Beton und Betonkonstruktionen lassen sich um Faktor 4 und gebundene graue Energie um Faktor 3 reduzieren

(NFP) Alle Bauten in der Schweiz – also alle Gebäude, Strassen, Infrastrukturbauten und so weiter – konsumieren über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg rund 50 Prozent des schweizerischen Endenergiebedarfs. Zudem emittieren sie gut 30 Prozent des Treibhausgases CO2. Das Verbundprojekt «Energiearmer Beton» des NFP «Energie» schafft wichtige Grundlagen für die Transformation der Bauwirtschaft in eine nachhaltige Branche. Die Forschungen zeigen, dass sich der durch Beton und Betonkonstruktionen verursachte CO2-Ausstoss um den Faktor 4 und die gebundene graue Energie um den Faktor 3 reduzieren lassen.

KIT: Mit Forschungsprojekt Agilo Bat die Batteriefertigung flexibilisieren

(KIT) Die Batteriefertigung – im Hinblick auf Format, Material und Stückzahlen – zu flexibilisieren, ist Ziel des Forschungsprojekts Agilo Bat. Im Forschungsprojekt AgiloBat wollen das Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit Partnern agile und modulare Systeme unter dem Aspekt der integrierten Produktentstehung durch eine parallele Produkt- und Produktionsanlagenentwicklung erforschen und entwickeln.

Store&go: Europäisches Projekt entwickelt innovative Power-to-Gas-Technologien für die Energiewende

(KIT) Auf dem Weg zur Klimaneutralität sind Power-to-Gas-Technologien ein wichtiger Baustein. Im Projekt Store&go haben Forscherinnen und Forscher aus ganz Europa unterschiedliche Verfahren zur Produktion von synthetischem Erdgas (SNG) aus erneuerbarem Strom umgesetzt: Aus drei Pilotanlagen konnte SNG ins lokale Erdgasnetz eingespeist oder verflüssigt als mobiler Energieträger bereitgestellt werden.

ETH Zürich: Plättchen statt Kügelchen machen Bildschirme sparsam

(FB) ETH-Wissenschaftler haben die QLED-Technologie für Bildschirme weiterentwickelt. Sie stellten Lichtquellen her, die zum ersten Mal Licht in hoher Intensität in nur eine Richtung ausstrahlen. Dies verringert Streuverluste, was die Technologie äusserst energieeffizient macht: Sie benötigt nur halb so viel Energie wie die herkömmliche QLED-Technologie.

Empa: Nouvelle génération de batteries lithium-ion - lancement du projet européen de recherche sur les batteries SeNSE

(Empa) Le lundi 10 février 2020, le projet européen de recherche sur les batteries SeNSE a été offi-ciellement lancé. Au cours des quatre prochaines années, cinq instituts de recherche et six entreprises industrielles de sept pays européens travailleront ensemble pour trouver des solutions pour la nouvelle génération de batteries lithium-ion. L'entreprise suédoise Northvolt est également partenaire de ce projet et a l'intention de créer deux grandes usines de production (gigafactories) de batteries pour véhicules en Europe dans les prochaines années. Le projet de recherche est coordonné par Corsin Battaglia, chercheur à l'Empa, et son équipe. L'UE soutient le projet SeNSE avec 10 millions d'euros. (Text auf Deutsch >>)

Empa: Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation - Startschuss für europäisches Batterieforschungsprojekt SeNSE

(PM) Am Montag 10. Februar 2020 fiel offiziell der Startschuss für das europäische Batterieforschungsprojekt SeNSE. Fünf Forschungsinstitute und sechs Industrieunternehmen aus sieben europäischen Ländern suchen in den kommenden vier Jahren gemeinsam nach Lösungen für die Lithium-Ionen-Batterie der nächsten Generation. Als Partner an Bord ist auch die schwedische Firma Northvolt, die in den nächsten Jahren zwei Grossproduktionsanlagen (Gigafactories) für Fahrzeugbatterien in Europa errichten will. Das Forschungsprojekt wird von Empa-Forscher Corsin Battaglia und seinem Team koordiniert. Die EU fördert SeNSE mit 10 Millionen Euro. (Texte en français >>)

Projet de recherche ‹Bâtiment 16 A› : Un réseau électrique stable grâce à une protection par fusibles à 16 ampères

(BV) En Suisse, les propriétaires de maisons individuelles peuvent prélever du courant sur le réseau de manière flexible et, à l’inverse, en injecter dans le réseau, par exemple à partir d’une installation photovoltaïque. Le dimensionnement de leur raccordement au réseau électrique est toujours suffisant. Cette flexibilité est confortable pour les consommateurs mais pas pour les exploitants de réseau: les pointes de prélèvement et d’injection menacent en effet la stabilité. Un projet de recherche a désormais montré que cette problématique pourrait être désamorcée à l’aide d’une protection nettement plus basse des maisons individuelles, à savoir avec des fusibles de seulement 16 ampères. (Text auf Deutsch >>)

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