Hzdr: Innovatives Graphit-Recycling aus gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien als europäische Spitzeninnovation ausgezeichnet

(PM) Jedes Jahr würdigt das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (Eit) die unternehmerischen und gesellschaftlichen Leistungen seiner Innovatore*innen. Sie werden mit den Eit Awards in vier Kategorien geehrt: Change, Innovators, Venture und Women Leadership. Anna Vanderbruggen erhielt den Change Award für ihre innovative Methode zum Recycling von Graphit aus gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien. Das ist auch das Thema ihrer Doktorarbeit, die sie am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (Hif), einem Institut des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (Hzdr), verfasst.

Schlimmer als 2003: Schweizer Gletscher schmolzen 2022 so stark wie noch nie

(PM) 2022 war für Schweizer Gletscher katastrophal: Mit sehr wenig Schnee im Winter und anhaltenden Hitzewellen im Sommer wurden sämtliche Rekorde der Eisschmelze pulverisiert. Über 6 Prozent des Eisvolumens gingen verloren, berichtet die Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz.

Kit: Instabile Netze verstehen – neue Leitungen können Stabilität verringern

(Kit) Eine nachhaltige Energieversorgung erfordert den Ausbau der Stromnetze. Neue Leitungen können aber auch dazu führen, dass Netze nicht wie erwartet stabiler, sondern instabiler werden. Das Phänomen nennt sich Braess-Paradoxon. Dieses hat nun ein internationales Team, an dem auch Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (Kit) beteiligt sind, erstmals für Stromnetze im Detail simuliert, in grösserem Massstab demonstriert und ein Vorhersageinstrument entwickelt. Es soll Netzbetreiber bei Entscheidungen unterstützen. Die Forschenden berichten in der Zeitschrift Nature Communications.

Fraunhofer IEE: Grünes Ammoniak - globaler PtX-Atlas zeigt Potenziale und Kosten für den Export nach Europa

(IEE) Grünes Ammoniak gewinnt in der Debatte um PtX-Importe und Klimaschutz mehr und mehr an Bedeutung. Mit gutem Grund, ist der Aufwand für Erzeugung und Transport der chemischen Verbindung doch relativ gering. Das Fraunhofer IEE in Kassel hat daher nun seinen globalen PtX-Atlas erweitert: Er liefert jetzt auch Daten zu den Produktionspotenzialen von grünem Ammoniak in 97 Ländern und Gebieten weltweit. Auch die jeweiligen Erzeugungs- und Transportkosten stellt er dar. Der online frei zugängliche PtX-Atlas zeigt, wo in der Welt welche Mengen an grünem Wasserstoff und anderen PtX-Energieträgern zu welchen Kosten hergestellt und nach Europa exportiert werden können.

Kit: Schwankenden Strombedarf und -verbrauch mit neuem Lastmodell besser vorhersagen

(Kit) Ein wesentliches Element beim Planen zukünftiger Energiesysteme sind Schwankungen im Stromverbrauch. Forschende des Karlsruher Institut für Technologie (Kit) haben nun hochaufgelöste Verbrauchsdaten von Haushalten analysiert und schlagen zur besseren Planung des Strombedarfs ein neues Lastmodell vor. Ihre Ergebnisse haben sie in Nature Communications veröffentlicht.

HSG- und ETH-Studie zur Finanzierung von Klimaschutzprojekten: «Es wird deutlich weniger investiert als versprochen wurde»

(HSG/ETH) Die Klimarettung ist ins Stocken geraten: Die vorgelegten Reduktionspläne der unterzeichnenden Länder genügen nicht. Weit zurück hinter den Versprechungen liegt auch die von den Industrieländern zugesagte Finanzierung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern. Eine Studie der Universität St.Gallen (HSG) und der ETH Zürich geht den Ursachen für diese Entwicklung auf den Grund und zeigt Wege auf, wie die Klimaprojektfinanzierung besser und zielgerichtet gesteuert werden kann.

Projekt Kerogreen: Kit-Forschende entwickeln Herstellungsverfahren für nachhaltigen Flugtreibstoff aus Luft und Wasser

(Kit) Mit dem Flugzeug reisen – und trotzdem kein zusätzliches CO2 ausstoßen. Möglich wäre das mit synthetischen Treibstoffen, die mittels erneuerbarer Energien aus Wasser und Umgebungsluft gewonnen werden. Allerdings müssten enorme Mengen produziert werden. Ein neues Herstellungsverfahren aus dem Forschungsprojekt Kerogreen nutzt eine innovative Plasmatechnologie, mit der dies gelingen könnte. Eine erste Anlage haben die Forschungspartner am Karlsruher Institut für Technologie (Kit) errichtet.

Empa spin-off "Viboo" : Économiser jusqu’à un quart d'énergie de chauffage dans les bâtiments anciens grâce à un algorithme auto-apprenant

(Empa) Avec la hausse des prix de l'énergie, les coûts de chauffage augmenteront inévitablement l'hiver prochain. Pour les atténuer, des solutions permettant d'exploiter plus efficacement les bâtiments sont nécessaires. Le spin-off de l'Empa "Viboo" a développé un algorithme qui permet d'exploiter facilement des bâtiments anciens avec environ un quart d'énergie en moins. Le confort des utilisateurs reste inchangé ou s'améliore même. (Text auf Deutsch >>)

Empa-Spin-off «Viboo»: In ältere Gebäuden rund einen Viertel Heizenergie sparen dank selbstlernendem Algorithmus

(Empa) Mit den steigenden Energiepreisen werden im kommenden Winter unweigerlich auch die Heizkosten steigen. Um diese abzufedern, werden Lösungen benötigt, mit denen sich Gebäude effizienter betreiben lassen. Das Empa-Spin-off «Viboo» hat dazu einen Algorithmus entwickelt, mit dem man auch ältere Gebäude auf einfachem Weg mit rund einem Viertel weniger Energie betreiben kann. Der Nutzerkomfort bleibt dabei gleich oder verbessert sich sogar. (Texte en français >>)

Kit: Synthetische Kraftstoffe aus Erneuerbaren können in grossen Mengen hergestellt und in fast allen Fahrzeugen eingesetzt werden

(Kit) Aus erneuerbaren Quellen hergestellte synthetische Kraftstoffe, sogenannte Refuels, gelten als möglicher Gamechanger im Kampf gegen den Klimawandel. Denn Refuels versprechen nicht nur eine bis zu 90-prozentige CO2-Reduktion gegenüber herkömmlichen Treibstoffen, sie erlauben auch die weitere Nutzung der bestehenden Fahrzeugflotten mit Verbrennungsmotor – und der gesamten Tank-Infrastruktur von der Herstellung über den Transport bis zum Vertrieb. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (Kit) haben jetzt im grossangelegten Projekt ‚Refuels – Kraftstoffe neu denken‘ mit Partnern aus der Wirtschaft in umfangreichen Anwendungstests in Flotten bewiesen, dass Refuels in fast allen Fahrzeugen eingesetzt und in absehbarer Zeit in grossen Mengen hergestellt werden können.

Fraunhofer ISE: Demonstriert erstmals Methanolsynthese aus Hochofengas im Langzeitbetrieb in einer Miniplant

(ISE) Im Rahmen des Projekts »Carbon2Chem« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zusammen mit Partnern aus Industrie, Forschung und Lehre Verfahren zur Herstellung von Methanol aus Abgasen der Industrie am Beispiel der Stahlindustrie. Erstmals konnte nun in einer Miniplant des Fraunhofer ISE mit einer Produktionsleistung von täglich zehn Litern die Langzeitstabilität der Methanolsynthese aus realem, gereinigtem Hochofengas über insgesamt mehr als 5000 Stunden demonstriert werden. Zuvor hatte thyssenkrupp bereits 2018 den Machbarkeitsnachweis der Herstellung von Methanol aus Hochofengas im Projekt erbracht.

DLR: Hochtemperatur-Wärmepumpe-Pilot-Anlage in Cottbus erreicht Temperaturen von 300 Grad Celsius – Prozesswärme für viele Industriebranchen ausreichend

(DLR) Die Kohlendioxid-Emissionen senken und gleichzeitig Wärme und Kälte für die Industrie bereitstellen: Wie das funktionieren kann, zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer neuen Pilotanlage. Die Hochtemperatur-Wärmepumpe CoBra nimmt jetzt ihren Betrieb auf: „Wir können bisher weltweit einmalige Werte beim Temperaturhub und der Wärmeabgabe-Temperatur von 300 Grad Celsius bei einer Wärmeleistung von etwa 200 Kilowatt erzielen“, sagt Institutsleiter Uwe Riedel.

H2Mare: Vier Institute des Helmholtz-Zentrums Hereon forschen an Erzeugung von grünem Wasserstoff und Folgeprodukten zur Speicherung auf hoher See

(PM) H2Mare ist eines von drei Wasserstoff-Leitprojekten, die vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (Bmbf) gefördert werden. Bei H2Mare wird innerhalb von vier Jahren gemeinsam mit rund 32 Partnern aus Wissenschaft und Industrie die Erzeugung von grünem Wasserstoff und Folgeprodukten mit Offshore-Windkraft untersucht. Mit vier seiner Institute unterstützt das Helmholtz-Zentrum Hereon die Technologieentwicklung für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energieproduktion.

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