ETHZ: Wie die chemische Industrie die Klimaziele erreichen kann

(©FB) ETH-Forschende analysierten verschiedene Möglichkeiten, die Netto-CO2-Emissionen der chemischen Industrie auf null zu reduzieren. Die Wissenschaftler kommen zum Schluss: Eine CO2-neutrale chemische Industrie ist möglich. Alle untersuchten Ansätze haben jedoch neben Vorteilen auch Nachteile. Und alle diese Ansätze benötigen mehr Energie (in Form von Strom) als heutige Produktionsweisen.

KIT: Roadmap für die Batterieforschung in Europa

(KIT) Um die Batterien der Zukunft zu entwickeln, haben Partner aus Wissenschaft und Industrie aus ganz Europa die Forschungsinitiative Battery 2030+ auf den Weg gebracht. Eine Roadmap präzisiert nun die Meilensteine: eine gemeinsame Plattform zur Materialentwicklung mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI), vernetzte Sensoren und Selbstheilungstechnologie für Batterien sowie nachhaltige Herstellungs- und Recyclingverfahren.

Canton de Zurich et Empa : Le gaz synthétique au lieu de l'énergie fossile

(Empa) La conversion de notre système énergétique à des sources d'énergie purement renouvelables pose un défi majeur : l'hiver ou plus exactement la pénurie en approvisionnement énergétique à cette période. La conversion du surplus d'électricité d'été en gaz de synthèse offre un moyen de garantir que l'énergie renouvelable soit disponible en quantité suffisante pendant les mois d'hiver. Ceci permettrait également l'approvisionnement en énergie du secteur du transport routier de longue distance. Le canton de Zurich a un grand intérêt à remplacer les énergies fossiles par des énergies renouvelables et soutient donc financièrement le projet de recherche de l'Empa. (Text auf Deutsch >>)

Kanton Zürich und Empa-Forschung: Synthetisches Gas statt fossile Energie

(Empa) Bei der Umstellung unseres Energiesystems auf rein erneuerbare Energiequellen gibt es eine grosse Herausforderung: den Winter beziehungsweise die Versorgungslücke zu dieser Zeit. Die Umwandlung von überschüssigem Sommerstrom in synthetisches Gas bietet einen Weg, wie erneuerbar erzeugte Energie auch im Winterhalbjahr ausreichend zur Verfügung stehen könnte. Zudem könnten damit Langstreckenlastwagen betrieben werden. Der Kanton Zürich hat grosses Interesse am Ersatz fossiler durch erneuerbare Energien und unterstützt das Forschungsprojekt der Empa daher finanziell. (Texte en français >>)

Vom Treibhausgas zum Hightech-Rohstoff: Versuchsanlage soll CO2 aus Umgebungsluft in festen Kohlenstoff umwandeln

(ee-news.ch) Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht im Forschungsprojekt Necoc eine Versuchsanlage zur aktiven Reduktion des atmosphärischen Kohlendioxids (CO2). Die Anlage im Containermaßstab soll aus dem in der Umgebungsluft enthaltenen CO2 das hochreine Kohlenstoff-pulver Carbon Black produzieren, das industriell als Rohstoff genutzt werden soll. Forschungspartner sind das Unternehmen Ineratec, eine Ausgründung aus dem KIT, sowie Climeworks, eine Ausgründung der ETH Zürich.

TU Freiberg: Hochleistungsbatterien mit Silizium als Anodenmaterial für E-Autos ausgezeichnet

(PM) Das Team um Dr. Charaf Cherkouk vom deutschen Institut für Experimentelle Physik der TU Bergakademie Freiberg erhielt einen Technologie- und Innovationspreis des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) für neue leistungsfähige Akkumulatoren für Elektrofahrzeuge. Das Gemeinschaftsprojekt beschreibt ein Verfahren zum Einsatz des Halbleiters Silizium als Material für besonders leistungsfähige Akkumulatoren.

Fraunhofer Gesellschaft: Wasserstoff-Roadmap – Bedarf von 50 bis 80 GW Elektrolyse-Leistung bis 2050 für Deutschland

(IKTS) Wasserstoff wird als Grundbaustein gasförmiger und flüssiger Energieträger auf Basis erneuerbarer Energien unumgänglich für alle Nutzungen, in denen direkte Stromnutzung technisch oder wirtschaftlich nicht möglich oder sinnvoll ist. Aus diesem Grund hat die Fraunhofer-Gesellschaft für die deutsche Regierung eine Wasserstoff-Roadmap erstellt. Als Orientierung kann von einem Bedarf in Deutschland in der Grössenordnung von 50 bis 80 GW an installierter Elektrolyse-Leistung für das Jahr 2050 ausgegangen werden. Dies entspricht einer Produktionskapazität von 1000 bis 1600 Tonnen Wasserstoff pro Stunde.

Mesures sur le terrain d’Energie Suisse : Des pompes à chaleur sol/eau sont clairement plus efficaces que air/eau

(ee-news.ch) Des mesures sur le terrain réalisées par Energie Suisse de 2016 à 2019 montrent clairement que les pompes à chaleur sol/eau fonctionnent plus efficacement que les pompes à chaleur air/eau – dans la mesure où elles sont bien planifiées et exploitées correctement. (Text auf Deutsch >>)

Forschungsprojekt Circusol: Eintritt in die Demonstrationsphase - ein zweites Leben für Elektroauto-Batterien und Solarmodule

(BHF) Die Solarenergie-Industrie muss umweltfreundlicher werden. In einem EU-Forschungsprojekt entwickelt die Berner Fachhochschule BFH seit 2018 zusammen mit europäischen Partnern zirkuläre Geschäftsmodelle für die Solarbranche. Die Wiederverwendung von ausgedienten PV-Modulen und defekten Elektrofahrzeug- Batterien stehen im Fokus. Das Projekt tritt nun in die Demonstrationsphase ein. (Texte en français >>)

WP-QS: Forschungsprojekt führt Feldmessung mit 100 Elektro-Wärmepumpen im EFH-Bestand zur Qualitätssicherung durch

(FI/ISE) Für das Erreichen der deutschen Klimaschutzziele spielt der Gebäudesektor eine zentrale Rolle, denn die Bereitstellung von Raumwärme und Trinkwarmwasser macht in Deutschland rund 30 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs aus. Elektrisch betriebene Wärmepumpen können zur Reduktion der CO₂-Emissionen eine führende Rolle in diesem Sektor einnehmen. Noch hemmen jedoch unterschiedliche Barrieren den Ausbau der Technologie – allen voran in den Bestandsgebäuden.

DIW: Ausstieg aus Kohlekraft für Deutschland, Polen, Südafrika, Australien, Indien und China zu vertretbaren Kosten möglich

(ee-news.ch) Eine Vergleichsstudie über einen Ausstieg aus der Kohlekraft von Deutschland, Polen, Südafrika, Australien, Indien und China zeigt: In allen Ländern kann zu vertretbaren Kosten auf Kohle verzichtet werden. Den Ländern wird zudem empfohlen, Anreize für neue Investitionen in Kohlekraft so frühzeitig wie möglich abzubauen, um zu vermeiden, dass Vermögen vernichtet wird.

Partner

  • Agentur Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Ist Ihr Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien oder Energieeffizienz tätig? Dann senden sie ein e-Mail an info@ee-news.ch mit Name, Adresse, Tätigkeitsfeld und Mail, dann nehmen wir Sie gerne ins Firmenverzeichnis auf.

Newsletter abonnieren

Top

Gelesen
|
Kommentiert