Suisse Eole: Loi sur le CO₂ - initier immédiatement des mesures alternatives

(Suisse Eole) Suite au non à la Loi révisée sur le CO2, il faut agir sur trois niveaux différents. Premièrement, il faut empêcher qu’un vide se crée suite à l’expiration de certaines mesures et poursuivre sur la voie des objectifs existants pour réduire les émissions de CO2. Deuxièmement, le Conseil fédéral doit présenter rapidement l’Initiative pour les glaciers et un contre-projet pour la mise en œuvre de l’objectif zéro émission nette. Troisièmement, il faut poser maintenant les jalons permettant de se diriger vers un système incitatif global et efficace. (Text auf Deutsch >>)

Suisse Eole: Nein zum CO2-Gesetz - sofort alternative Massnahmen in die Wege leiten!

(Suisse Eole) Nach dem Nein zum revidierten CO2-Gesetz besteht unmittelbaren Handlungsbedarf auf drei Ebenen: Erstens müssen ein Vakuum, das durch das Auslaufen bestehender Massnahmen entstehen würde, verhindert und der bestehende Zielpfad zur CO2-Senkung weitergeführt werden. Zweitens muss der Bundesrat zügig die Gletscher-Initiative und einen Gegenvorschlag für die Umsetzung des Netto-Null-Ziels vorlegen. Drittens müssen nun die Weichen hin zu einem umfassenden und wirkungsvollen Lenkungssystem gestellt werden. (Texte en français >>)

Greenpeace Energy Stellungnahme im EU-Prüfverfahren :Geplante milliardenschwere Braunkohle-Entschädigungen sind marktverzerrend und bremsen den Klimaschutz

(PM) Die geplanten Entschädigungszahlungen im Zuge des deutschen Braunkohleausstiegs verzerren den Energiemarkt zugunsten grosser Kohlekonzerne. Deshalb fordert die Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy in einer heute an die EU-Kommission adressierten Stellungnahme, sie in der jetzigen Form nicht zu genehmigen. Brüssel unterzieht die Zahlungen derzeit einer beihilferechtlichen Prüfung. „Diese Beihilfe ist unverhältnismässig hoch. Sie schadet in mehrfacher Hinsicht der Energiewende, verzerrt den Wettbewerb und ist nicht zu rechtfertigen“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Greenpeace Energy.

pvXchange: Gesamtkosten für Photovoltaikanlagen schnellen pandemiebedingt in die Höhe – Gefahr der Exhumierung der Atomkraft droht aus Klimaschutzgründen

(MS) Die erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen deren zu kurz gegriffene Klimaschutzbemühungen hat die deutsche Regierung in den letzten Wochen zu einer schnellen Nachbesserung genötigt (siehe ee-news.ch vom 6.5.21 >>). Das könnte dazu führen, dass manchen Politikern in Deutschland wieder auf Atomkraft setzen wollen. Nicht hilfreich ist in diesem Kampf gegen die Kernenergie, dass die Preise für Photovoltaik post-pandemiebedingt vorübergehend in die Höhe schnellen. Zum Jahreswechsel dürfte sich die Preissituation jedoch wieder normalisiert haben

In der Schweiz dauert alles etwas länger – trotz besten Voraussetzungen leider auch der Weg zu einer erneuerbaren Energieversorgung

(AN) Deutschland ist im Jahr 2000 mit einem Erneuerbaren-Anteil am Strommix von rund 5 Prozent gestartet und hat mittlerweile einen Erneuerbaren-Anteil von über 50 Prozent erreicht, Windstrom macht 25 Prozent aus und Solarstrom 10 Prozent. Österreich wies im Jahr 2000 einen Wasserstromanteil am Strommix von ca. 60 Prozent auf, inzwischen kamen noch gut 12 Prozentpunkte Windstrom und 3 Prozentpunkte Solarstrom dazu. Die Schweiz ist zwar wie ihr östlicher Nachbar mit einem Anteil von ca. 60 Prozent Wasserstrom am Strommix gestartet, hat aber 2020 immer noch nicht die 70-Prozent-Marke beim Strom aus neuen Erneuerbaren erreicht.

Agora Energiewende: Deutschland droht hinter Klimaziel zurückzufallen

(FH) Steigende Emissionen statt nachhaltiger Emissionsminderung: Die Entwicklungen der Treibhausgasemissionen aus deutschen Kraftwerken im ersten Quartal lassen bereits erahnen, dass Deutschland schon in diesem Jahr die 2020er-Klimahürde wieder reisst. In den ersten drei Monaten des Jahres haben deutsche Kraftwerke gut zehn Millionen Tonnen CO2 mehr ausgestossen als im ersten Quartal 2020.

BEE: Fordert zeitnahe Korrektur des EEG 2021 – für Zukunftsinvestitionen statt anhaltende Unsicherheit

(BEE) Die zu Beginn dieses Jahres in Kraft getretene Novelle des deutschen Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG 2021) benötigt umfassende Nachbesserungen, um notwendige Impulse für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu geben und so ihrem Anspruch zur Erreichung der Klimaziele gerecht zu werden. In einem Entschliessungsantrag zum EEG 2021 verpflichteten sich die Regierungsfraktionen, zeitnah an verschiedenen Stellen Nachbesserungen vorzunehmen. Daran gibt es aus Sicht der Erneuerbaren-Branche erheblichen Korrekturbedarf.

Stilllegungs- und Entsorgungsfonds: AKW-Betreiber sind mit Powerplay erfolgreich

(SES) Am 4. Dezember 2020 hat die Verwaltungskommission des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (Stenfo-VK) die Kosten für Stilllegung der AKW und Entsorgung radioaktiver Abfälle nach unten korrigiert (siehe ee-news.ch vom 29.12.20 >>). Die AKW-Betreiber waren mit ihren Beschwerden vor Bundesgericht sowie dem Druck innerhalb des Stenfo erfolgreich. Sie haben sich tiefere Kosten erkämpft und drohen trotzdem mit einer Klage. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) kritisiert die destruktive Vorgehensweise der AKW-Betreiber.

SES: Im Gegenentwurf zur Gletscher-Inititative fehlt der verbindliche Ausstieg aus den fossilen Energien

(SES) Die Schweizerische Energie-Stiftung SES begrüsst, dass der Bundesrat das Anliegen der Gletscher-Initiative mit einem direkten Gegenentwurf aufnimmt (siehe ee-news.ch vom 5.9.20 >>). Nicht nachvollziehbar ist allerdings, dass im Entwurf auf die vollständige Abkehr von fossilen Brenn- und Treibstoffen verzichtet wird.

Klage gegen den Bau der Anschlussleitung für Nord Stream 2: Behörden haben Notwendigkeit der Mega-Pipeline nicht geprüft, Baustopp gefordert

(DUH) Am Donnerstag, den 12. März 2020, verhandelt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg über eine Klage gegen die Erdgas-Pipeline Eugal, die landseitige Anbindung der umstrittenen Erdgasleitung Nord Stream 2. Die Klage gegen Eugal führt der Berliner Journalist Malte Heynen, Eigentümer eines Ackers in Brandenburg, durch den die Pipeline verlegt werden soll, mit Hilfe des Umwelt-Rechtsanwalts Thorsten Deppner aus Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unterstützt die Klage mit Recherchen, gefördert wird sie von ClientEarth.

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