Grüner-Strom-Label e. V.: Fake-Ökostrom-Produkte täuschen Verbraucher*innen und haben keinen Effekt auf den Ausbau erneuerbarer Energien

(PM ) Das deutsche Umweltbundesamt (UBA) hat kürzlich die ‚Marktanalyse Ökostrom II‘ veröffentlicht (siehe ee-news.ch vom 20.8.2019 >> und ee-news.ch vom 22.8.2019 >>). Neben der Entwicklung des Ökostrommarktes und seinen Rahmenbedingungen wurden auch die Perspektiven von Verbraucher*innen beleuchtet. Eine Analyse des Grüner-Strom-Label e.V. zeigt: Angebot und Nachfrage von Strom aus erneuerbaren Energien sind deutlich gestiegen.

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Europäische Investitionsbank will an AKW-Förderung festhalten: „Finanzminister Scholz muss EU-Kreditvergabe für teure und riskante Atomprojekte unterbinden“

(PM) Will am Dienstag, den 10. September, will die Europäische Investitionsbank (EIB) ihren Entwurf zur künftigen Energien-Finanzierung verabschieden. Damit legt sich die EU-Bank mit Sitz in Luxemburg auch darauf fest, welche Vorhaben und Technologien sie im Energiebereich durch Kredite fördern will. Wie aus dem aktuellen Entwurf des EIB-Plans hervorgeht, sollen Atomprojekte – etwa der Bau von AKW – als Klimaschutzmassnahmen weiterhin EIB-Kredite erhalten.

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Swisscleantech: CO2-Gesetzt – damit die Schweiz klimaneutral wird, muss der Ständerat mehr tun 

(PM) Swisscleantech begrüsst, dass die Umweltkommission des Ständerats den Klimaschutz im CO2-Gesetz an ein paar Stellen stärken will. Damit die Schweiz bis 2050 klimaneutral wird, braucht es aber ein ambitionierteres Vorgehen. Zentral ist ein griffiges Inlandziel: Bis 2030 müssen die CO2-Emissionen in der Schweiz um mindestens 45% reduziert werden.

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Greenpeace Energy: Deutsche Bundesregierung muss Finanzhilfen für Kohleausstieg verbindlich an Ausbau der Erneuerbaren koppeln

(PM) Greenpeace Energy fordert die deutsche Bundesregierung auf, geplante Milliardenzahlungen für die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen an verbindliche Ausbauprogramme für Wind- und Solarenergie zu koppeln. Die Bundesregierung hatte gestern ihren Gesetzentwurf für entsprechende Strukturhilfen vorgelegt. Demnach plant der Bund unter anderem bis zu 14 Milliarden Euro für Investitionen in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ein.

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Naturstrom: Analyse des Umweltbundesamts zeigt Reformbedürftigkeit des deutschen Ökostrommarkts

(PM) Das deutsche Umweltbundesamt (UBA) hat sich in einer Marktanalyse den Rahmenbedingungen und der Entwicklung des Ökostrommarkts in Deutschland gewidmet. Erfreulich ist dabei, dass sowohl das Angebot von als auch die Nachfrage nach Strom aus erneuerbaren Energien deutlich angewachsen sind (siehe ee-news.ch vom 20.8.2019 >>). Allerdings basieren viele deutsche Ökostromprodukte nur auf ausländischen Zertifikaten.

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dena: Mehr Raum für Innovationen in der Netzplanung erforderlich

(dena) Die deutsche Bundesnetzagentur hat zahlreichen neuen Stromnetzprojekten jüngst eine Absage erteilt, zum Beispiel Netzboostern und Power-to-Gas. dena-Chef Andreas Kuhlmann analysiert die Entscheidung und vertritt in seinem Standpunkt die Ansicht, dass die derzeitigen Planungsprozesse an ihre Grenzen gestossen sind. Es brauche neue Verfahren.

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BEE: Deutsche Bundesnetzagentur streicht absehbar benötigte Netzprojekte

(PM) „Das Prüfergebnis des Netzentwicklungsplans (NEP) der Übertragungsnetzbetreiber durch die Bundesnetzagentur ist kontraproduktiv für die Energiewende und für den Klimaschutz“, sagt Simone Peter, Präsidentin des deutschen Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat eine Reihe von Netzprojekten zusammengestrichen (siehe ee-news.ch vom 7.8.2019 >>).

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Nationaler Energie- und Klimaplan: dena empfiehlt Überarbeitung der Zielarchitektur und konsequente Verfolgung der Zielerreichung

(dena) Die Deutsche-Energie-Agentur (dena) empfiehlt in ihrer Stellungnahme eine grundlegende Überarbeitung des integrierten nationalen Energie- und Klimaplans (NECP) der deutschen Bundesregierung. Allein die Zielarchitektur aus dem Jahr 2015 ist vor dem Hintergrund der seither eingegangenen internationalen Verpflichtungen wie die Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens überholt.

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Greenpeace Energy: Genehmigungsstau bei Windenergieprojekten beseitigen und Innovations-Ausschreibungen für Power-to-Gas öffnen

(PM) Am 2. August endete die Frist für Stellungnahmen zum Entwurf eines „Nationalen Energie- und Klimaplans“ (NECP) der deutschen Bundesregierung. Öffentlichkeit, Verbände und Unternehmen waren aufgefordert, sich an der Konsultation zum NECP zu beteiligen. Auch der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy hat seine Stellungnahme zum NECP beim Bundeswirtschaftsministerium eingereicht.

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BEE: Klimakabinett fehlt Kraft für zukunftsweisende Reformen – Druck auf deutsche Bundesregierung wächst

(BEE) Auch die dritte Sitzung des Klimakabinetts der deutschen Bundesregierung am 18. Juli wurde ergebnislos beendet. Ein zentrales Instrument, das in immer mehr Ländern an Gewicht gewinnt, ist dabei eine effektive CO2-Bepreisung. Hierfür liegen eine ganze Reihe, teilweise tief ausdifferenzierte Vorschläge auf dem Tisch. Auch der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat sich mit einem Konzeptpapier in die Debatte eingebracht und drängt weiterhin auf einen nationalen Einstieg in die CO2-Bepreisung bereits ab 2020 sowie auf einen Dreiklang aus Bepreisung, Rückerstattung und Förderung.

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Klimapolitik: Die Zeit ist reif für einen Paradigmenwechsel – die Technologien sind vorhanden

(dena) Zu den Beratungen der deutschen Bundesregierung am 18. Juli über die Bepreisung von CO2-Emissionen sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena): „Die Zeit ist reif für einen Paradigmenwechsel in der Klimapolitik: von der kleinteiligen und kostspieligen Steuerung einzelner Technologien hin zu einem sektorübergreifenden, technologieoffenen und europäisch ausgerichteten marktwirtschaftlichen Ansatz.“

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Gas-Oil-Nuclear-and Climate-Pressreview Juni: Michael Bloomberg will 500 Millionen US$ spenden, um Kohleausstieg zu beschleunigen

(WS) Michael Bloomberg, der ehemalige Bürgermeister von New York City, bietet an, 500 Millionen US$ zu spenden, um aus der Kohle auszusteigen und gleichzeitig das Wachstum beim Erdgas zu stoppen. Lesen Sie den Pressreview von Walter Stocker, Geologe und ehemaliger Präsident von ASPO Schweiz, zum Beispiel darüber, dass 2004 bei der Erdölhavarie im Golf von Mexiko 1000-mal mehr Öl ausgelaufen ist als angegeben.

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CO2 Abgabe e.V.: Empfehlungen der Wirtschaftsweisen für einheitlichen CO2-Preis zügig umsetzen

(PM) Der Sachverständigenrat der deutschen Bundesregierung (die Wirtschaftsweisen) hat in seinem Sondergutachten „Aufbruch zu einer neuen Klimapolitik“ eine CO2-Steuer auf Kraftstoff und Heizöl empfohlen. Jörg Lange, geschäftsführender Vorstand des CO2 Abgabe e.V, nimmt dazu Stellung.

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Emissions de CO2: La Suisse est loin du compte – le Conseil fédéral doit agir

(WWF) La baisse très timide des émissions de CO2 suisses l’indique clairement: notre pays n’est pas sur la bonne voie pour se passer du pétrole et du gaz d’ici 20 ans. Le WWF demande au Conseil fédéral d’utiliser ses compétences légales. (Text auf Deutsch >>)

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CO2-Ausstoss: Schweiz weit ab vom Kurs – Bundesrat muss nun handeln!

(WWF) Der nur zögerlich sinkende CO2-Austoss der Schweiz zeigt: Unser Land befindet sich nicht auf Kurs, um innert 20 Jahren aus Erdöl und Erdgas auszusteigen. Der WWF fordert den Bundesrat auf, seine gesetzlichen Kompetenzen auszuschöpfen. (Article en français >>)

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Buchbesprechungen: «Wohin mit dem Atommüll» & «Atomfieber» über den Atommüllhaufen der Geschichte

(SES/SB) Zwei neue Bücher zeigen eindrucksvoll, wie die Schweiz in die Atomkraft eingestiegen ist und mit welchen Risiken sie bis heute kämpft. Obwohl in der Ausrichtung unterschiedlich, haben die Bücher einige Überschneidungen und ergänzen sich besonders beim Thema Atommüll hervorragend: «Wohin mit dem Atommüll» von Marcos Buser und «Atomfieber» von Michael Fischer zeichnen beide die Geschichte der schweizerischen Atompolitik nach.

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Flüssiggas: Der letzte „grüne“ Schrei? Oder ein grünes Mäntelchen?

(WS) Neben der Pressemeldung von Lidl sind in den Medien immer wieder Meldungen zu lesen, die Flüssiggas (LNG) als eine nachhaltige Alternative zu Diesel anpreisen. Seien es mit LNG betriebene Lastwagen oder gar Kreuzfahrtschiffe. Jüngstes Beispiel ist Lidl, das Tankstellen mit angeblich „fossilfreiem flüssigem Biogas“ anpreist. Anlass genug, ein paar Aussagen richtigzustellen.

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Chancen zur Sektorenkopplung nutzen: BEE begrüsst Stadtwerke-Initiative für Grüngasquote im Gasnetz

(PM) 63 Unternehmen der Stadtwerkegruppe Thüga fordern in einer Initiative, den Anteil Erneuerbarer Gase im deutschen Gasnetz bis 2030 auf 25 Prozent zu erhöhen. Die Erhöhung soll in Form einer Quotenregelung erzielt werden. Flankiert werden soll die Quote mit einer CO2-Bepreisung im Non-ETS-Bereich und dem Aufbau von 15 Gigawatt Power-to-X-Kapazität in Deutschland bis 2030 (siehe ee-news.ch vom 9. Juli >>). BEE-Präsidentin Peter kommentiert die Forderungen.

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Erneuerbare Energie Österreich: Klimanotstand heisst auch Taten setzen – sonst kann PV-Branche um 30 % einbrechen

(EEÖ) Mit der Plenarsitzung vom 3. Juli 2019 ging der österreichische Nationalrat in die Sommerpause. Die Mandatare und Mandatarinnen haben nun die Chance ihren Wählern und Wählerinnen zu beweisen, dass sie deren Anliegen ernst nehmen. Die Anträge von ÖVP und SPÖ für Übergangslösungen für erneuerbare Energien könnten das klimapolitische Vakuum der nächsten Monate lindern.

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AEE Suisse: Emission von neuen Personenwagen, ein Hohn für den Klimaschutz!

(AEE Suisse) Die diesjährigen Zahlen zum Treibstoffverbrauch und CO2 Emissionen von neuen Personenwagen sind schockierend (siehe ee-news.ch vom 4.7.19 >>). Die 300'000 Neuzulassungen in der Schweiz verbrauchen mehr Treibstoff und haben höhere Emissionswerte als letztes Jahr. Die AEE Suisse fordert, dass darum die CO2 Abgaben auf Treibstoffe ausgeweitet werden.

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