Exportinitiative Energie: Griechische Inseln erhalten eine Milliarde Euro für Klimaprojekte

(©EE) Mit einer Investition in Höhe von einer Milliarde Euro will die griechische Regierung klimafreundliche Projekte auf 20 kleinen Mittelmeerinseln des südosteuropäischen Landes vorantreiben. Das Geld soll unter anderem in den Bau klimafreundlicher Energieanlagen auf den Inseln fliessen. Auch Ladesäulen für E-Autos sowie Energiespeicher wie Wasserstoffanlagen und Batterien sind geplant.

Öko-Institut: Wie kann der EU-Emissionshandel für den Seeverkehr gestaltet werden?

(PM) Die Europäische Kommission hat Mitte Juli das lang erwartete Paket mit Energie- und Klimagesetzen veröffentlicht, mit dem die EU-Klimaziele erreicht werden sollen (Fit for 55, siehe ee-news.ch vom 15.7.2021 >>). Unter anderem steht zur Debatte, den Seeverkehr mit in den EU-Emissionshandel mit aufzunehmen. Wie das gelingen kann, haben Wissenschaftler*innen in einer Studie für das deutsche Umweltministerium analysiert. Wie sich eine solche Regulierung zu potenziellen Massnahmen der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) verhalten würde, schreibt Wissenschaftlerin Nora Wissner.

Dena-Kurzgutachten: Klimaneutralität benötigt auch technische CO2-Senken

(Dena) Klimaneutralität braucht Senken. Alle 1.5 Grad-kompatiblen Pfade des IPCC (und die Mehrheit der 2-Grad-Pfade) betonen die Notwendigkeit des massiven Einsatzes von negativen Emissionen ab 2050, aber auch bereits auf dem Weg dahin. Nach der deutschen Treibhausgasneutralität müssen wir netto-negativ werden. Negative Emissionen durch Senken entstehen, wenn langfristig CO2 aus der Atmosphäre entnommen wird. Für Klimaneutralität werden neben den natürlichen Senken auch technische CO2-Senken benötigt. Das Klimaschutzgesetz fordert seit kurzem für 2045 eine jährliche Senkenleistung des Lulucf-Sektors (Land Use, Land Use change and Forestry) von 40 Millionen Tonnen CO2.

EEÖ: E-PKW am wirkungsvollsten - Wasserstoff-Brennstoffzelle weit abgeschlagen

(PM) Über die Frage, wie wir in Zukunft unsere Autos antreiben werden, wenn fossile Energieträger eher früher als später nicht mehr verwendet werden, wird noch viel diskutiert – oft auch zum Schein. Energiewirtschaftlich und praktisch ist die Sache nämlich entschieden: es geht immer schneller in Richtung Elektromobilität.

LG Energy Solutions: Schliesst Vertrag mit deutschem CO2-freiem Lithiumproduzent Vulcan Energie Ressourcen

(ee-news.ch) Die beiden Unternehmen LG Energy Solutions (LGES) und Vulcan Energie Ressourcen GmbH schliessen einen Lithiumhydroxid-Abnahmevertrag. Ab 2025 bezieht der weltweit grösste Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien klimafreundliches Lithium aus Deutschland.

Kit: Refuels für den breiten Einsatz geeignet – Umweltbilanzierung ergibt nennenswertes CO2-Reduktionspotenzial

(Kit) Refuels umfassen erneuerbare Kraftstoffe, die über unterschiedliche Wege hergestellt werden können. Wenn diese so gemischt und aufbereitet werden, dass sie die bestehenden Kraftstoffnormen erfüllen, können damit alle verbrennungsmotorischen Anwendungen bedient werden. Zu diesem Ergebnis kommen aktuelle Fahrzeug- und Flottentests im Projekt ‚Refuels – Kraftstoffe neu denken‘ am Karlsruher Institut für Technologie (Kit). Im Vergleich zu rein fossilen Kraftstoffen ermöglichen die Refuels-Kraftstoffgemische eine mindestens 25-prozentige CO2-Reduktion. Zusätzlich bieten sie leichte Vorteile bei den Schadstoffemissionen.

EEX: Europäische Umweltmärkte erreichen starke Anstiege im ersten Halbjahr 2021

(PM) Die European Energy Exchange (EEX) erreichte einen signifikanten Anstieg an ihren europäischen Umweltmärkten in der ersten Jahreshälfte 2021. Das Gesamtvolumen belief sich auf 742 Millionen Tonnen CO2 und stieg damit um 32 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (H1 2020: 561 Millionen Tonnen CO2).

VDI: Realistische Energiebedarfe von Wohngebäuden ermitteln

(PM) Um Energiebedarfe eines Ein- oder Mehrfamilienhauses abzuschätzen, verwendet man Referenzlastprofile. Die neue Richtlinie VDI 4655 bietet mit Referenzlastprofilen ein Instrumentarium für die Auslegung, Optimierung oder Wirtschaftlichkeitsberechnung von Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen in Wohngebäuden wie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Wärmepumpen, Fotovoltaikanlagen oder Solarthermie.

Öko-Institut: Was bringt die Bürgerbeteiligung bei der Endlagersuche?– neuer Podcast online

(PM) Was bringt die Bürgerbeteiligung bei der Endlagersuche? Das beantwortet Julia Mareike Neles in der dritten Episode des Podcasts „Wenden bitte! Der Podcast zu Wissenschaft und nachhaltigen Transformationen“. Die Expertin ist stellvertretende Leiterin des Institutsbereichs Nukleartechnik & Anlagensicherheit am Öko-Institut. Sie forscht seit über 20 Jahren zu den Themenfeldern Zwischen- und Endlagerung, radioaktive Abfälle und Öffentlichkeitsbeteiligung. Als Mitglied in der Entsorgungskommission des deutschen Bundesumweltministeriums berät sie die Politik unter anderem bei anstehenden Entscheidungen zur Endlagerung.

Unwetter in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz: Sind solche Ereignisse Folgen des Klimawandels?

(Kit) In der Nacht zum Donnerstag, 15. Juli 2021, gingen Regenmengen von mehr als 150 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit über Teilen von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Belgien, Luxemburg, und Nordfrankreich nieder. Besonders betroffen ist die Eifel, wo beispielsweise der Pegel der Ahr in Altenahr mit 5.75 Metern die bisherige Rekordmarke von 3.71 Metern (Juni 2016) um mehr als zwei Meter übertraf.

Dritte Ausschreibungsrunde zum Kohleausstieg: Durchschnittlicher Zuschlagswert liegt bei 102‘798.81 Euro/MW

(PM) Die deutsche Bundesnetzagentur hat die erfolgreichen Gebote der dritten Ausschreibungsrunde nach dem deutschen Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG) bekanntgegeben. Die ausgeschriebene Menge von 2480.826 Megawatt war leicht unterzeichnet. Insgesamt gingen elf Gebote mit einer Menge von insgesamt 2132.682 Megawatt ein. Somit konnten alle Bieter einen Zuschlag erhalten. Das grösste bezuschlagte Gebot hat eine Leistung von 717 Megawatt und das kleinste liegt bei 8.4 Megawatt.

Gas-Oil-Pressreview Juni: Ölpreis steigt – Konzerne machen Gewinne – trotzdem drohen ihnen raue Zeiten

(WS) Trotz des politischen Drucks geht Russland davon aus, dass die Gaspipeline Nord Stream 2 in der Ostsee im Laufe des Jahres fertiggebaut wird. Dagegen wird die Erdölpipeline Keystone XL, welche die kanadischen Teersandfelder in Alberta mit den Raffinerien an der US-Küste am Golf von Mexiko verbinden sollte, nicht fertiggestellt. Ob China seine ambitiösen Klimaziele erreichen kann, hängt hauptsächlich davon ab, wie der Kohleausstieg gelingt. Obwohl sich Norwegen immer noch als Musterschüler des Pariser Klimaabkommens darstellt, investiert es weiter in die Entwicklung von neuen Erdölfeldern. Das sind unter anderem die Themen des Pressreview von Walter Stocker, Geologe und ehemaliger Präsident von ASPO Schweiz.

Sonnen: Erreicht Rekordlebensdauer bei seinen Batterien

(PM) Die Lebensdauer ist entscheidend für die Qualität, die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit von Batterien. Bei eigenen Tests hat Sonnen nun deutlich längere Lebensdauern erreicht als bisher angenommen. Auch für den Einsatz der Speicher im virtuellen Kraftwerk ist das entscheidend.

Tesvolt: Beteiligt sich an Think Tank für Hochleistungsladen, um induktives Laden von E-Autos voranzutreiben

(ee-news.ch) Tesvolt wird Anteilseigner von Stercom Power Solutions, einem der First Mover im Bereich induktives Laden. Beide Unternehmen wollen mit vereinten Kräften das kabellose Laden von E-Autos, Bussen und LKWs vorantreiben und das elektrische Fahren damit komfortabler, effizienter und kostengünstiger machen. Der Hersteller von gewerblichen Stromspeichern und der Think Tank für Hochleistungsladen haben nach eigenen Angaben auf bisher ungelöste Fragen – wie eine ausreichend starke Ladeleistung und die richtige Parkposition über der Magnetspule – Antworten gefunden.

Neuer Name: Aus Greenpeace Energy wird im Herbst Green Planet Energy

(PM) Greenpeace und Greenpeace Energy haben sich auf eine Namensänderung für den Ökostrompionier verständigt. Die von der Umweltschutzorganisation im Jahr 1999 gegründete Ökoenergiegenossenschaft wird ab Herbst ‚Green Planet Energy‘ heissen. Diesen Namen beschloss die Vertreter:innen-Versammlung der Genossenschaft mit grosser Mehrheit. Durch die Umfirmierung soll die Rollenaufteilung zwischen beiden Akteuren künftig noch klarer erkennbar werden und Verwechslungen ausgeschlossen sein.

Kurzgutachten: Für Klimaneutralität sind Auf- und Ausbau innovativer Energietechnologien nötig

(Dena) Die Energiewende benötigt den Einsatz von bekannten klimafreundlichen Technologien genauso wie Innovationen. Jede Verschärfung der Klimaziele und Beschleunigung der Transformation verstärkt die Notwendigkeit für Innovationen. Das im Rahmen der Dena-Leitstudie Aufbruch Klimaneutralität beauftragte Kurzgutachten Innovative Technologien des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE identifiziert eine Reihe von Technologien, die bis zum Jahr 2030 einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Treibhausgasminderungsziele leisten können. Sie können bis dahin einen Sprung in den Massenmarkt schaffen und sich zur Standardtechnologie entwickeln.

Klimaschutz gibt es nicht umsonst: EU hat neuen Plan für CO2-Ziel – Schweiz direkt betroffen

(sda dpa) Keine neuen Benzin- und Dieselautos mehr, eine Steuer auf Flug- und Schiffstreibstoffe und höhere Kosten für das Heizen mit Kohle, Erdgas oder Öl: Die EU-Kommission hat am 14. Juli einen umfassenden Plan präsentiert, mit dem das Erreichen der EU-Klimaschutzziele sicherstellt werden soll. Im Kern sieht der Plan vor, den Verbrauch von fossilen Energieträgern weiter zu verteuern, um den Umstieg auf klimafreundliche Technologien zu beschleunigen.

Elektromobilität aus Afrika für Afrika: Fünf afrikanische Startups erhalten Innovationspreis für E-Mobilitätslösungen

(ee-news.ch) Im ersten Wettbewerb der Siemens Stiftung im Bereich Elektromobilität erhalten fünf afrikanische Sozialunternehmen Preisgelder zwischen 10‘000 und 50‘000 Euro, um ihre Produkte und Dienstleistungen weiter auszubauen und auf dem Markt zu etablieren. Die Gewinnerinnen und Gewinner zeichnen sich durch innovative Lösungen sowie nachhaltige und inklusive Geschäftsmodelle aus. Insgesamt wurden über 100 Bewerbungen aus 19 afrikanischen Ländern eingereicht.

Wärmewende: Grösstes Einsparpotenzial liegt im Gebäudesektor

(VDI) Ohne die Energiewende im Wärmesektor ist das von der deutschen Bundesregierung ausgegebene Ziel der Klimaneutralität bis 2045 nicht zu erreichen. Allerdings steht die Wärmewende noch ganz am Anfang: Bislang beruht die Wärmeversorgung in Deutschland noch zu weit über 80 Prozent auf fossilen Energien und hat sich im letzten Jahrzehnt kaum verändert. Im Jahr 2019 machten Raumwärme, Prozesswärme und Warmwasser mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs in Deutschland aus, der Klimakältebedarf gerade einmal ein halbes Prozent.

Johnson & Johnson: Schliesst neue Verträge für Kauf von Wind- und Solarenergie in Europa ab

(ee-news.ch) Das Pharma-UnternehmenJohnson & Johnson hat in Europa drei virtuelle Stromabnahmeverträge (Virtual Power Purchase Agreements – VPPAs) abgeschlossen. In der Schweiz werden die Standorte in Allschwil (BL), Bern, Neuenburg, Oberdorf (BL), Schaffhausen, Selzach (SO) und Zuchwil (SO) von dieser 100 % erneuerbaren Elektrizität profitieren. Johnson & Johnson hat sich verpflichtet, bis 2030 die CO2-Neutralität in seinen globalen Aktivitäten zu erreichen.

Partner

  • Agentur Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Ist Ihr Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien oder Energieeffizienz tätig? Dann senden sie ein e-Mail an info@ee-news.ch mit Name, Adresse, Tätigkeitsfeld und Mail, dann nehmen wir Sie gerne ins Firmenverzeichnis auf.

Newsletter abonnieren

Top

Gelesen
|
Kommentiert