Breakthrough Energy und Dena: Gründen Tech for Net Zero Allianz

(Dena) Breakthrough Energy und die Deutsche Energie-Agentur (Dena) haben gemeinsam die Tech for Net Zero Allianz ins Leben gerufen. Die Allianz will aufzeigen, wie bessere strukturelle Rahmenbedingungen für innovative Klimatechnologien geschaffen werden können, um das Ziel der Klimaneutralität in Deutschland zu erreichen. Der Allianz gehören neben den beiden Gründungsorganisationen bislang 16 Organisationen an, darunter Climate-Tech Startups, Investoren, Forschungseinrichtungen und Think Tanks. Inhaltlich wird die Allianz von 1.5°Ventures, einem Climate-Tech Venture Builder aus Berlin, als Content-Partner unterstützt.

Nordrhein-Westfalen: Kommunen und Unternehmen wollen Erdwärme nutzbar machen - drei Siegerkonsortien gekürt

(FI/IEG) Die drei Konsortien Düsseldorf-Duisburg, Straelen und Düren-Kreuzau sind die Sieger im nordrheinwestfälischen Landeswettbewerb »Wärme aus Tiefengeothermie für NRW«. An allen drei Projekten ist das Fraunhofer IEG beteiligt und bringt seine Expertise in Tiefer Geothermie und modernen Wärmenetzen ein. Die drei Konsortien erstellen nun Machbarkeitsanalysen und entwickeln Konzepte, wie Tiefe Geothermie in eine nachhaltige Wärmeversorgung von Bürgern, Landwirtschaft und Industrie eingebunden werden kann.

VDE: Push für den Rollout intelligenter Messsysteme - Stufenplan und zusätzliches Zertifizierungsverfahren sollen verankert werden

(PM) Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE FNN) und weitere zentrale Akteure des Energiesektors haben sich für eine beschleunigte und rechtssichere Einführung intelligenter Messsysteme in einen intensiven Dialog mit dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eingebracht und im verbändeübergreifenden Konsens notwendige Massnahmen erarbeitet.

Die CO2-Challenge: Bürger-App ‚Münster bewegt‘ belohnt Teilnehmende für umweltfreundliche Mobilität

(PM) Die App ‚Münster bewegt‘ hilft dabei, den persönlichen CO2-Fussabdruck zu reduzieren und entschädigt die Teilnehmenden dafür: Wer im Münsterland häufiger auf das Rad und den öffentlichen Nahverkehr (Öpnv) umsteigt oder zu Fuss geht, wird dafür seit Oktober 2020 belohnt. Ausserdem erfahren die App-Nutzerinnen und Nutzer genau, wie viele CO2-Emissionen durch ihre Fahrt mit dem Auto, Bus, der Bahn, dem Taxi oder dem Rad entstehen.

Wärme und Strom für Petershagener Schulzentrum: Ewe baut modernes Blockheizkraftwerk

(ee-news.ch) Der regionale Energiedienstleister Ewe errichtet für eine effizientere Strom- und Wärmeversorgung in Petershagen ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) im Grundschulzentrum am Dorfanger. Es soll zwei Erdgasbrennwertkessel im Sporthallen-Neubau ergänzen. Anfang Mai wurde das 3.7 Tonnen schwere Aggregat für das BHKW geliefert. Mit Hilfe eines Krans konnte das Herzstück der Anlage vom Transporter gehoben werden, weiter ging es auf Rollen bin ins Heizhaus neben der Sporthalle.

Nach dem Karlsruher Urteil: Wie die deutsche Bundesregierung jetzt das Klimaschutzgesetz anpassen muss

(PM) Mit einer Reform des Klimaschutzgesetzes in sechs zentralen Bereichen kann die deutsche Bundesregierung sowohl den Massgaben des Bundesverfassungsgerichts Rechnung tragen, als auch die Vorgaben aus dem EU-Klimaschutzgesetz umsetzen. Einen entsprechenden Reformvorschlag zum Gesetz hat Agora Energiewende am 3. Mai in einem Eckpunktepapier vorgelegt. Darin wird neben einem höheren 2030-Klimaziel von 65 Prozent Treibhausgasemissionsminderungen gegenüber 1990 auch die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Einführung neuer Klimaschutzziele für 2035 und 2040 umgesetzt.

Niederlande: Geothermie auf dem Vormarsch – seit März wird im ehemaligem Shell-Labor in Rijswijk geforscht

(PM) Geothermie ist in den Niederlanden auf dem Vormarsch. Derzeit gibt es 24 Geothermieanlagen, die 2019 5.6 PJ produzierten. Die meisten Projekte gibt es im Bereich der Gewächshausbeheizung, sowie in den Provinzen Südholland und Nordholland. Von den 24 Dubletten in den Niederlanden sind 20 in Produktion. Die Erwartungen an die Geothermie sind hoch und sie soll eine Schlüsselrolle bei der Energiewende spielen. Bis 2050 sollen etwa 25 Prozent oder 200 Petajoule des gesamten Wärmebedarfs in den Niederlanden über Geothermie gedeckt werden.

Ohrfeige für die Politik: Bundesverfassungsgericht gibt jungen Menschen recht – deutsches Klimaschutzgesetz verletzt ihre Freiheitsrechte

(ee-news.ch) 2019 wurde das deutsche Klimaschutzgesetz eingeführt. Darin hatte die Bundesregierung festgelegt, dass der CO2-Ausstoss bis 2030 um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden muss. Für die einzelnen Wirtschaftssektoren wurden bestimmte Ziele festgelegt, allerdings nur bis zum Jahr 2030. Für die Zeit danach enthält das Gesetz keine konkreten Ziele und Vorgaben. Dabei hat die Europäische Union inzwischen gesetzlich festgeschrieben, dass sie bis 2050 klimaneutral sein möchte.

Next Kraftwerke und Stadtwerke Radolfzell: Kooperieren bei Regionalnachweisen für Ökostrom aus der Region

(PM) Mit 10 Megawatt (MW) installierter Leistung aus einer Photovoltaik-Anlage und 0.25 MW installierter Leistung aus einem eigenen BHKW bieten die Stadtwerke Radolfzell (Baden-Württemberg) ihren Kunden grünen Strom aus der Region an. Die Nachweise über den nachhaltigen, regionalen Strom erhalten sie durch die Kooperation mit Next Kraftwerke. Die beiden Anlagen, die den Strom liefern, sind Teil des virtuellen Kraftwerks. Next Kraftwerke handelt den Strom der Anlagen im Rahmen der Direktvermarktung an der Börse und konnte so die Verbindung zwischen dem PV-Anlagenbetreiber und den Stadtwerken herstellen.

Von der Küste in den Tank: Energiepark Emden geht in die zweite Stufe – H2Nord erzeugt Wasserstoff aus lokal erzeugtem Ökostrom

(PM) In Ostfriesland entsteht eine regionale Wasserstoffwirtschaft auf Basis von lokal erzeugtem Ökostrom. Keimzelle hierfür ist der Ende 2020 gegründete Energiepark Emden. Dessen Gründungsgesellschafter GP Joule, Terravent und Brons Gruppe haben nun mit der H2Nord eine weitere gemeinsame Tochtergesellschaft geschaffen. Sie soll in einer Elektrolyseanlage mit bis zu 50 Megawatt Leistung grünen Wasserstoff erzeugen und diesen zunächst über drei Tankstellen in Ostfriesland vertreiben. Für die Elektrolyse wird ausschliesslich regionaler Grünstrom genutzt, unter anderem Solarenergie aus dem Energiepark Emden.

EU-Projekt Harp: Startet europaweit Online-Tool zur Bewertung alter, ineffizienter Heizungsanlagen

(PM) Europaweit sind schätzungsweise 60 Prozent aller Heizungsanlagen alt und ineffizient, ihr Anteil am Ausstoss von Treibhausgasen erheblich. Allein in Deutschland kommt in gut einem Fünftel aller Gebäude Öl zum Einsatz, nach Erhebung der Schornsteinfeger sind dies rund 5,4 Millionen Ölheizungen. Das EU-Projekt Harp (Heating Appliances Retrofit Planning) will das ändern und informiert über die Nachteile ineffizienter Heizsysteme sowie Alternativen. Ziel ist es, Heizungssanierungen anzustossen und den Nutzen moderner energieeffizienter Anlagen aufzuzeigen.

Projekt Designnetz: Zeigt nach vier Jahren Forschung und Entwicklung, wie dezentrales Energiesystem technisch umsetzbar ist

(PM) Nach über vier Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat das vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte und von Eon geführte Projekt Designnetz (Teil des Sinteg-Förderprogramms) jetzt seine Ergebnisse vorgestellt. 46 Projektpartner haben seit Anfang 2017 in den Modellregionen Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gemeinsam skalierbare Lösungen entwickelt, mit denen ein nachhaltiges, sicheres und zugleich kosteneffizientes Energiesystem realisiert werden kann.

Neue Kurzanalyse zum Kohleausstieg: Stilllegungs-Auktionen für Steinkohlekraftwerke sind teuer und für den Klimaschutz ineffizient

(PM) Das Ausschreibungssystem zur Stilllegung von Steinkohlekraftwerken in Deutschland ist teurer als nötig und ineffizient beim Klimaschutz. Das ist die Einschätzung des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy auf Grundlage einer empirischen Kurzanalyse der Beratungsfirma Enervis. Diese hat die erste Auktionsrunde zu Steinkohlestilllegungen untersucht. In den regelmässig stattfindenden Auktionen, deren nächste Runde am30.4.2021 startet, vergibt die deutsche Bundesnetzagentur Abschalttermine für Steinkohlemeiler auf Grundlage von Geboten der Kraftwerksbetreiber. Diese müssen sich dabei um einen Zuschlag bewerben: Je geringer die von ihnen geforderte Abschaltprämie, desto wahrscheinlicher der Zuschlag.

Neue Studie: Klimaneutralität in Deutschland bereits 2045 möglich – 30 GW Zubau Erneuerbare pro Jahr, Sanierungsrate von 1.75% sowie schneller Ausbau Wasserstoff-Technologie

(PM) Deutschland könnte seine für 2050 gesteckten Klimaziele wesentlich früher erreichen und schon bis 2045 treibhausgasneutral werden. Dies geht aus einer neuen Studie dreier Klimaschutzorganisationen hervor, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. Das Gutachten mit dem Titel „Klimaneutrales Deutschland 2045“ zeigt, dass ein um fünf Jahre vorgezogenes Zieljahr knapp eine Milliarde Tonnen CO2-Emissionen einsparen würde. Dafür müssten Klimaschutztechnologien wie Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Elektrifizierung und Wasserstoff noch schneller hochgefahren werden. Mit der Vorgängerstudie „Klimaneutrales Deutschland 2050“ hatten die drei Organisationen bereits gezeigt, wie das von der Bundesregierung beschlossene Ziel mit einem grossen Investitions- und Modernisierungsprogramm erreicht werden kann.

Bundesnetzagentur: Gibt Ergebnisse der Ausschreibungen für Photovoltaik, Onshore-Windenergie, Biomasse und innovative Anlagenkonzepte bekannt

(PM) Die deutsche Bundesnetzagentur hat nach beihilferechtlicher Genehmigung des Erneuerbare-Energien-Gesetz durch die Europäische Kommission die erfolgreichen Gebote der technologiespezifischen Ausschreibungen bekanntgegeben. Dabei handelt es sich um die Ausschreibungen für Windenergie an Land zum Gebotstermin 1. Februar 2021 und Solarenergie des ersten Segments sowie Biomasseanlagen zum Gebotstermin 1. März 2021. Ausserdem machte die Behörde die Zuschläge für die Innovationsausschreibung vom 1. April 2021 öffentlich.

Wattpilot: Fronius bringt neue Ladelösung für Elektroautos auf den Markt

(PM) Das österreichische Unternehmen Fronius bringt im Mai 2021 den Fronius Wattpilot auf den Markt. Das Produkt richtet sich an alle Elektroauto-Fahrer, ob mit oder ohne eigene Photovoltaikanlage. Der Wattpilot sei besonders einfach zu installieren und eines der wenigen Produkte am Markt, das automatisch zwischen einphasiger und dreiphasiger Überschussladung wechseln könne, heisst es in einer Pressemitteilung. Damit könne ein Maximum an Energie aus der PV-Anlage geholt werden.

Industrie dekarbonisieren: Chemie-Stadt Leuna nutzt ihr Wasserstoff-Potenzial und baut erneuerbare Energien aus

(AEE) Die Stadt Leuna in Sachsen-Anhalt kennt ihre drei grössten Treibhausgasemittenten: Industrie, Verkehr und private Haushalte. Um die Treibhausgasemissionen zu senken, packt die Kommune alle drei Verursacher gleichermassen an. „Leuna ist ein Paradebeispiel für die Umsetzung von bundespolitischen Beschlüssen, wie etwa der Nationalen Wasserstoffstrategie, auf kommunaler Ebene. Mit Innovationskraft und dem Willen, die ökologische Transformation zu beschleunigen, geht die Region wichtige Schritte auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft – Hand in Hand mit der Industrie“, sagt Robert Brandt, Geschäftsführer der Deutsche Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

Exportinitiative Energie: Kenia und Neuseeland wollen gemeinsam Geothermie-Projekte fördern

(©EE) Kenias staatliches Energieunternehmen Geothermal Development Company (GDC), das neuseeländische Aussen- und Handelsministerium und die Kommission der Afrikanischen Union haben ein Rahmenabkommen für eine Partnerschaft unterzeichnet. Deren Ziel ist der Ausbau geothermischer Energie in Kenia. Für zukünftige Projekte erhalten die beteiligten Organisationen Zuschüsse aus dem Geothermal Risk Mitigation Fund (GRMF) der Afrikanischen Union. Davon könnten auch ausländische Hersteller geothermischer Systeme profitieren, wenn sie sich etwa an künftigen Ausschreibungen der GDC beteiligen.

AMG Lithium: Erwirbt Grundstück für Lithiumhydroxid-Produktion in Bitterfeld-Wolfen

(ee-news.ch) Gemäss eigenen Angaben haben die AMG Lithium GmbH und Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH einen Kaufvertrag über ein Grundstück auf dem Gelände des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen in Deutschland unterzeichnet. Auf diesem Grundstück will AMG Lithium eine Produktionsanlage für Lithiumhydroxid in Batteriequalität errichten.

Dena: Fordert reale THG-Quote von mindestens 16 Prozent

(PM) Die Dena begrüsst die Initiative der deutschen Bundesregierung, mit dem vorliegenden Entwurf einer Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über die EU-Vorgaben bezüglich der Erneuerbare-Energien Ziele im Verkehr hinauszugehen. Sie plädiert für eine technologieoffene und ambitionierte Ausgestaltung ohne Mehrfachanrechnungen. Das bekräftigte Toni Reinholz, Teamleiter Erneuerbare Gase und Bioenergie bei der Deutschen Energie-Agentur (Dena), bei einer öffentlichen Anhörung im Deutschen Bundestag. Reinholz hat am 21. April als Experte zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Stellung genommen.

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