Forschung: Wasserstoff in einer Pfandflasche – Zukunftsmusik?

(AS) „Ich glaube, dass die jetzigen Rahmenbedingungen dem Wasserstoff zum Durchbruch verhelfen“, zeigt sich Dr. Daniel Teichmann optimistisch. Der CEO von Hydrogenious Technologies mit Sitz in Erlangen war schon immer von dem flüchtigen Gas begeistert. „Es ist die einfachste und logischste Form eines CO2-freien Kreislaufs, bei dem aus Wasser über Strom aus erneuerbaren Energien Wasserstoff erzeugt wird, der dann über Rückverstromung wieder zu Wasser reagiert. Ein unendlicher Kreislauf, ohne dass Kohlenstoffatome in dieser Bilanz vorkommen.“ Er ist überzeugt: „Wasserstoff ist das Erdöl der Zukunft.“

AEE: Mit erneuerbaren Energien schaffen Kohleregionen und ländlich geprägte Kommunen den Strukturwandel

(ee-news.ch) Erneuerbare Energien sind für Kohleregionen und ländlich geprägte Kommunen eine riesige Chance. Gerade Lausitz, Rheinisches oder Mitteldeutsches Revier finden in Deutschland gute Vorbilder, wie der Strukturwandel dank erneuerbarer Energien gelingen kann. Ein Beispiel ist der Rhein-Hunsrück-Kreis. Unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen wäre seine Erfolgsstory allerdings nicht wiederholbar.

Studie: Österreichische Industriesektor kann Energiebedarf potenziell zu 100 % aus Erneuerbaren decken

(PM) Das Austrian Institute of Technology (AIT) ist mit einer Studie der Frage nachgegangen, ob der österreichische Industriesektor seinen Energiebedarf potenziell zu 100% aus erneuerbaren Energien decken kann. Die Antwort der Studienautoren lautet: „Ja!“ Erneut zeigt eine seriöse österreichische Studie die Machbarkeit einer klimafreundlichen Wirtschaft auf. Hierfür müsse laut der ExpertInnen jedoch der Ausbau erneuerbarer Energien wesentlich beschleunigt und die Industrie bei Forschung und Entwicklung von energieeffizienten Prozessen unterstützt werden.

IAEA: Die Schweiz nimmt an der 63. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieagentur teil

(PM) Vom 16. bis 20. September 2019 findet in Wien die 63. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) statt. Leiter der Schweizer Delegation ist Benoît Revaz, Direktor des Bundesamts für Energie, dem der Bundesrat für die Dauer der Konferenz den Titel eines Staatssekretärs verliehen hat. (Article en français >>)

#SET100: Start-ups im Fokus des World Energy Congress – nächste Runde des SET-Wettbewerbs startet in Stockholm

(dena) Vom 9. bis 12. September stellten über 80 Start-ups der Top 100 Liste des diesjährigen Start Up Energy Transition (SET) Awards (#SET100) ihre Geschäftsmodelle am 24. World Energy Congress des World Energy Council in Abu Dhabi vor. Im Rahmen des #SET 100 Innovation-Hubs wurden Lösungen von Wasserstoffelektrolyse über cloud-basierte Energiesysteme in Gebäuden bis hin zu nachhaltigen Bambusbriketts präsentiert.

Deutsch-französisches Büro für die Energiewende: Veröffentlicht Memo zur CO2-Bepreisung in Frankreich

(PM) Das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) ein Memo mit dem Titel CO2-Bepreisung in Frankreich (Stand August 2019)veröffentlicht. Das Memo stellt die beiden gegenwärtig in Frankreich genutzten Instrumente der CO2-Bepreisung, namentlich das europäische Emissionshandelssystem EU-ETS sowie die französische CO2-Steuer (contribution climat-énergie) vor.

Rechtsgutachten: CO2-Emisionshandel für Verkehr und Gebäude mit Festpreis ist in Deutschland verfassungsrechtlich riskant

(PM) Die Einführung eines CO2-Zertifikatehandels für die Emissionen aus Verkehr und Gebäuden, bei der die Zertifikate einen Festpreis haben, begegnet erheblichen verfassungsrechtlichen Bedenken. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Rechtsgutachten von Öko-Institut und Prof. Dr. jur. Stefan Klinski.

Chance statt Depression: Erneuerbare Energien helfen ehemaligen Kohleregionen auf die Beine

(BEE) „Erneuerbare Energien können und werden eine wichtige Rolle bei einem erfolgreichen Strukturwandel spielen“, sagte Jan Hinrich Glahr, Vorstand im deutschen Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) anlässlich der 1. Lausitz-Konferenz in Schwarze Pumpe. „Klimaschutz, Kohleausstieg und Erneuerbare-Energien-Ausbau müssen zusammen gedacht und vorangebracht werden.“

Batteriezellen made in Europe: Vertreter aus neun EU-Ländern beschliessen zweites Projekt zur Batteriezellfertigung

(ee-news.ch) Neun europäische Staaten haben am 4. September in Berlin das Arbeitsprogramm für einen zweiten europäischen Batterieverbund beschlossen. Bei einem europäischen Workshop am 4. September zur Batteriezellfertigung im deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) trafen sich Vertreter von Regierungen und rund 30 Unternehmen aus Frankreich, Polen, Italien, Finnland, Belgien, Schweden, der Slowakei, Spanien und Deutschland.

Volkswagen und Northvolt: Gründen Joint Venture für Produktion von Lithium-Ionen-Batterien

(ee-news.ch) Die Volkswagen AG und Northvolt AB haben ein 50/50 Joint Venture gegründet, um eine Fabrik zur Produktion von Lithium-Ionen-Batterien aufzubauen. Es ist geplant, das Werk 2020 in Salzgitter (Niedersachsen) zu errichten. Die Produktion soll um den Jahreswechsel 2023/2024 starten. Die Jahresleistung der Batteriefabrik soll zu Beginn 16 Gigawattstunden betragen.

EEX und Powernext: Wollen Stromtermin- und Gasmärkte unter einer Börsenlizenz bündeln

(ee-news.ch) Die European Energy Exchange (EEX) beabsichtigt, vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen, die Aktivitäten der Powernext zum 1. Januar 2020 in die EEX zu integrieren. Durch die Integration der Powernext in die EEX wird die Börse alle Produkte auf einem einzigen Marktplatz anbieten. Dadurch soll die Zulassung neuer Teilnehmer vereinfacht werden. Die Handelsteilnehmer hätten somit zukünftig ein erweitertes Portfolio zum Handel an der EEX zur Verfügung, darunter Erdgas, Strom und Emissionsrechte.

Europäische Investitionsbank will an AKW-Förderung festhalten: „Finanzminister Scholz muss EU-Kreditvergabe für teure und riskante Atomprojekte unterbinden“

(PM) Will am Dienstag, den 10. September, will die Europäische Investitionsbank (EIB) ihren Entwurf zur künftigen Energien-Finanzierung verabschieden. Damit legt sich die EU-Bank mit Sitz in Luxemburg auch darauf fest, welche Vorhaben und Technologien sie im Energiebereich durch Kredite fördern will. Wie aus dem aktuellen Entwurf des EIB-Plans hervorgeht, sollen Atomprojekte – etwa der Bau von AKW – als Klimaschutzmassnahmen weiterhin EIB-Kredite erhalten.

Sonnen: Errichtet grösstes virtuelles Heimspeicher-Kraftwerk für Mietwohnungen in den USA

(PM) Die neue Wohnsiedlung „Soleil Lofts“, die Ende 2020 fertig bezogen werden soll, besteht aus mehr als 600 energieeffizienten Mietwohnungen, die in Herriman, einem Vorort von Salt Lake City im Bundesstaat Utah entstehen. Einziger Energieträger ist elektrischer Strom, den die Wohnungen überwiegend selbst mit Photovoltaikanlagen erzeugen. Da jede einzelne Wohnung über eine Sonnen-Batterie verfügt, lässt sich die Energie auch speichern und so an den Verbrauch anpassen.

Dena: E-Fahrzeuge, Wärmepumpen und Industrieprozesse können Stromnetze kurzfristig entlasten

(PM) Die Dena schlägt 10 regulatorische Massnahmen vor, um die Stromnetze Deutschlands kurzfristig zu entlasten. Die Empfehlungen, die im Rahmen der Initiative für Netzflexibilität erarbeitet wurden, zielen z.B. darauf ab, Flexibilitätstechnologien wie E-Fahrzeuge und Wärmepumpen in der Niederspannungsebene so einzusetzen, dass sie für den Netzbetrieb einen Nutzen bringen. Auch die Steuerung flexibler Lasten in Unternehmen und die Verwendung von Strom zur Erzeugung von Wärme können Schwankungen ausgleichen und Netzengpässe verhindern.

Öko-Institut und Hochschule Pforzheim: 8 Empfehlungen für eine lange Lebensdauer von elektronischen Produkten

(PM) Produkte länger zu nutzen, entlastet Umwelt und Klima. Das Öko-Institut hat in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Verbraucherforschung und nachhaltigen Konsum (vunk) der Hochschule Pforzheim acht Punkte für eine nachhaltige Produktpolitik erarbeitet. Sie sollen dazu beitragen, die Lebensdauer für Elektro- und Elektronikprodukte zu verlängern.

Eon: Kündigt Squeeze-out der verbleibenden Innogy-Aktionäre an

(ee-news.ch) Eon will unmittelbar nach Freigabe durch die EU-Kommission für die Übernahme der von RWE und von anderen Aktionären im Rahmen des freiwilligen Übernahmeangebots erworbenen Innogy-Aktien Innogy voll in den Eon-Konzern integrieren. Dies soll durch eine Verschmelzung der Innogy SE auf die Eon Verwaltungs SE unter Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre der Innogy SE erfolgen.

Abfallwirtschaft: Will Treibhausgase aus Deponien erheblich senken und Klimaschutzziele unterschreiten

(ee-news.ch) Die deutschen Deponiebetreiber verpflichten sich dazu, die Treibhausgasemissionen aus Deponien deutlich abzusenken. Bis zum Jahr 2027 soll der Austritt des klimaschädlichen Methans schrittweise um eine Million Tonnen CO2-Äquivalente gemindert werden. Deponiegase werden in Deutschland in der Regel zur nachhaltigen Energiegewinnung genutzt. Dies soll nun intensiviert werden.

Exportinitiative: Korea plant neue Massnahmen zur Stärkung der Energieeffizienz

(©EEE) Die koreanische Regierung hat Pläne vorgestellt, bis 2030 den Energieverbrauch des Landes um 14 Prozent zu senken. Um die Verringerung zu erreichen, sieht das Ministerium für Handel, Industrie und Energie laut eines Berichts der koreanischen Presseagentur Yonhap, die Verbesserung der Energieeffizienz von lokalen Fabriken und Gebäuden sowie von Automobilen vor.

Naturstrom: Schliesst erste PPAs mit Altanlagen für das Post-EEG-Zeitalter ab

(PM) Ende 2020 steht die Energiewende in Deutschland vor einem Umbruch, denn zum Jahreswechsel fallen Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 4000 Megawatt aus dem EEG. Die Naturstrom AG hat die ersten Verträge mit solchen Altanlagen geschlossen, um deren Weiterbetrieb ohne EEG-Vergütung zu sichern und die Strommengen an die eigenen Ökostromkunden zu liefern. Weitere Kontrakte sollen zügig folgen.

Umweltinitiativen fordern: Nach erneuten Schäden im AKW Neckarwestheim muss auch AKW Lingen 2 sofort abgeschaltet werden!

(BBU) Im AKW Neckarwestheim wurden laut Pressemeldungen vom 3. und 4. September 2019 bei der diesjährigen Revision erneut Risse in den Rohren des Dampferzeugersystems entdeckt. Laut Aussage des Landesumweltministeriums in Baden-Württemberg wurden „sicherheitstechnisch relevante rissartige Schwächungen ... an 191 Rohren gemessen“. Die Anzahl der von Rissen betroffenen Rohre hat sich im Laufe des letzten Betriebsjahres somit annähernd verdoppelt!

Partner

  • Agentur Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Ist Ihr Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien oder Energieeffizienz tätig? Dann senden sie ein e-Mail an info@ee-news.ch mit Name, Adresse, Tätigkeitsfeld und Mail, dann nehmen wir Sie gerne ins Firmenverzeichnis auf.

Newsletter abonnieren

Top

Gelesen
|
Kommentiert