Deutschland: Jeder zehnte Deutscheplant die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs

(PM) Das Interesse an Elektromobilität in Deutschland wächst. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Prolytics im Auftrag des deutschen Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) gaben 11.3 Prozent der Befragten an, die Anschaffung eines E-Fahrzeugs zu planen. Bei der letzten Umfrage im Oktober 2019 betrug der Wert noch 9.1 Prozent. Insgesamt bekundeten 52.8 Prozent der Befragten Interesse an Elektromobilität. 43.3 Prozent gaben an, kein Interesse daran zu haben. 1.7 Prozent nutzen bereits ein Elektroauto.

Fraunhofer IEG: Geothermie ist Grundbaustein für die Energiewende Nordrhein-Westfalens

(IEG) Das Netzwerk Geothermie NRW der Energie Agentur NRW hat am 4.9.20 gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (Fraunhofer IEG) aus Bochum die 16. NRW Geothermiekonferenz als Web-Konferenz ausgerichtet. Die Konferenz informierte über neue Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Geothermie, internationale und nationale Projekte sowie Projekte regionaler Energieversorger.

Baywa: Bau von 34 MW Solar-Wind-Hybridprojekt in Bayreuth abgeschlossen

(PM) Baywa r.e. hat den Bau eines 10 MW-Solarparks 50 km nördlich von Bayreuth in Deutschland abgeschlossen. Dieser ist im Auftrag eines langjährigen Kunden entstanden, der die örtliche Liegenschaft verwaltet. Der Solarpark nutzt den Netzanschlusspunkt eines seit 2013 bestehenden Windparks mit einer installierten Leistung von 24 MW. Auch dieser wurde bereits unter Mitwirkung von BayWa r.e. realisiert. Eine Erweiterung um 24 MW-Solarleistung ist bereits angedacht.

Baden-Württemberg: Oberleitungs-Lkw starten im Frühjahr 2021 Testbetrieb

(ee-news.ch) Im badischen Murgtal in Deutschland will das Land Baden-Württemberg die Praxistauglichkeit von Oberleitungs-Lkw untersuchen. Auch Fragen zu Lärmschutz und Luftschadstoffen sowie Aspekte autonomen Fahrens und der Vergleich mit der Bahn werden vor Ort erforscht. Im Frühjahr sollen die Testfahrten starten, derzeit werden die Oberleitungen auf der 18 Kilometer langen Teststrecke gebaut.

Greenpeace Energy: Legt aufgrund von negativen Effekten durch geplante Kohle-Entschädigungen Beschwerde bei EU-Kommission ein

(PM) Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy am 1.9. bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die im Rahmen des Kohleausstiegs geplanten Entschädigungszahlungen eingelegt. „Wenn die deutsche Bundesregierung die Betreiber von Kohlekraftwerken mit hohen Summen aus Steuergeldern entschädigt, dann ist das aus unserer Sicht eine unerlaubte Beihilfe“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. „Brüssel darf dem Plan nicht zustimmen, dass Deutschland Konzernen wie RWE und LEAG einen Kohleausstieg im Schneckentempo vergoldet und damit am Ende auch noch der Energiewende und dem Klimaschutz schadet.“

Siemens Energy: Stellt Strategie für Eigenständigkeit vor

(PM) Siemens Energy hat seine Strategie für die Zeit nach der Abspaltung von der Siemens AG vorgestellt. Das Unternehmen strebt ein beschleunigtes profitables Wachstum an. Für das Geschäftsjahr 2023 strebt der Vorstand eine angepasste EBITA-Marge vor Sondereffekten von 6.5% bis 8.5% an. Zur Erreichung dieses Ziels stellte der Vorstand Massnahmenfelder für die Optimierung der Betriebsabläufe (operational excellence), die marktbedingten Anpassungen des Portfolios sowie die schrittweise Verlagerung des Innovations- und F&E-Schwerpunkts auf Nachhaltigkeit und Service vor. Geschätzt ein Sechstel der weltweiten Stromerzeugung basiert auf Technologien von Siemens Energy.

VDE FNN Studie: Bestandsnetze auch bei höheren Spannungen sicher betreiben - höhere Spannung möglich, aber nur zeitlich begrenzt

(VDE) In den internationalen Betriebsmittelstandards für beispielsweise Transformatoren und Schaltgeräte sind kurzzeitige Spannungsüberhöhungen definiert. VDE FNN zeigt in seiner Studie „Spannungsfestigkeit“ für Deutschland: Netzbetriebsmittel wie Freileitungen, Schaltanlagen und Transformatoren können kurzzeitig mit einer Spannung oberhalb der Bemessungsspannung von 123 Kilovolt (kV), 245 kV und 420 kV sicher und ohne Funktionseinschränkungen betrieben werden. Allerdings müssen Dauer und Häufigkeit begrenzt werden.

Stromdao: Gewinnt Delfine Projekt für preis- und anreizbasierte Stromangebote für Industriekunden

(PM) Der Stromdao GmbH hat die Zusage für 138‘000 Euro Fördermittel für ihre Beteiligung am Delfine Projekt erhalten. Das Projekt hat zum Ziel, eine leistungsfähige Stromversorgung zu entwickeln, die industriellen Endkunden preis- und anreizbasierte Stromangebote in einer erneuerbaren Energiewelt zur Verfügung stellen wird.

AEE Deutschland: Startet neue Podcast-Serie zur Mobilität der Zukunft

(AEE) In ihrer neuen Podcast-Serie widmet sich die deutsche Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) Mobilitätsfragen: Welche Antriebsformen sind zukunftsfähig, wie schaffen wir die Verkehrswende im ländlichen Raum und was braucht die Gesellschaft von der Politik, damit die Transformation gelingt? Darüber spricht die AEE mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verbänden, Wirtschaft, Journalismus und Aktivismus und fragt: Wie stellen sie sich die Mobilität der Zukunft vor? Alle sechs Episoden der Podcast-Serie sind ab sofort verfügbar.

Exportinitiative Energie: Effizientere Gebäude und mehr E-Ladestationen in Slowenien

(©EE) Die slowenische Regierung hat den Entwurf eines Energieeffizienzgesetzes vorgestellt. Zukünftig soll der Energieverbrauch und der Verbrauch von Erdgas separat gezählt und abgerechnet werden. Alle Neubauten, die über ein zentrales Heiz- oder Kühlsystem verfügen oder an das Fernwärmenetz angeschlossen sind, müssen mit intelligenten Zählern für die Fernablesungen von Heizung, Kühlung und Warmwasserverbrauch ausgestattet sein. Ausserdem müssen künftig bei Neubauten und renovierten Gebäuden mit mehr als zehn Parkplätzen Ladesäulen für E-Fahrzeuge installiert werden.

Greenpeace Energy: „Komplette Streichung der EEG-Umlage für industriell produzierten Wasserstoff schadet dem Klima“

(PM) Das deutsche Bundeswirtschaftsministerium plant, die Produktionskosten von Wasserstoff zu senken, den Industrieunternehmen mit Strom-betriebenen Elektrolyseuren herstellen. Die industriellen Elektrolyseure sollen dafür von der EEG-Umlage befreit werden. Rechtliche Grundlage wäre eine Ausweitung der „Besonderen Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen“ auf diesen Bereich. Bislang nutzen industrielle Wasserstoff-Produzenten meist fossiles Erdgas. Es kommentiert Marcel Keiffenheim von Greenpeace Energy:

Kerpen: Will sich mit Sektorenkopplung und grünem Wasserstoff zur Speicherstadt entwickeln

(ee-news.ch) Die nordrhein-westfälische Stadt Kerpen, auf deren Gebiet ein Grossteil des Hambacher Forsts (siehe ee-news.ch vom 9.10.2018 >>) liegt, will im Rahmen des Projekts ‚Speicherstadt Kerpen‘ bis 2032 ein modernes Innovationszentrum und gleichzeitig ein Technologienukleus im Rheinischen Revier werden. Dazu hat sie eine Kooperationsvereinbarung mit den Partnern Innogy Westenergie, Siemens Energy und Stadtwerke Kerpen unterzeichnet.

Deutschland und Ukraine: Vereinbaren Energiepartnerschaft

(PM) Der deutsche Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Olha Buslawez, amtierende Energieministerin der Ukraine, haben eine ‚Gemeinsame Absichtserklärung zur Gründung einer Energiepartnerschaft‘ unterzeichnet. Mit ihr sollen die Aktivitäten der deutschen Bundesregierung, die in diesem Bereich bereits seit vielen Jahren im Rahmen bilateraler Projekte in der Ukraine aktiv ist, konsolidiert werden.

Exportinitiative Energie: Jamaika baut erneuerbare Energien aus

(©EE) Das jamaikanische Energieministerium will neue Energieerzeugungsprojekte mit einer Kapazität von mehr als 500 MW ausschreiben. Die Energie soll vorwiegend aus erneuerbaren Quellen stammen, darunter 320 MW aus Wind- und Solarenergie. Das hat Jamaikas Energieministerin verkündet, berichtet die jamaikanische Tageszeitung „The Gleaner“. Ab Anfang des Jahres 2021 will das Land Investoren für einen Teil der neuen Kapazitäten suchen. Für Exporteure aus der Erneuerbare-Energien-Branche könnten sich durch die Ausschreibung Geschäftschancen ergeben.

E-Mobilität: EnBW testet induktives Laden von E-Bussen während der Fahrt

(ee-news.ch) Im Rahmen eines Demonstrationsprojektes will die EnBW das kontaktlose Laden von elektrisch betriebenen Bussen im Personennahverkehr testen. In Karlsruhe baut das Unternehmen hierfür eine Teststrecke, auf der ein Elektro-Nahverkehrsbus während der Fahrt über induktive Ladetechnik im Strassenbelag aufgeladen und emissionsfrei betrieben werden kann. Über 80 Personen können so rein elektrisch transportiert werden.

Naturstrom: Unterstützt E-Carsharing in Bürgerhand

(ee-news.ch) Die neugegründete Dachgenossenschaft Vianova bietet einer breiten Zielgruppe deutschlandweit E-Carsharing zum Selbermachen. Der Öko-Energieversorger Naturstrom beteiligt sich als Gründungsmitglied an der Genossenschaft und bringt seine unternehmerische Erfahrung und Reichweite sowie sein breites genossenschaftliches Netzwerk ein.

Dena-Analyse: Künstliche Intelligenz – vom Hype zur energiewirtschaftlichen Realität

(Dena) Künstliche Intelligenz (KI) ist bereits in einigen Handlungsfeldern der Energiewirtschaft angekommen und hat das Potenzial, die integrierte Energiewende weiter voranzubringen, so das Ergebnis der aktuellen Analyse „Künstliche Intelligenz – vom Hype zur energiewirtschaftlichen Realität“ der Deutschen Energie-Agentur (Dena). Die Analyse hat für neun konkrete Anwendungsfelder unter anderem den technischen Entwicklungsstand und das Aufwand-Nutzen-Verhältnis untersucht sowie Handlungsempfehlungen abgeleitet. Um KI zukünftig stärker in der Energiewirtschaft zu etablieren, sind vor allem ein stärkerer Austausch unter den Akteuren, Pilotprojekte und Nachhaltigkeitskonzepte notwendig.

Neue Studie: Minus 55% CO2-Emissionen bis 2030 in der EU möglich - Massnahmen für Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft

(PM) Die EU kann ihre Klimaschutzziele auf minus 55% bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 anheben. Den EU-Mitgliedsstaaten ist es sowohl technisch als auch wirtschaftlich möglich, ein solches Ziel mit geeigneten Massnahmen zu erreichen. Wie dabei das EU-Emissionshandelssystem weiterentwickelt sowie der Klimaschutz in den sogenannten Effort Sharing-Sektoren, also den Bereichen Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft, ausgestaltet sein muss, beschreibt die Studie „How to Raise Europe’s Climate Ambitions for 2030: Implementing a -55% Target in EU Policy Architecture“ des Öko-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Think Tank Agora Energiewende.

Erdölindustrie: US-Ölriesen Exxon und Chevron erleiden Milliardenverluste – auch Total und Shell rutschen in tief in die roten Zahlen

(©SDA) Die beiden grössten US-Ölmultis ExxonMobil und Chevron sind im zweiten Quartal tief in die roten Zahlen geraten. Der globale Konjunktureinbruch wegen der Corona-Pandemie liess die Nachfrage und die Preise am ohnehin schon schwächelnden Ölmarkt weiter sinken, das brachte die Branchenriesen stark unter Druck. Auch die internationale Konkurrenz hat grosse Schwierigkeiten.

Geothermieanlage Kirchweidach: Liefert zukünftig neben Wärme auch Strom

(ee-news.ch) Die Geothermieanlage im bayrischen Kirchweidach soll zukünftig nicht nur Wärme, sondern zusätzlich auch grünen Strom erzeugen. Um das Energiepotenzial der Tiefenwärme voll auszuschöpfen, will Eon mehrere Kleinkraftwerke mit einer Gesamtleistung von knapp 6 Megawatt bauen und die Anlage 15 Jahre lang betreiben.

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