Deutschland: Erstmals wird bestehende Erdgasleitung auf 100 Prozent Wasserstoff umgestellt

(ee-news.ch) In dem neuen Forschungs- und Entwicklungs-Projekt H2howi wird im nordrhein-westfälischen Holzwickede deutschlandweit zum ersten Mal eine bestehende Erdgasleitung der öffentlichen Gasversorgung auf reinen Wasserstoff umgestellt. Durch eine kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung soll unter anderem bestätigt werden, dass der Wasserstoff auf das Rohrmaterialgefüge und die Dichtigkeit der vorhandenen Infrastruktur keinen Einfluss hat.

Kaiserwetter: Global Action Force soll Investoren bei technischen und betrieblichen Problemen ihrer Erneuerbare-Energie-Anlagen unterstützen

(ee-news.ch) Der Dienstleister für das Management von Windenergie- und Solarenergie-Assets Kaiserwetter erweitert sein Angebot um eine Global Action Force, die Investoren bei technischen und betrieblichen Problemen ihrer Erneuerbare-Energie-Anlagen unterstützen soll. Das Team soll technische Expertise mit KI-basierter Datenanalyse kombinieren und weltweit im Einsatz sein.

Amprion: Erste Stromverbindung zwischen Deutschland und Belgien geht in Betrieb

(ee-news.ch) Amprion und der belgische Übertragungsnetzbetreiber Elia Group haben die erste Gleichstromverbindung zwischen Deutschland und Belgien in Betrieb genommen. Die Einweihung des „Aachen Lüttich Electricity Grid Overlay“ (Alegro) wurde im Internet live übertragen. Alegro verbindet erstmals das deutsche und das belgische Stromnetz direkt.

Deutschland: Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum 16. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes - Verfassungsbeschwerde von Vattenfall zulässig und begründet

(BMU) Am 12.11.20 hat das deutsche Bundesverfassungsgericht seinen Beschluss zu der Verfassungsbeschwerde des Energieversorgungsunternehmens Vattenfall gegen die mit dem Sechzehnten Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes (16. AtG-Novelle) geschaffenen § 7f Abs. 1 und 2, § 7g Abs. 2 Satz 1 des Atomgesetzes (AtG) verkündet. Es hat entschieden, dass die Verfassungsbeschwerde Vattenfalls zulässig und begründet ist. 

SES: La grande nation nucleaire – Frankreich hält an der Atomkraft fest

(SES) Der Atomausstieg beginnt. In der Schweiz hat die BKW das Atomkraftwerk Mühleberg vom Netz genommen und baut es in den nächsten 15 Jahren zurück. Auch in Frankreich hat EDF mit dem AKW Fessenheim zwei Reaktoren ausser Betrieb genommen. Doch anders als die Schweiz hat Frankreich weder ein AKW-Neubauverbot noch sonstige Atomausstiegspläne beschlossen. Vielmehr hält Frankreich an der Atomtechnologie fest, sowohl im Zivilen als auch Militärischen. Die 56 Reaktoren in frankreichweit 18 Zentralen haben ein Durchschnittsalter von 35.1 Jahren.

Trophées SIG : Récompensent les entreprises et collectivités genevoises les plus efficientes en 2019

(CP) En 2019, près de 500 entreprises et collectivités engagées aux côtés d’éco21 et de GEnergie ont contribué à économiser plus de 26 GWh, soit l’équivalent de la consommation annuelle d’électricité d’environ 8500 ménages genevois. Chacune à son échelle est un maillon essentiel pour mener la transition énergétique à Genève.

Öko-Institut: Wie gelingt nachhaltiger Import von Wasserstoff?

(PM) Nach Willen von Wirtschaft und der deutschen Bundesregierung soll Wasserstoff eine tragende Säule für die Energiewende werden. Doch die künftig in Deutschland benötigten Mengen können aufgrund von hohen Kosten und begrenzten Flächen nicht innerhalb Deutschlands hergestellt werden. Damit Wasserstoff tatsächlich klimaneutral und nachhaltig sein kann, müssen an einen globalen Wasserstoffmarkt anspruchsvolle Forderungen gestellt werden. Das Öko-Institut will erforschen, wie solche Nachhaltigkeitskriterien aussehen können.

IEA-Bericht Renewables 2020: Erneuerbare trotzen der Covid-Krise global mit Rekordwachstum

(BEE) Laut einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) wachsen erneuerbare Energien in diesem Jahr weltweit robust, im Gegensatz zu teils massiven Rückgängen bei Öl, Gas und Kohle, die im Wesentlichen durch die Covid-19-Krise verursacht wurden. Erneuerbare Energien werden 2020 fast 90 % der weltweiten Kapazitätssteigerung im Stromsektor ausmachen und ihr Wachstum 2021 noch beschleunigen, so der Bericht ‚Renewables 2020‘ der IEA (siehe ee-news.ch vom 19.11.2020 >>).

Révision de la loi sur l’énergie : Le Conseil fédéral veut un approvisionnement en électricité sûr reposant sur des énergies renouvelables

(CP) Il est nécessaire d’améliorer les conditions-cadres pour le développement de la production indigène d’électricité issue des énergies renouvelables et de renforcer ainsi la sécurité de l’approvisionnement en électricité de la Suisse. C’est ce qui ressort de la consultation relative à la révision de la loi sur l’énergie (LEne). Le Conseil fédéral a pris connaissance des résultats de cette consultation lors de sa séance du 11 novembre 2020. (Text auf Deutsch >>)

Revision des Energiegesetzes: Bundesrat will eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien

(PM) Die Rahmenbedingungen für den inländischen Zubau der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien sollen verbessert und damit die Stromversorgungssicherheit in der Schweiz erhöht werden. Das geht aus der Vernehmlassung zur Revision des Energiegesetzes (EnG) hervor. Der Bundesrat hat diese Ergebnisse an seiner Sitzung vom 11. November 2020 zur Kenntnis genommen. (Article en français >>)

Green Deal: Gut für ein klimaneutrales Europa – schlechter für den Planeten

(KIT) Europa soll bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden – das hat die EU mit dem Green Deal Ende 2019 angekündigt. Ziel ist, die Kohlenstoffemissionen zu verringern sowie Wälder, Landwirtschaft, umweltfreundlichen Verkehr, Recycling und erneuerbare Energien zu fördern (siehe ee-news.ch vom 16.12.2020 >>). In der Zeitschrift Nature zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) nun auf, dass der Green Deal ein schlechter Deal für den Planeten sein könnte, da die EU durch einen hohen Import von Agrargütern ihre Umweltschäden nach aussen verlagere. Ausserdem geben sie Handlungsempfehlungen, wie der Deal die globale Nachhaltigkeit fördern könnte.

Rwe und Eon vor Wiedereinstieg in AKW-Bau: Deutsche Bundesregierung stimmt Urenco-Plänen trotz Atomausstieg zu

(BBU) Rwe und Eon planen über ihre Beteiligung am Urananreicherer Urenco einen Wiedereinstieg in den Neubau von Atomkraftwerken. Konkret geht es nach einer Meldung von Urenco vom 28. Oktober um den Einstieg Urencos in ein Konsortium unter der Führung von EDF Energy zum Bau des geplanten Atomkraftwerks Sizewell C an der englischen Nordsee-Küste. In den Niederlanden plant Urenco nach einem Bericht der niederländischen Zeitung Tubantia vom 4. November den Bau eines sog. Modulreaktors mit bis zu 300 MW Leistung.

Appels d’offres publics visant à encourager les économies d’électricité: Nouvel appel d’offres 2021

(CP) Les appels d’offres publics Prokilowatt, qui visent à diminuer la consommation d’électricité en Suisse, entament leur douzième année aujourd’hui. Les demandes de programmes et de projets peuvent être soumises dès aujourd’hui et ainsi bénéficier d’un soutien financier pour la réalisation de mesures d’économie d’électricité non rentables. Le montant total mis à disposition des appels d’offres publics est de 50 millions de francs. (Text auf Deutsch >>)

Wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen: Start der Ausschreibung 2021

(PM) Am 9. November starteten die Wettbewerblichen Ausschreibungen (Prokilowatt) zum Stromsparen für das zwölfte Ausschreibungsjahr 2021. Ab sofort können Programm- und Projektgesuche eingereicht und damit Fördermittel für unwirtschaftliche Stromsparmassnahmen beantragt werden. Insgesamt stehen 50 Millionen Franken für Projekte und Programme zur Verfügung. (Article en français >>)

Neue Studie: Grüner Wasserstoff aus Deutschland beflügelt Klimaschutz und Volkswirtschaft – bis zu 800‘000 neue Arbeitsplätze möglich

(PM) Deutschlands Klimaschutzstrategie baut auf den Einsatz von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Doch wo soll der Wasserstoff herkommen, aus heimischer Produktion oder importiert aus dem Ausland? Eine neue Studie des Wuppertal Instituts und DIW Econ schafft einen Überblick über die aktuelle Datenlage und ermittelt Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte beider Strategien. Das Resümee: Es trifft nicht zu, dass importierter Wasserstoff allgemein günstiger ist, entscheidend sind je nach Herkunftsland die tatsächlich realisierbaren Strom- und Transportkosten.

Elcom Strom-Terminmarktbericht vom 10.11.2020: Jahres-und Quartalsprodukte legen deutlich zu – Haupttreiber sind die CO2-Preise

(Elcom) Die Jahres- und Quartalsprodukte haben in allen Ländern teilweise deutlich zugelegt. Der Frontmonat hingegen stieg nur in Italien um einiges an, in den anderen Ländern bewegte er sich seitwärts, in Frankreich sogar leicht nach unten. Haupttreiber der Preisbewegungen in der vergangenen Woche waren die CO2-Preise, welche um fast 12% gestiegen sind und gestern bei 26.69 EUR/t notierten (Vorwoche: 23.84 EUR/t).

Deutschland: Energieverbrauch bleibt auf Talfahrt und liegt 8.7 Prozent unter Vorjahresniveau

(PM) Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um knapp 7 Prozent unter das Niveau des Vorjahres fallen und eine Höhe von 11‘920 Petajoule (PJ) oder 406.6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) erreichen, schätzt die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf Grundlage der aktuellen Berechnungen für den Verbrauch in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres.

Solarkraft aus Jalousien, Beton aus Lehm, Isolierschaum aus Asche: Klimastiftung Schweiz fördert innovative Lösungen für energieeffizientere Gebäude

(PM) Die Klimastiftung Schweiz spricht insgesamt 1.3 CHF Millionen Franken für Klimaschutzprojekte in der Schweiz und Liechtenstein. Gefördert werden unter anderem innovative Projekte im Gebäudebereich, einem der Hauptverursacher von CO2-Emissionen. Ebenfalls unterstützt werden Lösungen für eine nachhaltige Insektenzucht oder die Doppelnutzung von Parkplätzen und anderen Flächen zur Solarstrom-Produktion.

Siemens Energy: Liefert HGÜ-Technik für erste Stromverbindung zwischen Deutschland und Belgien

(PM) Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion (Deutschland) und Elia Group (Belgien) haben offiziell den Interkonnektor Alegro (Aachen Liège Electricity Grid Overlay) in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um die erste Stromautobahn zwischen Deutschland und Belgien. Ausgestattet mit Hochspannungs-Gleichstromübertragungstechnologie (HGÜ) von Siemens Energy kann Alegro rund 1000 Megawatt (MW) Leistung in beide Richtungen übertragen.

Constructive Alps 2020 : Une culture du bâti respectueuse du climat dans les Alpes

(CP) Le 6 novembre 2020, la Suisse et la Principauté du Liechtenstein ont remis pour la cinquième fois le prix d’architecture ‘Constructive Alps’, qui récompense des rénovations et des constructions durables réalisées dans les Alpes. Le jury a décerné des prix à dix projets remarquables parmi les 328 projets soumis. (Text auf Deutsch >>)

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