EEÖ: Lasst den Klimaschutz und die Erneuerbaren nicht in der Luft hängen – was bei Corona möglich war, muss auch für Klimaschutz möglich sein

(EEÖ) Am 17. Juni machten die Erneuerbaren-Verbände Österreichs gemeinsam mit dem Klimavolksbegehren und Global 2000 darauf aufmerksam, dass der Beschluss des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) längst überfällig ist. „Ein Schulterschluss und breiter Konsens war bei der Corona-Gesetzgebung in kurzer Zeit möglich. Diesen Willen zur Umsetzung fordern wir jetzt auch für den Klimaschutz ein“, bemerkt Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ).

Umweltfreundliche Digitalisierung: Deutsches Umweltministerium treibt Entwicklung des digitalen Produktpasses für E-Fahrzeug-Batterien voran

(PM) Das deutsche Bundesumweltministerium fördert die Entwicklung eines digitalen Produktpasses für Batterien in Elektrofahrzeugen. Digitale Produktpässe sollen dazu beitragen, den Materialverbrauch von Produkten für alle Akteure in der Produktions- und Lieferkette – vom Hersteller bis zu Verbraucher*innen – offen zu legen. In einem dreitägigen interdisziplinären Workshop entwickeln Fachleute aus der Batterieindustrie, Wissenschaft, der Europäischen Kommission und des BMU seit dem 16. Juni konzeptionelle Prototypen für diese Produktpässe.

Japan: Will seine Geothermieanlagen bis 2030 verdoppeln

(PM) Um seine Klimaziele zu erreichen, setzt Japan auf den massiven Ausbau der Geothermie. Bis 2030 soll der Treibhausgasausstoss um 46 % im Vergleich zum Niveau von 2013 reduziert werden. Umweltminister Shinjiro Koizumi kündigte an, dass das Ministerium die Führung übernehmen werde, um die Entwicklung der Geothermie zu beschleunigen. Geothermie spielt eine zentrale Rolle in der Umsetzung von Japans Klimazielen. Konkrete Massnahmen wurden diesen Monat bei einer Sitzung des Kabinettsbüros vorgestellt. Der Minister für Verwaltungsreform Taro Kono hat das Ziel angekündigt, Japans Geothermieanlagen bis 2030 zu verdoppeln. Günstige Einspeisungstarife und die Förderung erneuerbarer Energien sollen zu einer wachsenden Zahl von Geothermieprojekten führen.

Sanierungsprozesse der Zukunft gestalten: Energiesprong-Initiative sucht beste Ideen und Köpfe für Innovation Wave

(Dena) Mit den verschärften deutschen Klimaschutzzielen steigt auch der Innovationsdruck auf die Baubranche, Sanierungsprozesse und Fertigung neu zu denken. Bis spätestens 2050 müssen rund drei Viertel der rund 22 Millionen Gebäude in Deutschland klimaneutral saniert werden. Das sind rund 2500 Gebäude – jeden Tag. „Für eine breit angelegte Renovation Wave brauchen wir dringend eine Innovation Wave. Die kann und muss jetzt in der Baubranche starten. Denn ohne neue Klimaschutzinnovationen wie serielles Sanieren sind die ambitionierten Ziele nicht zu erreichen“, verdeutlicht Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (Dena), die Lage.

Ewe: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 mit Kurs auf Klimaneutralität –Joint Venture mit Aloys-Wobben-Stiftung (Enercon) soll CO2-Emissionen weiter senken

(ee-news.ch) Ewe hat das Geschäftsjahr 2020 innerhalb der Prognoseerwartung abgeschlossen: Der Umsatz blieb mit 5642.6 Millionen Euro (Vorjahr: 5659.3 Mio. Euro) stabil auf dem Niveau von 2019. Das Operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (OEBIT) – die wesentliche Kennzahl für die operative Geschäftstätigkeit – lag mit 442.0 Millionen Euro mit einem Rückgang von 3.0 Prozent leicht unter dem Ergebnis des vorherigen Geschäftsjahres (455.9 Millionen Euro). Das Konzernperiodenergebnis hat sich aufgrund von Sondereffekten mit 293.9 Millionen Euro im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt (127.5 Millionen Euro), die Investitionen stiegen um 11.8 Prozent von 58.,4 Millionen Euro auf 656.7 Millionen Euro.

Deutschland: Ungebremster Klimawandel würde Risiken durch Hitze, Trockenheit und Starkregen stark ansteigen lassen

(PM) Bei einem ungebremsten Klimawandel würden die Risiken durch Hitze, Trockenheit und Starkregen im gesamten deutschen Bundesgebiet künftig stark ansteigen. Das zeigen die Ergebnisse der Klimawirkungs- und Risikoanalyse (KWRA) des Bundes, die am 14. Juni vom deutschen Umweltministerium und Umweltbundesamt vorgestellt wurde. Die Schäden wirken sich dabei wie bei einem Dominoeffekt von bereits heute stark belasteten Ökosystemen wie Böden, Wäldern und Gewässern hin zum Menschen und seiner Gesundheit aus.

Exportinitiative Energie: In Australien könnte Kapazität der Energiespeicher bis 2030 um fast 13 GW steigen

(©EE) Die Kapazität der Energiespeicher in Australien wird von derzeit 500 MW auf mehr als 12.8 GW im Jahr 2030 steigen. Das ist das Ergebnis eines Berichts des Forschungs- und Beratungsunternehmens IHS Markit. Demnach könnte die Kapazität der australischen Speicheranlagen bis zum Jahr 2030 sieben Prozent der weltweiten Kapazität ausmachen. Derzeit beträgt dieser Anteil weniger als drei Prozent. Hersteller von Energiespeichern könnten also von einer steigenden Nachfrage nach ihren Produkten in Australien profitieren.

EEX: Neuer EEX-Börsenrat gewählt

(PM) Am 4. Juni 2021 haben die zum Handel an der European Energy Exchange (EEX) zugelassenen Unternehmen turnusmässig einen neuen Börsenrat gewählt. Unter anderem bestellt und überwacht der Börsenrat die Börsengeschäftsführung, verabschiedet das Regelwerk der Börse sowie dessen Änderungen und ist in alle wesentlichen Entscheidungen zur Weiterentwicklung der Börse eingebunden.

Baywa re: Pilotprojekt für grünen Wasserstoff aus Solarenergie geht in nächste Phase

(ee-news.ch) Baywa re und ihr niederländisches Tochterunternehmen Groenleven läuten in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Netzbetreiber Alliander die nächste Phase ihres Pilotprojekts Sinnewetterstof ein. Durch das Projekt soll das Potenzial von Wasserstoff zur Senkung von CO2-Emissionen erforscht werden. Nach Abschluss der Kooperationsvereinbarungen (ee-news.ch vom 26.10.2020 >>) beginnt nun die Bauphase des Wasserstoffsystems. Abnehmer des grünen Wasserstoffs ist der auf nachhaltige Kraftstoffe spezialisierte Tankstellenbetreiber Orange Gas.

Swissgrid : 26 km d’ancienne ligne aérienne avec plus de 60 pylônes du Saint-Gothard sera souterraine dans le nouveau tunnel autoroutier

(CP) La ligne à très haute tension du Saint-Gothard passera en câblage souterrain dans une galerie technique spéciale dans le cadre de la construction du deuxième tube autoroutier. L’Office fédéral de l’énergie (OFEN) confirmé à Swissgrid que le projet ne doit pas faire l'objet d'une procédure de plan sectoriel. Plusieurs accords concernant la galerie technique ont été conclus avec l’Office fédéral des routes (OFROU). Au cours des prochaines années, Swissgrid va concevoir le câblage souterrain de la ligne à très haute tension du Saint-Gothard entre Airolo et Göschenen. Longue d’environ 18 kilomètres, ce sera la plus longue ligne câblée souterraine à très haute tension de Suisse. (Text auf Deutsch >>)

Swissgrid: 23 km Freileitung mit über 60 Masten über den Gotthard werden in den neuen Strassentunnel verlegt

(PM) Die Höchstspannungsleitung am Gotthard wird im Rahmen des Baus der zweiten Strassenröhre in einen speziellen Werkleitungskanal verlegt. Das Bundesamt für Energie (BFE) bestätigte gegenüber Swissgrid, dass für das Projekt kein Sachplanverfahren durchgeführt werden muss. Mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) wurden mehrere Vereinbarungen im Zusammenhang mit dem Werkleitungskanal abgeschlossen. Swissgrid wird in den nächsten Jahren die Verkabelung der Höchstspannungsleitung am Gotthard zwischen Airolo und Göschenen ausarbeiten. Mit einer Länge von rund 18 Kilometern entsteht die längste verkabelte Höchstspannungsleitung der Schweiz. (Texte en français >>)

Energie Wasser Bern: Frauen Power in der Stadt Bern - Cornelia Mellenberger wird CEO

(PM) Der Verwaltungsrat des Stadtberner Energieversorgers hat Cornelia Mellenberger, heutiges Mitglied der Geschäftsleitung Markt Personenverkehr der SBB, zur neuen Geschäftsführerin gewählt. Die 42-jährige Bernerin tritt ihre neue Aufgabe spätestens Mitte Februar 2022 an. Sie wird ihre neue Aufgabe spätestens Mitte Februar 2022 antreten.

Exportinitiative Energie: EU-Kommission veröffentlicht überarbeitete Industriestrategie

(©EE) Die Europäische Kommission hat ihre Industriestrategie aus dem vergangenen Jahr überarbeitet. Laut der aktualisierten Auflage will die Kommission unter anderem Investitionen in den klimafreundlichen Umbau der europäischen Industrie stärker fördern. Industrieunternehmen aus 14 Branchen sollen von einem einfacheren Zugang zu Kapital profitieren, darunter energieintensive Industrien und Unternehmen aus dem Erneuerbare-Energien-Sektor.

Solarwatt: Entwickelt Batteriespeicher gemeinsam mit BMW

(ee-news.ch) Solarwatt und die BMW Group vertiefen ihre im April 2013 begonnene Zusammenarbeit. Die beiden Partner haben mit ‚Battery flex‘ einen Batteriespeicher entwickelt, in dessen Batteriemodul Komponenten zum Einsatz kommen, die auch in den Elektroautos der BMW Group Verwendung finden. Der neue Speicher soll ab Herbst 2021 lieferbar sein.

Österreich: Burgenland setzt Kurs Richtung Klimaneutralität bis 2030 - Spatenstich eines Kompetenzzentrums für Windenergie & (Agrar-) Fotovoltaik

(PM) „Wir zeigen vor, wie schnell die Energiewende möglich ist“, erklärt Landesrätin Daniela Winkler. Mit der Ankündigung 2030 klimaneutral zu sein, gibt das Burgenland in Österreich eine klare Marschrichtung vor. „Damit das Ziel erreicht werden kann, muss jetzt der Ausbau der Windkraft und der Sonnenstromerzeugung rasch an Fahrt aufnehmen“, bemerkt Martin Jaksch-Fliegenschnee von der IG Windkraft: „Die Branche ist bereit, Investitionen und Arbeitsplätze ins Bundesland zu bringen.“

Marktoffensive Erneuerbare Energien: Befürwortet grünen Wasserstoff ohne EEG-Umlage

(Dena) Die Marktoffensive Erneuerbare Energien begrüsst, dass die deutsche Bundesregierung die Herstellung grünen Wasserstoffs vollständig von der EEG-Umlage befreien will. Alle Sektoren, insbesondere die Industrie, benötigen grosse Mengen grünen Wasserstoff, um ihre individuellen Klimaschutzziele zu erreichen. Hierfür muss der heimische Markt dringend angereizt werden, so die Marktoffensive, die von der Deutschen Energie-Agentur (Dena), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag sowie dem Klimaschutz-Unternehmen e.V. im vergangenen Jahr gegründet wurde.

Tesla: Will in Grünheide auch Batteriezellen herstellen - Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung geändert

(PM) Die Firma Tesla hat ihren Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung für Errichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Elektrofahrzeugen in Grünheide (Brandenburg) im noch laufenden Genehmigungsverfahren geändert und dafür neue Antragsunterlagen beim Landesamt für Umwelt eingereicht. Zukünftig soll auch die Herstellung von Batteriezellen vor Ort erfolgen – hierfür wurde eine entsprechende Nebeneinrichtung zur Fahrzeugherstellung beantragt (siehe ee-news.ch vom 15.11.2019 >>).

Deloitte-Studie: Zukunftsszenarien für den europäischen Strommarkt – Wind- und Solarenergie ziehen bis 2050 die grössten Investitionen an

(PM) Dem Markt für erneuerbare Energien steht ein Boom bevor. Daran gibt es spätestens seit der Verschärfung des Klimaschutzgesetzes im Mai keinen Zweifel mehr. Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, sind massive Investitionen in grüne Energien und ein erheblicher Ausbau des europäischen Stromnetzes nötig. Vier Billionen Euro werden auf europäischer Ebene bis 2050 laut einer aktuellen Studie von Deloitte notwendig sein, um mehr als 90 Prozent der Stromerzeugung über erneuerbare Energien abdecken zu können. Welche grünen Technologien auch im Strommarkt der Zukunft das Rennen machen, modelliert der Report mithilfe eines quantitativen Marktmodells, das neben Investitionen auch die Variabilität in Angebot und Nachfrage einbezieht.

Daldrup & Söhne: Mit operativ erfolgreichem Geschäftsjahr 2020 - Verschuldung planmässig reduziert, Liquidität verbessert

(PM) In einem von der Corona-Pandemie geprägten Umfeld profitierte der Bohrtechnik- und Geothermiespezialist Daldrup & Söhne AG im Geschäftsjahr 2020 von der regen Nachfrage nach seinen Dienstleistungen. So steigerte der Daldrup-Konzern die Gesamtleistung erfreulich um 13.7 % auf 47.5 Mio. Euro (Vorjahr 41.8 Mio. Euro) und übertrifft damit die Prognose (rund 40 Mio. Euro). Der Umsatz aus abgerechneten Aufträgen lag mit 26,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert (24.8 Mio. Euro). Das nach HGB ermittelte Konzern-EBIT verbesserte sich ebenfalls deutlich auf +1.9 Mio. Euro nach noch -10.0 Mio. Euro im Vorjahr.

Exportinitiative Energie: Grossbritannien investiert in Schnellladesäulen

(©EE) Die britische Energiebehörde Ofgem hat Investitionen in klimafreundliche Energieprojekte in Höhe von 300 Millionen britischen Pfund (349 Millionen Euro) genehmigt. Stromnetzbetreiber in Grossbritannien wollen mit dem Geld in den kommenden zwei Jahren unter anderem den Bau von 3550 Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge fördern. Rund die Hälfte davon soll auf Autobahnraststätten entstehen, der andere Teil in Städten.

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