Hyundai, LG und Next Kraftwerke: Liefern Regelleistung aus E-Autos im Amprion-Netzgebiet – Lösung auch für grössere Fahrzeugflotten problemlos und kosteneffizient umsetzbar

(PM) Nach erfolgreicher Präqualifikation durch den Übertragungsnetzbetreiber Amprion haben acht Ladesäulen und acht Hyundai Ioniq 5-Fahrzeuge Sekundärregelleistung in Amprions Regelzone eingespeist. Das Projekt – initiiert von Hyundai Motor Group, LG Electronics und Next Kraftwerke – verdeutlicht, dass auch kleine Einheiten und Vehicle-to-Grid einen wichtigen Beitrag zur Bereitstellung von Regelleistung und damit zur Stabilisierung des Stromnetzes in Deutschland leisten können.

Öko-Institut: Warum die Wärmewende gelingen muss – und wie sie gelingen kann

(PM) 17 Millionen Zentral- und Etagenheizungen verfeuern derzeit Öl und Gas, um die 19 Millionen Wohngebäude in Deutschland zu beheizen. Diese müssen zu Gunsten umweltfreundlicher Wärmequellen ausgetauscht und die Gebäudehüllen energetisch saniert werden. „Nur dann kann der Gebäudesektor die Ziele des Klimaschutzgesetzes erreichen“, sagt Veit Bürger im aktuellen Podcast des Öko-Instituts. Die Schlüsseltechniken der Wärmewende sind elektrische Wärmepumpen und klimafreundliche Fernwärme.

Juice Charger me 3: Die neuste Version der Wallbox gewinnt mit Marktstart den Red Dot Design Award

(PM) Juice Technology, Herstellerin von Ladestationen und -software, auch von mobilen Ladestationen für Elektrofahrzeuge, hat die Weiterentwicklung der Wallbox Juice Chargerme vorgestellt und damit den Red Dot Award gewonnen. Die E-Auto-Ladestation Juice Charger me wurde 2021 eingeführt und ist laut Hersteller einfach zu bedienen. Anfang des Jahres wurde die Ladestation Juice Charger me durch das Portal Vergleich.org zum Preis-Leistungs-Sieger unter einer repräsentativen Auswahl von 11-kW-Chargern ernannt.

Diw-Studie: Internationale CO2-Differenzverträge als Schlüssel zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie in Schwellenländern

(PM) Die emissionsintensive Industrie weltweit kann nur dekarbonisiert werden, wenn Industriestaaten Schwellen- und Entwicklungsländer finanziell und technisch unterstützen. Zwar hat die aktuelle deutsche Bundesregierung die Notwendigkeit vertiefter internationaler Klimakooperationen erkannt, bisher ist aber die Ausgestaltung im Rahmen von Klimaallianzen, Klimaclubs oder Klimapartnerschaften noch sehr vage. Eine aktuelle Studie der Abteilung Klimapolitik im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (Diw Berlin) deckt am Beispiel der Stahlindustrie Defizite in der internationalen Klimafinanzierung auf. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass internationale CO2-Differenzverträge als Finanzierungsinstrument eine Lücke schließen und zu effektiven Klimapartnerschaften beitragen könnten.

Exportinitiative Energie: USA muss Solar- und Windenergie auf 2 Terawatt verdreifachen, um bis 2035 Klimaneutralität im Stromsektor zu erreichen

(©EE) Die USA haben sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 ein klimaneutrales Stromnetz zu haben. Um das zu erreichen, müssen sie ihre grüne Stromerzeugungskapazität von 2020 bis dahin verdreifachen und 2 TW Solar- und Windstrom erzeugen. Das ist das Ergebnis einer Analyse des US National Renewable Energy Laboratory (Nrel).

Romande Energie : La Commune de Payerne chauffée grâce aux énergies renouvelables

(CP) Swisslife Asset Management, Romande Energie, Rwb Groupe, ainsi que la Commune ont signé la semaine passée un accord pour la réalisation d’un important dispositif thermique de chauffage à distance qui desservira la Ville de Payerne. Le réseau sera alimenté par des énergies renouvelables. La centrale thermique à bois et la valorisation de l’énergie des eaux de la nouvelle station d’épuration produiront à terme plus de 33 GWh par an, soit l’équivalent de la chaleur annuelle nécessaire pour environ 8'000 ménages.

Energiekontor und BASF: Vereinbaren Programm zur Effizienzsteigerung von Windkraftanlagen dank Anbringung von funktionalem Film

(PM) Energiekontor hat sich mit dem internationalen Wartungsunternehmen Omega-Tools GmbH und dem Unternehmensbereich Coatings der BASF zusammengetan, um seine Windkraftanlagen sukzessive mit Novaflex Blade Up auszustatten und somit effizienter zu machen. Der funktionale Film sorgt mit seinen mikroskopisch feinen Linienstrukturen für einen spürbaren Mehrertrag der Windkraftanlagen.

Ørsted: Schliesst Erwerb des deutsch-französischen Windenergie- und PV- Projektentwicklers Ostwind ab

(ee-news.ch) Ørsted hat den Erwerb von 100% der Anteile an den Unternehmen Ostwind Erneuerbare Energien, Ostwindpark Rotmainquelle, Ostwind International und Ostwind Engineering abgeschlossen. Die Vereinbarung zwischen Ørsted und Ostwind im Juni 2022 geschlossen. Die vor 30 Jahren gegründete Unternehmensgruppe Ostwind ist eine Pionierin auf dem Gebiet der Onshore-Windenergie. Sie entwickelt und realisiert Windparks in Deutschland und Frankreich und übernimmt auch die Betriebsführung. Nach eigenen Angaben verfügt Ostwind heute im Bereich Windenergie über 1 Gigawatt installierte Erzeugungskapazitäten. Daneben entwickelt Ostwind gezielt Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Deutschland und Frankreich und gehört nun zur Ørsted Unternehmensgruppe.

Stromnetz der Zukunft: Intilion-Speicher versorgt Smart Grid Lab Hessen und Ingenieurbüro Pfeffer mit Strom

(PM) Intilion, Anbieter von Batteriespeicherlösungen aus Paderborn, hat auf dem Gelände des Ingenieurbüro Pfeffer in Rödermark sein Outdoorspeichersystem Intilion | Scalebloc in Betrieb genommen. Der 68.5-kWh-Speicher mit einer Leistung von 68.5 kW versorgt ab sofort das Betriebsgebäude sowie das dort entstehende Smart Grid Lab Hessen mit Strom. In dem Forschungslabor wollen die Hochschule Darmstadt und das Ingenieurbüro Pfeffer gemeinsam mit weiteren Projektpartnern ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid) unter Praxisbedingungen erforschen.

Uniper: Wird verstaatlicht – Bund übernimmt 99 Prozent

(PM) Die deutsche Bundesregierung hat sich auf ein alternatives, deutlich umfangreicheres Stabilisierungspaket gegenüber dem am 22. Juli 2022 verkündeten Rettungspaket für Uniper verständigt. Im Ergebnis übernimmt die Bundesregierung insgesamt 99 Prozent an Uniper. Damit will sie eine klare Eigentümerstruktur schaffen, um so Uniper und damit die Energieversorgung für deutsche Unternehmen, Stadtwerke und Verbraucherinnen und Verbraucher zu sichern.

BKW: Martin Fecke wird CEO von BKW Engineering

(ee-news.ch) Martin Fecke, bisheriger Geschäftsführer von Assmann Beraten + Planen und Länderverantwortlicher Deutschland von BKW Engineering, übernimmt per 1. Oktober 2022 die Gesamtverantwortung für das Engineering-Geschäft der BKW. Das Netzwerk für die Entwicklung, Planung und Beratung von komplexen Gebäude- und Infrastrukturprojekten in der DACH-Region 3500 Mitarbeitende. Martin Fecke löst den bisherigen CEO Michael Schüepp ab (siehe ee-news.ch vom 20.6.2022 >>) und wird in seiner neuen Funktion zudem Einsitz in die Gesamtkonzernleitung der BKW Gruppe nehmen.

Strompreisbremse: Vorsicht bei langfristigen Abnahmeverträgen

(PM) Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und die hohe Importabhängigkeit von russischem Erdgas hat zu hohen Erdgas- und Strompreisen auf den europäischen Handelsplätzen geführt. In dieser angespannten Situation suchen die EU-Mitgliedsstaaten nach Möglichkeiten, Privathaushalte und Betriebe vor sehr hohen Strompreisen zu schützen. Im Rahmen der von der deutschen Regierung angekündigten Strompreisbremse sollen in Deutschland sogenannte Übergewinne an der Strombörse anhand von Preisobergrenzen bei Produzenten als eine ‚negative Umlage‘ abgeschöpft werden. Das genaue Vorgehen und die Ausgestaltung der Regelungen sind bisher nicht bekannt.

Exportinitiative Energie: Südkorea öffnet PPA-Markt für kleine Anlagen

(©EE) Für Betreiber kleiner Erneuerbare-Energien-Anlagen in Südkorea ist es künftig möglich, den erzeugten grünen Strom mittels Power-Purchase-Agreements (PPA) auf dem heimischen Strommarkt anzubieten. Die Anlagen müssen mindestens 300 KW Leistungskapazität vorweisen – bisher lag die Mindestanforderung bei 1 MW. Die Regierung kündigte die Änderung bereits im Januar 2021 an – nun soll sie laut Energieministerium zur Umsetzung kommen.

Manz, Grob-Werke und Dürr: Schliessen europäische Kooperation bei Produktionstechnologie für Lithium-Ionen-Batterien

(ee-news.ch) Die Unternehmen, Grob-Werke und Dürr haben eine strategische Kooperation zur gemeinsamen Akquise und Bearbeitung von Projekten zur Ausrüstung kompletter Batteriefabriken geschlossen. Ziel ist es, das Wachstumspotenzial im Geschäft mit Produktionstechnik für Lithium-Ionen-Batterien zu nutzen und die gesamte Wertschöpfungskette abzudecken. Wichtigster Auslöser für die stark wachsende Nachfrage nach Batterieproduktionstechnik ist die Elektromobilität. Je mehr Elektroautos auf die Straße kommen, desto mehr hochwertige und leistungsstarke Batterien werden benötigt. Daher investieren derzeit mehrere Batterie- und Autoproduzenten in Batteriefabriken oder haben entsprechende Pläne angekündigt. Aktuell gibt es in Europa noch zu wenig Fertigungskapazitäten für den wachsenden Bedarf.

Siemens: Nimmt eine der grössten grünen Wasserstoffproduktionen Deutschlands in Betrieb

(ee-news.ch) Eine der grössten grünen Wasserstofferzeugungsanlagen Deutschlands, digital geplant und realisiert von Siemens (siehe ee-news.ch vom 30.7.2021 >>), ging Mitte September im oberfränkischen Wunsiedel in Betrieb. Gut ein Jahr nach dem offiziellen Spatenstich wurde die Anlage an die Betreibergesellschaft Wun H2 übergeben. Bis zu 1350 Tonnen grüner Wasserstoff können laut Siemens nun jährlich im Energiepark Wunsiedel aus regenerativer Sonnen- und Windkraft erzeugt werden.

Deutschland: Energieverbände fordern Geothermie-Erschliessungsgesetz – den Schatz unter unseren Füssen heben!

(PM) Deutschland muss bei der Wärmewende noch entschiedener vorangehen. Die Tiefe Geothermie hat als grundlastfähige und klimaneutrale Technologie das Potenzial, einen grossen Teil des hiesigen Wärmebedarfs zu decken. Deshalb fordert ein Bündnis aus Energieverbänden die Politik dazu auf, ein Geothermie-Erschliessungsgesetz zu erlassen, um den schnellen und verstärkten Ausbau der Tiefen Geothermie zu ermöglichen.

Siemens Schweiz: Schnelle und zuverlässige Ladung von Elektrobussen während regulärer Wendezeit

(ee-news.ch) Ende August 2022 hat Siemens zusammen mit den Verkehrsbetrieben Zürich (Vbz) an der Haltestelle Dunkelhölzli in Zürich die Elektrobusladestation Sicharge UC der zweiten Generation mit Mast und Pantograph in Betrieb genommen. Der Siemens-Pantograph soll in Zukunft die Batterien von E-Hybrid-Standardbussen während der regulären Wendezeit aufladen.

Deutschland: Erste Wasserstofflieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetroffen

(ee-news-ch) Die erste Wasserstoff-Testlieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (Vae) ist laut dem deutschen Wirtschaftsministerium in Hamburg angekommen. Die Lieferung wurde während der Delegations-Reise von Bundesminister Robert Habeck am 21. März in Abu Dhabi vereinbart und ist ein wichtiger Schritt für den angestrebten Aufbau einer umfassenden Wasserstoffwertschöpfungskette zwischen Deutschland und den Vae.

Dena-Studie zu Dac-Kerosin: Wie der Luftverkehr mit nachhaltigem CO2 klimaneutral werden kann

(Dena) Die Flugbranche steht unter Druck. Sie muss bis 2050 fossilfrei werden. Funktionieren könnte es mit synthetischem Kerosin, das aus grünem Wasserstoff und nachhaltigem CO2 hergestellt wird. Eine Studie der Deutschen Energie-Agentur (Dena) in Zusammenarbeit mit der Lut University (Lut) und der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (Lbst) kommt nun zu dem Ergebnis: Um das zu schaffen, müssen über 90 Prozent des benötigten CO2 aus der Luft gewonnen werden. Die dafür nötige Direct Air Capture (Dac)-Technologie stellt eine gewaltige Herausforderung dar, die schon heute politische Unterstützung erfordert.

Potsdam-Institut: Grüner Wasserstoff – kurzfristig knapp, langfristig unsicher – Potenzial wird überschätzt

(Pik) Grüner Wasserstoff aus erneuerbarem Strom ist für das Erreichen der Klimaneutralität von einzigartigem Wert. Er kann fossile Brennstoffe in der Industrie oder im Fernverkehr ersetzen, dort wo eine direkte Elektrifizierung nicht möglich ist. Doch selbst wenn die Produktionskapazitäten so schnell wachsen wie Wind- und Solarenergie, bleibt die Versorgung mit grünem Wasserstoff kurzfristig knapp und langfristig unsicher, wie eine neue Studie in ‚Nature Energy‘ zeigt.

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