Europäische Union: Erneuerbare Energien überholen erstmals Kohle & Co

(sda) In der EU wurde im vergangenen Jahr erstmals mehr Strom mit erneuerbaren Energien erzeugt als mit fossilen Brennstoffen wie Kohle und Gas. Nach einem am Dienstag von der EU-Kommission veröffentlichten Bericht lag der Anteil von Windkraft & Co an der Stromerzeugung 2020 bei 38 Prozent.

Erneuerbare Fernwärme: AEW-Wärmeverbund Rheinfelden Rüchi wird erweitert

(ee-news.ch) Mit der Inbetriebnahme der neuen Wärmezentrale Rüchi im Januar 2021 wurden die beiden bestehenden Fernwärmenetze Rheinfelden Ost und Engerfeld zusammengeschlossen. Mit diesem Zusammenschluss und der neuen Heizzentrale, in der vorwiegend Holz aus der Region und Abwärme eingesetzt werden, will die AEW die Wärmeversorgung langfristig sicherstellen und eine Erweiterung des Versorgungsperimeters ermöglichen, um zukünftig mehr Kunden mit umweltfreundlicher Wärme versorgen zu können.

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom 26.10.2021: Hohe Windenergieproduktion führt zu deutlichen Entkoppelungen der Stundenpreise zwischen der Schweiz und den Nachbarländern

(Elcom) Die hohe Stromproduktion aus Windkraftwerken vor allem in Deutschland (die Spitze lag bei über 45 GWh/h) führte vom Mittwoch bis Freitag zu deutlichen Entkoppelungen der Stundenpreise zwischen der Schweiz und den Nachbarländern. Auch eine eher seltene Entkopplung zwischen den deutschen und den österreichischen Stundenpreisen war zu beobachten. Die Volatilität der Preise war insbesondere in Frankreich am Mittwoch hoch, der Preis schwankte zwischen 0 und über 200 EUR/MWh innerhalb weniger Stunden.

DETEC : Le président de la Confédération Guy Parmelin et les conseillers fédéraux Ueli Maurer et Simonetta Sommaruga participent à la COP26

(DETEC) Le président de la Confédération Guy Parmelin et les conseillers fédéraux Ueli Maurer et Simonetta Sommaruga représenteront la Suisse à la 26e conférence de l’ONU sur les changements climatiques (COP26) qui se tiendra à Glasgow (Royaume-Uni) du 31 octobre au 12 novembre 2021. Le but de la conférence est d’adopter des mesures efficaces pour mettre en œuvre l’accord de Paris. Les parties étudieront des solutions pour réduire leurs émissions de gaz à effet de serre et éviter que la planète ne se réchauffe de plus de 1.5 degré. Elles discuteront aussi du financement de mesures en faveur du climat dans les pays en développement pour la période après 2025. (Text auf Deutsch >>)

UVEK: Bundespräsident Parmelin, Bundesrätin Sommaruga und Bundesrat Maurer an UNO-Klimakonferenz COP26

(UVEK) Bundespräsident Guy Parmelin, Bundesrätin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Ueli Maurer vertreten die Schweiz an der 26. UNO-Klimakonferenz (COP26), die vom 31. Oktober bis am 12. November 2021 in Glasgow (UK) stattfindet. Ziel der Konferenz ist es, griffige Umsetzungsregeln des Abkommens von Paris zu verabschieden. Weiter wird besprochen, wie die Staaten ihre Anstrengungen zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen verstärken können, damit die Erwärmung des Weltklimas auf einen Zuwachs von maximal 1.5 Grad begrenzt werden kann. Ein weiteres Thema ist die Finanzierung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern für die Zeit nach 2025. (Article en français >>)

Statistiques de la géothermie : Plus de 4 TWh de chaleur géothermique en Suisse en 2020

(CP) En 2020, la Suisse a produit plus de 4 térawattheures (TWh) de chaleur géothermique, ce qui est à peu près le même nombre que l’année d’avant. Un hiver très doux n’a pas permi de produire plus de chaleur. En revanche, la puissance de chauffage installée de toutes les installations géothermiques en Suisse a augmenté de 4.5 %. Au cours des dix dernières années, la puissance de chauffage et l’énergie de chauffage produite par la géothermie ont doublé. (Text auf Deutsch >>)

Geothermie-Statistik: 2020 wurden in der Schweiz mehr als 4 TWh geothermische Wärme produziert

(PM) In der Schweiz sind 2020 mit Geothermie-Anlagen mehr als vier Terawattstunden (TWh) Wärme produziert worden und damit etwa gleich viel wie im Jahr zuvor. Dass nicht mehr Wärme produziert wurde, lag am sehr milden Winter. Denn die installierte Heizleistung stieg in diesem Zeitraum um 4.5 Prozent. In den letzten zehn Jahren haben sich sowohl die Heizleistung als auch die produzierte Heizenergie aus der Geothermie fast verdoppelt. (Article en français >>)

Set Award 2021: Fünf innovative Start-ups im Bereich Energiewende ausgezeichnet

(Dena) Start Up Energy Transition (Set), eine Initiative der Deutschen Energie-Agentur (Dena), hat gestern die fünf Gewinner des fünften Set Awards 2021, ein Wettbewerb für innovative Start-ups der Energiewende, bekannt gegeben. Set besteht aus drei Säulen: Der Set Newsroom, das Set Tech Festival und der Set Award. Die Initiative wird aus der Überzeugung heraus umgesetzt, dass eine nachhaltige Zukunft direkt mit innovativen Geschäftsmodellen und politischem Willen verbunden ist.

Mission IRRS 2021 : L’Agence internationale de l’énergie atomique AIEA prend le système de surveillance suisse et le travail de l’IFSN sous la loupe

(ee-news.ch) Du 18 au 29 octobre 2021, une mission dite IRRS se déroule en Suisse. Dans le cadre de cette mission, des experts de l’Agence internationale de l’énergie atomique (AIEA) examinent le système de surveillance suisse et le travail de l’IFSN. Dans quelle mesure le cadre réglementaire de la sécurité et de la sûreté nucléaires en Suisse couvre-t-il les normes de l’AIEA ? Comment les exigences relatives aux installations nucléaires et à la surveillance sont-elles inscrites juridiquement ? Comment l’IFSN pratique sa surveillance ? Ces questions sont examinées lors de la mission IRRS. Selon l’ordonnance sur l’IFSN, l’IFSN doit se soumettre à un examen international tous les dix ans. (Text auf Deutsch >>)

IRRS-Mission 2021: Internationale Atomenergie-Agentur IAEA nimmt schweizerische Aufsichtssystem und die Arbeit des ENSI unter die Lupe

(ee-news.ch) Vom 18. bis 29. Oktober 2021 findet die sogenannte IRRS-Mission in der Schweiz statt. Im Rahmen dieser Mission überprüfen Expertinnen und Experten der Internationalen Atomenergie-Agentur IAEA das schweizerische Aufsichtssystem und die Arbeit des ENSI. Inwiefern deckt das Regelwerk zur nuklearen Sicherheit und Sicherung in der Schweiz die IAEA-Standards ab? Wie sind die Anforderungen an die Kernanlagen und an die Aufsicht gesetzlich verankert? Wie sieht die Aufsichtspraxis des ENSI aus? Diese Fragen stehen bei der IRRS-Mission auf dem Prüfstand. IRRS steht für «Integrated Regulatory Review Service». Gemäss ENSI-Verordnung Art. 2 Abs. 3 ist das ENSI dazu verpflichtet, sich alle zehn Jahre einer internationalen Überprüfung zu unterziehen. (Article en français >>)

AKW Leibstadt: Revision dauert länger als geplant

(sda) Die Jahresrevision des Ende Mai vom Stromnetz genommenen AKW Leibstadt (siehe ee-news.ch vom 31.5.2021 >>) dauert voraussichtlich einen Monat länger als zunächst geplant. Der Betreiber rechnet mit der Wiederaufnahme der Stromproduktion auf Anfang Dezember.

China: Energieministerkonferenz der Seidenstrassen-Initiative stellt Initiative für grüne Energiekooperation vor

(ee-news.ch) Am 18. Oktober wurde die zweite Energieministerkonferenz der Seidenstrassen-Initiative zum Thema ‚Gemeinsam für eine grünere und integrativere Energiezukunft‘ in Qingdao eröffnet. Die Konferenz wurde von Chinas staatlicher Energiebehörde und der Volksregierung der Provinz Shandong gemeinsam organisiert. An der Konferenz wurde die ‚Qingdao-Initiative für grüne Energiekooperation im Rahmen der Seidenstrassen-Initiative‘ offiziell bekanntgegeben.

Svolt: Unterzeichnet Pläne für neuen Produktionsstandort in Chengdu

(ee-news.ch) Svolt Energy Technology Co. (Svolt) mit Hauptsitz in China hat bekanntgegeben, dass es ein strategisches Kooperationsabkommen mit der Stadtverwaltung von Chengdu unterzeichnet hat, um einen Batterieproduktionsstandort mit 60 GWh in der Provinz Sichuan zu errichten. Svolt plant rund 2.9 Milliarden Euro (22 Milliarden RMB) in den Standort zu investieren. Neben der Batterieproduktion soll auch ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Chengdu entstehen.

OFEN : Des acteurs publics exemplaires en matière énergétique adoptent des objectifs ambitieux pour la protection du climat

(OFEN) L’administration fédérale civile, le Département fédéral de la défense, de la protection de la population et des sports (DDPS) ainsi que 13 autres acteurs de l’initiative Exemplarité Énergie et Climat font figure de précurseurs: d’ici 2030, ils augmenteront l’efficacité énergétique et développeront les énergies renouvelables. Aujourd’hui, les conseillères fédérales Simonetta Sommaruga (DETEC) et Viola Amherd (DDPS) ainsi que les acteurs se sont retrouvés sur la place d’armes de Thoune pour lancer la deuxième phase de l’initiative, qui contribue à la mise en œuvre de la Stratégie énergétique 2050 et à l’atteinte de l’objectif de zéro émission nette de gaz à effet de serre d’ici 2050. La deuxième phase compte un nouveau champ d’action, à savoir les flux financiers respectueux du climat, car les décisions d’investissement prises aujourd’hui déterminent en partie la quantité de gaz à effet de serre qui sera émise à l’avenir. (Text auf Deutsch >>)

BFE: Öffentliche Energievorbilder engagieren sich mit ambitionierten Zielen für den Klimaschutz

(BFE) Die zivile Bundesverwaltung, das VBS sowie 13 weitere Akteure der Initiative Vorbild Energie und Klima gehen als Vorreiter voran: Bis 2030 werden sie die Energieeffizienz weiter steigern und die erneuerbaren Energien ausbauen. Die Bundesrätinnen Simonetta Sommaruga (UVEK) und Viola Amherd (VBS) haben am 19. Oktober auf dem Waffenplatz Thun gemeinsam mit den Akteuren die zweite Phase der Initiative Vorbild Energie und Klima eingeläutet. Die Initiative trägt zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 und zur Erreichung des Klimaziels Netto-Null bis 2050 bei. Ein neues Handlungsfeld in der zweiten Phase sind die klimaverträglichen Finanzflüsse, denn die Investitionsentscheide von heute sind mitentscheidend, wie viele Treibhausgase in Zukunft emittiert werden. (Article en français >>)

Alpiq: Gewinnt erstinstanzlich im Steuerstreit mit der rumänischen Steuerbehörde

(PM) Das erstinstanzlich zuständige rumänische Verwaltungsgericht hat im seit 2017 laufenden Steuerstreit über Mehrwertsteuer und Gewinnsteuern zugunsten der Alpiq Energy SE, Prag, entschieden. Die unterlegene rumänische Steuerbehörde Anaf (Agenția Națională de Administrare Fiscală) hatte von der Alpiq Energy SE nach einem Steueraudit für die Periode 2010 bis 2014 Mehrwertsteuer, Gewinnsteuer, Zinsen und Strafsteuern über streitgegenständlich rund 130 Mio. CHF gefordert.

Gas-Oil-Pressreview September: Hohe Gaspreise belasten europäische Wirtschaft – Kohlekraftwerke im Balkan sind für 19‘000 Todesfälle in der EU verantwortlich

(WS) Trotz dem Widerstand der USA und weiter Teile Europas haben es Deutschland und Russland geschafft, die Erdgaspipeline Nord Stream 2 fertigzustellen. Wird Russland, in Zeiten von Erdgas-Knappheit, die neue Pipeline politisch ausnutzen? Eine nigerianische Umweltaktivistin hat eine Baumschule für die Aufzucht von Mangroven aufgebaut, um die durch die Erdölförderung entstanden Schäden im Nigerdelta wenigstens zum Teil zu beheben. Ein Grossteil der Pflanzen will sie an Royal Dutch Shell verkaufen, die Firma also, die für die Schäden verantwortlich ist. Das sind unter anderem die Themen des Pressreview von Walter Stocker, Geologe und ehemaliger Präsident von ASPO Schweiz.

BKW: Weitet mit Übernahme der Elbatech ihre Aktivitäten im Geschäftsfeld Bahntechnik aus

(ee-news.ch) Im Frühjahr 2021 hat die BKW Infra Services mit der Übernahme der Duvoisin-Groux-Gruppe ihre Aktivitäten im Leitungsbau um das Fahrleitungsgeschäft erweitert (siehe ee-news.ch vom 6.4.2021 >>). Nun stösst die Elbatech als Anbieterin für Tunnelfunkinstallationen zur Unternehmensgruppe. Damit weitet die BKW ihre Tätigkeiten in der Bahntechnik in die Deutschschweiz aus.

Deutsche Bundesnetzagentur: Senkt Eigenkapitalzinssatz für Netzbetreiber nur moderat

(PM) Die deutsche Bundesnetzagentur hat ihre Festlegungen der zukünftigen Eigenkapitalzinssätze für die Elektrizitäts- und Gasnetzbetreiber veröffentlicht. Für Strom- und Gasnetzbetreiber hat die Bundesnetzagentur einheitlich einen Eigenkapitalzinssatz für Neuanlagen von 5.07 Prozent vor Körperschaftsteuer ermittelt. Für Altanlagen wurde ein Zinssatz von 3.51 Prozent vor Körperschaftsteuer festgelegt. Die Festlegungen werden am 27. Oktober im Amtsblatt der deutschen Bundesnetzagentur veröffentlicht.

Elcom Terminmarktbericht vom 19.10.21: Preise legen wieder leicht zu

(Elcom) Die Strompreise haben im Wochenvergleich zugelegt. Der Zuwachs war am kurzen Ende höher als am langen Ende.

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