EU-Kommission: Genehmigt Ausschreibungsmechanismus zur Gewährung von Stilllegungsprämien für Steinkohlekraftwerke in Deutschland

(ee-news.ch) Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass der von Deutschland eingeführte Ausschreibungsmechanismus, über den Steinkohlekraftwerke für ihre frühzeitige Stilllegung entschädigt werden sollen, im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften und dem europäischen Binnenmarkt steht, da er zur Erreichung der Klimaziele der Europäischen Union beiträgt. Mit den Ausschreibungen werde die Entschädigung auf das erforderliche Minimum begrenzt und eine übermässige Wettbewerbsverzerrung vermieden, so die Kommission.

Exportinitiative Energie: Australischer Bundesstaat New South Wales will Windkraft- und PV-Anlagen mit 12 GW Leistung bauen

(©EE) Die Regierung des australischen Bundesstaats New South Wales hat einen neuen Fahrplan für den Ausbau Erneuerbarer-Energien-Anlagen veröffentlicht. So sollen bis zum Jahr 2030 an drei Standorten, den sogenannten Renewable Energy Zones (REZ), neue Windkraft- und PV-Anlagen mit einer Kapazität von insgesamt 12 GW entstehen. Gleichzeitig sollen die Kapazitäten zur Speicherung von Energie in New South Wales mit dem Bau neuer Energiespeicheranlagen, wie etwa Pumpspeicherkraftwerken, in den kommenden zehn Jahren um 2 GW steigen.

Bitkom-Studie: Digitalisierung könnte fast die Hälfte zu den deutschen Klimazielen beitragen

(PM) Digitale Technologien könnten fast die Hälfte dazu beitragen, dass Deutschland seine Klimaziele bis zum Jahr 2030 erfüllt. Wie aus einer aktuellen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervorgeht, könnte der CO2-Ausstoss durch den gezielten und beschleunigten Einsatz digitaler Lösungen in zehn Jahren um 120 Megatonnen reduziert werden. Das entspricht fast jeder zweiten Tonne dessen, was Deutschland noch einsparen müsse, um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen, schreibt der Verband.

Innovationsstadt Oldenburg: Sektorenkopplung, Klimabildung und der Ausbau der Erneuerbaren stehen auf dem Plan

(AEE) Die Pro-Kopf-Emissionen liegen unter dem deutschen Durchschnitt, Wind, Sonne, Wasser und Biomasse werden zur Stromerzeugung genutzt und ein nachhaltiges Wohnquartier wird derzeit aufgebaut: Die niedersächsische Stadt Oldenburg in Norddeutschland ist in vielerlei Hinsicht eine Energie-Kommune. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern will die Stadt auch in Zukunft die Energiewende aktiv gestalten.

Mobility : Déploie 150 voitures électriques sur de nouvelles places de parc électriques des CFF

(CP) Les CFF construisent l’infrastructure de charge, Mobility l’utilise: d’ici 2023, 150 voitures électriques seront proposées dans des gares partout en Suisse. Le premier emplacement est l’Europaallee, près de la gare centrale de Zurich, avec dix voitures électriques de différentes classes, dont quatre tout nouveaux modèles sur le marché suisse. L'ouverture d'emplacements supplémentaires est prévue à Genève Eaux-Vives et Morges. (Text auf Deutsch >>)

Mobility: Stellt 150 Elektroautos auf neue SBB E-Parkplätze

(PM) Die SBB baut Ladeinfrastruktur, Mobility nutzt sie: Bis 2023 stehen an Bahnhöfen in der ganzen Schweiz rund 150 Elektroautos bereit. Erster Standort ist die Europaallee beim Hauptbahnhof Zürich mit zehn E-Autos verschiedener Klassen, darunter vier komplett neue Modelle im Schweizer Markt. (Texte en français >>)

Perspectives énergétiques 2050+: La neutralité climatique d’ici à 2050 tout en préservant la sécurité de l’approvisionnement

(OFEN) Les principaux constats tirés des Perspectives énergétiques 2050+ sont à présent disponibles. Ils montrent que la Suisse est en mesure de transformer son approvisionnement énergétique de manière à atteindre la neutralité climatique d’ici à 2050 tout en préservant la sécurité de l’approvisionnement. (Text auf Deutsch >>)

Energiewende-Partnerstadt: Welche Rolle spielt Wasserstoff auf der kommunalen Ebene in Europa?

(AEE) Wasserstoff hat grosses Potenzial, zur Dekarbonisierung der Sektoren Industrie, Mobilität, Energie und Wärme beizutragen. Es gibt vielfältige Überlegungen auf europäischer, nationaler und kommunaler Ebene, wie eine zukünftige Wasserstoffwirtschaft vorangebracht werden kann. Wie bei vielen anderen Energiewende-Massnahmen spielt die lokale Ebene eine wichtige Rolle, um Innovationen mit zu entwickeln und die Akzeptanz der Bevölkerung zu motivieren. Darüber hinaus tragen eine europäische Zusammenarbeit und ein gemeinsames Lernen zum Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft bei.

Exportinitiative Energie: Israelische Regierung beschleunigt Ausbau erneuerbarer Energien

(©EE) Erneuerbare Energien sollen in Israel künftig eine grössere Rolle spielen. Bis zum Jahr 2030 sollen 30 Prozent des Stromverbrauchs aus regenerativen Quellen gedeckt werden. Damit erhöht die Regierung ihre Zielvorgabe deutlich: Bislang wurde angestrebt, bis 2030 auf einen Erneuerbaren-Anteil von 17 Prozent zu kommen. Das Energieministerium hatte im Juni diesen Jahres einen ambitionierteren Plan dazu veröffentlicht (ee-news.ch vom 20.7.20 >>), den das israelische Kabinett nun genehmigt hat.

Genossenschaft EBM: Wählt 218 Delegierte

(PM) Oberstes Organ der EBM (Genossenschaft Elektra Birseck), welche als Primeo Energie am Markt auftritt, ist die Delegiertenversammlung. Diese besteht für die nächsten vier Jahre aus 218 gewählten Delegierten, davon 136 bisherigen und 82 neu gewählten Mitgliedern. Komplettiert wird die Delegiertenversammlung mit 115 Vertretern von öffentlich-rechtlichen und privaten Grosskunden und den 9 Mitgliedern des Verwaltungsrates.

ABB: Zeichnet Nachwuchsforschende der ETHZ und der EPFL aus

(PM) Guido Zichittella und Tim Tröndle von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) sowie Virginie Uhlmann von der Ecole Polytechnique Fédérale Lausanne (EPFL) haben für ihre herausragenden Doktorarbeiten die ABB-Forschungspreise 2020 erhalten.

OST: Schafft neue Professur für unternehmerische Nachhaltigkeit - Prof. Dr. Elimar Frank eingesetzt

(PM) Wissenschaft abseits starrer Fächergrenzen – dafür möchte sich Prof. Dr. Elimar Frank einsetzen. Der neu gewählte Professor für Energiemanagement und Nachhaltigkeit an der OST – Ostschweizer Fachhochschule verfolgt vor allem zwei Ziele: Seine Studierenden zu Ingenieurinnen und Ingenieuren ausbilden, die die Zukunft nachhaltig gestalten können sowie mit Forschung- und Entwicklungsprojekten Unternehmen bei der Umstellung auf nachhaltiges Wirtschaften mit technischen Lösungen unterstützen.

„Grüner“ einkaufen:Tennet und sechs weitere europäische Übertragungsnetzbetreiber appellieren an Lieferanten

(PM) Zusammen mit sechs weiteren europäischen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) hat sich Tennet jetzt in einem offenen Brief an Lieferanten und Dienstleister der Energiebranche gewandt und appelliert, dieser Markt möge künftig nachhaltige Produkte und Lösungen anbieten. Ziel ist es, dass die Einkaufsabteilungen der ÜNB künftig „grüner“ einkaufen können.

Chinesischer Automobilzulieferer Svolt: Errichtet europäischen Produktionsstandort für E-Auto-Batterien im Saarland

(ee-news.ch) Das Hightech-Unternehmen Svolt, das seinen Hauptsitz in China hat, entwickelt und produziert Lithium-Ionen-Batterien und Batteriesysteme für Elektrofahrzeuge sowie Energiespeichersysteme. Das Unternehmen hatte an der IAA 2019 bekannt gegeben, einen Standort für eine Fabrik in Europa zu suchen. Die Wahl ist auf das Saarland im Südwesten Deutschlands gefallen. An zwei Standorten sollen eine Modul- und Pack-Fabrik (im ehemaligen Laminate Park in Heusweiler) sowie eine hochmoderne Zellfabrik mit 24 GWh Produktionskapazität in der finalen Ausbaustufe entstehen (Linslerfeld, Überherrn).

L’OFEV : La Suisse et le Ghana signent un accord pour la protection du climat

(OFEV) La Suisse et le Ghana ont signé le 23 novembre, dans la capitale ghanéenne Accra, un accord permettant à la Suisse de compenser une partie de ses émissions de CO2 par des projets climatiques menés au Ghana. Il s’agit du deuxième accord de ce genre au niveau mondial conclu dans le cadre de l’Accord de Paris sur le climat. La Suisse avait signé un accord similaire avec le Pérou le 20 octobre 2020. (Text auf Deutsch >>)

BAFU: Schweiz und Ghana unterzeichnen ein Abkommen für den Klimaschutz

(BAFU) Die Schweiz und Ghana haben am 23. November im Rahmen einer Videokonferenz in der ghanaischen Hauptstadt Accra ein Abkommen unterzeichnet, welches der Schweiz ermöglicht, CO2-Emissionen über Klimaschutz-Projekte im afrikanischen Staat zu kompensieren. Es handelt sich um das weltweit zweite Abkommen dieser Art unter dem Klimaübereinkommen von Paris. Einen ähnlichen Vertrag hat die Schweiz am 20. Oktober 2020 mit Peru abgeschlossen.(Article en français >>)

Siemens Schweiz: Neues Schaltprinzip für F-Gas-freie Energieverteilung 

(PM) Bei Mittelspannungs-Lastschaltanlagen des blue Portfolios wird gänzlich auf Gasgemische, die auf Fluor basieren (F-Gase), verzichtet und dennoch die Kompaktheit sowie die sichere und bewährte Bedienung der Anlagen beibehalten. Ein Lasttrennschalter mit einer speziellen Vakuumröhre ist das neue Herzstück für solche F-Gas-freien Mittelspannungsanwendungen der sekundären Verteilnetzebene von 12 bis 24 kV.

Exportinitiative Energie: Südafrika setzt neue Anreize für Erneuerbare und verringert Abhängigkeit von staatlichem Energieunternehmen Eskom

(©EE) Grossstädte in Südafrika dürfen ihre Stromproduzenten künftig frei wählen. Nach einer Genehmigung des Energieministeriums können die Städte ihren Strom nun auch von unabhängigen Stromerzeugern (IPPs) wie etwa Betreibern Erneuerbarer-Energien-Anlagen beziehen. Das verringert die Abhängigkeit der Grossstädte vom staatlichen Energieunternehmen Eskom, das 90 Prozent seines Stroms aus Kohle gewinnt.

Digitale Technologien für die Energiewende: dena gibt Gewinner des Enerthon bekannt

(PM) Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat im Rahmen des dena Energiewende-Kongress die Gewinner des Enerthon, einem Programmierwettbewerb im Bereich Daten der Energiebranche, bekannt gegeben. Im Segment Elektrizität gewann Budo, eine grenzüberschreitende Planungsplattform für E-Ladesäulen. Im Segment Gas setzte sich das Team Industrial Analytics durch, das einen Prototyp für die Optimierung von Gas-Handelsrouten erstellt hat.

Agora Energiewende: Wie die europäische Stahl-, Zement- und Chemieindustrie CO₂-frei wird

(PM) Durch den Einsatz klimaneutraler Technik könnten die Stahl-, Zement- und Chemieindustrie bis 2030 die nötigen Treibhausgasminderungen für alle im europäischen Emissionshandel erfassten Industriesektoren erfüllen. Bislang werden diese Schlüsseltechnologien in der europäischen Diskussion jedoch vernachlässigt. Damit gefährdet die EU ihre langfristigen Klimaziele.

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