AKW: Stenfo legt Kosten für Stilllegung und Entsorgung um CHF 372 Millionen höher fest als ursprünglich beantragt

(Stenfo) Die voraussichtlichen Gesamtkosten für die Stilllegung der Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle betragen CHF 23.856 Milliarden (Stilllegungskosten CHF 3.779 Milliarden, Entsorgungskosten CHF 20.077 Milliarden) – dies hat die Verwaltungskommission des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (Stenfo) so festgelegt. Die Verfügung erfolgt auf Basis der überprüften Kostenstudie 2016, eines ersten Antrags der Verwaltungskommission vom Dezember 2017 an das UVEK sowie des Einbezugs zusätzlicher Erkenntnisse. Stenfo legt die Gesamtkosten um CHF 372 Millionen höher fest als ursprünglich beantragt. (Texte en français >>)

Faktor Themenheft: Element 30 - aktualisierte Auflage Schallschutz im Hochbau

(PM) Das überarbeitete Buch zeigt eine Vielzahl von Beispielen zu Konstruktion und Ausführung, ergänzt mit zahlreichen qualitativen und quantitativen Angaben. Weiter werden die Prinzipien und Anforderungen der komplexen Norm SIA 181 dargestellt.

Neue Genossenschaft „Ladegrün!“: Führende Ökoenergieanbieter und GLS Bank bauen grüne Ladeinfrastruktur in Deutschland auf

(PM) Mit der Genossenschaft „Ladegrün!“ gründen die Ökoenergieanbieter Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Inselwerke und Naturstrom sowie die GLS Bank ein Gemeinschaftsunternehmen zum Aufbau und Betrieb einer grünen Ladeinfrastruktur für E-Mobile in Deutschland. Die neue Genossenschaft, die ihren Sitz in Berlin haben wird, soll schon 2021 mehr als 100 Ladepunkte errichten. Für das Jahr 2025 sind bundesweit bis zu 4000 Ladepunkte insgesamt geplant, die mit hochwertigem Ökostrom der beteiligten Energieversorger beliefert werden.

Romande Energie : Concrétise son ambition sociétale et procède à des changements au sein de sa direction générale

(CP) Depuis bientôt deux ans et sous l’impulsion de son nouveau CEO, Christian Petit, le Groupe Romande Energie s’est donné une nouvelle ambition pour devenir une entreprise s’appuyant de manière équivalente sur ses trois piliers que sont le sociétal, l’économique et l’environnemental. Romande Energie est aujourd’hui heureuse d’annoncer le renforcement de son pilier sociétal grâce à l’appui de deux membres du Comité de direction qui se réorientent au sein du Groupe.

Studie: Powerfuels könnten 2050 in einem weltweit erneuerbaren Energiesystem über ein Viertel der Endenergie decken

(dena) Bei den zunehmenden weltweiten Bemühungen um Klimaneutralität werden Powerfuels eine entscheidende Rolle bei der Defossilisierung des Energiesystems der Zukunft spielen. Besonders in schwer zu elektrifizierenden Sektoren wie Luft- und Seefahrt sowie als Ersatz für aktuell aus fossilen Ressourcen gewonnenen Prozessrohstoffen werden Powerfuels benötigt. Zu diesem Schluss gelangt die von der Global Alliance Powerfuels (GAP) in Auftrag gegebene Studie der finnischen LUT Universität ‚Powerfuels in a Renewable Energy World‘.

Innosuisse : Conclut avec succès le programme d’encouragement Energie

(CP) Développer et mettre en œuvre des solutions sur des problématiques pertinentes en lien avec la transition énergétique en Suisse: tel était l’objectif du programme d’encouragement Energie d'une durée de huit ans dirigé par Innosuisse, l’Agence suisse pour l’encouragement de l’innovation, et qui s'achèvera à la fin de 2020. L’élément central du programme a été la création et la gestion de huit pôles de compétence suisses en recherche énergétique (SCCER) dans sept champs d’action. Les participants poursuivent leurs activités au-delà de 2020 pour continuer à développer des solutions pour l’avenir énergétique de la Suisse. (Text auf Deutsch >>)

Innosuisse: Schliesst Förderprogramm Energie erfolgreich ab

(PM) Lösungen zu relevanten Fragen im Zusammenhang mit der Energiewende in der Schweiz entwickeln und umsetzen: Dieses Ziel verfolgte das Förderprogramm Energie, das von Innosuisse, der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, geleitet und Ende 2020 nach einer Laufzeit von acht Jahren abgeschlossen wird. Kernstück war der Aufbau und die Steuerung von acht Schweizer Kompetenzzentren für Energieforschung (SCCER) in sieben Aktionsfeldern. Die Beteiligten führen ihre Aktivitäten weiter, um über 2020 hinaus Lösungen für die Energiezukunft der Schweiz zu entwickeln. (Article en français >>)

Priogen Energy: Baut Direktvermarktung in Deutschland aus

(ee-news.ch) Die deutsche Priogen Energy hat ihr Direktvermarktungsportfolio im laufenden Jahr um über 500 MW ausgebaut. Das Tochterunternehmen der niederländischen Priogen Group hat dazu Photovoltaik-Kraftwerke sowie Windparks diverser Leistungsklassen unter Vertrag genommen. Zu den neuen Kunden von Priogen Energy gehören unter anderem verschiedene Projektgesellschaften der Rheinenergie.

Wechsel in der Geschäftsleitung: ThomasTribelhorn wird neuer Vorsitzender der ADEV-Geschäftsleitung

(PM) Der Verwaltungsrat der ADEV Energiegenossenschaft hat Herrn Thomas Tribelhorn (50) zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung in der ADEV gewählt. Herr Tribelhorn ersetzt Herrn Andreas Appenzeller, der innerhalb der ADEV Gruppe die Stabsstelle «Spezialprojekte» übernimmt. Der Verwaltungsrat dankt Herrn Andreas Appenzeller für seinen 13-jährigen Einsatz als Vorsitzender der GL und wünscht Herrn Thomas Tribelhorn ein gutes Gelingen. Die Stabsübergabe erfolgt Mitte Januar 2021.

Appels d’offres publics visant à encourager les économies d’électricité: Nouvelle somme de 10.5 millions de francs pour de nouveaux projets et programmes

(OFEN) En 2020, les onzièmes appels d’offres publics visant à stimuler les économies d’électricité dans l’industrie, les services et les ménages ont eu lieu. Pour la première fois, trois appels à projets au lieu de deux ont été organisés. Les résultats du troisième et dernier appel à projets sont maintenant disponibles: 19 projets obtiennent des contributions financières pour un total de 2.5 millions de francs. Au printemps 2021, trois nouveaux programmes de promotion des appareils ménagers efficaces bénéficieront également d'un soutien de 8 millions de francs au total. (Text auf Deutsch >>)

Wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen: Nochmals 10.5 Millionen Franken für neue Projekte und Programme

(BFE) 2020 wurden zum elften Mal wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten durchgeführt. Erstmals wurden drei statt nur zwei Eingaberunden für Projekte durchgeführt. Nun liegen die Resultate der dritten und letzten Eingaberunde vor: 19 Projekte erhalten insgesamt 2.5 Millionen Franken an Förderbeiträgen. Zudem werden ab Frühling 2021 drei neue Programme zur Förderung von effizienten Haushaltgeräten mit insgesamt 8 Millionen Franken unterstützt. (Article en français >>)

Grexel: Wird Betreiber des ersten EU-weiten Herkunftsnachweisregisters für grünen Wasserstoff

(ee-news.ch) Grexel, ein Unternehmen der EEX Group, ist im Rahmen der dritten Phase des Certifhy-Projektes durch die Assoziation Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU) zum Betreiber und Ausgabestelle des ersten europäischen Registers für Herkunftsnachweise (Guranteees of Orgin - GO) für grünen Wasserstoff ernannt worden. Das Certifhy-Projekt wurde auf Ersuchen der EU-Kommission 2014 ins Leben gerufen. Das durch das Unternehmen Hinicio geführte und von der FCH JU finanzierte Konsortium bringt die Stakeholder zur Entwicklung eines gemeinsamen europaweiten Zertifizierungsystems für erneuerbaren und nicht erneuerbaren Wasserstoff zusammen.

BKW smart Mobility: Kompetenzzentrum für smarte E-Mobilitätslösungen soll BKW zur Komplettanbieterin im Bereich Elektromobilität machen

(ee-news.ch) Die BKW baut ihr Angebot im Bereich Elektromobilität aus. Damit will sie ihre bestehenden Lösungen der dezentralen und erneuerbaren Energie- und Wärmeproduktion in Gebäuden ergänzen. Als Full Service Provider will sie zukünftig sektorübergreifende integrierte E-Mobilitätslösungen aus einer Hand anbieten. Diese sollen von Beratung und Planung über Realisierung sowie Betrieb und Unterhalt bis zur Abrechnung reichen.

Die «Wirtschaft im (Klima)Wandel»: Jetzt für den Schweizer Zukunftspreis bewerben!

(AEE Suisse) Unsere Gesellschaft ist entschlossen, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Dafür werden in verschiedenen Bereichen immer mehr innovative Lösungen entwickelt und in die Tat umgesetzt. Der Schweizer Zukunftspreis findet die kreativsten und engagiertesten «Klimaheld*innen» und zeichnet sie für ihren Ideenreichtum und Einsatz aus. Der Preis wird anlässlich des Nationalen Klimatags im Mai 2021 auf dem Bundesplatz in Bern verliehen und ermöglicht den Preisträger*innen die Präsentation ihrer Visionen und Lösungen auf der grossen Bühne. (Texte en français >>)

Changements climatiques: Pistes pour un développement durable du territoire et des transports

(ARE) La Suisse a signé l’Accord de Paris de 2015. Son objectif de contenir l’élévation des températures à l’échelle mondiale à 1.5 °C au maximum par rapport à l’ère préindustrielle ne peut être atteint que si les émissions de gaz à effet de serre baissent jusqu’à zéro émission nette d’ici 2050. Toutefois, de nombreuses étapes sont à franchir et des idées innovantes sont requises. L’édition 2-20 du magazine Forum du développement territorial, publié par l’Office fédéral du développement territorial (ARE), présente une grande variété d’instruments et de stratégies allant dans ce sens et des cas concrets illustrant comment la Suisse peut aussi s’inspirer de projets menés à l’étranger. (Text auf Deutsch >>)

Klimawandel: Ideen für eine nachhaltige Raum- und Verkehrsentwicklung

(ARE) Die Schweiz hat das Klimaübereinkommen von Paris von 2015 unterzeichnet. Das Ziel, den globalen Temperaturanstieg gegenüber vorindustriellen Werten auf maximal 1.5 Grad zu begrenzen, lässt sich nur erreichen, wenn die weltweiten Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Netto-Null reduziert werden. Doch dafür sind zahlreiche Schritte nötig und innovative Ideen gefragt. Das Heft 2-20 der Zeitschrift «Forum Raumentwicklung» des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) dokumentiert eine Vielzahl von Instrumenten sowie Strategien und zeigt anhand von Beispielen auf, wie die Schweiz ebenfalls von Projekten im Ausland lernen kann. (Article en français >>)

Mobilitätsverhalten seit Covid-19: Individualverkehr nimmt in Corona-Zeiten deutlich zu

(dena) In Deutschland hat fast jeder Dritte sein Mobilitätsverhalten während der Corona-Pandemie geändert. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor. Am stärksten betroffen ist der öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) sowie die Bahn. 47 Prozent der ÖPNV-Nutzenden und 40 Prozent der Bahnfahrenden geben ein verändertes tägliches Mobilitätsverhalten an.

Lithium aus dem Oberrheingraben: In Bruchsal könnte Lithium für 20‘000 Batterien jährlich gewonnen werden

(KIT) Weltweit steigt der Bedarf an Lithium: Vor allem für die E-Mobilität ist der Rohstoff heiss begehrt. Um den tendenziell weiter steigenden Bedarf decken zu können, wird seit einigen Jahren auch die Produktion von Lithium aus Anlagen der Tiefengeothermie diskutiert, vereinzelt sind bereits Pilotprojekte in der Umsetzung – unter anderem im Oberrheingraben. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert nun das Verbundprojekt Unlimited, bei dem die EnBW Energie Baden-Württemberg als Kooperationsführer gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und den Partnern Bestec, Hydrosion und Universität Göttingen eine Pilotanlage im Geothermiekraftwerk in Bruchsal einrichten wird.

EIT Inno Energy: Neue Strategie soll Schweden zum Spitzenreiter in der Batterie-Wertschöpfungskette machen

(PM) Die von der Europäischen Kommission am 10.12.20 vorgeschlagene Batterieverordnung unterstreicht die Notwendigkeit, sowohl den sozialen als auch den Kohlenstoff-Fussabdruck der Batteriebranche zu minimieren. Fossil Free Sweden hat der schwedischen Regierung eine neue nationale Strategie zu Batterien vorgelegt, die zeigt, wie Schweden eine führende Position in der Entwicklung der nachhaltigen Batterie-Wertschöpfungskette einnehmen kann. Die nationale Strategie wurde in Zusammenarbeit mit EIT Inno Energy entwickelt und wird von Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette sowie von Universitäten und Umweltorganisationen unterstützt.

Deutschland: Erneuerbare Energien deckten 2020 gut 46 Prozent des Stromverbrauchs

(ee-news.ch) Fast die Hälfte des 2020 in Deutschland verbrauchten Stroms stammte aus erneuerbaren Energien. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des deutschen Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das Gesamtjahr 2020. Demnach deckten Wind, Photovoltaik, Biomasse und andere regenerative Energieträger gut 46 Prozent des Bruttostromverbrauchs. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist der Anteil der Erneuerbaren damit um fast vier Prozentpunkte gestiegen, im Vergleich zum Jahr 2018 sogar um über acht Prozentpunkte.

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