Bwe-Positionspapier: Vorfahrt für die Windenergie – Zubau an Bundesfernstrassen ermöglichen!

(Bwe) Die noch immer unzureichende Flächenverfügbarkeit bleibt eines der zentralen Hindernisse für den Ausbau der Windenergie in Deutschland und eine große Aufgabe beim Erreichen der Flächenziele nach dem deutschen Windenergieflächenbedarfsgesetz. Eine dabei bislang vernachlässigte Möglichkeit sind Flächen entlang von Bundesfernstrassen. Der deutsche Bundesverband Windenergie Bwe e. V. legt in einem neuen Papier Vorschläge für Änderungen im deutschen Bundesfernstrassengesetz (Fstrg) vor, die einen umfassenden Ausbau entlang der Fernstrassen ermöglichen würden.

Mercedes-Benz: Plant 100 MW-Windpark auf seinem Testgelände im norddeutschen Papenburg

(ee-news.ch) Mercedes-Benz hat mit den Planungen zur Installation eines Windparks auf seinem Testgelände im norddeutschen Papenburg begonnen. Bis Mitte der Dekade soll es mit einer zweistelligen Anzahl von Windenergieanlagen ausgestattet werden und mit mehr als 100 MW Leistung mehr als 15 Prozent des jährlichen Strombedarfs der Mercedes-Benz Group AG in Deutschland abdecken.

Baywa re: Weiht Vorzeige-Windparkprojekt in Frankreich ein

(ee-news.ch) Baywa re hat das 12-MW-Windparkprojekt Clos Neuf in der Bretagne eingeweiht – ein Vorzeigeprojekt in Bezug auf gesellschaftliche Akzeptanz und Bürgerbeteiligung in Frankreich. Bürgerinnen und Bürger aus dem Umland und der weiteren Region trugen mit insgesamt einer Million Euro zu dem Projekt bei und investierten 500‘000 Euro als Anteilseigner und weitere 500‘000 Euro als Anleihegläubiger. Das französische Finanzinstitut Banque des Territoires und Partner Quénéa vervollständigen den Kreis der Investoren. Zwei Drittel der beteiligten Bürger wohnen im Umkreis von 10 km des Windparks.

Energiewende made in Rheinhessen: Wiwi Consult erhält Genehmigung für 7 Windenergieanlagen in rekordverdächtigen 76 Tagen

(ee-news.ch) Der Mainzer Projektentwickler Wiwi Consult hat für 7 Windenergieanlagen in der Region Rheinhessen in Rheinland-Pfalz die Genehmigung nach dem deutschen Bundes-Immissionsschutzgesetz erhalten. Innerhalb von rekordverdächtigen 76 Tagen wurde der Antrag von der zuständigen Kreisverwaltung bearbeitet und genehmigt. Dieses Beispiel zeige, dass die Energiewende im notwendigen Tempo gelingen könne, wenn Gemeinden, Behörden und Projektentwickler an einem Strang ziehen, so Wiwi Consult.

Enertrag: Weiht 186-MW-Windenergie-Projekt Dunowo in Polen ein

(ee-news.ch) Mit der feierlichen Eröffnung des Projekts Dunowo, das aus den beiden Windfeldern Dargikowo und Karlino besteht, hat Enertrag eines der grössten Windprojekte in Polen und das bisher grösste Enertrag-Projekt in Betrieb genommen. Das Windenergieprojekt Dunowo befindet sich nahe der Stadt Köslin (pl. Koszalin) im Nordwesten Polens und wurde sukzessiv im Laufe dieses Jahres in Betrieb genommen. Nun folgte die offizielle Eröffnungsfeier.

Wpd: Peilt den Baustart im Windenergie-Projekt Kantow bei Berlin an

(ee-news.ch) Wpd onshore peilt den Baustart für die Errichtung von sieben Windenergieanlagen im Projekt Kantow an. Der Windpark wird etwa 90 Kilometer nord-westlich von Berlin in der brandenburgischen Gemeinde Wusterhausen/Dosse entstehen. Das Projekt Kantow blickt auf gut 9 Jahre Projektierungsgeschichte zurück, vom Abschluss der ersten Nutzungsverträge über den Start des Genehmigungsverfahrens im Oktober 2019 bis hin zum Erhalt der Genehmigung kurz vor Jahresende 2021. Für den Oktober 2022 steht der Beginn der ersten vorbereitenden Baumassnahmen an. Laut Planung soll die Inbetriebnahme voraussichtlich im ersten Quartal des Jahres 2024 erfolgen.

Kärnten: Reichenfels spricht sich mit einer Mehrheit von 68.9 Prozent klar für die Windkraft aus

(PM) Mit überwältigender Mehrheit von 68.9 Prozent hat sich die Bevölkerung bei der Abstimmung für den Ausbau der Windenergie im Gemeindegebiet Reichenfels (Kärnten, Österreich) ausgesprochen. „Die Bevölkerung in Kärnten zeigt einmal mehr, dass sie die Nutzung der Windenergie im eigenen Bundesland deutlich befürwortet“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, und fordert: „Nun ist die Landespolitik am Zug, die Rahmenbedingungen für den Windkraftausbau in Kärnten positiv zu gestalten.“

Rwe und Latvenergo: Bündeln ihre Kräfte für Offshore-Windenergie in Lettland

(ee-news.ch) Rwe und Latvenergo, ein Stromversorger in den baltischen Staaten, bündeln ihre Kräfte. Die Partner wollen künftig bei der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb von Offshore-Windparks vor der lettischen Küste zusammenarbeiten. Dazu haben die beiden Unternehmen eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Die gleichberechtigten Partner wollen ihre Erfahrung bei der Entwicklung, der effizienten Realisierung und dem Betrieb von Offshore-Windparks mit dem Wissen über den lettischen Energiemarkt und die Stromversorgung im Baltikum kombinieren.

Patentstreit: Wuf vereinbart Lizenz mit Wobben Properties für Einsatz des Bnk-Systems Light Manager

(ee-news.ch) Der Patentstreit um den Einsatz des Light-Manager-Systems zur bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung (Bnk) zwischen der Windenergie und Flugsicherheit (Wuf) und Wobben Poperties, Verwerter von Patenten und Markenrechten für den Windenergieanlagenhersteller Enercon, ist beigelegt. Die aussergerichtliche Einigung in Form einer Lizenzvereinbarung zum Vorteil beider Vertragspartner beinhalte zugleich das Zurückziehen zuvor eingereichter Klagen, so Wuf.

Nordex Group: Stellt die 6-MW-Windenergieanlage N175/6.X für Mittel- und Schwachwindstandorte vor

(ee-news.ch) Die Nordex Group erweitert ihre Turbinenflotte um eine weitere Anlage der Delta-4000-Baureihe: die N175/6.X.nDie neue Turbine nutzt die technischen Konzepte der Delta-4000-Baureihe, wie die Anlagensteuerung, die flexible Nennleistung und grosse Teile des bereits im Feld getesteten Maschinenhauses des Schwestermodells N163/6.X. Dadurch können neben einem reduzierten Entwicklungsaufwand auch bereits getestete und bestehende Zulieferer und Produktionskapazitäten für die neue Turbine genutzt werden.

Nordsee-Staaten: Vereinbaren in Dublin den Ausbau der Offshore-Windenergie auf 260 GW bis 2050 durch Kooperationsprojekte

(ee-news.ch) Die Nordseeanrainer wollen den Ausbau von Offshore-Windenergie gemeinsam beschleunigen: In einer gemeinsamen Erklärung der Energieminister und -innen mit der Europäischen Energiekommissarin wurden Ausbauziele für die Nordsee-Region von 76 GW bis 2030, 193 GW bis 2040 und 260 GW bis 2050 vereinbart. Das entspricht mehr als 85% des EU-weit erforderlichen Offshore-Ausbaus bis 2050, um das EU-Ziel der Klimaneutralität zu erreichen.

Windenergie: Oberlandesgericht Hamm lehnt Schadensersatz wegen Beeinträchtigung durch Infraschall ab

(PM) Auch das Oberlandesgericht Hamm lehnt den Anspruch eines Grundstückeigentümers ab, der wegen einer zwei Kilometer entfernten Windenergieanlage Schadensersatz vom Betreiber verlangt, da er der Meinung ist, dass seine Gesundheit durch Infraschall beeinträchtigt würde. Das OLG Hamm begründet seine Entscheidung mit dem rechtskräftigen Urteil des Verwaltungsgerichts Minden. Das Gericht stärkt damit die Rechtsposition der Betreiber:innen von Windenergieanlagen, deren Genehmigung zuvor verwaltungsgerichtlich bestätigt wurde.

Österreich: Windradflügel-Transport trifft auch nachts auf hohes Publikumsinteresse

(PM) Der nächtliche Flügeltransport des neuen, sechsten Windrades im österreichischen Munderfing wurde von der Bevölkerung trotz nächtlicher Stunde begeistert beobachtet. „Dies ist ein klares Zeichen der oberösterreichischen Bevölkerung für den Ausbau der Windenergie im eigenen Bundesland“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, und fordert die oberösterreichische Landespolitik auf, sich an der Bevölkerung zu orientieren und den Windkraftausbau in Oberösterreich endlich zuzulassen, um die Strompreise zu stabilisieren und den Wirtschaftsstandort in Oberösterreich zu sichern.

Neue Studie: Kompromisse bei gemeinsamer Flächennutzung ermöglichen ambitionierten Ausbau der Offshore-Windenergie

(PM) Die Windenergie auf See ist ein entscheidender Baustein, um in Deutschland Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 zu erreichen. Die deutsche Bundesregierung hat deshalb das ehrgeizige Ziel formuliert, die installierte Leistung der Offshore-Windkraft von heute 7.8 Gigawatt auf 70 Gigawatt bis 2045 zu erhöhen. Eine neue Studie des Forschungsinstituts Fraunhofer Iwes hat in verschiedenen Szenarien errechnet, dass sogar mehr als die von der Bundesregierung vorgesehenen 70 Gigawatt Offshore-Windenergie bis 2045 in der deutschen Nord- und Ostsee realisierbar wären. Voraussetzung sind zum einen Strategien für eine effizientere Nutzung der heute verfügbaren Flächen.

Ausschreibung für Offshore-Windenergie in der deutschen Nordsee: Rwe erhält Zuschlag für Fläche mit Ausschreibungsvolumen von 980 MW zu 0 Cent/Kilowattstunde

(PM) Die deutsche Bundesnetzagentur hat den Zuschlag in der Ausschreibung für Offshore-Windenergie zum Gebotstermin 1. September 2022 bekannt gegeben. Den Zuschlag hat die Bieterin Rwe Renewables Offshore Hold Co Four erhalten. Gegenstand der Ausschreibung war die in der deutschen Nordsee gelegene Fläche mit der Bezeichnung N-7.2 mit einem Ausschreibungsvolumen von insgesamt 980 MW. Der Zuschlagswert ist Null Cent/Kilowattstunde.

Windenergie in Finnland: Neoen und Prokon unterzeichnen zweiten PPA mit Equinix über mindestens 42 MW Leistung

(ee-news.ch) Neoen, Erzeuger erneuerbarer Energien, und Prokon, nach eigenen Angaben Deutschlands grösste Energiegenossenschaft, haben bereits im Juli 2022 einen neuen Stromabnahmevertrag (PPA) mit Equinix unterzeichnet – für mindestens 42 MW grüne Energie aus ihrem finnischen Windpark-Projekt. Equinix ist ein Anbieter digitaler Infrastrukturen und Dienstleistungen. Es ist der zweite PPA, den Neoen und Prokon mit Equinix unterzeichnet haben. Er sieht die Versorgung aller fünf IBX-Rechenzentren (International Business Exchange) des Unternehmens in Finnland mit erneuerbarer Energie vor.

Exportinitiative Energie: Griechenland will Energie aus Offshore-Windkraft erhöhen – 2 GW bis 2030 angestrebt

(©EE) Das griechische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, dass den Bau von Offshore-Windanlagen beschleunigen soll. Geplant ist ein Ausbau auf 2 GW Windkraft aus Offshore-Anlagen bis zum Jahr 2030. Die staatliche Energiebehörde Hellenic Hydrocarbon Resources and Energy Management (Hhrm) soll dazu in den kommenden Monaten ein erstes Ausschreibungsverfahren für Machbarkeitsstudien zu Offshore-Projekten in von der Regierung festgelegten Gebieten starten.

Repowering-Pilotprojekt im Emsland: Rwe testet erstmals Windenergieanlage mit umweltfreundlichem Fertigteil-Fundament

(ee-news.ch) Für eine Windenergieanlage im Emsland hat Rwe ein innovatives Repowering-Projekt beschlossen: Die 1.8-MW-Anlage, die im Windpark Lengerich seit 2003 in Betrieb ist, soll durch eine moderne 5.7-MW-Turbine ersetzt werden. Die deutlich leistungsfähigere Windenergieanlage soll künftig rund 4000 Haushalte mit klimaneutral erzeugtem Strom versorgen. Bislang hat die bestehende Turbine ausreichend Grünstrom produziert, um den Bedarf von 1000 Haushalten zu decken.

Vsb: Gerichtsentscheid zum Windpark Homberg II – ein Bärendienst für die Energiewende

(PM) Für den von der Vsb Neue Energien Deutschland auf dem Gebiet der Stadt Alsfeld im Landkreis Vogelsberg in Hessen geplanten Windpark Homberg II liegt eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Giessen vor. Die 3 Windenergieanlagen sind eine Erweiterung Windparks Homberg I, der seit Anfang 2018 ca. 9000 Haushalte mit Windstrom versorgt. Ursprünglich sollte auch der Windpark Homberg II bereits seit 2 Jahren regenerativen Strom produzieren und in das Netz einspeisen. Das Verwaltungsgericht Giessen ist allerdings nach ca. 3 Jahren Gerichtsverfahren ausweislich der seit wenigen Tagen vorliegenden Begründung der Auffassung, dass der 303 Seiten umfassende Genehmigungsbescheid aufzuheben war.

Abo Wind: Steigert Überschuss und Gesamtleistung gegenüber Vorjahresperiode um 50 % und stellt 15-GW-Projektpipeline mit Fokus auf grünem Wasserstoff vor

(ee-news.ch) Abo Wind blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2022 zurück. Der in dieser Periode erwirtschaftete Überschuss des Konzerns liegt mit 9.6 Millionen Euro deutlich über dem des ersten Halbjahres 2021 (6.5 Millionen Euro). Auch die Gesamtleistung ist im Vergleich zur ersten Hälfte des Vorjahres um rund 50 Prozent gewachsen. Umsatzerlöse und Erhöhung des Bestands summieren sich für die ersten sechs Monate 2022 auf 127.3 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2021: 83.9 Millionen Euro).

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