Energiezukunft auf offener See: Neue Offshore-Technologien zur Erzeugung, Speicherung und Nutzung grünen Wasserstoffs entstehen bei Fraunhofer Iwu

(FI/Iwu) Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik Iwu nimmt bei der Erforschung effizienter Wasserstoff-Technologien eine führende Rolle ein. Zuletzt starteten mit der ›Fraunhofer-Referenzfabrik zur Elektrolyseur-Massenproduktion‹ (siehe ee-news.ch vom 4.9.2021 >>), dem ›Nationalen Aktionsplan Brennstoffzellen-Produktion der Fraunhofer-Gesellschaft‹, dem ›Hic – Hydrogen and Mobility Innovation Center‹ und dem ›Fraunhofer Hydrogen Lab Görlitz‹ mehre Grossprojekte, bei denen das Institut federführend, koordinierend oder als Partner tätig ist.

Forschungspark Windenergie Krummendeich: Dlr startet Kooperation mit Enercon

(PM) Für den Aufbau des Forschungsparks Windenergie Krummendeich arbeitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Dlr) mit der Firma Enercon zusammen. Das Unternehmen ist deutscher Hersteller von Windenergieanlagen mit Sitz im ostfriesischen Aurich. Es wird im Rahmen des Aufbaus der Infrastruktur die ersten beiden Windenergieanlagen des Forschungsparks liefern. Es folgen der Aufbau, die Integration und Abnahme der Anlagen.

TU Dresden: Nimmt rotationskinetischen Speicher mit einer Kapazität von 500 kWh in Betrieb

(TU Dresden) In Deutschen Boxberg ist ein Rotationskinetischer Speicher (RKS) in Erstbetrieb gegangen, dessen Speicherkapazität mit 500 kWh seinesgleichen sucht. Nicht nur gross, sondern auch zukunftsorientiert ist die Entwicklung der Stiftungsprofessur für Baumaschinen der TU Dresden: Sie eignet sich, anders als andere Speicherlösungen, trotz ihres grossen Speichervermögens für den dezentralen Einsatz in Windparks. Mit diesem Demonstrator erfolgte ein bedeutender Schritt dieser Technologie in Richtung Marktreife.

Ornithologisches Fachwissen für Windkraftanlagen: Optische Systeme erkennen die Spezies der Vögel und verlangsamen bei gefährdeten Arten den Rotor

(BJ) Vor einigen Jahren noch hätte man solches Können als reichlich futuristisch abgetan – heute funktioniert die Technik bereits: Optische Systeme sind in der Lage zu erkennen, ob Vögel, die sich einer Windkraftanlage nähern, einer bestimmten Art angehören. Ist dies der Fall, geht diese in den Trudelbetrieb über, das heisst, die Rotordrehzahl fällt deutlich ab, nachdem die Anlage den Anstellwinkel der Flügel verändert hat. Das wohl spektakulärste an dieser Technik: Die Anlage regelt nur ab, wenn der Vogel tatsächlich einer der zuvor definierten Arten angehört – denn das System hat ornithologische Fachkenntnis implementiert und kann somit die Spezies von Ferne erkennen.

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