Die wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 treffen auch Mobility. Die Zahl der Buchungen ist teilweise um bis zu 50% zurückgegangen. Das Unternehmen reagiert darauf mit einem neuen, temporären Angebot für Monatsmieten.

Mobility: Mehr Gewinn und Kunden trotz härterem Markt

(PM) Mobility erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von CHF 78.8 Millionen und einen Gewinn von CHF 1.8 Millionen. Dies trotz hoherausserordentlicher Aufwendungen für neue Geschäftsfelder sowie einem immer härter umkämpften Markt. (Article en français >>)


Mobility durchläuft seit mehreren Jahren eine Investitionsphase, in der sie neue Sharing-Modelle testet, aufbaut oder übernimmt. Ziel ist, den Kunden verschiedenste Mobilitätsmöglichkeiten aus einer Hand zu bieten. So hat Mobility im 2019 die restlichen Minderheitsanteile des Freefloating-Anbieters Catch a Car übernommen und diesen unter dem Namen Mobility-Go in ihre Angebotspalette integriert (siehe ee-news.ch vom 5.2.2018 >>). Zudem vermochte sie ihr One-Way-Standortnetz – welches Einwegfahrten von Stadt zu Stadt oder an alle Flughäfen ermöglicht – auf 31 zu verdoppeln. Erfolgreich verlief auch ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen Mobility Autos von Garagenbetrieben in Mobility-Fahrzeuge umwandelt, um ihr Standortnetz zu verdichten.

Wachstum trotz starker Konkurrenz
„Obschon wir stark investierten und immer stärkerer Konkurrenz ausgesetzt sind, konnten wir letz-tes Jahr in allen Bereichen wachsen“, fasst Mobility-Geschäftsführer Roland Lötscher zusammen. So weist das Unternehmen einen Umsatz von CHF 78.8 Millionen (+CHF 600'000) sowie einen Gewinn von CHF 1.82 Millionen aus (+CHF 1.04 Millionen). Zum Gewinn beigetragen haben nebst dem Um-satzwachstum insbesondere Optimierungsmassnahmen sowie Sondereffekte aus der Schweizer Steuerreform (STAF). Lötscher folgert: „Unsere Genossenschaft steht auf gesunden Beinen. Das gibt uns Rückenwind, um auch in Zukunft innovativ und mutig unterwegs zu sein.“

Kundenwachstum dank Gelegenheitsfahrern
Derzeit sind 224’000 Schweizerinnen und Schweizer mit Mobility unterwegs, 26'200 oder 13.2% mehr als noch im Vorjahr. Dieser Sprung erklärt sich einerseits durch organisches Wachstum, andererseits durch die Übernahme von Catch a Car. „Gerade der Anteil an Gelegenheitsfahrern wächst überproportional“, weiss Lötscher. „Die Menschen stellen ihre Alltagsmobilität immer spontaner und bedürfnisorientierter zusammen, was unseren Sharing-Dienstleistungen in die Hände spielt.“

Mehr Konkurrenz in Städten
Mobility bietet ihren Kunden heute total 1530 Standorte mit 3120 Fahrzeugen. Damit ist sie schweizweit gesehen die unangefochtene Marktleaderin. In Städten vergrössert sich die Konkurrenz jedoch zusehends, insbesondere im Bereich der Mikromobilität. Dies war auch einer der Gründe, weshalb die Genossenschaft im Berichtsjahr ihr Pilotprojekt mit Elektroscootern in der Stadt Zürich beendete (siehe ee-news.ch vom 31.10.2019 >>). Mobility will gegenüber der Konkurrenz in Zukunft weiterhin mit Qualität, einer nachhaltigen Flotte, Kundenzufriedenheit sowie mit Dienstleistungsvielfalt punkten.

Coronavirus als Herausforderung für das laufende Jahr
Die wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 treffen auch Mobility. In Zeiten des Lockdowns ist die Anzahl an Buchungen an gewissen Standorten um bis zu 50% zurückgegangen, was das Jahresergebnis 2020 negativ beeinflussen wird. Das Unternehmen reagiert darauf unter anderem mit Kosteneinsparungen und einem neuen, temporären Angebot für Monatsmieten (siehe ee-news.ch vom 3.4.2020 >>).

Text: Mobility

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