pvXchange.com: Heute teuer, morgen teurer – seit September 2020 stiegen die Modulpreise um durchschnittlich 20%

(MS) In früheren Tagen, als ich noch in der Berliner Innenstadt wohnte, besuchte ich regelmässig den Wochenmarkt, um frisches Obst und Gemüse zu kaufen. Ein türkischstämmiger Gemüsehändler pries dort seine Ware immer mit den Worten an: „Heute billich, morgen teuer!“. Es wäre beinahe erstrebenswert, könnten wir Photovoltaikgrosshändler unsere Module mit einem ähnlichen Spruch anbieten. Leider kann aktuell niemand in der Branche behaupten, Solarmodule seien preiswert - im Gegenteil. Nach einer kurzen Verschnaufpause kletterten die Preise in den letzten Wochen wieder nach oben. Seit dem bisherigen Tiefststand im September 2020 stiegen die Preise für fabrikneue A-Ware bereits um durchschnittlich 20 Prozent auf ein Niveau, wie wir es zuletzt im April 2019 gesehen haben.

pvXchange.com: Photovoltaikpreise legen eine Verschnaufpause ein - der Himmel ist (nicht) die Grenze

(MS) The Sky is the limit - dieser Ausspruch gilt zum Glück nicht für die aktuellen Photovoltaikmodulpreise. Diese haben nach einem kontinuierlichen Anstieg seit Jahresbeginn endlich wieder einmal eine Verschnaufpause eingelegt. Ob diese länger andauert oder die Preise in den kommenden Monaten sogar wieder nachgeben, ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen. Zumindest die Siliziumpreise und damit auch die Wafer- und Zellpreise sind einem leichten Preisverfall ausgesetzt. Eine entscheidende Bewegung der allgemeinen Modulpreise ist vermutlich jedoch nicht vor dem vierten Quartal zu erwarten.

BSW: Betreiber grosser Solardächer nutzen Auktionen – Marktsegment mittelgrosser Gewerbedächer unterhalb der Megawattschwelle tut sich schwer

(BSW) Zu den am 15. Juli veröffentlichten Ergebnissen der Photovoltaik-Auktionen (Ausschreibung vom 1. Juni 2021, siehe ee-news.ch vom 19.7.2021 >>) erklärt der Hauptgeschäftsführer des deutschen Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. (BSW) Carsten Körnig: „Die veröffentlichten Ergebnisse der Photovoltaik-Auktionen belegen einmal mehr die hohe Investitionsbereitschaft in Solartechnik und das ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis der Solarbranche.

SSES: Fordert im Rahmen der Teilrevision der EnV, EnFV und HKSV erneut die Schaffung von langfristig stabilen und minimalen Rückliefertarifen

(SSES) Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES weist in ihren Vernehmlassungseingaben zu den Revisionen im Bereich des Bundesamtes für Energie erneut darauf hin, dass mit der Schaffung von langfristig stabilen und minimalen Rückliefertarifen viele Ausbauprobleme für die Solarenergie behoben werden könnten. Damit kann sie eine Senkung der Einmalvergütung unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht unterstützen. 

PvXchange.com: Preise steigen um 1-2 Eurocent - Klimaziele 2030 und aktuelle Photovoltaik-Preisentwicklung, passt das noch zusammen?

(MS) Mehr Geld für den Klimaschutz auszugeben, das vereinbarten die G7-Staatschefs gerade bei ihrem jüngsten Gipfeltreffen in Cornwall, Grossbritannien. Das bedeutet auch, noch viel mehr Geld für den Ausbau der erneuerbaren Energien bereitzustellen und die bisherige Zubaugeschwindigkeit deutlich zu erhöhen. Schon nach der erfolgreichen Verfassungsbeschwerde gegen deren zu kurz gegriffene Klimaschutzbemühungen mussten die Regierungsparteien in Deutschland in den vergangenen Wochen ihr Klimaschutzprogramm nachbessern.

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