Fraunhofer ISE: Rekordwert von 68.9% Wirkungsgrad für GaAs-Dünnschichtzelle unter Laserlicht

(ISE) Neben der klassischen Anwendung von Solarzellen auf Dächern und Freiflächen, können solche Bauelemente auch für eine effiziente Energieübertragung mit Laserlicht genutzt werden. Auf der 48. IEEE Photovoltaic Specialists Conference demonstrierten Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, wie sie mit einer Laserleistungszelle unter monochromatischem Licht einen photovoltaischen Rekordwirkungsgrad von 68.9% erzielen. Hierfür nutzte das Forscherteam eine sehr dünne Solarzelle aus Galliumarsenid, die sie mit einem hochreflektierenden, leitfähigen Rückseitenspiegel versahen.

Fraunhofer ISE: Eröffnet Digital Grid Lab - intelligente Stromzukunft im Echtzeit-Test

(ISE) Europas Stromnetze durchlaufen im Zuge der Energiewende eine tiefgreifende Transformation: von Grosskraftwerken hin zu verteilten, intelligent vernetzten, digital gesteuerten, emissionsarmen und vielfältigen Einheiten. Millionen kleine Einspeiseanlagen und Speicher, neue Verbraucher und Akteure treten auf den Plan, die auf den unteren Netzebenen gemanagt werden müssen. Die gewohnt hohe Versorgungsqualität ist zukünftig nur mit der Digitalisierung der Netze und intelligenten Betriebsführungskonzepten erreichbar. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat nun sein neues Digital Grid Lab in Betrieb genommen, in dem die dafür notwendigen Komponenten, Netzregelungskonzepte und Betriebsführungsstrategien erprobt werden.

Mehrfamilienhäuser: Forschungsprojekte suchen nach Optimierungsmöglichkeiten für saisonale Warmwasserspeicher

(BV) Auf Anhieb möchte man kaum glauben, dass ein einfacher Wassertank genügt, um die Wärme vom Sommer in den Winter zu bringen. Doch tatsächlich reicht ein Speicher ab 12 Kubikmeter Volumen, um eine Wohnung den ganzen Winter mit Heizwärme und Warmwasser aus Sonnenkollektoren zu versorgen. Weil solche Speicherlösungen bisher relativ teuer sind, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschulen in Rapperswil und Luzern in zwei Forschungsprojekten nach wirtschaftlichen Konzepten gesucht. Eine Stossrichtung besteht darin, mit gezielten Optimierungen das Volumen der Speicher und damit ihre Kosten zu verringern.

Empa: L'énergie du soleil du dépôt profond

(Empa) Pendant les mois d'hiver, les énergies renouvelables sont rares dans toute l'Europe. Un projet international envisage maintenant une solution non conventionnelle : L'hydrogène et le dioxyde de carbone renouvelables sont pompés ensemble dans le sol, où des micro-organismes naturels transforment les deux substances en méthane, le principal composant du gaz naturel. (Text auf Deutsch >>)

Empa: Die Sonne im Boden speichern

(Empa) Die Empa ist an einem internationalen Forschungsprojekt beteiligt, das eine unkonventionelle Lösung der Energiespeicherung für's Winterjahr ins Auge fasst: Erneuerbarer Wasserstoff und Kohlendioxid werden zusammen in den Boden gepumpt, wo natürlich vorkommende Mikroorganismen die beiden Stoffe in Methan, dem Hauptbestandteil von Erdgas, umwandeln. (Texte en français >>)

Eycalc: Open-Source-Werkzeuge für Photovoltaik-Ertragssimulation

(KIT) Mit der lizenzfreien Software „Eycalc“ aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lässt sich der Energieertrag komplexer perowskitbasierter Tandem-Solarzellen präzise berechnen. Diese erreichen im Labor bereits Rekordwirkungsgrade von bis zu 29.5 Prozent. Doch durch die Komplexität der neuartigen Bauelementarchitekturen wird auch die Energieertragsberechnung komplexer.

SPF Industrietag 2021: Von Eispspeicher und Eisbrei-Wärmepumpen über solar Prozesswärme und Testing bis hin zur Entwicklungszusammenarbeit und Aluminium als Speichermedium

(SPF) Das SPF feiert Jubiläum: das 1981 gegründete Institut für Solartechnik führte am 22. Juni seinen 20. Industrietag durch. Die erstmals online durchgeführte Veranstaltung mit über 100 Anmeldungen ermöglichte den Teilnehmenden, Einblicke in die Dienstleitungs-, Ausbildungs- und Forschungsarbeiten des SPF zu erhalten. Das grösste Institut der neuen OST - Ostschweizer Fachhochschule unterstützt den im Rahmen der Energiestrategie 2050 eingeschlagenen Weg zu einer CO2-freien Energieversorgung in vielen Bereichen mit dem Fokus auf die Solartechnik.

Fraunhofer ISE: Solaranlagen lernen schwimmen - Verbund aus Forschung und Industrie unterzieht unterschiedliche Systeme mehrjährigem Praxistest

(ISE) Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, RWE Renewables und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) wollen gemeinsam mit weiteren Partnern schwimmende Photovoltaik-Kraftwerke weiterentwickeln. Ziel ist es, im Rahmen des Forschungsprojekts »PV2Float« mehrere Floating-PV-Anlagen mit unterschiedlichen Systemdesigns einem intensiven Praxistest zu unterziehen. Das Forschungsvorhaben ist auf insgesamt drei Jahre angelegt. Ein geeigneter Tagebausee für die Durchführung wird derzeit ausgewählt.

Studie über finanzielle Anreizen einer Eigenverbrauchsgemeinschaft: Die Verlockung des eigenen PV-Stroms - Maximierung des Eigenverbrauchs lohnt sich nicht in jedem Fall

(BV) Eigenversorgung mit selbst produziertem Solarstrom liegt im Trend. Seit 2018 begünstigen neue gesetzliche Regelungen die Bildung von Eigenverbrauchsgemeinschaften (ZEV), die es einer Nachbarschaft erlauben, den Strom der eigenen Photovoltaik-Anlagen gemeinsam zu nutzen. Ein vom BFE unterstütztes Pilotprojekt hat nun die finanziellen Konsequenzen eines solchen Zusammenschlusses unter die Lupe genommen. Das Fazit: Die Teilnehmer des untersuchten ZEV profitieren von günstigem Solarstrom. Das heisst aber nicht, dass die Maximierung des Eigenverbrauchs automatisch zu einer tieferen Stromrechnung führt.

Perowskit-Solarmodule: Wirkungsgrad von 18 Prozent auf einer Fläche von vier Quadratzentimetern

(KIT) Von der Zelle zum Modul ohne Wirkungsgradeinbussen: Das ist eine der wesentlichen Herausforderungen der Perowskit-Photovoltaik. Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben nun Perowskit-Solarmodule fast ohne Skalierungsverluste hergestellt. Dazu kombinierten sie die Serienverschaltung per Laser mit der Vakuumprozessierung aller Schichten der Solarzelle. Sie erreichten einen Wirkungsgrad von 18 Prozent auf einer Fläche von vier Quadratzentimetern – Weltrekord für vakuumprozessierte Perowskit-Solarmodule.

Fraunhofer ISE: Auf Ackerflächen doppelt ernten - Leitfaden zur Agri-Photovoltaik erschienen

(ISE) Mit der Agri-Photovoltaik (Agri-PV) können Landwirte Ackerflächen doppelt nutzen: Am Boden wachsen die Kulturpflanzen, darüber erzeugen Solarmodule erneuerbaren Strom. Der Ansatz erhöht die Flächeneffizienz und könnte künftig Konflikte um den Gebrauch von landwirtschaftlichen Böden entschärfen. Aktuelle Informationen über die Technologie, ihr Potenzial sowie den aktuellen Entwicklungsstand beleuchtet jetzt ein neuer Leitfaden. Ziel ist, Landwirten, Kommunen und Unternehmen praktische Hinweise zur Nutzung der Agri-PV an die Hand zu geben. Auch Vorschläge für eine Anpassung des rechtlichen Rahmens sind in dem Werk enthalten.

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