Fraunhofer ISE: Versetzt und gereiht - Schindel-Solarzellen wie Steine in einem Mauerwerk

(ISE) Die M10 Industries AG und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben das Matrix-Schindelkonzept für die Verbindung von Silicium-Solarzellen und einen neuen Stringer zur Fertigung von Matrix-Schindelmodulen entwickelt. Die »Shirkan«- Projekts gebaute Anlage ordnet die Schindel-Solarzellen versetzt zueinander an, wie Steine in einem Mauerwerk. Das Ergebnis ist eine erhöhte Effizienz, ein homogenes Erscheinungsbild der Module und eine verbesserte Verschattungstoleranz.

Studie: 20-80 TW Leistung bis 2050 und 80-170 TW bis 2100 - Photovoltaik im Terawattmassstab braucht hohes Innovationstempo

(ISE) Ein kosteneffizienter Klimaschutz erfordert die Installation von insgesamt 20-80 TW Photovoltaikleistung bis 2050 und 80-170 TW bis 2100, also mindestens hundertmal mehr als die bis Ende 2020 installierten 707 GW. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hat nun untersucht, ob ein solches Wachstum aus Ressourcensicht machbar ist - und wenn ja, unter welchen Bedingungen. In dem Paper »Technological learning for resource efficient terawatt scale photovoltaics«, kommen sie zu dem Ergebnis, dass das derzeit hohe Innovationstempo beibehalten werden muss, um Ressourcenengpässe zu vermeiden.

Photovoltaik: Neue Materialkombination für Perowskit-Solarzellen erhöht Wirkungsgrad

(Kit) Photovoltaik liefert nachhaltig elektrische Energie. Die derzeit verwendeten Silizium-Solarzellen können jedoch maximal einen Wirkungsgrad von 29.4 Prozent erreichen. Neuartige Solarzellen, basierend auf der metallorganischen Perowskit-Verbindung, lassen sich deutlich günstiger und einfacher herstellen und gehören schon heute zu den effizientesten Dünnschichttechnologien der Photovoltaik. Eine Kombination aus Silizium und Perowskit in Tandemzellen könnte zukünftig sogar Wirkungsgrade von über 33 Prozent erzielen.

Fraunhofer ISE: Europäische PV-Module sind markant klimafreundlicher als chinesische - Glas-Glas PV-Module aus der EU schneiden noch viel besser ab

(ISE) In einer neuen Studie haben Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE errechnet, dass in der Europäische Union hergestellte Silicium-Photovoltaikmodule 40% weniger CO2 erzeugen als Module chinesischer Produktion. Mithilfe einer Lebenszyklusanalyse verglich das Forschungsteam die CO2-Fussabdrücke monokristalliner Solarmodule deutscher, europäischer und chinesischer Herstellung. Dabei fanden sie auch heraus, dass Glas-Glas-Module im Vergleich zu PV-Modulen mit Rückseitenfolien unabhängig von ihrem Produktionsstandort eine zusätzliche Emissionsreduktion von 7.5 bis 12.5% ermöglichen.

Fraunhofer ISE: Erste Agri-Photovltaik-Anlage für CO2-neutralen Obstanbau im Test

(ISE) Im Forschungsprojekt »Agri-PV Obstbau« haben BayWa r.e. und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE gemeinsam mit weiteren Forschungspartnern auf dem Bio-Obsthof Nachtwey in Gelsdorf in Rheinland-Pfalz eine Agri-Photovoltaik-Forschungsanlage für Äpfel und Spalierobst errichtet. Sie ist die erste Anlage dieser Art in Deutschland. Die Gesamtversuchsfläche des Forschungsprojekts umfasst ca. 9100 Quadratmeter, die Agri-PV-Anlage mit einer Leistung von 258 kW wurde auf circa einem Drittel der Fläche des Areals installiert.

Empa : Rendement record de 21.4% pour les cellules solaires flexibles CIGS

(Empa) Un groupe de scientifiques de l'Empa a poussé l'efficacité des cellules solaires flexibles à une nouvelle limite. Des mesures indépendantes ont révélé un rendement de 21.4 % lorsque ces types de cellules solaires convertissent la lumière en électricité. A titre de comparaison, le meilleur rendement d'une cellule solaire non flexible en silicium cristallin est de 26.7%. (Text auf Deutsch >>)

Empa: Erreicht mit 21.4 % neuer Wirkungsgradrekord bei flexiblen CIGS-Solarzellen

(Empa) Eine Forschergruppe der Empa hat den Wirkungsgrad von flexiblen Solarzellen auf einen neuen Rekordwert angehoben. Unabhängige Messungen ergaben einen Wert von 21.4 %, wenn diese Art von Solarzellen Licht in elektrischen Strom umwandeln. Zum Vergleich: Der beste Wirkungsgrad einer herkömmlichen (nicht biegsamen) Solarzelle aus kristallinem Silizium liegt bei 26.7 %. (Texte en français >>)

Projekt PV-Live: Neuer Solarstrahlungsdatensatz veröffentlicht

(FI/ISE) Um unser Stromnetz stabil zu halten und Solarstrom an der Börse zu vermarkten, werden präzise Hochrechnungen und Vorhersagen zur Photovoltaik-Erzeugung immer wichtiger. Um diese zu verbessern, haben das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW im Projekt »PV-Live« ein Netz aus Messstationen aufgebaut, mit denen die aktuellen Einstrahlungsbedingungen im Netzgebiet im Minutentakt erfasst werden.

Empa : Molécules en extase collective

(Empa) Lorsque des molécules de colorant fluorescent s'imbriquent parfaitement les unes dans les autres, quelque chose de totalement nouveau est créé : un état excité réparti sur de nombreuses molécules. Ces "excitations collectives" peuvent être utilisées de nombreuses façons, par exemple pour les panneaux solaires organiques, les capteurs, la transmission ultra-rapide de données ou la microscopie. Les chercheurs de l'Empa, en collaboration avec des collègues de l'ETH Zurich, de l'EPFL, de l'Institut Paul Scherrer (PSI) et d'IBM Research Zurich, ont réussi à fabriquer de tels amplificateurs de lumière chimiques dix fois plus efficaces qu'auparavant. (Text auf Deutsch >>)

Empa: Moleküle in kollektiver Ekstase

(Empa) Wenn sich fluoreszierende Farbstoffmoleküle perfekt aneinanderschmiegen, entsteht etwas völlig Neues: Ein über viele Moleküle verteilter angeregter Zustand. Solche «kollektiven Anregungen» lassen sich vielfältig nutzen – etwa für organische Solarpanels, in Sensoren, für ultraschnelle Datenübertragung oder in der Mikroskopie. Empa-Forschern ist es gemeinsam mit Kollegen der ETH Zürich, der EPFL, des Paul Scherrer Instituts (PSI) und der IBM Research Zürich gelungen, solche chemischen Lichtverstärker zehnfach effizienter zu machen als bisher. (Texte en français >>)

Fraunhofer ISE: Eröffnet Digital Grid Lab - intelligente Stromzukunft im Echtzeit-Test

(ISE) Europas Stromnetze durchlaufen im Zuge der Energiewende eine tiefgreifende Transformation: von Grosskraftwerken hin zu verteilten, intelligent vernetzten, digital gesteuerten, emissionsarmen und vielfältigen Einheiten. Millionen kleine Einspeiseanlagen und Speicher, neue Verbraucher und Akteure treten auf den Plan, die auf den unteren Netzebenen gemanagt werden müssen. Die gewohnt hohe Versorgungsqualität ist zukünftig nur mit der Digitalisierung der Netze und intelligenten Betriebsführungskonzepten erreichbar. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat nun sein neues Digital Grid Lab in Betrieb genommen, in dem die dafür notwendigen Komponenten, Netzregelungskonzepte und Betriebsführungsstrategien erprobt werden.

Mehrfamilienhäuser: Forschungsprojekte suchen nach Optimierungsmöglichkeiten für saisonale Warmwasserspeicher

(BV) Auf Anhieb möchte man kaum glauben, dass ein einfacher Wassertank genügt, um die Wärme vom Sommer in den Winter zu bringen. Doch tatsächlich reicht ein Speicher ab 12 Kubikmeter Volumen, um eine Wohnung den ganzen Winter mit Heizwärme und Warmwasser aus Sonnenkollektoren zu versorgen. Weil solche Speicherlösungen bisher relativ teuer sind, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschulen in Rapperswil und Luzern in zwei Forschungsprojekten nach wirtschaftlichen Konzepten gesucht. Eine Stossrichtung besteht darin, mit gezielten Optimierungen das Volumen der Speicher und damit ihre Kosten zu verringern.

Fraunhofer ISE: Auf Ackerflächen doppelt ernten - Leitfaden zur Agri-Photovoltaik erschienen

(ISE) Mit der Agri-Photovoltaik (Agri-PV) können Landwirte Ackerflächen doppelt nutzen: Am Boden wachsen die Kulturpflanzen, darüber erzeugen Solarmodule erneuerbaren Strom. Der Ansatz erhöht die Flächeneffizienz und könnte künftig Konflikte um den Gebrauch von landwirtschaftlichen Böden entschärfen. Aktuelle Informationen über die Technologie, ihr Potenzial sowie den aktuellen Entwicklungsstand beleuchtet jetzt ein neuer Leitfaden. Ziel ist, Landwirten, Kommunen und Unternehmen praktische Hinweise zur Nutzung der Agri-PV an die Hand zu geben. Auch Vorschläge für eine Anpassung des rechtlichen Rahmens sind in dem Werk enthalten.

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