BSW Solar: EEG-Pläne enttäuschen Solarwirtschaft - mit einem Feuerlöscher lässt sich kein Waldbrand löschen

(BSW Solar) Enttäuscht hat die deutsche Solarwirtschaft auf Pläne der Grossen Koalition reagiert, den Ausbau der Photovoltaik im Jahr 2022 einmalig um 4 Gigawatt anzuheben. Zu den am gestrigen Nachmittag bekanntgewordenen Plänen erklärte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW): „Mit einem Feuerlöscher lässt sich ein verheerender Waldbrand nicht löschen, mit vier Gigawatt mehr Photovoltaik nicht der Klimakollaps verhindern!“ Der BSW fordert stattdessen, die installierte Photovoltaik-Kapazität bis 2030 zu vervierfachen und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entsprechend zu überarbeiten.

Fehlendes Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz: In Österreich gibt es über 6000 baureife PV-Projekte ohne Realisierungsmöglichkeit

(PV Austria) Wie erwartet ist in Österreich nach dem grossen Andrang auf die Tarifförderung gemäss Ökostromgesetz für Photovoltaik(PV)-Dachanlagen im Januar nun auch die zweite Förderschiene, die reine Investitionsförderung für PV-Anlagen, deutlich überzeichnet. Die Nachfrage war so hoch, dass das verfügbare Budget innerhalb weniger Minuten vergeben war. Mehr als 257 Megawatt (MW) erhalten damit nach aktuellem Stand auch hier keine Realisierungszusage.

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