Der kabellose elektrische Bagger soll einen umweltschonenden, saubereren und leiseren Baggerbetrieb demonstrieren und dessen Betriebstauglichkeit im Vergleich zu einem konventionellen Dieselbagger im grosstechnischen Einsatz nachweisen.

Deutsches Bundesumweltministerium: Greift für die Entwicklung von 28 Tonnen-Elektrobagger tief in die Tasche

(ee-news.ch) Die Helmut Uhrig Strassen- und Tiefbau GmbH aus Geisingen in Baden-Württemberg in Deutschland investiert in die Nutzung eines 28 Tonnen schweren Elektro-Baggers mit Lithium-Ionen-Batteriespeicher. Das Pilotprojekt wird aus dem Umweltinnovationsprogramm des deutschen Bundesumweltministeriums mit rund 660‘000 Euro gefördert.


Der fast 30 Tonnen schwere Grossbagger soll künftig allein mit Strom fahren und arbeiten. Mit seinem innovativen Vorhaben möchte das Unternehmen demonstrieren, dass der Einsatz von Elektromobilität auch im Baugewerbe sinnvoll und wirtschaftlich ist: Im Tiefbau und in der Kanalsanierung werden bisher Grossbagger mit Dieselantrieb eingesetzt. Dabei entstehen Lärm sowie gesundheitsgefährdende Schadstoffe im Abgas. Das geplante Vorhaben – der Erwerb und die Inbetriebnahme eines 28 Tonnen Elektro-Grossbaggers mit Lithium-Ionen Batteriespeicher – hat die Umstellung auf eine moderne, innovative Baggertechnik zum Ziel.

Kabellos und leise
Der kabellose elektrische Bagger soll einen umweltschonenden, saubereren und leiseren Baggerbetrieb demonstrieren und dessen Betriebstauglichkeit im Vergleich zu einem konventionellen Dieselbagger im grosstechnischen Einsatz nachweisen. Die durch den Einsatz prognostizierte CO2-Einsparung beträgt im aktuellen Strommix etwa 50 Prozent der Emissionen eines Dieselbaggers und damit etwa 30 bis 70 Tonnen CO2 pro Jahr. Mit zunehmendem Ausbau der erneuerbaren Energien wird diese in den nächsten Jahren noch zunehmen.

Text: Deutsches Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

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