IWES feierte 10. Geburtstag: Rolf ten Thoren, GE, Dr. Norbert Allnoch, IWR, Prof. Jan Wenske, IWES, Andreas Meuer, Fraunhofer-Gesellschaft, Dr. Claudia Schilling, Freie Hansestadt Bremen, Norbert Brackmann, BMWi. Bild: © Martina Buchholz

Fraunhofer IWES: Wichtiger Impulsgeber der Windbranche feiert 10-jährigen Geburtstag

(IWS) Im Jahr 2009 wurde das deutsche Fraunhofer IWES gegründet und hat sich seitdem zu einem international hoch angesehenen Forschungsinstitut der Windenergiebranche entwickelt. Schwerpunkt der Arbeit des Instituts ist die Validierung von neu entwickelten Komponenten: Rotorblätter, Tragstrukturen und ganze Triebstränge von Anlagen werden auf den hochspezialisierten Prüfständen des Instituts geprüft.


Mehr als 200 Mitarbeitende entwickeln an den verschiedenen Standorten im Nordwesten Deutschlands kontinuierlich neue Ideen und arbeiten daran, die Windenergieerzeugung noch kostengünstiger und zuverlässiger zu machen.

Kompetenzen erfolgreich bündeln
„Das Fraunhofer IWES ist heute wichtiger Impulsgeber für Forschungsfragen der Windenergienutzung und zentraler Ansprechpartner der Windenergiebranche. Seit zehn Jahren bündelt das IWES seine Kompetenzen erfolgreich, um Prüfstände auszubauen und neue Forschungsvorhaben zu realisieren. Die Ergebnisse stärken das Ziel der Bundesregierung, die Energieerzeugung nachhaltig und umweltfreundlich zu gestalten. Auch in Zukunft werden Windenergie-Innovationen eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende sein“, ist Norbert Brackmann, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, überzeugt.

Hochrangige Gäste
Das IWES feierte diese Erfolge am 8. Oktober 2019 zusammen mit hochrangigen Gästen aus dem In- und Ausland in Bremerhaven. Die Dynamik der Windenergiebranche der letzten Jahre wird sich auch in Zukunft fortsetzten und viele Chancen und Möglichkeiten bieten. Das IWES baut derzeit die bestehende Infrastruktur aus und arbeitet an innovativen Angeboten zur Absicherung der Produktentwicklung. Auch weitere Zukunftsthemen stehen im Fokus des Instituts: Die Digitalisierung der Validierungsansätze, die Planung neuer Projekte für die Sektorkopplung und der Aufbau einer europäischen Zusammenarbeit mit renommierten Forschungspartnern, um den grossen technologischen Herausforderungen der Branche gemeinsam zu begegnen.

„Auch nach zehn Jahren dynamischer Aufbauarbeit haben wir viele Projekte und Ideen für neue Themenbereiche. Die aktuellen Erkenntnisse zum Klimawandel zeigen uns, dass die Windenergie dringend benötigt wird. Wir werden auch weiterhin intensiv an der Verbesserung dieser wichtigen Technologie arbeiten“, ist sich Andreas Reuter, Institutsleiter des IWES, sicher.

190 Mitarbeitende und 70 Studierende
Das Fraunhofer IWES sichert Investitionen in technologische Weiterentwicklungen durch Validierung ab, verkürzt Innovationszyklen, beschleunigt Zertifizierungsvorgänge und erhöht die Planungsgenauigkeit durch innovative Messmethoden im Bereich der Windenergie. Derzeit sind 190 Wissenschaftler/-innen und Angestellte sowie 70 Studierende an fünf Standorten beschäftigt: Bremerhaven, Hannover, Bremen, Hamburg und Oldenburg.

Text: Fraunhofer IWES

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