Links oben Day Ahead Auktion Stundenpreise der vergangenen Woche, rechts oben Base Wochenkontrakte und unten Day Ahead Auktion Base Preise im Jahresverlauf. Grafik: Elcom

Viel Strom aus den Pumpspeicherkraftwerken, praktisch kein Solarertrag und aufgrund fehlender Windanlagen kaum Windstrom sowie tiefere Atomstromproduktion. Bild: Elcom

Netto kommerzielle Flüsse, kumuliert. Import in CHF (+) / Export aus CHF (-). Bild: Elcom

Ab dem 14.1. wenig Wind- und Solarstrom in Deutschland. Bild: Elcom

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom 19.1.21: Spotpreise um 4 EUR gestiegen - Frontwochen aufgrund wärmerer Temperaturen und viel Winderzeugung gefallen

(Elcom) Der Durchschnitt der Spotpreise war für Woche 3 in der Schweiz 4 EUR höher als zuletzt am Terminmarkt gehandelt (EEX Schlusskurs für Schweizer Woche 3 Base war am 8.01. 64.18 EUR/MWh). Der Kälteeinbruch, der Europa letzte Woche beherrschte, wirkte sich auch auf die Stromnachfrage und somit die Preise aus.


Bis Wochenmitte sorgte eine hohe Erzeugung aus Wind für eine Entkoppelung der Preise in Deutschland und Österreich. Spanien hat weiterhin Energie von Frankreich gezogen und die französischen Preise sind auf hohem Niveau geblieben. Ab Donnerstag waren die Preise in allen vier Ländern auf ähnlichem Niveau. Am Sonntag 17.01 um 04:30 Uhr hat das AKW Gösgen die Stromproduktion unterbrochen,um geplante Reparaturarbeiten an einem Kondensatkühler vorzunehmen. Es war am 18.01.um 16:00 Uhr wieder am Netz. Die Preise in den Frontwochen sind nach Aussichten auf wärmere Temperaturen und höhere Winderzeugung gefallen.

Spotmarktbericht vom 19.01.2021 >>

Text: Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom)

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