Nach Aussage von JinkoSolar hat sich sein Auftragsbestand für die bifazialen Modelle Cheetah und Swan auf 9 GW bzw. 1 GW erhöht.

Jinko Solar: Meldet Rekordergebnis und -bruttogewinn für das dritte Quartal

(PM) JinkoSolar hat am 19. November seine Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres verzeichnete JinkoSolar ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum. Der Bruttogewinn steigt gegenüber dem Vorquartal um über 21% und das Betriebsergebnis im dritten Quartal 2019 auf Rekordniveau. Bis zum Q2 2020 soll die Gesamtkapazität bei monokristallinen Wafern 18 GW erreichen

Die Bruttogewinnmarge ist die Grundlage der langfristigen Anlegerendite. In Q3 lag JinkoSolars Bruttogewinnmarge bei 21.3 % gegenüber 16.5 % im zweiten Quartal 2019 bzw. 14.9 % im dritten Quartal 2018, ein neues Allzeithoch. Die Bruttogewinnmarge erlebte ein Reset, angetrieben durch eine stärkere Verlagerung hin zu höheren Kapazitäten bei monokristallinen Zellen, branchenführende integrierte Produktionskosten, neue Premium-Produkte und globalen Footprint. Verlagerung hin zu hocheffizienten monokristallinen Zellen
Der Bruttogewinnmarge kommt besondere Bedeutung zu, da sich JinkoSolar derzeit neu ausrichtet. Das Unternehmen verlagert seinen Fokus zunehmend von kostengünstigen polykristallinen Zellen mit geringerer Effizienz und niedrigerer Gewinnspanne (die einen starken Umsatzeinbruch verzeichneten) hin zu hocheffizienten monokristallinen Zellen mit hoher Gewinnspanne. Beispielsweise hat Cheetah die Bruttogewinnmarge leicht angehoben.

Höheren Kapazitäten bei monokristallinen Zellen
Die Geschäftsleitung von JinkoSolar wird Fragen von Analysten beantworten, um weiter gefasste Themen als die Quartalszahlen zu diskutieren. Ein Thema, das mit Sicherheit angesprochen werden wird, sind die Massnahmen des Unternehmens zur schnelleren vertikalen Integration, Modulproduktion und -auslieferung.

Auftragsbestand für die bifazialen Modelle um 1 GW erhöht
Nach Aussage von JinkoSolar hat sich sein Auftragsbestand für die bifazialen Modelle Cheetah und Swan auf 9 GW bzw. 1 GW erhöht. Das Unternehmen erwägt den Bau neuer Logistikzentren, um Produkte schneller aufzuliefern und die Wege zwischen Warenlager und Kunden zu verkürzen. JinkoSolar hat eine Vereinbarung mit Cosco Shipping Lines (Greece) S.A. unterzeichnet, um den Hafen von Piräus (Griechenland) als europäisches Vertriebsdrehkreuz zu nutzen.

Wafer-Kapazität von 18 GW
In diesem Jahr wurden die Produktionskapazitäten in den Wafer-Fabriken in Leshan (Provinz Sichuan) gesteigert. Jetzt plant JinkoSolar den nächsten Wachstumsschub in Zusammenhang mit der stärkeren vertikalen Integration, Produktionsleistung und potenziellen zukünftigen Profitabilität durch seine neuen Wafer-Fabriken in Leshan. Bis zum Q2 2020 soll die Gesamtkapazität bei monokristallinen Wafern 18 GW erreichen.

Neue Tiger-Ausführungen mit 460 Wp
Von grosser Bedeutung für JinkoSolar ist sein nächstes Solarmodul, das Tiger mit 460 Wp. Das Modell Cheetah mit 400 Wp ist extrem lukrativ und bei Bestandskunden von JinkoSolar sehr beliebt. Wenn das Modell Tiger wie geplant auf den Markt kommt und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, wird sich dies positiv auf den Erfolg auswirken. Die Markteinführung des Modells Tiger ist für 2020 geplant.

Text: JinkoSolar

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