Mehr als eine Million Haushalte in Kenia sollen zukünftig Strom aus netzunabhängigen Solaranlagen nutzen. Um dieses Ziel zu erreichen versorgt die Regierung Anbieter von Solar Home Systems (SHS) mit zusätzlichen Krediten.

Exportinitiative Energie: Kenia will Haushalte mit Solarstrom aus Off-Grid-Anlagen versorgen

(©EE) Die kenianische Regierung will 1.3 Millionen Haushalte mit Strom aus netzunabhängigen Solaranlagen versorgen. Im Rahmen des Kenia Off-Grid Solar Access Project (Kosap) hat die Regierung 121 Standorte in 14 Regionen Kenias ausgewählt. Diese Regionen machen zusammen 72 Prozent der gesamten Landfläche des Landes aus, 20 Prozent der Bevölkerung leben dort. Kleine Solaranlagen sollen die lokalen Mini-Netze mit Strom versorgen. Die Anlagen sollen von privaten Unternehmen geliefert werden, darunter Anbieter sogenannter Solar Home Systems (SHS).


Auch ausländische SHS-Anbieter könnten davon profitieren: Um den Investitionsanreiz zu erhöhen, hat das kenianische Energieministerium ein Kreditvolumen in Höhe von 30 Millionen US-Dollar (27 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt. Die Schuldenfazilität stellt eine Fremdfinanzierung für Solarunternehmen zur Verfügung, die eine positive Erfolgsbilanz bei Vertrieb, Finanzierung und Wartung von SHS vorweisen können, heisst es auf der Webseite des KOSAP.

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Subsektoranalyse Kenia: Analyse des Potenzials für Aufdach-PV-Anlagen zur dezentralen Stromerzeugung und zur Deckung des Eigenbedarfs in Industrie und Gewerbe >>

©Text: Exportinitiative Energie

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