Solar City Seoul soll dazu beitragen, das Land unabhängiger von Kohle, Gas und Atomkraft zu machen. Südkorea will bis 2040 etwa 35 % seines Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen.

Exportinitiative: Seoul will eine Million Wohnhausdächer sowie alle öffentlichen Gebäude mit Photovoltaik ausstatten

(©EEE) Die südkoreanische Hauptstadt Seoul hat eine Initiative auf den Weg gebracht, die durch die Neuinstallation von Photovoltaik (PV)-Aufdachanlagen den Ausbau der Solarenergie fördern soll. Insgesamt sollen eine Million Wohndächer sowie die Dächer aller öffentlichen Gebäude mit PV-Systemen ausgestattet werden.


Das Ziel des Solar City Seoul-Projektes ist es, die derzeitige Solarkapazität von rund 200 MW bis Ende 2022 auf 1 GW zu steigern. Laut der Stiftung für erneuerbare Energien und Umwelt wird das Programm ein Budget von rund 1.7 Bill. Koreanische Won (knapp 1.3 Mrd. Euro) haben. Das Projekt hat in der Vergangenheit bereits 160‘000 Haushalte mit Sonnenkollektoren ausgestattet. Solar City Seoul ist Teil der Bemühungen der südkoreanischen Regierung, das Land unabhängiger von Kohle, Gas und Atomkraft zu machen. Südkorea will bis 2040 etwa 35 % seines Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen.

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©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

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