Mit der Neuausrichtung will die Dena deutlich machen, wo sie wesentliche Schwerpunkte und Aufgaben für eine erfolgreiche Energiewende und gelingenden Klimaschutz sieht.

Die 20er Jahre gestalten: Dena seit Anfang Jahr frisch aufgestellt mit neuer Struktur und neuen Standorten

(Dena) Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hat sich zum Jahresbeginn 2022 neu aufgestellt. Nach Jahren stetiger Ausweitung und Intensivierung der Tätigkeiten hat ein konzentrierter Strategieprozess im vergangenen Jahr unter anderem zu einer neuen Organisationsstruktur mit größerer thematischer Bandbreite geführt. Damit können die aus Sicht der Dena anstehenden Herausforderungen bei Energiewende und Klimaschutz noch besser angepackt werden.


„In den vergangenen Jahren ist die Dena und ihr Netzwerk stark gewachsen. Wir haben neue Standorte erschlossen, große Projekte gestartet, neue Themen und Netzwerke im In- und Ausland erschlossen und viele Kolleginnen und Kollegen eingestellt. Allein im vergangenen Jahr sind annähernd 140 neue Kolleginnen und Kollegen dazu gekommen. Der hohe Handlungsdruck bei Energiewende und Klimaschutz und die ambitionierten Pläne der neuen Bundesregierung werden für weiteres Wachstum sorgen“, so der Vorsitzende der Geschäftsführung der Dena, Andreas Kuhlmann. „Auch die Herausforderungen im Zuge der Pandemie haben bei uns grundlegende Veränderungen ausgelöst, etwa beim vernetzten digitalen und mobilen Arbeiten. Das alles haben wir in einem umfassenden Strategieprozess betrachtet. Mitarbeitende aus jedem Bereich und über alle Hierarchieebenen hinweg waren in diesen Prozess eingebunden. Auch der Aufsichtsrat der Dena hat den Prozess unterstützt und konstruktiv begleitet. Als ein wichtiges Ergebnis haben wir unser Unternehmen, in einem breiten Konsens aller Mitarbeitenden und unserer Anteilseigner, neu strukturiert und damit auch neue Perspektiven unseres Wirkens für die Gestaltung der für Energiewende und Klimaschutz entscheidenden 20er Jahre geschaffen.“

Perspektivisch aufgestellt mit 7 Bereichen und 2 Stabsstellen
Die gesamte Organisationsstruktur wurde mit Blick auf zukünftige Aufgaben und die Erfordernisse einer erfolgreichen Energie- und Klimapolitik in allen Einheiten überarbeitet. So ist eine robuste und flexible Struktur für die Zusammenarbeit mit der neuen deutschen Bundesregierung und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft entstanden. Seit dem 1. Januar 2022 ist die Dena nun in sieben Bereiche (fünf Fachbereiche und zwei Querschnittsbereiche) und zwei Stabsstellen gegliedert.

Stabsstellen
Die Stabsstellen steuern zentrale Themencluster, die für alle Fachbereiche relevant sind. Dazu zählen die Themen ‚Politik, Strategie und Grundsatzfragen‘ sowie ‚internationale Kooperationen‘.

Klimaneutrale Gebäude und urbane Energiewende
Der bisher sehr große Bereich ‚Energieeffiziente Gebäude‘ wird inhaltlich ausdifferenziert: Ein neuer Bereich ‚Klimaneutrale Gebäude‘ beschäftigt sich mit dem Bauen als zentralem Effizienztreiber. Der zweite Bereich ‚Urbane Energiewende‘ nimmt öffentliche Gebäude in der Stadt, Quartierentwicklungen und die Wärmeplanung in Kommunen in den Fokus.

Zukunft der Energieversorgung und Industrie, Mobilität & Energieeffizienz
Neu gegliedert ist auch der bisherige Bereich ‚Energiesysteme und Energiedienstleistungen‘. Im Bereich ‚Zukunft der Energieversorgung‘ finden sich die Themen erneuerbare Energien, Infrastruktur und Wasserstoff. Ebenfalls drei Themencluster umfasst der Bereich ‚Industrie, Mobilität & Energieeffizienz“.

Digitale Technologien und Start-up Ökosystem
In dem neuen Bereich ‚Digitale Technologien und Start-up Ökosystem‘ bündelt die Dena ihre erfolgreichen und stetig wachsenden Aktivitäten rund um digitale Technologien, Innovationen sowie die Weiterentwicklung eines großen Startup-Netzwerks, das in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde.

Kommunikation und Verwaltung
Der Bereich ‚Kommunikation‘ erhält ein neues Team, um die Fachbereiche stärker mit der internen und externen Kommunikation zu verzahnen. Wichtige übergeordnete Aufgaben wie das Standortmanagement übernimmt der Bereich ‚Verwaltung‘, denn die Dena wird ab Mitte 2022 über insgesamt vier Standorte verfügen. Neben dem Stammsitz in Berlin-Mitte gehören Arbeitsplätze auf dem Euref-Campus und dem Gelände der Königlichen Porzellan-Manufaktur (Kpm) dazu. Zu den neuen Standorten der Dena im Jahr 2022 gehört Halle. Hier baut die Dena – im Auftrag der deutschen Bundesregierung – das Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (Kww) auf.

„Mit der Neuausrichtung machen wir auch deutlich, wo wir wesentliche Schwerpunkte und Aufgaben für eine erfolgreiche Energiewende und gelingenden Klimaschutz sehen. Wir freuen uns auf all die Aufgaben und sind voller Zuversicht, dass Deutschland in den kommenden Jahren gehörig auf dem Weg zur Klimaneutralität vorankommen wird. Daran wollen wir mit aller Kraft mitwirken“, so Andreas Kuhlmann.

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Text: Deutsche Energie-Agentur (Dena)

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