Bis ins Jahr 2045 sollen in Schweden 100% des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt werden.

Axpo: Unterzeichnet zwei PPA mit 10 Jahren Laufzeit für schwedische Windparks

(ee-news) Axpo Nordic AS wird den gesamten Strom der schwedischen Windparks Hultema (60 MW) und Norra Hunna (16.4 MW) abnehmen, die sich aktuell in Bau befinden. Schweden hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten europäischen Märkte für Windenergie entwickelt.


Bis ins Jahr 2045 sollen in Schweden 100% des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt werden. Angesichts dieses Ziels und dank der wachsenden Akzeptanz von PPA-Strukturen mit vertraglich fixierten Volumina verzeichnet der schwedische Onshore-Windmarkt seit geraumer Zeit eine hohe Nachfrage von Investoren. Dies führt dazu, dass in Schweden immer mehr Windparks gebaut werden.

60 MW Leistung
Die jüngsten Beispiele dafür sind die Windparks Hultema und Norra Hunna. Axpo Nordic hat mit den Projektentwicklern der Anlagen zwei langfristige PPA abgeschlossen. Der Windpark Hultema mit einer geplanten Leistung von rund 60 MW wurde von der PNE-Gruppe, einem deutschen Windkraftpionier, entwickelt und kürzlich an den Schweizer Infrastrukturfonds Reichmuth Infrastruktur II KmGK verkauft. Baubeginn war im Februar 2021, die Inbetriebnahme ist für Mitte 2023 geplant. Sobald der Windpark vollständig in Betrieb gegangen ist, wird Axpo Nordic für die Vermarktung des produzierten Stroms über einen Zeitraum von zehn Jahren verantwortlich sein.

16 MW Leistung
Das zweite PPA hat Axpo Nordic mit Connected Infrastructure Capital GmbH (CIC) vereinbart. Das Hamburger Unternehmen ist Eigentümerin des Windparks Norra Hunna in der schwedischen Provinz Örebro. Der 16.4-MW-Windpark soll im zweiten Quartal 2021 in Betrieb gehen und stellt für CIC ein erstes Standbein im skandinavischen Wachstumsmarkt dar. Im Rahmen des Zehnjahresvertrags mit CIC wird Axpo Nordic den gesamten Strom aus dem Windpark abnehmen.

Zum Vergleich: In der Schweiz sind aktuelle 86 MW-Windleistung im Betrieb, die 0.2% des Stromverbrauchs der Schweiz decken. In Österreich sind es zum Beispiel 3120 MW, die 12% des Stromverbrauchs decken.

Text: ee-news.ch, Quelle: Axpo

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