Zu den Klimaschutzprojekten gehören die Salzbatterien von Battery Consult. Sie bestehen aus unkritischen und leicht verfügbaren Materialien, haben eine lange Lebensdauer und können wirtschaftlich rezykliert werden. ©Bild: Battery Consult

Neue Partnerschaften und neue Strategie: Wegweisendes Jahr für die Klimastiftung Schweiz

(PM) Die Klimastiftung Schweiz hat ein richtungsweisendes Jahr hinter sich. Insgesamt fünf neue Partnerschaften mit Grossunternehmen hat die Stiftung 2021 aufgleisen können. Im Sommer hat die Stiftung zudem einen Strategiewechsel beschlossen: Künftig konzentriert sie ihre Förderung ausschliesslich auf Klima-Innovationen. Insgesamt hat die Stiftung 2021 über 2.4 Millionen Franken für Klimaschutzprojekte gesprochen. (Article en français >>)


Durch die Förderung von Klimaschutz-Innovationen bei KMU einen wichtigen Beitrag an die Netto-Null-Klimaziele der Schweiz und Liechtenstein leisten und den Wirtschaftsstandort stärken. Das ist das Ziel der Klimastiftung Schweiz. Seit 2009 unterstützt die Stiftung lokale KMU bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten. Auch 2021 sind neue Projekte dazu gekommen: 2.4 Millionen Franken hat die Stiftung letztes Jahr gesprochen. Diese fliessen an rund 100 KMU in der Schweiz und Liechtenstein.

Innovationen stehen im Fokus der Förderung
Ein Grossteil der Fördergelder, 1.7 Millionen Franken, floss auch 2021 in Innovationen. Insgesamt 19 innovative Klimaschutzprojekte erhielten eine Zusage der Klimastiftung Schweiz. Dazu gehört beispielsweise eine Batterie aus Kochsalz: Die Salzbatterien des Meiringer KMU Battery Consult bestehen aus unkritischen und leicht verfügbaren Materialien, haben eine lange Lebensdauer und können wirtschaftlich rezykliert werden. Die Klimastiftung Schweiz unterstützt deren Entwicklung mit 150’000 Franken. Auch die Cyltronic AG erhält neu Fördergelder der Stiftung: Das Winterthurer Startup entwickelt einen neuartigen Elektrozylinder als Alternative zu Druckluft, mit dem sich in der Industrie erheblich Energie einsparen lässt. ExerGo aus Sitten wiederum arbeitet an einem innovativen Konzept für Fernwärme und -kälte in Städten. Mit dem hocheffizienten System lassen sich bei der Energieversorgung urbaner Zentren bis zu 90% CO2-Emissionen einsparen.

Energieeffizienzprogramme beendet
Weitere 0.7 Millionen Franken entfielen 2021 auf Energieeffizienzprojekte: Damit unterstützte die Stiftung konkrete Massnahmen von KMU zum Energiesparen im eigenen Betrieb. Zudem beteiligte sie sich an den Kosten für Energieberatungen mit der Act Cleantech Agentur Schweiz und der Energie-Agentur der Wirtschaft Enaw.

Beide Energieeffizienzprogramme der Klimastiftung Schweiz sind 2021 wie geplant ausgelaufen. Künftig konzentriert die Stiftung ihre Förderung ausschliesslich auf den Innovationsbereich. Hier sieht sie die grösste Hebelwirkung: „Durch die Förderung von Innovationen entfalten unsere Mittel ihre maximale Wirkung im Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele“, sagt Stiftungsratspräsident Thomas Hügli. „Für die Dekarbonisierung der Wirtschaft braucht es neue Lösungen, gerade in der Bau- und Wertstoffindustrie, der Mobilität und der Landwirtschaft. Wir tragen unseren Teil dazu bei, indem wir innovative Technologien und Projekte in diesen Bereichen noch stärker unterstützen.“

Finanziert durch Schweizer und Liechtensteiner Dienstleistungsfirmen
Möglich wird das Engagement der Klimastiftung Schweiz dank 26 Dienstleistungsunternehmen aus der Schweiz und Liechtenstein: Die Partnerfirmen spenden jedes Jahr ihre erhaltenen Gelder aus der Rückverteilung der CO2-Abgabe der gemeinsamen Stiftung, die damit wiederum Klimaschutzprojekte von KMU finanziert. Seit Sommer 2021 sind mit Baloise, Zuger Kantonalbank, Mobiliar, Union Bancaire Privée (UBP) und LGT Capital Partners neue Partner zur Klimastiftung Schweiz gestossen. Sie ist offen für weitere interessierte Firmen, welche die Stiftung als Partner mittragen und damit konkret zum Klimaschutz in der Schweiz und Liechtenstein beitragen möchten.

Text: Klimastiftung Schweiz

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