Vietnam hat neue Einspeisetarife für PV-Anlagen festgelegt. Der alte Tarif war im vergangenen Jahr ausgelaufen. Nun haben Projektentwickler und Betreiber wieder Planungssicherheit.

Exportinitiative Energie: Vietnam legt neue Einspeisetarife für PV-Anlagen fest

(©EE) Der vietnamesische Premierminister hat am 6. April einen neuen Einspeisetarif für PV-Anlagen genehmigt. Im Juli 2019 war der vergangene Feed-In-Tariff (FIT) ausgelaufen. Der neue Tarif sichert schwimmenden PV-Anlagen einen Abnahmepreis von 0.0769 US-Dollar (0.0708 Euro) pro Kilowattstunde zu. Freiflächen-PV-Anlagen bekommen 0.0709 US-Dollar (0.0653 Euro) und PV-Aufdachanlagen 0.0838 US-Dollar (0.0771 Euro) pro Kilowattstunde.


Die Aufdachanlagen dürfen jedoch eine Kapazität von 1 MW nicht überschreiten. Um für den FIT in Frage zu kommen, müssen Projektentwickler bereits vor dem 23. November 2019 eine Investitionsgenehmigung erhalten haben und bis Ende des Jahres 2020 ihre Anlage an das Stromnetz anschliessen.


Eigene FITs aushandeln für PV-Aufdachanlagen
Knapp ein Jahr nachdem der erste FIT ausgelaufen war, bietet der neue Tarif für inländische und ausländische Projektentwickler und Betreiber von PV-Anlagen wieder Planungssicherheit. Unternehmen schliessen PPA-Verträge mit dem vietnamesischen Energieversorger Vietnam Electricity (EVN) ab, welche eine Laufzeit von 20 Jahren haben. Betreiber von PV-Aufdachanlagen dürfen erstmals ihre PPA-Verträge auch mit anderen Stromabnehmern als der EVN abschliessen und ihre eigenen FITs aushandeln.

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©Text: Exportinitiative Energie

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