Die rumänische Regierung erhält rund 29 Milliarden Euro für ein Konjunkturpaket. Mit einem Grossteil des Geldes will sie die Energiewende im Land vorantreiben.

Exportinitiative Energie: Rumänien will mehr als 10 Milliarden Euro in die Energiewende stecken

(©EE) Die Europäische Union vergibt einen Zuschuss in Höhe von 14.2 Milliarden Euro und ein Darlehen in Höhe von 14.9 Milliarden Euro an den National Recovery and Resilience Plan (Nrpr) Rumäniens. Zwei Drittel davon wird die rumänische Regierung in den ökologischen Wandel des Landes investieren. Gleichzeitig plant sie die Kohlenutzung zur Energiegewinnung bis zum Jahr 2032 vollständig abzuschaffen. Dafür sieht der Plan 855 Millionen Euro vor, die auch in den Bau von Erneuerbare-Energie-Anlagen fliessen sollen.


Weitere 2.7 Milliarden Euro sollen die Energieeffizienz privater und öffentlicher Gebäude verbessern. Das verbleibende Geld ist für die Modernisierung der Eisenbahn, den Ausbau der städtischen Mobilität und Massnahmen zum Schutz der ökologischen Vielfalt Rumäniens vorgesehen. Zusätzlich plant die Regierung die Einführung von Differenzverträgen. Auf diesem Weg will sie Erneuerbare-Energien-Projekte im Land vorantreiben. Ausserdem will sie das Steuersystem ändern, sodass Privatpersonen und Unternehmen stärkere Anreize für ökologisches Verhalten haben.

Factsheet Rumänien >>

Finanzierungs-Factsheet Rumänien >>

Bericht des Fachmagazins Balkan Green Energy News (auf Englisch) >>

Factsheet des Nrprp-Plans (auf Englisch) >>

AHK-Zielmarktanalyse Rumänien: Energieinfrastruktur in Städten >>

AHK-Zielmarktanalyse Rumänien: Elektrifizierung der Apuseni-Dörfer in Rumänien >>

©Text: Exportinitiative Energie

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