Alle Teilnehmer, die direkt an den Verkäufen an der EEX teilnehmen möchten, können die Zulassung ab dem 9. August 2021 über die Webseite des nEHS beantragen. Das gilt auch für die Intermediäre.

EEX: Startet Zulassungsprozess für die Verkäufe im nationalen Emissionshandelssystem Deutschlands

(PM) Die European Energy Exchange (EEX) startet in Abstimmung mit dem Umweltbundesamt das Zulassungsverfahren für den Verkauf von nEHS-Zertifikaten im Rahmen des nationalen Emissionshandelssystems (nEHS) Deutschlands. Das nEHS legt erstmals einen CO2-Preis für die Sektoren Wärme und Verkehr auf deutschlandweiter Ebene fest und der Verkauf wird durch die EEX organisiert und startet im Oktober 2021.


Es werden alle CO2-verursachenden Brennstoffe, insbesondere Benzin, Diesel, Heizöl, Flüssiggas, Erdgas und ab 2023 Kohle, in das nEHS einbezogen. Verpflichtet sind im Rahmen des nEHS diejenigen, die die Brennstoffe in Verkehr bringen, zum Beispiel Erdgasversorger oder Unternehmen der Mineralölindustrie. Die verpflichteten Unternehmen haben die Möglichkeit, den Marktzugang entweder direkt an der Börse zu nutzen, mittels einer Zulassung an der EEX und ihrem Clearinghaus ECC, oder sie können indirekt über einen Intermediär an den Verkäufen teilnehmen.

Zulassung ab 9. August beantragen
Alle Teilnehmer, die direkt an den Verkäufen an der EEX teilnehmen möchten, können die Zulassung ab dem 9. August 2021 über die Webseite des nEHS beantragen. Das gilt auch für die Intermediäre. Ein Intermediär ist ein an der EEX und ECC zugelassener Teilnehmer, der über seinen Zugang und seine Infrastruktur dritten Unternehmen indirekt die Teilnahme an den börslichen Märkten ermöglicht. Derzeit haben sich 14 Unternehmen bereit erklärt, als Intermediär für den nEHS-Verkauf tätig zu werden. Die EEX veröffentlicht auf ihrer nEHS-Webseite eine Liste der Intermediäre und ihrer Dienstleistungen im Rahmen des nEHS.

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Text: European Energy Exchange AG (EEX)

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