Für den klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung stellt die österreichische Regierung pro Jahr eine Milliarde Euro zur Verfügung. Weitere 30 Milliarden sollen private Investoren beisteuern.

Exportinitiative Energie: Österreich will bis 2030 Erneuerbare-Energien-Anlagen mit Kapazität von 27 TWh bauen

(EE) Die österreichische Bundesregierung will bis zum Jahr 2030 den Energiekonsum des Landes vollständig aus erneuerbarer Energie decken. Der Bundesrat hat im Juli einem entsprechenden Gesetz zugestimmt, das bis zum Jahr 2030 den Bau von PV-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 11 TWh vorsieht. Zudem sind Windkraftanlagen mit einer Kapazität von insgesamt 10 TWh, Wasserkraftanlagen mit einer Kapazität von insgesamt 5 TWh und Biomasseanlagen mit einer Gesamtkapazität von 1 TWh geplant.


Für den klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung stellt die Regierung pro Jahr eine Milliarde Euro zur Verfügung. Weitere 500 Millionen Euro sollen in die Produktion klimafreundlichen Wasserstoffs und anderer grüner Gase fliessen, um die Energiewende der Industrie voranzutreiben. Privaten Investoren sollen voraussichtlich insgesamt weitere 30 Milliarden Euro beisteuern.

Energiegemeinschaften
Österreichische Haushalte und kleine Unternehmen können sich laut neuem Gesetz zu sogenannten Energiegemeinschaften zusammenschliessen, um Strom aus Erneuerbare-Energie-Anlagen gemeinsam zu nutzen. Projektierer und Hersteller von PV,-, Windkraft,-, Wasserkraft,-, oder Biokraftanlagen könnten dank der Investitionen von einer steigenden Nachfrage nach ihren Produkten profitieren.

Bericht des österreichischen Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Innovation und Technologie >>

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AHK-Zielmarktanalyse Österreich: Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe >>

©Text: Exportinitiative Energie

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