In Deutschland drängten Solar- und Windenergie zweitweise Braun- und Steinkohle aus dem Markt. Bild: Elcom

Wasserkraftwerke und AKW stellen in der Schweiz nach wie vor den Löwenanteil der Produktion. Die Solarstromerzeugung nimmt zu, währen das Windpotenzial ungenutzt bleibt. Bild: Elcom

Links oben Day Ahead Auktion Stundenpreise der vergangenen Woche, rechts oben Base Wochenkontrakte und unten Day Ahead Auktion Base Preise im Jahresverlauf. Grafik: Elcom

Netto kommerzielle Flüsse, kumuliert. Import in CHF (+) / Export aus CHF (-). Bild: Elcom

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom 5.4.21: Stundenpreise stiegen im Vorjahresvergleich von 25 EUR/MWh auf über 60 EUR/MWh

(Elcom) Die Stundenpreise bewegten sich vergangene Woche im Vergleich zum Vorjahr weiterhin auf hohem Niveau: Vor einem Jahr lagen die Preise im Bereich von 25 EUR/MWh, derzeit liegen sie bei über 60 EUR/MWh.


Ein wichtiger Grund für diesen grossen Unterschied ist die Nachfrage, die vor einem Jahr bedingt durch die Lockdowns der Corona-Pandemie deutlich tiefer war als heute. Einen Ausreisser nach unten verzeichneten die Stundenpreise am Sonntagnachmittag zwischen 15 und 17 Uhr, als die Preise wegen tiefer Last und viel Einspeisung von Wind- und Solarenergie beinahe null EUR/MWh erreichten (Ausnahme Schweiz, hier betrug das Minimum 13.85 EUR/MWh).

Höhere Windeinspeisung wirkt preissenkend
Gegen Ende der Woche lagen die Schweizer Preise vermehrt unter den französischen Preisen, weshalb in diesen Stunden Strom von der Schweiz nach Frankreich exportiert wurde. Die Wochenprodukte für Woche 19 blieben stabil, während die Preise für die Woche 18 sanken. Starke Änderungen der Windprognosen (mehr Windeinpeisung) waren für diesen Preisrückgang verantwortlich.

Spotmarktbericht vom 04-05-2021 >>

Text: Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom)

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