In der Nähe der Stadt in Bedburg sollen demnächst fünf Windkraftanlagen des Herstellers Nordex mit jeweils 5.7 Megawatt Nennleistung und einer Nabenhöhe von 164 Metern erreichtet werden. Sie sollen Anfang 2022 in Betrieb gehen. Bild: RWE

RWE: Baut 28.5 MW-Windpark auf ehemaligem Tagebaugelände bei Bedburg

(PM) RWE möchte in Deutschland bereits im Frühjahr mit dem Bau eines weiteren Windparks auf rekultiviertem Tagebaugelände beginnen, nachdem sie bei der jüngsten deutschen Auktion für Windenergieanlagen an Land erfolgreich war: Der zukünftige Windpark „Bedburg A 44n“ liegt auf rekultiviertem Tagebaugelände an der gleichnamigen Neubaustrecke der Autobahn.


Errichtet werden dort demnächst fünf Windkraftanlagen des Herstellers Nordex mit jeweils 5.7 Megawatt Nennleistung und einer Nabenhöhe von 164 Metern. Sie sollen Anfang 2022 in Betrieb gehen. Das Projekt wird wie der benachbarte Windpark Königshovener Höhe (67.2MW) ein Joint Venture von Stadt Bedburg (49%) und RWE Renewables (51%). Die Anteile am Windpark Bedburg A 44n sind identisch. Vier der Windenergieanlagen werden mit der vorhandenen elektrischen Infrastruktur der RWE Power im Tagebau Garzweiler ins Netz der öffentlichen Versorgung einspeisen.

Strom für Wohnbauprojekt
Die fünfte Windenergieanlage soll den erzeugten Strom über die in Bau befindliche Ressourcenschutzsiedlung Bedburg-Kaster ins Netz einspeisen. Dies ist ein Wohnungsbauprojekt mit 130 Einheiten, bei dem nicht nur das Energiekonzept, sondern auch die Architektur und das städtebauliche Programm innovativ sind. Auch bei diesem Projekt arbeiten die Stadt Bedburg und RWE zusammen, diesmal sogar im Verbund mit weiteren Partnern, wie E.ON, Westnetz und der Faktor-X-Agentur; es wird vom deutschen Bundeswirtschaftsministerium als „Reallabor der Energiewende“ gefördert. Die Vision der Planer: Ein Teil des Windstroms der fünften Windenergieanlage von „Bedburg A 44n“ versorgt quasi per Direktlieferung, unter Einbeziehung eines Energiespeichers, die Ressourcenschutzsiedlung, der Rest fliesst ins Netz der allgemeinen Versorgung.

Text: RWE

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