Die Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke hilft Unternehmen aller Branchen und Grössen, sich in Netzwerken auszutauschen und Massnahmen zugunsten von Energieeffizienz und Klimaschutz umzusetzen.

Für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz: Fortsetzung der Netzwerkinitiative auch im Jahr 2021

(dena) Mit Beginn des neuen Jahres führen die deutsche Bundesregierung und 21 Verbände und Organisationen der Wirtschaft sowie weitere Kooperationspartner die Netzwerkinitiative als Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke fort. Als Nachfolgerin der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke setzt sie einen neuen Akzent: Neben dem bisherigen Fokus auf den effizienten Einsatz von Energie in Industrie, Handel, Gewerbe und Handwerk wird das inhaltliche Spektrum der Netzwerke um die Themen Klimaschutz, Energiewende und Nachhaltigkeit erweitert.


Das deutsche Bundeswirtschaftsministerium und das deutsche Bundesumweltministerium hatten bereits im September 2020 gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft vereinbart, die Initiative weiter auszubauen. Ziel ist es, bis zu 350 neue Netzwerke bis Ende 2025 zu gründen. Auf diese Weise können neun bis elf Terawattstunden Endenergie und fünf bis sechs Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart werden.

Einsparziel mit deutlich weniger Netzwerken erreicht
Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke wurde im Dezember 2014 ins Leben gerufen und hat sich seitdem als eines der erfolgreichsten Instrumente des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) bewährt. Bis heute wurden im Rahmen der Initiative 285 Netzwerke gegründet, in denen zusammen rund 2400 Unternehmen bzw. Unternehmensstandorte aktiv waren bzw. sind. Dank der zahlreichen Energieeffizienzmassnahmen der teilnehmenden Unternehmen wird das von der Netzwerkinitiative ursprünglich angestrebte Einsparziel von fünf Millionen Tonnen CO2 voraussichtlich bereits mit deutlich weniger Netzwerken als ursprünglich angenommen erreicht.

Das begleitende Monitoring der Initiative zeigt, dass die Netzwerke ihre eigenen Ziele durchschnittlich zu 111 Prozent erreichen. Ihre Einsparungen belaufen sich im Durchschnitt auf 40‘000 Megawattstunden Primärenergie und 11‘700 Tonnen CO2 pro Jahr und Netzwerk.

Das ist ein Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerk
Ein Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerk ist ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen einer Region oder Branche, die zusammenarbeiten, um ihre Energieeffizienz zu steigern und Klimaschutzmassnahmen voranzutreiben. Zentrale Elemente der Netzwerke sind ein moderierter Austausch zwischen den Teilnehmern sowie die Festlegung gemeinsamer Einsparziele. So gewinnen die Unternehmen schneller das Know-how, wie sie ihren Energieverbrauch senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Die Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke hilft Unternehmen aller Branchen und Grössen dabei, sich branchenübergreifend, branchenintern oder unternehmensintern in Netzwerken auszutauschen und Massnahmen zugunsten von Energieeffizienz und Klimaschutz umzusetzen. Die Initiative startete 2014 als Initiative für Energieeffizienz-Netzwerke. Ab 2021 wird sie von 21 Verbänden und Organisationen der Wirtschaft gemeinsam mit der deutschen Bundesregierung getragen und von zahlreichen weiteren Projektpartnern unterstützt. Zudem wird sie um die Themen Klimaschutz, Energiewende und Nachhaltigkeit erweitert und soll bis Ende 2025 300 bis 350 neue Netzwerke etablieren. Auf diese Weise können neun bis elf Terawattstunden Endenergie und fünf bis sechs Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart werden. Damit will die Initiative einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz in Industrie, Handwerk, Handel, Gewerbe und Energiewirtschaft leisten.

Text: Deutsche Energie-Agentur (dena)

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