Die mehrtägige Befliegung wurde mit verschiedenen Luftfahrzeugen durchgeführt. In Bodennähe kamen aus Sicherheitsgründen Drohnen zum Einsatz, die mit Messsystemen und einem Transponder ausgestattet wurden. ©Bild: Lanthan Safe Sky

Bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen:Transponder-System von Lanthan Safe Sky besteht Baumusterprüfung

(ee-news.ch) Lanthan Safe Sky hat den Baumusterprüfprozess seines Transponder-Systems erfolgreich abgeschlossen. Als erstes und bislang einziges System für die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen (BNK) soll es noch diese Woche nach den neuen Richtlinien der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen (AVV-Kennzeichnung) in der Fassung von 2020 zugelassen werden.


Der Gesetzgeber hatte mit der Neufassung der AVV-Kennzeichnung Anfang des Jahres 2020 die Bedingungen für die bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung verschärft und an die Sicherheitsbedürfnisse der Luftraumnutzer, insbesondere der Luftrettung angepasst (siehe ee-news.ch vom 14.1.2020 >>). Das Transponder-BNK-System von Lanthan Safe Sky ist nach Unternehmensangaben das erste und derzeit einzige System, das die neuen gesetzlichen Bestimmungen erfüllt. Bisherige BNK-Systeme, die auf Radarstrahlen basieren, dürfen unter einer Bestandschutzregelung weiter verwendet werden.

Befliegung mit verschiedenen Luftfahrzeugen
Im vergangenen halben Jahr wurde durch die vom deutschen Verkehrsministerium benannte Stelle Airsight GmbH eine umfangreiche Prüfung des BNK-Systems von Lanthan Safe Sky durchgeführt. Zahlreiche Fachgespräche, Audits und Informationsanfragen wurden abgearbeitet und in einer umfassenden Dokumentation festgehalten. Die letzte Etappe, das Befliegen einer mit dem BNK-System von Lanthan Safe Sky ausgerüsteten Windenergieanlage in Norddeutschland, fand in den vergangenen Wochen statt. Hierbei konnte das System auch seine Fähigkeit, Ziele am Boden und hinter Hindernissen zuverlässig zu erkennen, unter Beweis stellen. Die mehrtägige Befliegung wurde mit verschiedenen Luftfahrzeugen durchgeführt. In Bodennähe kamen aus Sicherheitsgründen Drohnen zum Einsatz, die mit Messsystemen und einem Transponder ausgestattet wurden.

Text: ee-news.ch, Quelle: Lanthan Safe Sky

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