Neben den in der Realisierung befindlichen Projekte verfügt wpd nach eigenen Angaben im schwedischen und finnischen Markt für Windenergie über eine Pipeline von jeweils rund 1000 MW.

wpd: Etabliert sich als Partner für PPAs auf dem Windenergiemarkt Nordeuropas

(ee-news.ch) wpd hat sich im nordeuropäischen Markt für erneuerbare Energien als Partner für direkte Stromlieferverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs), etabliert. Das Unternehmen hat bereits in Projekten in anderen Ländern Erfahrung mit direkten Stromlieferverträgen gesammelt. Insbesondere in Finnland und Schweden will wpd Firmen wie Google, UPM und weitere grosse Unternehmen mit Energie aus den eigenen Windparks beliefern.


Dadurch kann eine langfristige Rentabilität der Windparks ohne staatliche Förderung sichergestellt und die lokale Wertschöpfung unterstützt werden (siehe ee-news.ch vom 28.9.2018 >>). Das vor kurzem abgeschlossene Abkommen mit UPM Kymmene, einem Hersteller von Zellstoff, Papier und innovativen holzbasierten Produkten, soll für die Dauer der Vertragslaufzeit die Abnahme des Grossteils der Produktion an grünem Strom des wpd Windparks Karhunnevankangas, insgesamt fast 4 TWh, sicherstellen. Der Windpark wird in der Gemeinde Pyhäjoki in Westfinnland gebaut und soll voraussichtlich 2022 in Betrieb gehen. Geplant sind 32 Windenergieanlagen der neuesten Turbinengeneration mit einer Leistung von je etwa 6 MW.

Pipeline von jeweils rund 1000 MW
wpd gibt an, in Nordeuropa bislang die Installation von 200 MW an Produktionskapazität von grünem Strom gesichert und vermarktet zu haben. Weitere 71 MW seien bereits im Bau. Darüber hinaus seien bis heute PPAs mit einem Projektvolumen von rund 260 MW abgeschlossen worden. Neben diesen in der Realisierung befindlichen Projekten verfüge man im schwedischen und finnischen Markt für Windenergie über eine Pipeline von jeweils rund 1000 MW, erklärt wpd. Und man sei bereits mit einigen potenziellen Partnern im Gespräch, die mit einem PPA unabhängig von den Preisschwankungen auf den Strommärkten werden wollten.

Text: ee-news.ch: wpd AG

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