01. Apr 2019

Der Grund für diese positive Wirkung liegt nach Aussage der Wissenschaftler darin, dass sich in den Atomen des gespeicherten Solarstroms das Vitamin D einlagert. Bild: Enerix

Solarstrom gut gegen Vitamin-D-Mangel: Photovoltaikanlagen bald auf Rezept

(PM) Vitamin D ist für den menschlichen Körper von zentraler Bedeutung. Brüchige Knochen und ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen können die Folge eines Vitamin-D-Mangels sein. Deutsche Wissenschaftler haben nun in einer umfangreichen Studie festgestellt, dass Betreiber von Photovoltaikanlagen weniger unter Vitamin-D-Mangel leiden.


Als positiver Faktor für das Herz-Kreislauf-System und zur Stärkung der Knochenstruktur ist Vitamin D bekannt. Vitamin D3 wird in der menschlichen Haut durch die Einwirkung von Sonnenstrahlen gebildet. Der menschliche Körper ist in der Lage durch regelmässige Bewegung im Freien Vitamin D eigenständig zu produzieren, eine sanfte Bestrahlung von Gesicht, Unterarmen und Händen reichen hierfür absolut aus. Sonnenstrahlen sind es, die durch biologische Prozesse die Produktion von Vitamin D im Körper anregen. Ein Mangel an Vitamin D kann jedoch in den sonnenarmen Wintermonaten entstehen.

Studie bestätigt positive Wirkung von Solarstrom
Deutsche Wissenschaftler haben nun in Zusammenarbeit mit der Firma Enerix in einer 24-monatigen Studie und mit insgesamt 89 Teilnehmern ein verblüffendes Ergebnis festgestellt. Hausbesitzer mit einer eigenen Photovoltaikanlage, die umweltfreundlichen Sonnenstrom nutzen, leiden weniger unter Vitamin-D-Mangel als diejenigen, die ihren Strom von herkömmlichen Stromanbietern beziehen.
In den ersten 12 Monaten lebten die Studienteilnehmer wie bisher in ihrem Haus ohne Photovoltaikanlage und nutzten Strom aus dem öffentlichen Stromnetz. Nach 12 Monaten wurden die neu installierten Photovoltaikanlagen mit Stromspeicher eingeschaltet. Der Vitamin-D-Anteil im Blut erhöhte sich auffällig.

Der Grund für diese positive Wirkung liegt nach Aussage der Wissenschaftler darin, dass sich in den Atomen des gespeicherten Solarstroms das Vitamin D einlagert. Wird mit dem gespeicherten Solarstrom gekocht oder föhnt man sich beispielsweise seine Haare, wird das Vitamin D wieder freigesetzt. „Das Ergebnis hat unsere Vermutung bestätigt. Wir haben schon in der Vergangenheit festgestellt, dass sich Solarstrom sehr positiv auf die Stimmung unserer Kunden auswirkt“ heisst aus der Firmenzentrale von Enerix.

Photovoltaikanlagen schon bald auf Rezept?
Aktuell wird die Studie dem Bundesverband der Krankenkassen vorgestellt und einzelne Kassen haben bereits signalisiert, dass sie die Anschaffung einer Photovoltaikanlage künftig finanziell unterstützen werden. Hierzu ist Voraussetzung, dass der Hausarzt dem Patienten Vitamin-D-Mangel attestiert und eine Solarkur verschreibt.

Die detaillierte Studie kann hier nachgelesen werden >>

Text: Enerix

8 Kommentare
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Max Blatter @ 06. Apr 2019 10:45

Nun ja – vielleicht gibt es ja sogar echte positive Einflüsse: Wenn nämlich die Betreiberinnen und Betreiber von PV-Anlagen sich so sehr mit der Anlage identifizieren, dass sie mehrmals täglich nach draussen gehen, um das Wetter zu prüfen, und dabei jedesmal eine kleine Dosis Sonnenlicht auf die Haut bekommen... Oder (und das ist wohl tatsächlich nicht von der Hand zu weisen): Der wachsende Anteil von "Clean Energy" lässt die Luft sauberer werden und erhöht so die Menge an Sonnenlicht, die wir abbekommen!

Mai @ 02. Apr 2019 10:10

APRIL APRIL!!!!!

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