Kolumbien verfügt über ausreichende Ressourcen, um die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien zu decken. Die vorgesehenen Subventionen ermöglichen neue Investitionen in PV-Anlagen.

Exportinitiative: Kolumbien stellt Subventionssystem für netzinterne Photovoltaik-Anlagen vor

(©EEE) Das kolumbianische Ministerium für Bergbau und Energie hat einen Gesetzesentwurf vorgestellt, der Subventionen für die Installation von Photovoltaik (PV)-Anlagen in den netzfernen Gemeinden des Landes vorsieht. Die Subventionen sollen vor allem die Kosten für die Verwaltung, den Betrieb und die Wartung der PV-Anlagen auf Wohngebäuden abdecken.


Die Bezuschussung wird in Abhängigkeit vom Wohnort der Einwohner, dem Einkommensniveau der Haushalte, den sozioökonomischen Umständen sowie der geschätzten Produktion in Kilowattstunden festgelegt. Bis zum 03. April 2019 können sich interessierte Parteien im Rahmen einer Konsultation zu den Vorschlägen für das Subventionssystem äussern.

Kapazität von Erneuerbaren auf 1 GW steigern
Die Erschliessung der betroffenen Gebiete, die grösstenteils an Kolumbiens Pazifikküste und entlang des Amazonasbeckens gelegen sind, erweist sich für Stromanbieter als herausfordernd und teuer. Die Regierung ist jedoch bemüht, diese ländlichen Regionen des Landes zu unterstützen und die installierte Kapazität von erneuerbaren Energien auf 1 GW zu steigern (siehe ee-news.ch vom 16.8.2019 >>). Kolumbien verfügt über ausreichende Ressourcen, um die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien zu decken. Durch die vorgesehenen Subventionen wird der Anteil der erzeugten Energie aus Erneuerbaren steigen und neue Investitionen in PV-Anlagen ermöglichen.

©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

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