Auf dem Dach der Firma Biofruits SA in Vétroz können täglich durchschnittlich ungefähr 3‘500 kWh Solarstrom produziert werden. Foto: Solstis

Solstis: Die grösste Photovoltaikanlage im Wallis

(ee-news) Auf dem Dach der Firma Biofruits SA in Vétroz wurde eine 1.3 MW-Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, die der BioSolaire SA gehört, an der die Biofruits SA und das Unternehmen Energie de Sion-Région SA (ESR) beteligt sind.


Nachdem Ende 2011 Solstis das Projekt «Saxon Soleil», die grösste Photovoltaikanlage im Wallis, eingeweiht wurde, konnte das Unternehmen jetzt eine noch grössere Anlage in Betrieb nehmen. Installiert wurde sie auf dem Dach der Firma Biofruits SA in Vétroz. Realisiert wurde das ehrgeizige Vorhaben von BioSolaire SA, an dem das Unternehmen Energie de Sion-Région SA (ESR) und Biofruits SA beteligt sind. Auf dem Biofruits-Firmendach werden täglich durchschnittlich ungefähr 3‘500 kWh Solarstrom produziert. Die Photovoltaikmodule sind auf einer Dachfläche von etwa 8000 m2 installiert. Die Leistung der neu gebauten BioSolaire-Anlage beträgt 1.3 MW.  Wie Georges Darbellay, Direktor der ESR anlässlich der Einweihung erklärte, tritt sein Unternehmen seit 2004 als Finanzpartner von Solarprojekten auf. ESR sucht weitere Solarprojekte.

Biofrüchte und Sonnenenergie
machen Sinn als Kombination
«Ich wollte auf dem Dach unseres Unternehmens immer schon eine Photovoltaikanlage installieren: Die Kombination von Biofrüchten und Sonnenenergie macht schliesslich Sinn», so Olivier Cordey, Direktor der Biofruits SA. Erneuerbare Energien und Lebensmittel mit einem Bio-Label hätten von der Philosophie her so manches gemeinsam. Bei beiden Produkten zähle die Qualität mehr als die Quantität. Jetzt gehe es vor allem noch darum, erneuerbaren Energien und Bio-Lebensmitteln zu einem Status zu verhelfen, der künftig der Normalfall und nicht mehr die Ausnahme sei, so Olivier Cordey, der bei der Einweihung der Anlage.

10 MW Photovoltaikmodule
Im Jahre 2012 wird das Solarunternehmen Solstis SA mit Hauptsitz in Lausanne Photovoltaikmodule mit einer Leistung von rund 10 MW installiert haben, wie Jacques Bonvin, CO-Direktor von Solstis berichtete. Zum Vergleich: Die mit Solstis-Solarmodulen produzierte Energie entspricht 0,4 Prozent der Stromproduktion des AKW Mühleberg. Jacques Bonvin, Co-Direktor von Solstis: "Gäbe es ab nächstem Jahr in jedem Jahr eine Solstis, könnten wir in einem Jahr 10 Prozent der Stromproduktion des AKW Mühleberg produzieren und in 10 Jahren hätten wir dieses ersetzt!" Solstis ist übrigens neu auch in Asien sowie im Orient tätig: Auf dem Dach der Schweizer Botschaft in Bangkok findet man neu Solstis-Solarmodule. Desgleichen an einer Häuserfassade in Beirut. Die in den Jahren 2006, 2009 und 2010 an Solstis verliehenen Solarpreise sind laut Jacques Bonvin die Bestätigung, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

©Text: ee-news.ch

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