Eine Bürgergruppe hat in Tokyo an zahlreichen Standorten hochstrahlenden schwarzen Staub entdeckt.

Fukushima: Hochradioaktiver Staub in Tokyo

(SES) Eine Bürgergruppe hat in Tokyo an zahlreichen Standorten hochstrahlenden schwarzen Staub entdeckt. Dieser ist nahezu allgegenwertig: am Strassenrand, in Parkanlagen, Böschungen, etc. Pro Kilogramm wurden bis zu 243‘000 Becquerel gemessen.


Der schwarze Staub ist eine vertrocknete Blaualgenart, die Radioaktivität sehr stark bindet. Die Gefahr ist gross, dass der Staub durch Einatemen bzw. indirekt eingenommen wird.

1,1 Mikrosievert pro Stunde in Stadtpark
Eine Gruppe von StadtparlamentarierInnen hat kürzlich die Ergebnisse ihrer Messungen in Tokyo veröffentlicht: Auf Strassen und im Parkanlagen wurden bis über 8000 Becquerel/kg gemessen. Im Stadtpark Mizumoto wurde stellenweise Erde mit bis zu 251‘000 Becquerel/kg gemessen, bzw. 1,1 Mikrosievert pro Stunde und das ein Meter über dem Boden.

 

 

In Zusammenarbeit mit der japanischen Fachjournalistin Kaori Takigawa liefert die Schweizerische Energie-Stiftung monatlich Aktualitäten und Hintergründe direkt aus Japan.

Text: Schweizerische Energie-Stiftung SES Quelle: SPA!, Tokyotar Stadtparlamentariergruppe Kyosanto

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