18. Okt 2017

Die 100% Tochterfirma BDI – BioLife Science GmbH wird in einem ersten Schritt algenbasierte Zusatzstoffe für die Nahrungsergänzungsmittel- und die Kosmetikindustrie produzieren. Bild: BDI

Bio Energy International: Wagt den Schritt zur Mikroalgenproduktionsanlage

(ee-news.ch) Die bisher besonders für Entwicklung und Bau von BioDiesel-Anlagen international bekannte BDI-BioEnergy International setzt nun, gemeinsam mit ihrer 100% Tochter BDI- BioLife Science GmbH, den ersten Schritt zur Umsetzung einer eigenentwickelten Algen-Technologie.


Der österreichische Spezialanlagenbauer BDI - BioEnergy International AG investiert rund € 16 Mio. in den Bau einer Industrieanlage zur Produktion von Algenbiomasse. Am Standort Ökopark Hartberg/Steiermark in Österreich wird noch in diesem Jahr der Spatenstich für die hoch automatisierte Betriebsanlage gefeiert. Die Algenzucht als Ressource für Biotreibstoffe war seit 2000 immer wieder im Gespräch, der Energieaufwand war indes immer zu hoch, so dass es um das Thema still geworden ist.

Vorerst für Nahrungsergänzungsmittel- und die Kosmetikindustrie
Nach jahrelanger Forschung gelang es BDI ein neuartiges Produktionssystem zur Industriereife zu bringen. Mit der Planung, dem Bau und dem Eigenbetrieb einer industriellen Algenproduktionsanlage steigt BDI erstmals als Rohstoffproduzent in dieses Geschäftsfeld ein. Die 100% Tochterfirma BDI – BioLife Science GmbH wird in einem ersten Schritt algenbasierte Zusatzstoffe für die Nahrungsergänzungsmittel- und die Kosmetikindustrie produzieren.

Schnellstmögliches Wachstum
Die BDI hat gemäss eigenen Angaben ein Algenzuchtsystem zu entwickeln, das eine standortunabhängige und vor allem konstante Produktion von hochqualitativen Algenrohstoffen garantiert. Das Indoor-Zuchtsystem soll neue technologische Massstäbe in der Algenproduktion setzten. Durch das vollständig geschlossene System können jegliche negativen Einflüsse von aussen eliminiert werden, um dadurch ein schnellstmögliches Wachstum der Algen zu ermöglichen. BDI – BioLife Science konzentriert sich vorerst auf die Produktion von natürlichem Astaxanthin. Dieser rote Farbstoff wird aus einer speziellen Mikroalge gewonnen und gilt als „Diamant“ unter den Radikalfängern und Antioxidantien.

Text: ee-news.ch, Quelle: BDI – BioEnergy International AG

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