10. Feb 2016

Hans Jörg Häfliger und Rosmarie Müller als erste Schweizer Privatkunden die Schlüssel ihres neuen Hyundai ix35 Fuel Cell entgegen. Bild: Hyundai Suisse

Privatkunde und Empa: Weltweit erste serienmässige Wasserstofffahrzeug von Hyundai

(PM) Für die Pioniere im Strassenverkehr hat die Zukunft bereits begonnen. Mit Hans Jörg Häfliger übernahm anfangs Februar der erste Schweizer Kunde seinen privaten Hyundai ix35 Fuel Cell. Ein weiteres Fahrzeug wird von der Empa in ein umfassendes Forschungsprojekt integriert, wie das im Rahmen einer Tagung, die Ende Januar in Dübendorf stattfand, angekündigt wurde.


Es tönt futuristisch, ist aber bereits Realität, zumindest bei Hyundai. Das weltweit erste serienmässige Fahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb, der Hyundai ix35 Fuel Cell, kann bereits regulär bestellt und gefahren werden. Hyundai Suisse importierte im vergangenen Jahr eine kleine Serie von Fahrzeugen, die für den Strassenverkehr zugelassen sind.

Ich habe mich heute für die H2-Zukunft entschieden!
Während zurzeit namhafte Unternehmen wie Coop und die Axpo mit der Industrieexpertin H2 Energy AG die Entwicklung des öffentlichen Wasserstoff-Tankstellennetzes vorantreiben, haben sich die ersten Pioniere bereits entschieden. Einer davon heisst Hans Jörg Häfliger. Als erster Privatkunde konnte er vergangene Woche in der Garage Marti, Niedergösgen, seinen ix35 Fuel Cell übernehmen. Die schriftliche Bestellung seines Fahrzeugs trägt den Charakter der Pioniere: Ich habe mich heute für die H2-Zukunft entschieden!

Hans Jörg Häfliger: «Persönlich beschäftige ich mich bereits seit mehr als 20 Jahren mit alternativen Antrieben und bestellte bereits vor Jahren das erste in der Schweiz erhältliche Elektrofahrzeug mit Range Extender. Beim Wasserstofffahrzeug ist das Thema ein anderes. Das Tankstellennetz wird richtig ausgebaut, sobald genügend Fahrzeuge in Verkehr sind. Die Fahrzeughersteller wiederum warten, bis das Tankstellennetz steht. Hyundai hingegen handelt und holte bereits die ersten Autos in die Schweiz. Das war für mich das Signal, ein Fahrzeug zu bestellen.»

In 3 Minuten tanken
Auf das Betanken angesprochen, meint Hans Jörg Häfliger: «Da ich in Zürich wohne und in Dübendorf tanken kann, verfüge ich bereits heute über eine beachtliche Reichweite. Ich bin jetzt die ersten Kilometer gefahren und sammle Erfahrungen, damit ich das Auto auch für meine Fahrten in die Berge oder in die Ferien nach Innsbruck einsetzen kann. Im Vergleich zum Elektrofahrzeug tanke ich meinen ix35 Fuel Cell in knapp 3 Minuten!»

Empa in Dübendorf erweitert Testflotte
Als Schweizer Kompetenzzentrum für nachhaltige Fahrzeugantriebe beschäftigt sich die Empa in Dübendorf seit geraumer Zeit mit Wasserstoff als Treibstoff. Im Rahmen der Tagung zum Thema «Brennstoffzellen in automobilen Anwendungen» übergab das Direktionsmitglied Brigitte Buchmann am 26. Januar 2016 in Anwesenheit von prominenten Gästen offiziell die Bestellung ihres ersten Hyundai ix35 Fuel Cell an Hyundai. Die Empa wird dieses Fahrzeug zusammen mit einem Elektro-, einem Plugin-Hybrid-, einem Hybrid- und einem Gasfahrzeug für Labormessungen und auf der Strasse einsetzen, um für die unterschiedlichen Antriebskonzepte ein wissenschaftlich abgestütztes Realverbrauchsmodell zu entwickeln.

Demonstrations- und Technologietransfer-Plattform
Die Empa in Dübendorf stellte mit der Eröffnung von «move» bereits eine Demonstrations- und Technologietransfer-Plattform vor, die unter anderem erneuerbaren elektrischen Strom für die Produktion von Wasserstoff einsetzt und (öffentlich) an einer 350 bar-Tankstelle verfügbar macht. Einen breiteren Ausbau des Tankstellennetzes plant zudem die Industrieexpertin H2 Energy AG (von Coop und Axpo).

Text: Hyundai

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