AKW-Debatte

Nationale Alarmzentrale NAZ: Radioaktivitätsmessflüge über Schweizer Kernkraftwerken

(NAZ) Vom 26. bis 30. Juni 2017 trainieren Spezialisten aus Frankreich, Deutschland, Tschechien und der Schweiz gemeinsame Radioaktivitätsmessungen aus der Luft in der Schweiz. Dabei überfliegen Messhelikopter die Messgebiete in rund 90m Höhe über Boden in parallelen Bahnen. Die Lärmbelastung für die Bevölkerung wird möglichst gering gehalten.

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Südkorea: Beschliesst Ausstieg aus der Atomkraft 

(sda/dpa/ee-news.ch ) Südkorea hat seinen ältesten Atomreaktor vor der geplanten Stilllegung endgültig abgeschaltet. Der Reaktor Kori-1 in der südöstlichen Stadt Busan sei am Sonntag nach 40-jährigem Betrieb abgestellt worden, berichteten südkoreanische Sender. Die neue, linksliberale Regierung von Präsident Moon Jae In will zunächst alle älteren Atomkraftwerke des Landes schliessen und die Pläne für den Bau neuer Reaktoren stoppen lassen.

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Greenpeace Schweiz: Reicht Beschwerde wegen beschädigten Brennstäben im AKW Leibstadt ein

(PM) Greenpeace Schweiz verlangt Klarheit zu den Schäden an Brennelementen im AKW Leibstadt. Zu diesem Zweck hat die Umweltorganisation eine Aufsichtsbeschwerde eingereicht beim ENSI-Rat. Im Beschwerdetext zeigt Greenpeace auf, dass die Atomaufsichtsbehörde vermutlich geltendes Recht verletzt hat, indem sie grünes Licht für die Wiederinbetriebnahme des AKW gegeben hat, ohne die genauen Ursachen für die Schäden zu kennen. Zudem wird deutlich, wie widersprüchlich und intransparent die Atomaufsichtsbehörde in dem Fall kommuniziert hat.

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Axpo: AKW Beznau 1 muss zusätzliche Informationen liefern

(PM) Mitte November 2016 hatte Axpo beim Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI den Sicherheitsnachweis für das AKW Beznau 1 eingereicht. In der Folge rechnete Axpo damit, die Anlage bereits im Laufe des Frühjahrs 2017 wieder ans Netz zu bringen. Aufgrund der Prüfkommentare der Aufsichtsbehörde ergibt sich nun eine Verschiebung des Wiederanfahrtermins auf Herbst 2017.

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Belgien: Mehr Haarrisse in belgischen Atomkraftwerken als bisher bekannt

(sda dpa) Wie im belgischen Atomreaktor Tihange 2 sind auch am Meiler Doel im Norden des Landes weitere Mikrorisse entdeckt worden. Zusätzlich zu den rund 13'000 bekannten Stellen wurden nun 300 weitere sogenannte Wasserstoff-Mikrobläschen im Stahl des Reaktordruckbehälters festgestellt.

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Schweiz: Will mit Ippas-Mission die nukleare Sicherung stärken

(ENSI) Die Schweiz hat bei der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA einen Antrag für eine Ippas-Mission eingereicht. Diese soll Mitte 2018 stattfinden und hat zum Ziel, die nukleare Sicherung der Schweiz zu stärken.

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Bundesrat: Für verschärfte Verordnung über Notfallschutz in Umgebung von Kernanlagen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. Juni 2017 die Vernehmlassung zur Totalrevision der Verordnung über den Notfallschutz in der Umgebung von Kernanlagen (Notfallschutzverordnung, NFSV) eröffnet. Die Revision sieht verschärfte Planungsannahmen vor. Neu soll ein schwerwiegenderes Referenzszenario (Annahme eines möglichen Ereignisses) gelten, bei dem eine grössere Menge an Radioaktivität freigesetzt werden könnte. Damit wird die Verordnung an die von der interdepartementalen Arbeitsgruppe zur Überprüfung der Notfallschutzmassnahmen bei Extremereignissen in der Schweiz (IDA Nomex) erarbeiteten Grundlagen angepasst. Die Vernehmlassung dauert vom 2. Juni 2017 bis zum 25. September 2017.

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Nationalrat: Keine Schonung für AKW-Betreiber bei den Zahlungen in den Stilllegungs- und den Entsorgungsfonds – keine unabhängige Prüfstelle für AKW-Erdbebengefährdung

(ee-news.ch/SDA) Der Nationalrat hat eine Motion von Christian Imark (SVP) abgelehnt, die verlangte, dass der Sicherheitszuschlag für AKW-Betreiber gestrichen wird. Die Motion von Nationalrätin Martina Munz (SP), die die Prüfung der Erdbebengefährdung der Schweizer AKW  von einer unabhängigen Stelle verlangt, wurde ebenfalls abgelehnt.

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BFE: Beginn der öffentlichen Auflage des Stilllegungsprojekts Forschungsreaktor der Universität Basel

(BFE) Der Forschungsreaktor AGN-211-P ist ein sogenannter Swimming-Pool-Reaktor mit einer Maximalleistung von 2 kW. Er befindet sich am Physikalischen Departement der Universität Basel. Die Kernanlage ging 1959 in Betrieb und diente der Ausbildung von über 1'000 Studierenden der Physik und der Chemie in der Messung, Anwendung und Handhabung von Radioaktivität.

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Stilllegungs- und Entsorgungsfonds: SES fordert höhere Beiträge

(SES) Bund und Steuerzahlende laufen grosse Gefahr, dereinst hohe Kosten für die Stilllegung und vor allem für die Entsorgung der Schweizer AKW übernehmen zu müssen. Zu diesem Schluss kommen Analysen des unabhängigen Ökonomen Kaspar Müller, des Öko-Instituts Darmstadt und der Schweizerischen Energie-Stiftung SES, die am 8. Mai 2017 in Bern präsentiert wurden.

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Nukleare Anlagen in Krisengebieten: Die unterschätzte Gefahr

(PM) Wie gefährdet sind kerntechnische Anlagen in Krisengebieten? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Gehen Politik, Medien und Gesellschaft weltweit zu leichtfertig mit dem Wissen um das nukleare Risiko um? Diesen Fragen ist das Öko-Institut in einer von der Stiftung Zukunftserbe geförderten Studie nachgegangen.

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BFE: Erstes Gesuch für Quartärbohrungen liegt öffentlich auf

(BFE) Das Quartär ist das jüngste geologische Zeitalter. Es hat vor rund 2.5 Millionen Jahren begonnen und dauert bis heute an. Im Rahmen der Standortsuche für geologische Tiefenlager will die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) diese Lockergesteinsschicht genauer untersuchen. Mit sogenannten Quartärbohrungen werden Bohrkerne gewonnen, die Hinweise zu Erosionsprozessen und zur tektonischen Aktivität in der Vergangenheit liefern können.

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SES: Sicherheitsvorgaben für Alt-Reaktoren bleiben mangelhaft

(PM) Am 26.4.17 hat der Bundesrat die Revision der Kernenergieverordnung verabschiedet (siehe ee-news.ch vom 27.4.17 >>). Darin sollten wesentliche Bestandteile des vom Parlament im Herbst 2015 verworfenen Langzeitbetriebskonzepts aufgenommen werden. Tatsächlich setzt die Verordnung aber nur die gängige Praxis der Atomaufsicht Ensi fest. Das Problem steigender Sicherheitsrisiken alternder Reaktoren bleibt damit ungelöst. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES fordert Nachbesserungen auf Gesetzes- und Verordnungsstufe.

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Greenpeace: Bundesverwaltungsgericht stoppt Geheimniskrämerei zum Zustand von AKW Beznau

(PM) Im Streit um eingeschwärzte Unterlagen zum Zustand von Beznau 1 gibt das Bundesverwaltungsgericht Greenpeace Schweiz recht und korrigiert die Geheimhaltungs-Praxis des ENSI. Die Atomaufsichtsbehörde darf ein 950-seitiges Dokument zur Abnützung des Druckbehälters nicht pauschal einschwärzen. Teile des Dokuments, die keine Geschäftsgeheimnisse enthalten, müssen zugänglich gemacht werden. Greenpeace ist damit ein wichtiger Etappensieg gelungen bei den Bestrebungen, Licht in die Blackbox Beznau zu bringen.

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Bundesrat: Verabschiedet Teilrevision der Kernenergieverordnung

(BFE) Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. April 2017 die Teilrevision der Kernenergieverordnung (KEV) verabschiedet. Damit werden die Anforderungen an den Sicherheitsnachweis von Kernkraftwerken neu auf Verordnungsstufe geregelt statt wie bisher in einer Richtlinie. Für Betreiber und Behörden schafft dies eine grössere Rechtssicherheit. Die Änderung tritt auf den 1. Juli 2017 in Kraft.

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BFE: Schweizer Kernmaterialbestände im Ausland

(BFE) Seit Inkrafttreten des Kernenergiegesetzes und der Safeguardsverordnung müssen alle Kernmaterialbestände im Ausland, welche sich in Schweizer Besitz befinden, jährlich den Aufsichtsbehörden gemeldet werden. Das Bundesamt für Energie veröffentlicht heute die Bestandeszahlen für das Jahr 2016.

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Ideenwettbewerb: Wohin mit dem Opel Beznau?

(SES) Heute jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 31. Mal. Gleichzeitig wird in der Schweiz mit dem AKW Beznau 1 nach wie vor der älteste kommerziell genutze Reaktor der Welt betrieben.

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31 Jahre nach Tschernobyl: Auch die Schweiz zahlt noch immer mit

(SES) Der folgenschwerste Super-GAU in der Geschichte der Atomenergie jährt sich diese Woche zum 31. Mal. Zu den nur schwer abschätzbaren Langzeitfolgen des Unfalls gesellen sich nach wie vor immense Aufräumkosten. Auch die Schweiz ist daran finanziell direkt beteiligt, z.B. beim Bau des neuen Schutz-Sarkophags.

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Frankreich: Besiegelt Schliessung von AKW Fessenheim nahe Basel

(sda dpa afp) Frankreich hat die Schliessung des umstrittenen Atomkraftwerks Fessenheim rund 40 Kilometer nördlich von Basel besiegelt. Das am Sonntag, den 9.4.17, von der Regierung im Amtsblatt veröffentlichte Dekret knüpft die Stilllegung indes an die Inbetriebnahme des neuen Atomkraftwerks in Flamanville.

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Bundesrat: Ernannte Martin Zimmermann zum neuen Mitglied des ENSI-Rats

(ENSI) Der ENSI-Rat umfasst seit dem 1. April 2017 wieder sieben Mitglieder. Der Bundesrat hat Martin A. Zimmermann zum Nachfolger von Karine Rausis ernannt. Der 65-Jährige verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Reaktorforschung.

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