AKW-Debatte

ENSI: Vervollständigt aktualisierte Auslegungsrichtlinie für in Betrieb stehende Kernkraftwerke

(ENSI) Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI legt für ausgewählte Bereiche der nuklearen Sicherheit spezifische Auslegungsanforderungen fest. Es ergänzt damit den ersten Teil der Richtlinie ENSI-G02. Die öffentliche Anhörung des zweiten Teils der Richtlinie ENSI-G02 dauert bis zum 15. Februar 2018.

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energisch.ch: Beznau Verfahren - braucht Gut Ding Weile?

(MK/energisch.ch) Das Beznau-Verfahren um die Erdbebensicherheit und Einhaltung von Dosisgrenzwerten geht langsam aber sicher, Schritt um Schritt weiter. Lebenszeichen und Einblick.

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EU-Richter: Müssen Marktverzerrung durch britische Atomsubventionen verhindern

(PM) Das EU-Gericht in Luxemburg verhandelte am 4.10.17 über eine Nichtigkeitsklage der Staaten Österreich und – als Streithelfer – Luxemburg gegen die positive Beihilfeentscheidung der Europäischen Kommission. Diese hatte ein milliardenschweres Zuwendungspaket für das AKW-Projekt Hinkley Point C in Grossbritannien genehmigt. „Die Richter müssen hier konsequent die Folgewirkungen der exorbitanten Atomsubventionen hinterfragen“, fordert Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy.

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BFE: Leitfaden für Verhandlungsprozess von Abgeltungen und Kompensationen für künftige geologische Tiefenlager

(BFE) Die Standortregionen der künftigen geologischen Tiefenlager für radioaktive Abfälle können dereinst Abgeltungen und Kompensationen erhalten. Das sieht der Sachplan geologische Tiefenlager vor, der die Suche nach Standorten für die Lagerung radioaktiver Abfälle in der Schweiz regelt. Der Bundesrat hat das BFE beauftragt, einen Verhandlungsrahmen (Leitfaden) erarbeiten zu lassen, der den Rahmen für die Verhandlungen über Abgeltungen und Kompensationen setzen soll. Die Delegierten der Standortregionen und -kantone sowie der entsorgungspflichtigen Kernanlagenbetreiber haben diesen Leitfaden nun verabschiedet, den sie zuvor in enger Zusammenarbeit und unter Leitung von Professor Michael Ambühl, ETH Zürich, ausgearbeitet hatten.

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AKW Hinkley Point C: EU-Gerichtsverfahren geht in entscheidende Phase

(PM) Das Gericht der Europäischen Union wird am 5. Oktober öffentlich über die Klage der Staaten Österreich und Luxemburg gegen Milliardensubventionen für das britische AKW-Projekt Hinkley Point C verhandeln. Zudem ist im Verfahren des deutschen Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy in den nächsten Wochen eine Entscheidung zu erwarten.

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AKW Beznau: Block 2 wieder am Netz – Block 1 wird noch untersucht

(PM) Das AKW Beznau hat die Revision von Block 2 abgeschlossen und die Anlage nach Freigabe durch das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) in der Nacht auf den 28. September wieder ans Netz gebracht. Dagegen verzögert sich die Wiederinbetriebnahme von Block 1 aufgrund weiterer vom ENSI geforderter Materialuntersuchungen.

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Bundesgericht entscheidet: Bevölkerung hat Anrecht auf mehr Transparenz bei AKW Leibstadt

(PM) Das Bundesgericht sorgt für Transparenz bei der radioaktiven Abluftfahne des AKW Leibstadt. Die Lausanner Richter haben eine Beschwerde von Greenpeace Schweiz gegen einen früheren Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts gutgeheissen. Damit ist unmissverständlich festgestellt: Die Schweizer Bevölkerung hat ein Anrecht auf umfassende Informationen zur Gefährdung durch Atomkraftwerke. Der Entscheid erfolgte einstimmig.

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SES: Stellungnahme zur Totalrevision der Notfallschutzverordnung

(SES) Die SES hat sich am Vernehmlassungsverfahren zur Totalrevision der Notfallschutzverordnung beteiligt. Die Vorlage zielt darauf ab, die Erkenntnisse aus der Fukushima-Katastrophe im Schweizer Notfallschutz einfliessen zu lassen.

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AKW Mühleberg: Gesamtnotfallübung 2017

(BABS) Unter der Leitung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz BABS wird vom 26. bis 28. September im Rahmen der Gesamtnotfallübung 2017 der Notfallschutz für das Kernkraftwerk Mühleberg überprüft. Beteiligt sind auch die bei einem AKW-Unfall verantwortlichen behördlichen Führungs- und Stabsorganisationen in der Schweiz und im benachbarten Ausland sowie wichtige operative Einsatzelemente.

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World Nuclear Industry Status Report 2017: Beznau 1 rutsch in die Kategorie «Langzeit-Stillstand»

(SES) Die Schweiz verfügt gemäss dem heute erschienenen World Nuclear Industry Status Report 2017 mit Beznau 1 neu über ein AKW der Kategorie «Long-Term Outage» (Langzeit-Stillstand). In Frankreich wird solchen AKW automatisch die Betriebsbewilligung entzogen. Die SES fordert für die Schweiz eine analoge Regelung.

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BFE: Schweiz nimmt an 61. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) teil

(BFE) Vom 18. bis 22. September 2017 findet in Wien die 61. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) statt. Leiter der Schweizer Delegation ist Walter Steinmann, ehemaliger Direktor des Bundesamts für Energie, dem der Bundesrat für die Dauer der Konferenz den Titel eines Staatssekretärs verliehen hat.

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KBG: Löst Vertrag für Bezugsrecht aus AKW Fessenheim

(PM) Die Kernkraftwerk-Beteiligungsgesellschaft AG (KBG) löst per 31. Dezember 2017 den Vertrag für den Strombezug aus dem französischen AKW Fessenheim auf. Alpiq, Axpo und BKW sind je zu einem Drittel an KBG beteiligt.

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AKW Mühleberg: Gutachten zum Stilllegungsprojekt liegen vor

(BFE) Die Projektunterlagen der BKW für die Stilllegung des AKW Mühleberg wurden in den letzten Monaten vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) eingehend geprüft. Im nun vorliegenden Gutachten stellt das ENSI fest, dass die geplanten Stilllegungsarbeiten von der BKW nachvollziehbar dargelegt wurden und die grundlegenden Schutzziele eingehalten werden können.

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BKW: Übernimmt das deutsche Unternehmen "Dienstleistungen für Nukleartechnik GmbH"

(PM) Im Hinblick auf die Stilllegung zahlreicher Kernkraftwerke in Europa baut die BKW ihre Strahlenschutzkompetenzen aus. Dazu übernimmt sie das deutsche Unternehmen Dienstleistungen für Nukleartechnik GmbH (DfN). DfN bietet Dienstleistungen für Kernkraftwerke und weitere kerntechnische Anlagen an. Damit ergänzt die BKW ihre bestehenden und bewährten Kompetenzen in diesem hochspezialisierten Bereich.

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ENSI: Erteilt AKW Mühleberg Freigabe fürs Wiederanfahren

(Ensi) Das AKW Mühleberg darf nach der Jahresrevision seinen Betrieb wieder aufnehmen. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat am Donnerstag, 7. September 2017, die entsprechende Freigabe erteilt, nachdem es sich überzeugt hatte, dass die Revision korrekt und vorschriftsgemäss ausgeführt wurde.

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Auswahlverfahren für geologische Tiefenlager: Nagra reicht Gesuche für Sondierbohrungen in Nördlich Lägern ein

(BFE) Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat heute beim Bundesamt für Energie (BFE) sechs Gesuche für Sondierbohrungen im Standortgebiet Nördlich Lägern eingereicht.

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PSI: ENSI beurteilt Projekt für Erweiterung des Bundeszwischenlagers als sicher

(ENSI) Das neue Zwischenlager „Stapelplatz Ost“ beim Paul Scherrer Institut PSI kann aus sicherheitstechnischer Sicht gebaut und betrieben werden. Zu diesem Schluss kommt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI in seinem Gutachten. Es hat 15 Auflagenvorschläge für die Erweiterung des Bundeszwischenlagers BZL formuliert.

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AKW Beznau: Beginn der ordentlichen Revision von Block 2

(PM) Das AKW Beznau wird am Freitag, 18. August 2017, Block 2 planmässig für die Revision und die Durchführung des Brennelementwechsels vom Netz nehmen. Die Revisionsarbeiten dauern etwas mehr als einen Monat. Schwerpunkte der Revision bilden umfangreiche wiederkehrende Prüf- und Inspektionsarbeiten sowie die Erneuerung von Anlagekomponenten.

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Deutschland: Bund übernimmt atomare Zwischenlager

(BMUB) Nach der Neuordnung der Zuständigkeiten für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle organisiert die deutsche Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auch den Betrieb von atomaren Zwischenlagern neu. Diese bisher von den Atomkonzernen wahrgenommene Aufgabe fällt ab sofort in die Verantwortung des Bundes.

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Buchempfehlung: «Vision für die Tonne» oder Eine Epoche des Wahnsinns

(©TR) Die Atomgeschichte hat interessante Charaktere hervorgebracht: Zum Beispiel einen Atommanager, der die Seiten wechselt; einen Landrat, der sich quer stellt, einen Zoologen, der den DDR-Staat mit seinen Recherchen zum Uranabbau düpiert, einen Physiker, der das Ende der Ostreaktoren besiegelt. Alles zu lesen im neuseten Buch «Vision für die Tonne» von Bernward Janzing.

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