AKW-Debatte

ENSI: Führt neues Rechenprogramm für Notfallschutz ein

(ENSI) Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI kann im Notfall berechnen, wie sich eine radioaktive Wolke ausbreitet und welche Gefährdung dadurch für die Bevölkerung entsteht. Für diese Ausbreitungsrechnungen hat das ENSI im Jahr 2016 ein neues Programm eingeführt. Es ermöglicht weiter reichende Simulationen und vereinfacht die Zusammenarbeit zwischen den Schweizer Behörden und ihren Partnern im Ausland.

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ENSI: Einleitung von radioaktiven Substanzen in Nordsee und Atlantik wurde in den letzten Jahren reduziert

(ENSI) Gestern fand in Genf das Treffen des Komitees über radioaktive Substanzen RSC statt. Ziel des RSC ist, dass die Vertragsparteien des OSPAR-Übereinkommens über den Schutz der Meeresumwelt des Nordost-Atlantiks die Abgaben von radioaktiven Stoffen bis 2020 so verringern, dass sie in Proben aus der Nordsee und dem Nordostatlantik nicht mehr nachweisbar sind (close to zero). Organisiert wird das diesjährige Treffen durch das Bundesamt für Umwelt BAFU und das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI.

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SES und Greenpeace: Trial and Error im AKW Leibstadt

(ee-news.ch) Das Ensi bewilligt das Wiederanfahren des AKW Leibstadt – obwohl die Ursachen für die Brennstab-Dryouts ungeklärt bleiben. Ob die heute vom Ensi verfügte Leistungsreduktion die Ursache tatsächlich bekämpft, bleibt offen. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES schreibt: „Die Sicherheitsmassnahmen folgen damit dem Prinzip Trial and Error - auf Kosten einer reduzierten AKW-Sicherheit. Die SES fordert, dass das Kernenergiegesetz nachgebessert wird.“ Greenpeace Schweiz kommentiert: „Die Ursache der Oxidationschäden an den Brennelementen ist aber weiterhin nicht restlos geklärt.“

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Toshiba: Milliarden-Verlust verursacht duch US-Atomgeschäft

(sda reu) Der angeschlagene japanische Industriekonzern Toshiba hat eine weitere Abschreibung von 712.5 Milliarden Yen (rund 6.3 Milliarden Franken) auf sein US-Atomgeschäft angekündigt. Das Ende März endende Geschäftsjahr werde daher voraussichtlich mit einem Nettoverlust von rund 3,4 Milliarden Franken abschliessen.

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SES: Zweifel an AKW-Sicherheit in Leibstadt

(SES) Die SRF-Sendung Rundschau vom 1. Februar 2017 hat die Probleme im AKW Leibstadt beleuchtet. Gemäss Betreiber sind die Ursachen für die Oxidation (Dryouts) an einigen Brennstäben nach wie vor ungeklärt. Es handle sich gar um ein weltweit einzig- und neuartiges Phänomen. Dennoch verwies der Bericht darauf, dass das Wiederanfahren des AKW Leibstadt vorbereitet wird und die Freigabe der Atomaufsicht ENSI in der zweiten Februarhälfte erwartet wird. Als einzige Sicherheits-Massnahme ist bisher eine ca. 10%ige Leistungsreduktion bekannt.

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Frankreich: Detonation und Brand in Atomkraftwerk Flamanville

(sda dpa) Ein Brand im Maschinenraum des französischen Atomkraftwerks Flamanville am Ärmelkanal hat eine Detonation ausgelöst. Es bestehe kein Strahlenrisiko für die Bevölkerung, sagte eine Sprecherin der zuständigen Präfektur am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

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Japan: Höchste radioaktive Strahlung in Fukushima seit 2011 gemessen

(sda afp) Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist nach Angaben des Betreibers die höchste radioaktive Strahlung seit der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im März 2011 gemessen worden.

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Greenpeace: Unvorsichtiges ENSI will AKW Leibstadt trotz ungeklärten Rostschäden wieder ans Netz lassen

(Kommentar) Das AKW Leibstadt kann offenbar Mitte Februar wieder in Betrieb gehen. Dies obwohl die Ursache für die Brennelement-Schäden gemäss einem Bericht der «Rundschau» immer noch nicht geklärt ist. Greenpeace Schweiz verurteilt das unvorsichtige Vorgehen der Atomaufsichtsbehörde ENSI und verlangt die Veröffentlichung aller Dokumente zum Vorfall.

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Exportinitiative: Taiwan beschliesst Kernkraftausstieg bis 2025

(©EEE) Mit der Verabschiedung des Neuentwurfs zum Strommarktgesetz entscheidet sich Taiwan für die Schliessung der Kernkraftwerke sowie die Forcierung des Ausbaus von erneuerbaren Energien (EE). Ebenso regelt der Entwurf die nächste Etappe für die Liberalisierung des Strommarktes.

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Stromkonzern EDF: Peilt Schliessung von AKW Fessenheim an

(sda/dpa/ee-news.ch) Der französische Stromkonzern EDF peilt die Schliessung des umstrittenen AKW Fessenheim im Elsass an. Der EDF-Verwaltungsrat hat den Bedingungen einer Einigung mit dem französischen Staat über eine Entschädigung von geschätzt 490 Millionen Euro zugestimmt.

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ENSI: Keine vorläufige Ausserbetriebnahme der AKW Gösgen und Beznau

(ENSI) Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat Anfang Dezember 2016 die Überprüfung der Dampferzeuger in den Kernkraftwerken Gösgen und Beznau gefordert. Georg Schwarz, stellvertretender ENSI-Direktor und Leiter des Aufsichtsbereichs Kernkraftwerke, erläutert im Interview Hintergründe und Zusammenhänge.

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BBU: Fordert Stilllegung des AKW Lingen 2 statt Plutoniumeinsatz

(BBU) Der deutsche Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), der niedersächsische Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) sowie Anti-Atomkraft-Organisationen in Nordrhein-Westfalen fordern von der Landesregierung in Hannover das sofortige und endgültige Aus für das Atomkraftwerk Lingen 2. Das AKW ist derzeit für einen Brennelementwechsel für ca. 10 Tage ausser Betrieb.

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Nagra: Legt Entsorgungsprogramm 2016 vor

(Nagra) Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat beim Bundesamt für Energie das Entsorgungsprogramm 2016 eingereicht. Dieses dokumentiert das Vorgehen von der Planung bis hin zum Verschluss der Tiefenlager für radioaktive Abfälle und enthält Angaben über Herkunft, Art und Menge der Abfälle, deren Zuteilung zu den geologischen Tiefenlagern und zum Finanzplan.

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BBU: Atomabkommen mit Belgien ist Augenwischerei

(BBU) Der deutsche Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und mehrere Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland und dem westlichen Niedersachsen kritisieren das am 19. Dezember geschlossene Atomabkommenzwischender deutschen Bundesumweltministerin Hendricks und der belgischen Atomaufsicht. Sie halten das Abkommen für Augenwischerei.

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Brennelemente im AKW Leibstadt: ENSI stuft Vorkommnis mit INES 1 ein

(ENSI) Im AKW Leibstadt hat sich bei Inspektionen der Brennelemente gezeigt, dass während mehrerer Zyklen systematisch kritische Siedezuständem (Dryouts) aufgetreten sind. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI ordnet dieses Vorkommnis der Stufe 1 der internationalen Ereignisskala zu. Es prüft derzeit die Unterlagen, die das AKW Leibstadt vergangene Woche eingereicht hat.

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Kostenstudie 2016: Atomstrom immer teurer

(SES) Die publizierte Kostenstudie 2016 (siehe ee-news.ch vom 15.11.16>>) zeigt bei der Schätzung der Stilllegungs- und Entsorgungskosten der alten AKW eine Konstante: Es wird immer teurer. In der dritten Kostenstudie seit 2006 sind die von der Branche selbst veranschlagten Back-End-Kosten zum dritten Mal angestiegen – auf mittlerweile 22.8 Milliarden Franken. Das ist eine Steigerung von knapp 50 Prozent seit 2006. Unabhängige Experten schätzen die Kosten derweil auf 50 bis 100 Milliarden Schweizer Franken.

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BFE: Kostenstudie 2016 für Stilllegung und Entsorgung von Kernanlagen liegt vor

(BFE) Swissnuclear, die Fachgruppe Kernenergie des Verbands swisselectric, hat der Verwaltungskommission des Stilllegungsfonds für Kernanlagen und des Entsorgungsfonds für Kernkraftwerke (STENFO) die Kostenstudie 2016 vorgelegt. Diese wird in den nächsten Monaten durch das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI sowie unabhängige Kostenexperten überprüft. Basierend auf der Kostenstudie 2016 hat die Verwaltungskommission des STENFO die provisorischen Beiträge der Betreiber in die beiden Fonds für die Veranlagungsperiode 2017-2021 festgelegt.

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SES: Standortsuche für Atommülllager - Auswahl nicht ohne Not verkleinern

(PM) Die SES begrüsst die Empfehlung des ENSI, dass bei der Endlager-Suche nebst den Standortgebieten Jura Ost und Zürich Nordost auch das Gebiet Nördlich Lägern genauer untersucht werden soll (siehe ee-news.ch vom 14.11.16 >>). Ohne eine einzige Sondierbohrung durchgeführt zu haben bleibt eine Eingrenzung auf zwei Gebiete nicht hinreichend begründbar.

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Energisch: Ausschuss-Schmiedeteile verbaut, Fälschung, blindes Vertrauen – und Beznau

(©MK) Frankreichs Nuklearindustrie wird gerade ziemlich erschüttert durch nicht enden wollende Skandale um Schmiedeteile für druckführende Komponenten in AKWs. Die Grossschmiede Le Creusot (heutige AREVA-Tochterfirma) hat fehlerhafte Schmiedeteile hergestellt, dabei Ausschussware nicht verworfen, die Qualitätssicherung unterlaufen und Berichte an Aufsichtsbehörden und Betreiber gefälscht. Von Le Creusot stammen auch die Beznau Reaktordruckbehälter und Dampferzeuger.

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ENSI: Schlägt Nördlich Lägern zur weiteren Untersuchung vor

(Ensi) Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat den Vorschlag der Nagra zur Einengung der Standortgebiete in Etappe 2 des Sachplanverfahrens geprüft. Es stimmt dem Vorschlag der Nagra zu, dass die beiden Standortgebiete Zürich Nordost und Jura Ost in Etappe 3 des Sachplanverfahrens weiter zu untersuchen sind. Im Unterschied zur Nagra beurteilt das ENSI die Zurückstellung des Standortgebiets Nördlich Lägern unter Berücksichtigung der bestehenden Ungewissheiten als nicht robust begründet. Deshalb schlägt das ENSI dieses Standortgebiet zusätzlich für die weitere Untersuchung in Etappe 3 vor.

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