AKW-Debatte

BKW und PSI: Bieten gemeinsam Dienstleistungen für Sicherheitsanalysen an

(PM) Die Geschäftseinheit Engineering der BKW und das Paul Scherrer Institut (PSI) kooperieren künftig bei Risiko- und Sicherheitsanalysen im Nuklearbereich. Die komplementären Kompetenzen der beiden Institutionen ergänzen sich: Zum einen in der praktischen Umsetzung des Stands der Technik zum Anlagenbetrieb und Rückbau (BKW) und zum anderen durch die Weiterentwicklung des Stands der Wissenschaft und Technik (PSI).

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SES: 60 Jahre Euratom – Schwexit mit Brexit?

(KM) Am 25. März wurdedie Europäische Atom-Gemeinschaft (Euratom) 60 Jahre alt. Die Schweiz ist über ein bilaterales Forschungsabkommen mit jährlich rund 40 Mio. Franken daran beteiligt. Trotz Beschluss zum Atomausstieg war ein Ausstieg aus Euratom gemäss Bundesrat bisher ohne Nachteile für den Forschungsstandort Schweiz nicht möglich. Genau dies will nun Grossbritannien im Zuge des Brexit tun.

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Fukushima: Japans Regierung und Betreiber Tepco haften für Atom-Katastrophe

(sda afp) Die japanische Regierung und der Betreiber des Atomkraftwerks in Fukushima können nach einem Gerichtsurteil für die Nuklearkatastrophe vor sechs Jahren haftbar gemacht werden. Ein Bezirksgericht nördlich von Tokio urteilte am Freitag, dass die Regierung und der Betreiber Tepco für den Unfall infolge der Tsunami-Katastrophe zur Verantwortung gezogen werden können.

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BFE: Sondiergesuche für Zürich Nordost liegen öffentlich auf

(BFE) Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat im September 2016 die Sondiergesuche für die Regionen Jura Ost und Zürich Nordost beim Bundesamt für Energie (BFE) eingereicht. Heute startet die öffentliche Auflage der Gesuche zu Zürich Nordost.

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Fukushima: Videobotschaft von Japans Ex-Premier für Schweizer Atomausstieg

(SES) Sechs Jahre nach Fukushima steht die Schweiz kurz vor einer der wichtigsten energiepolitischen Volksabstimmungen der letzten Jahrzehnte. Japans Ex-PremierNaoto Kan appelliert in einer Videobotschaft an die Schweiz, die Energiewende rasch voranzutreiben, und erläutert, wieso die Katastrophe in Fukushima noch lange nicht vorbei ist.

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Frankreich: Detonation in Maschinenraum von AKW Flamanville

(sda dpa) Ein Brand im Maschinenraum des französischen Atomkraftwerks Flamanville am Ärmelkanal hat eine Detonation ausgelöst. Es bestehe kein Strahlenrisiko für die Bevölkerung, sagte eine Sprecherin der zuständigen Präfektur am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

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Rechtsverfahren gegen AKW Beznau: ENSI erlässt Verfügung

(awp/sda) - Mit einem Rechtsverfahren wollen Umweltorganisationen und Anwohner erreichen, dass das AKW Beznau im Kanton Aargau wegen mangelnder Erdbebensicherheit stillgelegt wird. Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat in der Sache nun eine beschwerdefähige Verfügung erlassen.

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BFE: Sondiergesuche für Jura Ost liegen öffentlich auf

(BFE) Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat im September 2016 die Sondiergesuche für die Regionen Jura Ost und Zürich Nordost beim Bundesamt für Energie (BFE) eingereicht. Nun startet die öffentliche Auflage der Gesuche zu Jura Ost.

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ENSI: Führt neues Rechenprogramm für Notfallschutz ein

(ENSI) Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI kann im Notfall berechnen, wie sich eine radioaktive Wolke ausbreitet und welche Gefährdung dadurch für die Bevölkerung entsteht. Für diese Ausbreitungsrechnungen hat das ENSI im Jahr 2016 ein neues Programm eingeführt. Es ermöglicht weiter reichende Simulationen und vereinfacht die Zusammenarbeit zwischen den Schweizer Behörden und ihren Partnern im Ausland.

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ENSI: Einleitung von radioaktiven Substanzen in Nordsee und Atlantik wurde in den letzten Jahren reduziert

(ENSI) Gestern fand in Genf das Treffen des Komitees über radioaktive Substanzen RSC statt. Ziel des RSC ist, dass die Vertragsparteien des OSPAR-Übereinkommens über den Schutz der Meeresumwelt des Nordost-Atlantiks die Abgaben von radioaktiven Stoffen bis 2020 so verringern, dass sie in Proben aus der Nordsee und dem Nordostatlantik nicht mehr nachweisbar sind (close to zero). Organisiert wird das diesjährige Treffen durch das Bundesamt für Umwelt BAFU und das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI.

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SES und Greenpeace: Trial and Error im AKW Leibstadt

(ee-news.ch) Das Ensi bewilligt das Wiederanfahren des AKW Leibstadt – obwohl die Ursachen für die Brennstab-Dryouts ungeklärt bleiben. Ob die heute vom Ensi verfügte Leistungsreduktion die Ursache tatsächlich bekämpft, bleibt offen. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES schreibt: „Die Sicherheitsmassnahmen folgen damit dem Prinzip Trial and Error - auf Kosten einer reduzierten AKW-Sicherheit. Die SES fordert, dass das Kernenergiegesetz nachgebessert wird.“ Greenpeace Schweiz kommentiert: „Die Ursache der Oxidationschäden an den Brennelementen ist aber weiterhin nicht restlos geklärt.“

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Toshiba: Milliarden-Verlust verursacht duch US-Atomgeschäft

(sda reu) Der angeschlagene japanische Industriekonzern Toshiba hat eine weitere Abschreibung von 712.5 Milliarden Yen (rund 6.3 Milliarden Franken) auf sein US-Atomgeschäft angekündigt. Das Ende März endende Geschäftsjahr werde daher voraussichtlich mit einem Nettoverlust von rund 3,4 Milliarden Franken abschliessen.

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SES: Zweifel an AKW-Sicherheit in Leibstadt

(SES) Die SRF-Sendung Rundschau vom 1. Februar 2017 hat die Probleme im AKW Leibstadt beleuchtet. Gemäss Betreiber sind die Ursachen für die Oxidation (Dryouts) an einigen Brennstäben nach wie vor ungeklärt. Es handle sich gar um ein weltweit einzig- und neuartiges Phänomen. Dennoch verwies der Bericht darauf, dass das Wiederanfahren des AKW Leibstadt vorbereitet wird und die Freigabe der Atomaufsicht ENSI in der zweiten Februarhälfte erwartet wird. Als einzige Sicherheits-Massnahme ist bisher eine ca. 10%ige Leistungsreduktion bekannt.

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Frankreich: Detonation und Brand in Atomkraftwerk Flamanville

(sda dpa) Ein Brand im Maschinenraum des französischen Atomkraftwerks Flamanville am Ärmelkanal hat eine Detonation ausgelöst. Es bestehe kein Strahlenrisiko für die Bevölkerung, sagte eine Sprecherin der zuständigen Präfektur am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

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Japan: Höchste radioaktive Strahlung in Fukushima seit 2011 gemessen

(sda afp) Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist nach Angaben des Betreibers die höchste radioaktive Strahlung seit der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im März 2011 gemessen worden.

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Greenpeace: Unvorsichtiges ENSI will AKW Leibstadt trotz ungeklärten Rostschäden wieder ans Netz lassen

(Kommentar) Das AKW Leibstadt kann offenbar Mitte Februar wieder in Betrieb gehen. Dies obwohl die Ursache für die Brennelement-Schäden gemäss einem Bericht der «Rundschau» immer noch nicht geklärt ist. Greenpeace Schweiz verurteilt das unvorsichtige Vorgehen der Atomaufsichtsbehörde ENSI und verlangt die Veröffentlichung aller Dokumente zum Vorfall.

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Exportinitiative: Taiwan beschliesst Kernkraftausstieg bis 2025

(©EEE) Mit der Verabschiedung des Neuentwurfs zum Strommarktgesetz entscheidet sich Taiwan für die Schliessung der Kernkraftwerke sowie die Forcierung des Ausbaus von erneuerbaren Energien (EE). Ebenso regelt der Entwurf die nächste Etappe für die Liberalisierung des Strommarktes.

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Stromkonzern EDF: Peilt Schliessung von AKW Fessenheim an

(sda/dpa/ee-news.ch) Der französische Stromkonzern EDF peilt die Schliessung des umstrittenen AKW Fessenheim im Elsass an. Der EDF-Verwaltungsrat hat den Bedingungen einer Einigung mit dem französischen Staat über eine Entschädigung von geschätzt 490 Millionen Euro zugestimmt.

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ENSI: Keine vorläufige Ausserbetriebnahme der AKW Gösgen und Beznau

(ENSI) Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat Anfang Dezember 2016 die Überprüfung der Dampferzeuger in den Kernkraftwerken Gösgen und Beznau gefordert. Georg Schwarz, stellvertretender ENSI-Direktor und Leiter des Aufsichtsbereichs Kernkraftwerke, erläutert im Interview Hintergründe und Zusammenhänge.

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BBU: Fordert Stilllegung des AKW Lingen 2 statt Plutoniumeinsatz

(BBU) Der deutsche Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), der niedersächsische Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) sowie Anti-Atomkraft-Organisationen in Nordrhein-Westfalen fordern von der Landesregierung in Hannover das sofortige und endgültige Aus für das Atomkraftwerk Lingen 2. Das AKW ist derzeit für einen Brennelementwechsel für ca. 10 Tage ausser Betrieb.

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