AKW-Debatte

Greenpeace: Bundesverwaltungsgericht stoppt Geheimniskrämerei zum Zustand von AKW Beznau

(PM) Im Streit um eingeschwärzte Unterlagen zum Zustand von Beznau 1 gibt das Bundesverwaltungsgericht Greenpeace Schweiz recht und korrigiert die Geheimhaltungs-Praxis des ENSI. Die Atomaufsichtsbehörde darf ein 950-seitiges Dokument zur Abnützung des Druckbehälters nicht pauschal einschwärzen. Teile des Dokuments, die keine Geschäftsgeheimnisse enthalten, müssen zugänglich gemacht werden. Greenpeace ist damit ein wichtiger Etappensieg gelungen bei den Bestrebungen, Licht in die Blackbox Beznau zu bringen.

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Bundesrat: Verabschiedet Teilrevision der Kernenergieverordnung

(BFE) Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. April 2017 die Teilrevision der Kernenergieverordnung (KEV) verabschiedet. Damit werden die Anforderungen an den Sicherheitsnachweis von Kernkraftwerken neu auf Verordnungsstufe geregelt statt wie bisher in einer Richtlinie. Für Betreiber und Behörden schafft dies eine grössere Rechtssicherheit. Die Änderung tritt auf den 1. Juli 2017 in Kraft.

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BFE: Schweizer Kernmaterialbestände im Ausland

(BFE) Seit Inkrafttreten des Kernenergiegesetzes und der Safeguardsverordnung müssen alle Kernmaterialbestände im Ausland, welche sich in Schweizer Besitz befinden, jährlich den Aufsichtsbehörden gemeldet werden. Das Bundesamt für Energie veröffentlicht heute die Bestandeszahlen für das Jahr 2016.

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Ideenwettbewerb: Wohin mit dem Opel Beznau?

(SES) Heute jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 31. Mal. Gleichzeitig wird in der Schweiz mit dem AKW Beznau 1 nach wie vor der älteste kommerziell genutze Reaktor der Welt betrieben.

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31 Jahre nach Tschernobyl: Auch die Schweiz zahlt noch immer mit

(SES) Der folgenschwerste Super-GAU in der Geschichte der Atomenergie jährt sich diese Woche zum 31. Mal. Zu den nur schwer abschätzbaren Langzeitfolgen des Unfalls gesellen sich nach wie vor immense Aufräumkosten. Auch die Schweiz ist daran finanziell direkt beteiligt, z.B. beim Bau des neuen Schutz-Sarkophags.

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Frankreich: Besiegelt Schliessung von AKW Fessenheim nahe Basel

(sda dpa afp) Frankreich hat die Schliessung des umstrittenen Atomkraftwerks Fessenheim rund 40 Kilometer nördlich von Basel besiegelt. Das am Sonntag, den 9.4.17, von der Regierung im Amtsblatt veröffentlichte Dekret knüpft die Stilllegung indes an die Inbetriebnahme des neuen Atomkraftwerks in Flamanville.

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Bundesrat: Ernannte Martin Zimmermann zum neuen Mitglied des ENSI-Rats

(ENSI) Der ENSI-Rat umfasst seit dem 1. April 2017 wieder sieben Mitglieder. Der Bundesrat hat Martin A. Zimmermann zum Nachfolger von Karine Rausis ernannt. Der 65-Jährige verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Reaktorforschung.

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ENSI: Öffentliche Anhörung zu neuer WENRA-Guidance zur Nachrüstpflicht

(Ensi) Die Western European Nuclear Regulators Association WENRA hat eine Erläuterung erarbeitet, welche die Kriterien für Sicherheitsverbesserungen an bestehenden kerntechnischen Anlagen in der Europäischen Union darlegt. Die Erläuterung ist bis am 14. April 2017 in einer öffentlichen Anhörung.

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AKW Beznau ist nicht erdbebensicher: Anwohnende ziehen vor Bundesverwaltungsgericht

(PM) Der Streit um die Erdbebengefährdung des AKW Beznau geht in die nächste Runde. Anwohnende des ältesten Atomkraftwerks der Welt legen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ein gegen eine Verfügung der Atomaufsichtsbehörde ENSI, die fälschlicherweise zur Ansicht gelangt, Beznau sei genügend geschützt gegen schwere Erdbeben.

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BKW und PSI: Bieten gemeinsam Dienstleistungen für Sicherheitsanalysen an

(PM) Die Geschäftseinheit Engineering der BKW und das Paul Scherrer Institut (PSI) kooperieren künftig bei Risiko- und Sicherheitsanalysen im Nuklearbereich. Die komplementären Kompetenzen der beiden Institutionen ergänzen sich: Zum einen in der praktischen Umsetzung des Stands der Technik zum Anlagenbetrieb und Rückbau (BKW) und zum anderen durch die Weiterentwicklung des Stands der Wissenschaft und Technik (PSI).

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SES: 60 Jahre Euratom – Schwexit mit Brexit?

(KM) Am 25. März wurdedie Europäische Atom-Gemeinschaft (Euratom) 60 Jahre alt. Die Schweiz ist über ein bilaterales Forschungsabkommen mit jährlich rund 40 Mio. Franken daran beteiligt. Trotz Beschluss zum Atomausstieg war ein Ausstieg aus Euratom gemäss Bundesrat bisher ohne Nachteile für den Forschungsstandort Schweiz nicht möglich. Genau dies will nun Grossbritannien im Zuge des Brexit tun.

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Fukushima: Japans Regierung und Betreiber Tepco haften für Atom-Katastrophe

(sda afp) Die japanische Regierung und der Betreiber des Atomkraftwerks in Fukushima können nach einem Gerichtsurteil für die Nuklearkatastrophe vor sechs Jahren haftbar gemacht werden. Ein Bezirksgericht nördlich von Tokio urteilte am Freitag, dass die Regierung und der Betreiber Tepco für den Unfall infolge der Tsunami-Katastrophe zur Verantwortung gezogen werden können.

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BFE: Sondiergesuche für Zürich Nordost liegen öffentlich auf

(BFE) Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat im September 2016 die Sondiergesuche für die Regionen Jura Ost und Zürich Nordost beim Bundesamt für Energie (BFE) eingereicht. Heute startet die öffentliche Auflage der Gesuche zu Zürich Nordost.

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Fukushima: Videobotschaft von Japans Ex-Premier für Schweizer Atomausstieg

(SES) Sechs Jahre nach Fukushima steht die Schweiz kurz vor einer der wichtigsten energiepolitischen Volksabstimmungen der letzten Jahrzehnte. Japans Ex-PremierNaoto Kan appelliert in einer Videobotschaft an die Schweiz, die Energiewende rasch voranzutreiben, und erläutert, wieso die Katastrophe in Fukushima noch lange nicht vorbei ist.

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Frankreich: Detonation in Maschinenraum von AKW Flamanville

(sda dpa) Ein Brand im Maschinenraum des französischen Atomkraftwerks Flamanville am Ärmelkanal hat eine Detonation ausgelöst. Es bestehe kein Strahlenrisiko für die Bevölkerung, sagte eine Sprecherin der zuständigen Präfektur am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

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Rechtsverfahren gegen AKW Beznau: ENSI erlässt Verfügung

(awp/sda) - Mit einem Rechtsverfahren wollen Umweltorganisationen und Anwohner erreichen, dass das AKW Beznau im Kanton Aargau wegen mangelnder Erdbebensicherheit stillgelegt wird. Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat in der Sache nun eine beschwerdefähige Verfügung erlassen.

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BFE: Sondiergesuche für Jura Ost liegen öffentlich auf

(BFE) Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat im September 2016 die Sondiergesuche für die Regionen Jura Ost und Zürich Nordost beim Bundesamt für Energie (BFE) eingereicht. Nun startet die öffentliche Auflage der Gesuche zu Jura Ost.

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ENSI: Führt neues Rechenprogramm für Notfallschutz ein

(ENSI) Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI kann im Notfall berechnen, wie sich eine radioaktive Wolke ausbreitet und welche Gefährdung dadurch für die Bevölkerung entsteht. Für diese Ausbreitungsrechnungen hat das ENSI im Jahr 2016 ein neues Programm eingeführt. Es ermöglicht weiter reichende Simulationen und vereinfacht die Zusammenarbeit zwischen den Schweizer Behörden und ihren Partnern im Ausland.

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ENSI: Einleitung von radioaktiven Substanzen in Nordsee und Atlantik wurde in den letzten Jahren reduziert

(ENSI) Gestern fand in Genf das Treffen des Komitees über radioaktive Substanzen RSC statt. Ziel des RSC ist, dass die Vertragsparteien des OSPAR-Übereinkommens über den Schutz der Meeresumwelt des Nordost-Atlantiks die Abgaben von radioaktiven Stoffen bis 2020 so verringern, dass sie in Proben aus der Nordsee und dem Nordostatlantik nicht mehr nachweisbar sind (close to zero). Organisiert wird das diesjährige Treffen durch das Bundesamt für Umwelt BAFU und das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI.

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SES und Greenpeace: Trial and Error im AKW Leibstadt

(ee-news.ch) Das Ensi bewilligt das Wiederanfahren des AKW Leibstadt – obwohl die Ursachen für die Brennstab-Dryouts ungeklärt bleiben. Ob die heute vom Ensi verfügte Leistungsreduktion die Ursache tatsächlich bekämpft, bleibt offen. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES schreibt: „Die Sicherheitsmassnahmen folgen damit dem Prinzip Trial and Error - auf Kosten einer reduzierten AKW-Sicherheit. Die SES fordert, dass das Kernenergiegesetz nachgebessert wird.“ Greenpeace Schweiz kommentiert: „Die Ursache der Oxidationschäden an den Brennelementen ist aber weiterhin nicht restlos geklärt.“

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