12. Mai 2017

Aufgrund des Übergangs zu Auktionssystemen, vor allem in europäischen Kernmärkten, führte dazu, hat sich der Auftragseingang der Nordex-Gruppe auf EUR 333 Mio. reduziert (Q1/2016: EUR 541 Mio.). ©Bild: Nordex

Nordex: Liegt im ersten Quartal 2017 im Plan

(PM) Die Nordex-Gruppe ist im Rahmen ihrer Erwartungen in das Geschäftsjahr 2017 gestartet. Dabei erwirtschaftete das Unternehmen im ersten Quartal 2017 einen Umsatz von EUR 648.4 Mio. (Q1/2016: EUR 637.0 Mio.). Insbesondere das Geschäftsvolumen im Bereich Service legte deutlich zu und stieg um 57 Prozent auf EUR 74 Mio. (Q1/2016: EUR 47.1 Mio.).


Regional stieg vor allem der Umsatzanteil in Amerika, wo die Gruppe seit dem Zusammenschluss mit der Acciona Windpower stärker aufgestellt ist.

Solide Bilanzstruktur
Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) betrug EUR 51.2 Mio. Die operative Marge lag mit 7.9 Prozent im Zielbereich. Wesentliche Grundlage für diese Entwicklung war die gestiegene Bruttomarge von 29 Prozent, die auf ein gewachsenes Servicegeschäft zurückgeht. Nordex verfügt weiterhin über eine solide Bilanzstruktur. Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 33.0 Prozent (31.12.2016: 31,4%). In Vorbereitung auf ein steigendes Installationsvolumen in den kommenden Quartalen hat die Gruppe Vorräte aufgebaut, wodurch die Working-Capital-Quote vorübergehend auf 8.4 Prozent gestiegen ist.

Auftragseingang gesunken
Zudem stiegen die Investitionen auf EUR 35.7 Mio. (Q1/2016: EUR 15.1 Mio.). Das geht wesentlich auf den Erwerb von Sachanlagen zur Produktion neuer Kernkomponenten zurück. Weiterhin hat Nordex in die Entwicklung neuer wettbewerbsfähiger Produkte investiert. Der Übergang zu Auktionssystemen, vor allem in europäischen Kernmärkten, führte dazu, dass sich der Auftragseingang der Gruppe auf EUR 333 Mio. reduziert hat (Q1/2016: EUR 541 Mio.).

Zum Bilanzstichtag verzeichnete Nordex einen Auftragsbestand von insgesamt EUR 3.8 Mrd. (inkl. Service), der die Grundlage für die Bestätigung der Ziele für das Gesamtjahr 2017 bildet. So soll der Umsatz die Bandbreite von EUR 3.1 bis 3.3 Mrd. erreichen und die EBITDA-Marge soll zwischen 7.8 und 8.2 Prozent liegen. Der Vorstand erwartet, dass sich die Working-Capital-Quote im zweiten Halbjahr durch Anzahlungen auf neue Aufträge auf 5 bis 7 Prozent reduziert.

Nordex-CEO José Luis Blanco: „Unser mittelfristiges Ziel ist es, unseren Marktanteil auszubauen und unsere Profitabilität zu erhöhen. Deshalb investieren wir verstärkt in unsere Technologie und senken unsere Herstellungskosten“.

Text: Nordex SE

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